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Dienstag, 02.09.2014 (35.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Jürgen StieffHohenstein-Ernstthal - Im Hohenstein-Ernstthaler Lessing-Gymnasium gab es am 27. August ein Großaufgebot an Finanzamt-Mitarbeitern. Andernorts würde das vielleicht für Angstschweiß sorgen - hier nicht. Der Sächsische Staatsminister der Finanzen, Prof. Dr. Georg Unland, war zu Gast, um den neuen Vorsteher des Finanzamtes Hohenstein-Ernstthal in sein Amt einzuführen. Zuvor jedoch gab es eine kurze Ausführung zum Thema Finanzamt. Bereits in der Schule soll das vermittelt werden, weswegen im April das Projekt "Finanzamt und Schule" gestartet wurde. Dass die feierliche Amtseinführung des neuen Vorstehers des Finanzamtes Hohenstein-Ernstthal in einer Schule stattfand, passte da gut. Neuer Vorsteher ist Jürgen Stieff. Der Jurist kam 1997 in die sächsische Steuerverwaltung. Tätig war er unter anderem in der Oberfinanzdirektion Chemnitz und im sächsischen Finanzministerium. Jürgen Stieff ist der Nachfolger von Otto Daniel, der das Hohenstein-Ernstthaler Finanzamt von März 2004 bis Oktober 2013 leitete und am 27. August offiziell in den Ruhestand verabschiedet wurde. Otto Daniel wechselte 1991 aus der bayerischen Finanzverwaltung nach Sachsen, wo er am Aufbau der Steuerfahndung beteiligt war. In den sächsischen Finanzämtern ist derzeit viel Bewegung. Um Kosten zu sparen, soll die Anzahl der Ämter von 28 auf 17 reduziert werden. Wegfallen wird auch der Standort Hohenstein-Ernstthal - das Amt wird mit Zwickau zusammengelegt. Spätestens 2018 soll die Zusammenlegung der Finanzämter Hohenstein-Ernstthal und Zwickau erfolgt sein.

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Schlüsselübergabe für neues Siemens WerkChemnitz/Röhrsdorf - Auf der Leipziger Straße im Chemnitzer Ortsteil Röhrsdorf übernahm am 22. August der Leiter des Siemens-Werkes für Kombinationstechnik Chemnitz, Professor Nils Kroemer, offiziell den Schlüssel für den 34.000 Quadratmeter großen Erweiterungsbau. 700 Beschäftigte werden künftig hier am neuen Produktionsstandort tätig sein. Ein Teil der Belegschaft war bei der feierlichen Schlüsselübergabe zugegen, wie auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Nicht für Sachsen, sondern für Chemnitz sprach die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Nur 10 Monate Bauzeit wurden für die neue Produktionsstätte benötigt, in die Siemens 30 Millionen Euro investierte. Der Neubau erweitert das bestehende Werk in der Clemens-Winkler-Straße, wo sich unter anderem die Forschungs- und Entwicklungseinheiten sowie ein Schulungszentrum befinden. Drei weitere in der Stadt angemietete Außenstellen wurden mit der Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus aufgegeben und am neuen Standort zusammengefasst. Der Umzug wurde  bei laufender Produktion bewerkstelligt und soll endgültig Ende September abgeschlossen sein. Das Unternehmen produziert in Chemnitz elektronische Antriebe und Steuerungen sowie komplette elektrische Ausrüstungen für den Maschinen- und Anlagenbau. Von den 34.000 Quadratmetern des Neubaus werden circa 10.000 als Lagerfläche und 6000 Quadratmeter für Büros und Labors genutzt.

