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Montag, 23.10.2017 (43.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Heimsieg das SARI-TeamHohenstein-Ernstthal - In der Grünen Hölle auf dem Pfaffenberg absolvierte das Tischtennis-Regionalliga-Team vom SV Sachsenring am 14. Oktober sein 1. Heimspiel der Saison 2017/18 - eine Saison, für die man sich wieder einiges vorgenommen hat. Oben mitgespielt haben die SARI-Herren auch 2016/17 - sie wurden Vizemeister. Die erste Hürde hatten sie schon gemeistert - mit dem Auswärtssieg gegen TTC Holzhausen. Die zweite Herausforderung war am 14. Oktober das Team SB DJK Rosenheim, das die letzte Saison als Tabellendritter beendete. Das SARI-Team machte es spannend. Im ersten Doppel mussten Aleksandr Smirnov und Johann Koschmieder ran, denen es die Rosenheimer Maximilian Heeg und Matjas Pinter nicht einfach machten. Hinzu kamen eigene Patzer, durch die der eine oder andere Punkt verschenkt wurde. Auch an der 2. Platte mühten sich die SARI-Spieler. Thomas Hornbogen und Roland Krmaschek bestritten ihr Doppel gegen den spanischen Einzelvizemeister Francisco Sanchi und den Argentinier Santiago Lorenzo, der Profiambitionen hat. Die ersten drei Sätzen wurden knapp entschieden - zweimal zu Gunsten der Gäste. Im 4. Satz zogen die dann davon und holten den ersten Punkt für Rosenheim. An Platte 1 ging es noch heiß her. Hier wurde erst im 5. Satz der Sieger ermittelt. Man hört es am Jubel des Publikums: der Punkt ging an das SARI-Team. Im dritten Doppel trafen Nick Neumann-Manz und Andrey Milovanov auf die Rosenheimer Wolfgang Hundhammer und Thomas Wetzel. Nick Neumann-Manz fiel lange Zeit aus. Ein Virus hatte ihn aus dem Rennen genommen. Erfolgreich zurück meldete er sich bereits im September. Er siegte beim Landesranglisten-Turnier. Beim 1. Regional-Liga-Heimspiel war sein Start nicht so gut. Das Doppel und damit den Punkt gewannen die Rosenheimer. Dafür holten Nick Neumann-Manz und  Andrey Milovanov im Einzel 2 x 2 Punkte für das Sari-Team. Am Ende setzten sich die Gastgeber mit 9 zu 5 gegen die Bayern durch. Auch das Auswärtsspiel am Sonntag gegen Ansbach gewannen die Hohenstein-Ernstthaler. Der Start des Vizemeisters in die neue Saison war also hervorragend.

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Pflanzung 2000 neuer LaubbäumeLunzenau - Neugierig sind sie, da kann man sagen was man will. Von Interesse für die Rindviecher war, was am 14. Oktober auf dem Acker zwischen Lunzenau und Rochsburg passierte. Es fand eine Planzaktion statt, die auf Initiatve der Stiftung Wald für Sachsen und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Sachsen, herrührt. Mit der Deutschen Post konnte ein unterstützender Sponsor hinzugewonnen werden. Die Stiftung Wald für Sachsen wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, die Waldmehrung im Freistaat voranzubringen. Neben finanziellen Mitteln sind auch helfende Hände gern gesehen. Geholfen hat bei der Pflanzaktion am 14. Oktober  auch Lunzenaus Bürgermeister Ronny Hofmann. Begrüßt wurde ebenso Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt. Von den Post-Mitarbeitern, die mitpflanzten, kamen viele aus der Region, einige reisten morgens extra aus Leipzig, Dresden und Zwickau an.

