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Mittwoch, 23.04.2014 (16.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Nachtwächter Manfred Geyer Lichtenstein - 5 Uhr am Abend war es, als am 12. April im Lichtensteiner Palaishof die Schloßwache 1757 zu Schönburg-Glauchau zusammen mit der 1. Lichtensteiner Kanonierkompanie aufmarschierte. Man hatte dem Volk, das aus allen Himmelsrichtungen herbeiströmte, wichtiges zu verkünden. Nämlich, daß der Verein für Geschichte der Stadt Lichtenstein 2014 auf 10 Jahre historische Stadtführungen zurückblicken kann und der neuzeitliche Lichtensteiner Nachtwächter seinen 5. Geburtstag feiert. Bei solchen Jubiläen durften die Ehrensalven nicht fehlen. Die  1. Lichtensteiner Kanonierkompanie hatte extra die noch winterschlafende Kanone aufgefahren, um mit großem Donner und Getöse die Nachricht hinaus ins Land zu schicken. Da hatten die Kanoniere wohl die falsche Munitionskiste eingepackt. Vielleicht waren aber auch Geister am Werk. Wie Hauptmann Günther von Berbisdorf zu Zürchau alias Christian Bretschneider berichtete, fand auf dem Platz am 28. Juni 1859 die letzte öffentliche Hinrichtung statt. Auch ein Doppelmörder mußte für seine Taten büßen. Nicht für die Hinrichtung, sondern für den historischen Stadtrundgang. Der führte logischerweise auch zum Lichtensteiner Schloß, das, obwohl es mit Alexander Prinz von Schönburg-Hartenstein einen Besitzer hat, schon seit vielen Jahren verlassen und für Besucher nicht zugänglich ist. In der Geschichte des Schlosses kennt sich der Corporal der Schlosswache zu Schönburg-Glauchau bestens aus, denn sie ist Teil der Schönburger Geschichte. Von den Schönburgern im allgemeinen ging es zu den Schönburgern im besonderen. Dafür stiegen die Stadtrundgänger hinab in Richtung Gruft, die ebenfalls für Besucher nicht zugänglich ist. Der Nachtwächter Manfred Geyer berichtete vom Leben und Sterben der Adligen und über die Geschichte der Gruft am Schlossberg. An dem Abend erfuhren die Stadtrundgänger noch vieles mehr über die Schönburger und die Stadt im Grünen Lichtenstein. Der nächste Rundgang findet am 17. Mai statt. Treffpunkt ist 17 Uhr auf dem Kirchplatz vor St. Laurentius.

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Die Gebrüder Auerswald Lichtenstein - Am Clubkino Capitol in Lichtenstein herrschte am 15. April reges Treiben. Ein Pressetermin. Das war  kein verspäteter Aprilscherz. Die drei, die mit Kinoutensilien und belegten Brötchen vor der Kamera posierten, meinen es ernst. Ab 19. April wollen sie in dem Haus,  das seit einem Jahr nicht mehr genutzt wurde, Kino machen. Den Charme der DDR-80iger versprüht auch das Lichtensteiner Kino, das in dieser Zeit die letzte Renovierung erlebte. Genau das passende Ambiente für kein gewöhnliches, sondern für ein Eventkino, in dem Veranstaltungen für alle Generationen und alle Geschmäcker stattfinden sollen. Geplant ist außerdem ab November Fresstheater zu veranstalten. Hinter den großen Plänen steckt ein kleines Team. Ein Spektakel ist schon allein das tschechische Filmvorführgerät, mit dem 35mm-Kino-Filme gezeigt werden, die noch über den Film-Verleih bezogen werden können. Die Gebrüder Auerswald haben mit der Stadt Lichtenstein einen Pachtvertrag für einen Testmonat abgeschlossen, um verschiedene Konzepte auszuprobieren. Sie sprühen vor Ideen. Nun müssen diese nur noch umgesetzt und vor allem angenommen werden.