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Ritter-Kunz-von-Kaufungen-Lauf Wolkenburg - Das Schloß Wolkenburg war gerüstet für den Ritter-Kunz-von-Kaufungen-Lauf 2014. Um 17.30 Uhr fiel am 22. August der erste Startschuß. Die Nachwuchslaufsportler nahmen den 2 Kilometer-Lauf in Angriff. Schnellster wurde hier Paul Hamann vom SV Großwaltersdorf, vor Joe Bretschneider von der Grenzenlos Expedition und Simon Lamm vom SSV Heidenau. Schnellstes Mädchen war Edith Lussi aus Waldenburg. Anschließend starteten die 5-Kilometer-Läufer. Die Route vom Schloß hinab ins Muldental und wieder zurück gehört mit Sicherheit zu einer die landschaftlich schönsten Wettkampfstrecken, allerdings ist sie auch sehr anspruchsvoll. Gerade das letzte Teilstück, bei dem es steil nach oben geht, hat es in sich. Nicht wenige schalteten hier viele Gänge runter. Mit reichlich Abstand - 60 Sekunden - gewann René Dumdey  vom Team Erdinger Alkoholfrei den 5-Kilometerlauf. Zweiter wurde Dirk Metzler  vom LSV Langenberg vor Niklas Riechert vom Laufverein Limbach 2000. Riecherts Teamkollegin Lea Harbig war die schnellste Frau. Ines Güttler, ebenfalls vom  Laufverein Limbach 2000, belegte den 2. Platz vor Carolin Münch vom Chemnitzer LV Megware. Der Laufverein Limbach 2000 hatte traditionell die Laufveranstaltung in Wolkenburg auf die Beine gestellt. Dazu gehörte auch der 10-Kilometer-Lauf. Den entschied Carsten Hein von Sportwerk.net Annaberg für sich. Schnellste Frau wurde Eva Lamm vom SSV Heidenau.

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ZuckertütenfahrtenSchweizerthal-Diethensdorf - Das Wetter kündigte es bereits an. Die Sommer-Ferien gehen zu Ende. Pünktlich eine Woche vor Start des neuen sächsischen Schuljahres luden die Eisenbahnfreunde vom Museumsbahnhof Markersdorf-Taura zu Sonderfahrten ein. Am 23. und 24. August hatten Schulanfänger und deren Geschwister, Eltern, Großeltern sowie andere Interessierte die Möglichkeit, süße Hülsenfrüchte zu ernten. Vom Bahnhof Markersdorf-Taura ging es mit dem Schienentraktor Paul durch das idyllische Schweizerthal. Ziel war der Bahnhof Schweizerthal-Diethensdorf. Hier wächst schon seit vielen Jahren ein Zuckertütenbaum. Die Früchte - ganz klar - Zuckertüten, die auch am 23. und 24. August darauf warteten, gepflückt zu werden. Anschließend ging es zurück zum Museumsbahnhof. Die nächste Sonderveranstaltung ist der Tag des offenen Denkmals am 14. September. Ansonsten herrscht bis zu Saisonende jeden Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr Fahrbetrieb in Markersdorf-Taura.

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Vorführung der JugendfeuerwehrLimbach-Oberfrohna - Die Ortsfeuerwehr Oberfrohna veranstaltete am 23. und 24. August ihr diesjähriges Feuerwehrfest. Ein kleines Gartenfest - bei dem allerlei aufgeboten wurde, um den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm und vor allem gemütliche Stunden zu verschaffen. Während die Jüngsten die Angebote für Kinder ausgiebig nutzten, machten es sich die Älteren in der großen Halle des Gerätehauses bequem. Das Wetter war in diesem Jahr zwar nicht sonderlich fein, aber das schreckte die Besucher nicht ab. Ein Highlight war der Drehleiter-Aufstieg. Auch wenn die Aussicht von oben diesmal nicht ganz so schön war, wollten sich viele dieses Spektakel keinesfalls entgehen lassen. Dann passierte ein Unglück. Vater und Mutter Wunderschön, stolze Eigenheimbesitzer, hatten bei Verlassen des Hauses vergessen, den Herd auszuschalten. Keine Ahnung, was die gekocht haben, auf jeden Fall dauerte es nicht lang und das Heim brannte lichterloh. Und das ausgerechnet neben dem neu sanierten Jahnhaus! Zum Glück traf die Feuerwehr schnell ein und machte sich daran, das Feuer zu bekämpfen. Im Einsatz waren die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr. Die Jugendabteilung zählt 18 Mitglieder. Damit liegt Oberfrohna im Vergleich zu den anderen Ortsteilen der Stadt Limbach-Oberfrohna vorn. Nachwuchs ist trotzdem jederzeit neuer willkommen. Wenn Mädchen und Jungen ab 8 Jahre Lust haben, bei der Freiwilligen Feuerwehr mitzumachen, können sie sich in Oberfrohna oder einer anderen Ortswehr melden.