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35. Wanderung der Wohnungsgenossenschaft Limbach-OberfrohnaLimbach-Oberfrohna - Am 14. Oktober war wieder Wandertag. Zum 35. Mal hatte die Wohnungsgenossenschaft Limbach-Oberfrohna eingeladen, die Region wandernd zu entdecken. Es war jedoch eine traurige Nachricht, die Iris Weißbach überbrachte. Ludwig Frischmann verstarb am 12. Oktober im Alter von 80 Jahren.  Abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen begrüßte er zweimal im Jahr - im Frühjahr und im Herbst - die Wanderer an der Geschäftsstelle der Wohnungsgenossenschaft. Ludwig Frischmann war über Jahre der Wanderleiter. Eine Aufgabe, der er sich mit Leidenschaft widmete. Seine letzte Wanderung mit den Genossenschaftlern leitete er im Herbst 2015.  Da ging es ins Naturschutzgebiet Callenberg und zurück durch das Uhlsdorfer Leitental. Aus gesundheitlichen Gründen musste er  sich danach als Wanderleiter verabschieden. Rudi Hoffmann übernahm ab 2016 die Aufgabe von Ludwig Frischmann.  Am 14. Oktober hieß es: Von Burgstädt nach Burgstädt. In Richtung Burgstädt ging es nicht zu Fuß, sondern man nahm den Bus. Der brachte die Limbach-Oberfrohnaer zur Peniger Straße. Dort startete der Fußmarsch in den Herbst. Der zeigte sich an dem Wochenende von seiner besten Seite, was die Wanderung besonders angenehm machte. Auch wenn das Wetter nicht so gut gewesen wäre, hätte sich der Fußmarsch durch das Brauselochtal gelohnt, das, wie viele Landschaften entlang der Zwickauer Mulde, in jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter beeindruckt. Angesteuert wurde die Hängebrücke unterhalb der Rochsburg, denn am anderen Ufer wurde eine längere Rast eingelegt. Das Versorgungsmobil traf pünktlich ein - beladen traditionell mit Speckfett- und Leberwurstbemmen sowie anderen Dingen zum Auftanken. Aufgetankt wurde selbstverständlich auch ganz viel von der Sonne. Für die mobile Bar war diesmal Reiner Wildenhain verantwortlich. Vorerst, weil der Rückweg anstand. Es ging wieder über die Hängebrücke. Vor den Wanderern lag ein steiler Anstieg - Ziel war der höchste Punkt des Haulberges - 265 Meter über dem Meeresspiegel. Letztes Ziel des Fußmarsches war Burgstädt, wo der Bus wartete, um die Genossenschaftler zurück nach L.-O. zu bringen. Dort klang der Wandertag in gewohnter Weise gemütlich aus.

 

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Lutherlinde gepflanztHohenstein-Ernstthal - Am Spielplatz im Hohenstein-Ernstthaler Jahnpark herrschte am 17. Oktober reges Treiben. Es ging nicht um den Spielplatz, sondern um die Parklandschaft, die an diesem Tag um einen Baum reicher wurde. Der Trend, Denkmäler zu errichten und Pflanzungen vorzunehmen, die an Luther erinnern sollen, kam im 19. Jahrhundert auf. Vom Stadtchronisten Wolfgang Hallmann war zu erfahren, wo man  in Hohenstein-Ernstthal und Umgebung solches tat. Das 500. Reformationsjubiläum ist in diesem Jahr Anlass, neue Bäume zu pflanzen, so auch in Hohenstein-Ernstthal, wo man sich aus für eine Pflanzung im Jahnpark entschied. Gedanken zu Martin Luther und die Reformation gab es von der evangelisch-lutherischen Pfarrerin Anke Indorf. Vielleicht erinnert sich so mancher daran, wenn er im Jahnpark spazieren geht - vorbei an der neuen Lutherlinde. Doch nicht nur die ist neu. Neu ist ebenfalls der alte Reformationsstein auf dem Pfaffenberg, der im Anschluß vom Erzgebirgsverein übergeben wurde. Der hatte sich zur Aufgabe gemacht, den 100 Jahre alten Stein zu restaurieren.