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Frühlingsfest bei Teppichfreund"Ihr Teppichfreund" in Niederfrohna veranstaltete am 12. April ein Frühlingsfest. Bei dem kamen ganz besonders die Kinder auf ihre Kosten, denn auch der Osterhase war zu Gast und lud zu jeder Menge Spiel und Spaß ein. Natürlich hatte der Osterhase allerhand Ostereier mitgebracht, die er im großen Ausstellungsraum versteckte. Die zu suchen, bereitete den Kindern jede Menge Spaß und noch mehr die Eier zu finden. Gutscheine im Gesamtwert von 200 Euro hatte der Osterhase versteckt. Während die Kleinen die Eier suchten oder die anderen Angebote des Osterhasen nutzten, wie das Ostereier anmalen, schauten sich die Eltern oder Großeltern derweil im Ausstellungsraum um, um sich Ideen für die nächste Neugestaltung der eigenen vier Wände zu holen oder sich von den Mitarbeitern von "Ihr Teppichfreund" beraten zu lassen. Auf das gesamte Sortiment, das nicht nur Teppiche und andere Fußbodenbeläge umfasst, sondern ebenfalls Tapeten Farben, Gardinen und vieles anderes mehr, gab es zum Frühlingsfest 15 Prozent Rabatt. Die Kunden konnten selbstverständlich auch die verschiedenen Serviceangebote nutzen, wie das Ketteln der Sockelleisten. Für die Mitarbeiter von "Ihr Teppichfreund" und die Kunden war das Fest in Niederfrohna ein bunter Einstieg in den Frühling. Und über den Osterhasen freuten sich nicht nur die Kinder, auch die Großen hatten viel Spaß mit ihm.

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ImageHartmannsdorf - Zu einem Tag der offenen Tür lud am 11. April die Vorschulgruppe "Crazy Kids" Hartmannsdorf ein. Anlass war der Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten im Gebäude auf der Schulstraße 1a. Bereits seit Ende Februar nutzen die Vorschulkinder die renovierten Räume, in denen vorher der Hort untergebracht war. Der befindet sich nun auf der Schulstraße 20 a. In die Vorschule, die Platz für über 40 Kinder bietet und deren Träger der Freundeskreis "Indira Ghandi" ist, investierte die Gemeinde  Hartmannsdorf über 150.000 Euro, dazu kamen Fördermittel in Höhe von 185.000 Euro. Umgebaut und erneuert wurden der Eingangsbereich sowie die sanitären Anlagen. Außerdem wurde eine neue Ausgabeküche eingerichtet und auch die anderen Räume auf Vordermann gebracht. Die vielen Besucher zum Tag der offenen Tür staunten nicht schlecht. Und die angehenden Vorschulkinder waren so derart begeistert, daß sie auf der Stelle ein Spontan-Puppenspiel arrangierten.

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AktionBurgstädt wünscht sich frischen Wind. Aus diesem Grund lud die Stadt am 10. April in den neuen Sitzungssaal des Rathauses ein. Mit der Einladung angesprochen werden sollten vor allem junge Familien und Leute mit Ideen für ein eigenes Gewerbe und außerdem Liebhaber historischer Häuser. An verschiedenen Ständen wurde über viele zum Verkauf stehende Grundstücke und Immobilien informiert. Interessierte hatten zudem die Möglichkeit, sich über  Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten schlau zu machen. Die Aktion "Frischer Wind" wurde vor ein paar Jahren ins Leben gerufen, genau aus dem Grund,  die Anbieter von Immobilien, potentielle Investoren sowie Finanzdienstleister zusammenzubringen, damit in Burgstädt Lebensräume entdeckt und gemeinsam gestaltet werden können.