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Show und MusikWolkenburg - Bereits zum 14. Mal luden verschiedene Schlösser im Landkreis Zwickau zur Nacht der Schlösser ein. Traditionell mit dabei: das Schloß Wolkenburg. Das hatte, wie auch die anderen Veranstaltungsorte mit Regenschauern und niedrigen Temperaturen zu kämpfen. Die Mitglieder vom Schloßförderverein sowie von der Freiwilligen Feuerwehr sorgten dafür, daß es die Besucher trotzdem gemütlich hatten. Unterstützung gab es ebenso vom Verein Altbergbau/Geologie Westsachen. Auf dem Programm stand auch in diesem Jahr viel Show und Musik. Unter anderem gab es Tanzeinlagen von den Meeta-Girls aus Meerane. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band New Remembers aus Limbach-Oberfrohna. Zum Programm gehörten freilich auch wieder Führungen durch das Schloß. Das geht auf eine Burganlage des 12. Jahrhunderts zurück. Die über 800jährige wechselvolle Geschichte hat ihre Spuren hinterlassen, wenngleich das heutige Erscheinungsbild im 18. Jahrhundert von Detlev Carl Graf von Einsiedel geprägt wurde. Der Festsaal im Stil des Klassizismus oder die Bibliothek im venezianisch-neogotischen Stil - beides erst vor wenigen Jahren restauriert  - gehören zu den Schmuckstücken des Schloßes Wolkenburg. Bei den Rundgängen erfuhren die Besucher viel Interessantes zur Geschichte des Hauses und den Menschen, die einst hier lebten. Geöffnet wurden in dieser Nacht  ebenfalls die Räume mit der Ausstellung mittelalterlicher Folterinstrumente. Lichtenstein beteiligte sich in diesem Jahr auch wieder an an der Nacht der Schlösser. Am Schloßpalais wurde ein Ritterfest veranstaltet - mit allerlei historischem und viel fressen und saufen wie zu alten Zeiten. In den späten Abendstunden, als die Temperaturen sich in Richtung Gefrierpunkt bewegten, versammelten sich die Besucher vor allem an den wärmenden Feuerstätten. Von da aus konnten sie allerlei Gaukelei auf der Bühne beobachten. Nur dastehen und zuschauen, war nach Ansicht der Sandsacks nicht die feine irische Art. Die Band forderte zum Tanzen auf und brauchte auch nicht lange bitten. Während draußen die Iren los waren, gönnten sich im Daetz-Centrum Liebhaber edler Tropfen edle Tropfen. Der Whiskyclub Lichtenstein lud zum Whisky-Kosten ein und beantwortete viele Fragen der interessierten Feinschmecker.

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5. Jahn-Radkriterium Niederfrohna - Am 16. August wurde in Niederfrohna das  5. Jahn-Radkriterium veranstaltet. Das begann 14 Uhr mit dem Jedermann-Rennen. Im Anschluß kämpften die Nachwuchs-Rennsportler auf der Piste um gute Platzierungen. Eine Runde um das Rathaus legten die Kinder zurück, die in verschiedenen Altersklassen starteten. Die besten erhielten, genauso wie die Großen, Medaillen, Urkunden und Sachpreise. Der Höhepunkt war auch in diesem Jahr das Elite-Rennen. Martin Boubal war einer der Favoriten, er hatte schon zweimal das Jahnradkriterium gewonnen. Beim Start hingen dunkle Wolken über Niederfrohna.  In der ersten Runde schüttete es dann aus allen Eimern. Es war nur ein kurzer gewaltiger Schauer, hernach kam die Sonne wieder zum Vorschein und es herrschte bestes Radsportwetter. Das nutzten viele Niederfrohnaer zur Fußwegparty. Sie hatten es sich am Straßenrand gemütlich gemacht, um die Radsportler anzufeuern und dabei zu feiern. Schon frühzeitig einsam auf der Strecke unterwegs war der U 23-Meister von 2013 Silvio Herklotz. Der Berliner wurde zwar von einer Gruppe, die der Vorjahressieger Martin Boubal anführte, verfolgt, doch Herklotz fuhr unbeirrt sein Rennen und vergrößerte den Abstand von Runde zu Runde. Gefahren wurde in diesem Jahr eine neue Strecke, die mit engen Straßen und vielen Kurven nicht minder anspruchsvoll war. Am Ende fuhr Silvio Herklotz als erster über die Ziellinie. Der Tscheche Martin Bubal belegte diesmal den zweiten Platz. Dritter wurde in diesem Jahr Eric Mohs.