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Halloween mit dem TV Vater Jahn Burgstädt Burgstädt - Der Turnverein Vater Jahn Burgstädt lädt zur Halloween-Veranstaltung ein. Am 30. Oktober soll es ab 18 Uhr im Stadion gruselig werden. Traditionell gibt es den Lampion-Umzug. Der startet 18.30 Uhr. Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahre sollten sich ordentlich kostümieren, denn nach dem Lampionumzug werden die besten Kostüme prämiert. Bis 24 Uhr wird im Stadion Halloween gefeiert - mit umfassender gastronomischer Betreuung und mit musikalischer Umrahmung - je nach Wetter unterm Zeltdach oder in der Stadion-Gaststätte.                                              

                                                                                                                          

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Francis Thunder Hawk Hohenstein-Ernstthal - Der Verein Silberbüchse lud am 13. Oktober ins Hohenstein-Ernstthaler Rathaus ein, denn man hatte ganz besondere Gäste. Zwei richtige - na ja - Indianer ist ja eigentlich falsch - oder wie Francis Thunder Hawk betonte, da er nicht aus Indien kommt, spricht er auch nicht indianisch. Er spricht Lakota. Aufgewachsen bei seinen Großeltern, war das die erste Sprache, die er lernte. Erst als Francis Thunder Hawk in die Schule kam, lernte er englisch. Leicht fiel ihm  das nicht. Später besuchte er eine katholische Missionsschule. Man schnitt ihm die langen Haare ab und bestrafte ihn, wenn er seine erste Sprache sprach. Er brauchte lange Zeit, um das zu vergeben. Sein Neffe Wendell Yellow Bull gehört zu einer anderen Generation, die die westliche Welt kennen lernte. Jetzt möchten sie zurück, um ihre Welt kennenzulernen. Es gibt verschiedene Projekte, die helfen sollen, altes Wissen an die Jugend weiterzugeben. So, was es heißt, eine Gemeinschaft zu sein und auf die alte Art und Weise zu leben. Die moderne Welt soll aber nicht außen vor bleiben. Ein interessanter und lehrreicher Abend. So manches kann man sich von den Ureinwohnern Amerikas abschauen.

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Werbeschau des Kleintierzüchterverein S612 Wolkenburg - Das Jahr 2017 war nicht unbedingt ein gutes für Züchter von Rassegeflügel und Kaninchen. Viele Schauen mussten abgesagt werden - erst wegen der Geflügelgrippe und danach wegen der für Kaninchen gefährlichen Chinaseuche. Der Kleintierzüchterverein S612 Wolkenburg und Umgebung hatte Glück, er veranstaltete am 14. und 15. Oktober seine 36. Werbeschau, auch wenn nicht ganz in der Größe wie geplant. Keine Verluste gab es bei den Züchtern von Rassegeflügel. Deshalb konnten den Besuchern über 200 Zuchttiere gezeigt werden, neben Hühnern, Tauben und Wassergeflügel ebenso Kaninchen. Der  Kleintierzüchterverein S612 feiert in diesem Jahr das 111. Jubiläum. 22 Mitglieder zählt er, dabei sind vier Nachwuchszüchter.

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Erster stadteigener Blitzer Limbach-Oberfrohna - Das ist er - der neue Mitarbeiter der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna. Vorgestellt wurde Leivtec XV3 am 5. Oktober bei einem Pressegespräch von Thomas Luderer, kommissarischer Leiter des Fachbereiches Ordnungsangelegenheiten. Das ist Leivis freundliches Gesicht. Er kann aber auch unfreundlich - bei Geschwindigkeitsübertretungen, denn er ist ein Blitzer. Blitzen sieht man ihn allerdings nur bei trübem Wetter oder bei Dunkelheit. Limbach-Oberfrohna darf seit 2010 Verkehrsüberwachungen mit Blitzgeräten durchführen. Neu ist, dass die Große Kreisstadt nun ein eigenes Gerät besitzt und einsetzt. Die vordem von Fremdfirmen erbrachte Leistung musste bezahlt werden. Zudem konnte der Einsatz nicht flexibel gestaltet werden - ungünstig bei unvorhergesehenen  Ereignissen - wie zum Beispiel Wetterkapriolen. Die Verkehrsüberwachung mit Blitzgeräten ist nur ein kleiner Teil der Verkehrsmaßnahmen, die Limbach-Oberfrohna jährlich durchführt. Seit 2014 gibt es ein Handlungskonzept zu Minimierung der Gefährdung durch den fließenden Verkehr im Bereich von Schulen und Kindergärten. Im Einsatz sind zudem Verkehrsdaten-Meßgeräte, die allerdings nicht sichtbar sind und an unterschiedlichen Stellen angebracht werden.