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R.S.P. Autohandel und Service GmbH Funkelnagelneu präsentierte sich am 12. April die R.S.P. Autohandel und Service GmbH - der Opel Service Partner für PKW und Nutzfahrzeuge in Limbach-Oberfrohna. An diesem Tag wurde die Wiedereröffnung gefeiert. Der schwere Hagelschauer Anfang August 2013 wurde auch für dieses Autohaus zur Katastrophe. Tennisballgroße Hagelkörner zertrümmerten die gesamte Dacheinrichtung und zerstörten einen großen Teil der technischen Anlagen. Umfangreiche Reparatur- und Sanierungsarbeiten wurden durchgeführt, die nun zum großen Teil abgeschlossen sind. Ein guter Grund für die Wiedereröffnungsfeier am 12. April. Das Ambiente hat sich grundlegend geändert. Bis 2016 sollen die Opel-Autohäuser nach neuem Corporate Design umgestaltet werden. Aufgrund des Hagelschadens ist nun das Opel-Autohaus in Limbach-Oberfrohna Vorreiter. Zur Wiedereröffnung am 12. April wurden zahlreiche Gratulanten begrüßt. Kunden, Geschäftspartner und viele Neugierige ließen es sich nicht nehmen, das alte Autohaus in neu erstrahltem Glanz in Augenschein zu nehmen. Natürlich gönnten sich die Besucher auch Opel pur. Angefangen beim Opel Adam, der Kreative dazu einlädt, sich  innen und außen selbst sein Auto farblich zu gestalten, bis hin zum Opel Zafira Tourer, der mit seinem flexiblen Innenraum viel Platz zum Wohlfühlen bietet. Neben aller Begeisterung für die verschiedenen Opel-Modelle, vergaßen die Besucher nicht zu feiern. Die Mitarbeiter des Autohauses sorgten für das Wohl ihrer Gäste. Zu kurz kamen auch nicht die kleinen Besucher. Neben der Hüpfburg wartete auf diese ebenfalls Kinderschminken und vieles mehr.

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Motto:Limbach-Oberfrohna - Die Schule "Am Stadtpark" in Limbach-Oberfrohna lud am 5. April zum Tag der offenen Tür ein. Unter dem traditionellen Motto "Schmecken, Sehen, Hören und Staunen" stellten die Schüler gemeinsam mit den Lehrern und den Therapeuten die Förderschule für geistig Behinderte und die vielen Angebote vor. Im Schulhaus unterwegs waren die Mitglieder der Arbeitsgruppe Foto, um Schnappschüsse vom Tag der offenen Tür zu machen. Digital fotografieren kann heutzutage jeder, aber analog und die Bilder dazu noch selbst entwickeln, das kann nicht jeder, die Mitglieder der Foto-AG schon. Es gibt außerdem eine AG Schülerzeitung, die zum Tag der offenen Tür ebenfalls viel zu tun hatte. Die neue Ausgabe konnte am 5. April druckfrisch erworben werden, an der nächsten wird schon jetzt intensiv gearbeitet. Die Schule "Am Stadtpark" bietet außerdem ihren Schülern viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Die Angebote werden gern genutzt. Erst kürzlich gewann das Fußball-Team den Pokal der Förderschulen. Am 5. April waren die Rollstuhl-Basketballer vom Team Niners Chemnitz zu Gast. Sie luden dazu ein, zu probieren, im Rollstuhl Basketball zu spielen. Sportliche Betätigung hatten ebenso die Eispiraten Crimmitschau zu bieten, die seit 2012 Partner der Schule sind. Reges Interesse haben die Schüler außerdem an der Rock AG. In der können sie das Spielen verschiedener  Instrumente lernen. In den letzten Monaten studierten die Schüler ein Musikprogramm ein, das sie zum Tag der offenen Tür präsentierten. Über die Musik lernen die Rock-AGler viele andere Kulturen kennen, zum Beispiel die Russische. Besungen wurde am 5. April auch der Apfelbaum. Der Verein "Gemeinsam für Limbach-Oberfrohna" unterstützte die Schule "Am Stadtpark" zum Tag der offenen Tür mit dem Verkauf von Gegrilltem. Es gab außerdem wieder einen Kuchenbasar, den die Eltern der Schüler mit  leckerem Selbstgebackenen bestückt hatten.

