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Donnerstag, 23.11.2017 (47.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
Dicke Rauchschwaden auf dem Continental-Werksgelände

Feuerwehrübung bei ContinentalLimbach-Oberfrohna - Samstagmorgen 8 Uhr. Dicke Rauchschwaden auf dem Continental-Werksgelände in Limbach-Oberfrohna. Es schien, als sei ein Dieselcontainer in Brand geraten. Nach Auslösung des Alarms dauerte es nicht lange bis die Rettungskräfte eintrafen. Die Freiwillige Feuerwehr Kändler war als erste vor Ort. Nach und nach trafen Wehren anderer Ortsteile von Limbach-Oberfrohna ein. Das werkseigene Brandschutzteam war ebenfalls im Einsatz, es half bei der Mitarbeiterevakuierung. Die Freiwilligen Feuerwehren hatten ihre Aufgaben in verschiedenen Abschnitten. Bei dem Einsatz musste nicht nur jeder Handgriff sitzen. Wichtig war ebenso eine funktionierende Kommunikation. Die Freiwillige Feuerwehr Limbach-Oberfrohna gehört seit 2015 zur ABC-Abwehr im Landkreis Zwickau. Ganz früher hieß Feuerwehr Brandbekämpfung mit Wasser. Heute kommen noch andere Mittel zum Einsatz, denn manches, was brennt, lässt sich allein mit Wasser nicht löschen. Bei dem Einsatz am 28. Oktober ging es nicht nur darum, den Dieselbrand zu löschen. Es musste ebenso verhindert werden, dass Diesel über den Löschteich in die benachbarten Teiche gelangt. Auch für solche Einsätze gibt es die unterschiedlichsten modernen Hilfsmittel. Der Gemeindewehrleiter Thomas Luderer beobachtete den Einsatz, der zum Glück nur eine Übung war. Und das an einem Samstagmorgen - dazu noch alles ehrenamtlich. Größere Übungen finden in Limbach-Oberfrohna dreimal im Jahr statt. Geprobt wurde richtig ernst, denn die Mitglieder der Feuerwehren, die im Einsatz waren, wussten nicht, dass sie an diesem Morgen aus den Federn gejagt werden. Auch die Frühschicht des Werkes wurde überrascht. Die Vorboten von Herwart hatten Spaß daran, den Übungsschaum in Schneeflocken zu verwandeln.