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Erste Lichtensteiner BücherschauLichtenstein - Das Daetz-Centrum in Lichtenstein war am 7. Oktober Ort für eine Veranstaltung, die es hier so noch nicht gegeben hat, die erste Lichtensteiner Bücherschau. Alle, die sich für Literatur interessieren, durften nicht nur an den verschiedenen Ständen zwischen den Verlagsangeboten stöbern, sondern bekamen zudem die Gelegenheit, zahlreiche Autoren kennenzulernen. Die signierten selbstverständlich ihre Bücher, wie hier Regina Röhner, von der nicht nur verschiedene Koch- und Backbücher stammen. Schriftstellerisch widmete sie sich unter anderem historischen Begebenheiten - der sächsische Prinzenraub gehört dazu oder die Geschichten vom Hexenwahn in Sachsen. Die erste Lichtensteiner Bücherschau bot den Literatur-Interessierten die Möglichkeit, den Autoren zu lauschen. Von morgens bis in den späten Abend wurde gelesen. Großer Andrang herrschte unter anderem bei Luci van Org, die im Veranstaltungssaal das kleine Familienbuch der nordischen Sagen vorstellte. Wer sich nicht so sehr für Literatur interessiert, kennt sie vielleicht trotzdem. Mit der Band Lucilectric und dem Song "Mädchen" landete sie 1994 einen großen Hit. Musikalisch unterwegs war und ist Luci van Org noch mit einigen anderen Projekten. Nicht unbekannt in der Region ist Michael Sonntag, der sich gothic-düster im Keller dem "Es war einmal..." widmete. Im Umland von Chemnitz gibt es eine Menge Autoren. Bislang nur Kurzgeschichten veröffentlicht hat der Hohenstein-Ernstthaler Matthias Ramtke, eine davon in "Helden...gibt es nur im Märchen". Ein eigenes Buch ist in Arbeit. Bedient wurden außerdem Leser, die sich für die Helden im Weltall interessieren. Einen besang der imaginäre Astronaut Peter Ghost. Krimi-Geschichten schreibt Mario Schubert. Einige wurden bereits in Sammlungen verschiedener tödlicher Anleitungen veröffentlicht. Sein Chef, Lichtensteins Bürgermeister Thomas Nordheim, interessierte sich für die Giftmorde. Neben den Geschichten für die Erwachsenen präsentierte man auch viele für Kinder - auf der Kinder-Leseinsel. Mittendrin Melissa, Hofdame der Lichtensteiner Rosenprinzessin, die sich ausführlich über selbstgebastelte Leseratten und Bücherwürmer informierte. Das Zeitsprungland fehlte ebenso nicht. Das lud dazu ein, Sehenswürdigkeiten der Region mit einer 360-Grad-Brille zu erkunden. 

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Dr. Margot KäßmannPenig - In der Stadtkirche Penig wurde am 10.Oktober eine Botschafterin begrüßt - die des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017 - Dr. Margot Käßmann. Sie war Gast beim 15. Peniger Gespräch. Moderiert von Gunnar Baumann, beantwortete sie viele Fragen in Sachen Kirche,  500 Jahre Reformation und zu Themen, die in Deutschland aber auch weltweit Menschen bewegen. Ihre Sicht auf die Dinge gefällt nicht jedem - so ihr Engagement für Kriegsdienstverweigerer, gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan, ihr Auftreten gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Für negative Schlagzeilen sorgte sie 2010 - wegen Trunkenheit am Steuer. Ohne viel rumgeeier trat sie als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland zurück und legte ihr Amt als Bischöfin der Landeskirche Hannover nieder. Trotz dessen wurde sie nicht ruhiger. Und so gehört sie nach wie vor zu denen, die eine Menge missbilligende bis hasserfüllte Post bekommen. Kein Verständnis hat sie auch für die Streitkultur so einiger Politiker. Viel Kritik erhielt Margot Käßmann vor einigen Monaten aus Wirtschaftskreisen, für ihre Äußerung in einem Zeitungsinterview, dass es den ehrbaren Kaufmann immer seltener gibt. Dr. Margot Käßmann - eine einsame Ruferin in der Wüste? Kann man so nicht sagen. In der Peniger Stadtkirche hatte sie über 300 Zuhörer, darunter sicher auch welche, die mit Kirche oder mit Religion nichts am Hut haben.

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