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Freitag, 24.11.2017 (47.KW)
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62. Sachsenringradrennen

62. SachsenringradrennenHohenstein-Ernstthal - Die Grand-Prix-Rennstrecke Sachsenring gehörte am 26. März den Radrennsportlern. Bereits um 9 Uhr begann hier ein langer Wettkampftag. Gezählt wurden bei der 62. Auflage. Das Eliterennen war hochkarätig besetzt.  Mit Fahrern aus fast allen Teilen Deutschlands. Auch die Sieger der vergangenen Jahre fehlten nicht. In den vergangenen 10 Jahren konnte das Sachsenringradrennen nur Johannes Heider zweimal gewinnen - nicht auf der Grand-Prix-Strecke, sondern auf dem Hohenstein-Ernstthaler Altmarkt. Auch auf dem Altmarkt gewann im August 2015 Eric Mohs das 61. Rennen. Beim Rennen zuvor, am Osterwochenende 2015 auf der Grand-Prix-Strecke, setzte sich Konrad Geßner durch - hier mit der Startnummer 57. Punkt 15.50 Uhr fiel der Startschuß für die Elite beim 62. Sachsenringradrennen. 70 Kilometer lagen vor den Radsportlern. 20 Runden, in denen es auf der kurvenreichen Grand-Prix-Strecke bergab und bergauf ging. Während in den Vorjahren bisweilen mit Temperaturen knapp über null Grad Celsius oder auch mit eisigem Wind gekämpft wurde, herrschte diesmal bestes Osterwochenendwetter. Das Feld blieb viele Runden dicht beisammen, wenngleich die Fahrer vom LKT Team Brandenburg sich vorn in der Breite zu formieren schienen. Sieben Runden dauerte es bis das Feld sich langsam nach hinten auseinanderzog. Schon eine Runde später hatte sich Max Kanter vom LKT Team Brandenburg abgesetzt, mit einem beachtlichen 10 Sekunden-Vorsprung. Hinter ihm eine vierzehnköpfige Verfolgergruppe. Das Hauptfeld passierte den Punkt an der Omega-Kurve 15 Sekunden später. Max Kanter wurde von der Verfolgergruppe schnell wieder eingesammelt. Und die hielt Abstand zum Hauptfeld. Wieder erlebten die Zuschauer einige Runden das gleiche Bild. Bis sich dann 7 Runden vor Schluss Marcel Franz vom LKT Team aus der führenden Gruppe löste. Den Ausreiß-Versuch des 20jährigen nahmen die anderen scheinbar nicht ernst genug. Nur der Teamkollege Max Kanter - er setzte sich ebenso ab und holte Marcel Franz ein. Gemeinsam fuhren sie die letzten 5 Runden und vergrößerten mehr und mehr den Abstand zur Verfolgergruppe. Der näherte sich dagegen mehr und mehr das Hauptfeld -  das schluckte in der letzten Runde die Verfolger von  Franz und Kanter. Letztendlich fuhr Marcel Franz als Erster über die Ziellinie - gefolgt von Max Kanter. Den dritten Platz errang Leon Berger - ebenfalls vom LKT Team Brandenburg - vor dem Teamkollegen Willi Willwohl. Die Sprintprämie gewann Immanuel Stark vom Dresdner SC 1898 vor Franz Schiewer und Marcel Franz. Der Sieger des Rennens, Marcel Franz, war nicht zum ersten Mal auf dem Sachsenring unterwegs, aber er stand zum ersten Mal  auf dem Podest. Auf der Grand-Prix-Strecke zu gewinnen, das ist für keinen Fahrer einfach. Dass LKT-Fahrer die ersten vier Plätze belegten, lag nicht nur an den guten Einzelleistungen, sondern ebenfalls an einer ausgezeichneten Teamarbeit. Das Brandenburger LKT-Team war schon im vergangenen Jahr erfolgreich in der Region unterwegs. Im Sommer kann man die Jungs sicher wiedersehen. Am 28. August findet auf dem Hohenstein-Ernstthaler Altmarkt das 63. Sachsenringradrennen statt.