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Voice-of-Art-Festival Hohenstein-Ernstthal - In diesem Jahr feierte das Voice-of-Art-Festival  auf dem Pfaffenberg in Hohenstein-Ernstthal den 18. Geburtstag. Erwachsen aber kein bisschen leiser! Einige Musiker der über 20 Bands, die in diesem Jahr am 3. Augustwochenende die Bühnen auf dem Pfaffenberg in Beschlag nahmen, machten 1997 noch in die Windeln, ganz zu schweigen von den Besuchern. Erst seit 2011 sind die Schotten von War Charge musikalisch unterwegs. Das Konzept, Bands nach Hohenstein-Ernstthal zu holen, die nicht im Radio auf- und abgespielt werden, aber trotzdem gehört werden wollen, funktioniert. Vor allem auch, weil es familiär zugeht. Star-Allüren kennen selbst die Bands aus Übersee nicht. Auch nicht Bent Life aus dem mittleren Westen der Vereinigten Staaten. Den sehr lauten Bands gehörte traditionell die Zeltbühne, so auch  den Sachsen von Deathrite. Die eher ruhigeren Musiker sinnierten auf der großen Bühne, darunter Born To Hula aus Weimar. Entgegen der Rezension in einem Lifestyle- und Jugendmagazin muß man nicht bekifft sein, um Spaß daran zu haben, Suns of Thyme zu hören. Der bewußtseinserweiternde Rausch kommt von der Tonkunst selbst. Die Band aus Berlin erfand das Fahrrad zwar nicht neu - Einflüsse anderer Musiker sind nicht zu überhören -  trotzdem klingt Suns of Thyme nach Suns of Thyme. Das liegt vielleicht an der Rauschwirkung des Thymians. Das Elektro/House-Zelt fehlte ebenfalls nicht zum 18. Geburtstag des Voice-of-Art-Festivals. Hier legte STRANGE MUSIQUE auf. Und der Opa darf sich vielleicht auf das Urenkel freuen.

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Bauwerke erstrahlten im LichterscheinLichtenstein - Über Leipzig stieg am 9. August ein Feuerwerk in den Himmel. Ebenfalls über Glauchau, auch über Potsdam und sogar über München! Was war denn hier los? Kein vorgezogener Jahreswechsel und kein Nationalfeiertag, sondern Miniwelt bei Nacht. Eine mittlerweile traditionelle Veranstaltung des kulturellen Landschaftsparkes in Lichtenstein. Über 100 weltberühmte Bauwerke erstrahlten mit dem Einsetzen der Dunkelheit im Lichterschein. Fackeln und Lichtspots sorgten für außergewöhnliche Ansichten. Die Besucher waren nicht nur eingeladen, an dem Abend von Kontinent zu Kontinent zu wandern. Ihnen wurde zudem  ein abwechslungsreiches Programm geboten. Unter dem hell erleuchteten Eifelturm fertigte Schnellzeichner Steffen Kraushaar Karikaturen. Außerdem präsentierte "el fuego" eine Feuershow. Auch Livemusik fehlte nicht. Die Plauener Band Rock-Nation widmete sich vor allem dem Deutsch-Rock:

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Marcapasos und DJ Janosh Limbach-Oberrohna - Geiles Wetter, geile Location, geile DJs. Das war von vielen der 1800 Besucher zu hören, die am 9. August bei der 3. Open Air-Auflage der Impulsiva im Sonnenbad Rußdorf dabei waren. Party bis der Morgen graut - hieß es auf zwei Floors. Die Musik dazu machten  keine Unbekannten. Die Chemnitzer Urgesteine DJ Ron und DJ Shusta, die Mitte der 90iger das erste deutsche Mixtapelabel Phlatline gründeten, mischten den HipHop-Bereich auf. DJ Maxim, der in diesem Jahr sein 10. Bühnenjubiläum feiert, mischte hier ebenfalls mit. Seit 2002 Jahre als DJ unterwegs ist Marcapasos. Der in Grimma lebende Schrittmacher sorgte gemeinsam mit dem unter anderem von Depeche Mode und Norman Cook beeinflußten DJ Janosh für den richtigen Takt im House-Electro-Areal. Gemischt wurde in dieser Nacht noch einiges mehr. So von Holger Gögge kühle Drinks in der VIP-Lounge.

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