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Miniwelt startet in die neue SaisonLichtenstein - Die Lichtensteiner Miniwelt beendete am 4. April die Winterpause. Zu den Ersten, die sich in der Saison 2014 auf eine Weltreise in dem kulturellen Landschaftspark begaben, gehörten Schüler der evangelischen Montessori-Grundschule aus Erlbach-Kirchberg. Über 100 weltbekannte Bauwerke im Maßstab 1:25 strahlten in der Frühlingssonne. Beim Start in die neue Saison gibt es traditionell etwas Neues. Erstmals, seit Eröffnung des Landschaftsparks im Jahr 1999, startete man mit dem Pflanzen eines Baumes. Den hatte die Landtagsabgeordnete Ines Springer gesponsert. Gepflanzt wurde eine Traubeneiche. Die ist 2014 Baum des Jahres. Deswegen durften die Schüler aus Erlbach-Kirchberg beim Pflanzen des Baumes helfen. 12 Jahre ist das Bäumchen alt. Wenn es ordentlich wächst und gedeiht, wird aus ihm ein prachtvoller Baum, der mit seiner riesigen Krone den Miniweltbesuchern auch noch im Jahr 3014 reichlich Schatten spenden wird. In der Lichtensteiner Einrichtung kann man nicht nur seine Freizeit verbringen, es gibt darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region. Bis zum Saisonende im November  lädt der  kulturelle Landschaftspark in Lichtenstein wieder zu den verschiedensten Veranstaltungen ein. Die Eintrittskarte für die  Miniwelt ist auch 2014 die Eintrittskarte für den Minikosmos, so daß Besucher zwei Highlights für einen Eintrittspreis erleben können.

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ImageWolkenburg - Mit einem Wanderlied von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde im Festsaal des Schlosses Wolkenburg die Vernissage zu einer neuen Sonderausstellung eröffnet. Die lädt zu einer malerischen Reise durch das Muldental ein. Wolkenburg spielt in der Sonderausstellung auch eine Rolle. Allerdings erst im 3. Teil, der unter dem Titel "Von Glauchau bis Wolkenburg" ab 3. September zu sehen ist. Im 2. Teil, zu sehen ab 18. Juni, heißt es von "Wiesenburg bis Lichtenstein". Bis dahin wird der 1. Teil "Von Stein bis Wildenfels" gezeigt. Die 3 Teile resultieren aus der Fülle an grafischen Arbeiten.  Das neue Verhältnis des Menschen zur Natur und ein verändertes Geschichtsbewußtsein, entwickelt mit der Aufklärung sowie mit der Romantik ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, beförderte nicht nur die Lust, malerische Landschaften und die darin eingebetteten historischen Bauten zu entdecken, sondern  diese künstlerisch festzuhalten. Schätze sind die Kunstwerke auch dahingehend, weil sie die Schlösser und Burgen im Zwickauer Muldenland im Wandel der Zeit zeigen. Historische Ansichten, die ohne Zweifel dazu einladen, hier und heute auf Schusters Rappen das Muldenland zu entdecken.

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Die Kufen, die die Welt bedeutenOberlungwitz - Aus Platzgründen begrüßte am 3. April Oberlungwitz Bürgermeister Steffen Schubert die Besucher der Rathausplauderei nicht im Rathaus, sondern im Vereinshaus "Zur Post", denn geplaudert werden sollte diesmal mit dem derzeit bekanntesten Oberlungwitzer - mit dem  Eisschnellläufer Nico Ihle. Der Sportsoldat, der 1985 in Karl-Marx-Stadt geboren wurde, lebt seit rund 10 Jahren in der Strumpfstadt. Mit Sicherheit saßen viele sportinteressierte Oberlungwitzer im Februar vor dem Fernseher, um Nico Ihle bei den Olympischen Spielen in Sotschi über das Eis der Adler-Arena sprinten zu sehen. Das deutsche Eisschnelllauf-Team errang diesmal kein Edelmetall. Die besten Ergebnisse waren Platz 4 für Claudia Pechstein im Rennen über 3000 m und Platz 4 für Nico Ihle im Rennen über 1000 m. Mit seinem 8. Platz im 500-Meter-Sprint fuhr er das beste deutsche Olympia-Ergebnis seit über 20 Jahren ein. Auch wenn es für Edelmetall nicht gereicht hat - schon allein die Teilnahme an der Olympiade ist für viele Sportler das Größte. Bei der Rathausplauderei durften die Besucher natürlich viele Fragen stellen. So interessierte unter anderem, warum die Deutschen Eisschnellläufer nicht so erfolgreich sind, wie die Niederländer. Ein Grund ist, daß in den Niederlanden Privatteams unterstützt werden. Nico Ihle beantwortete an diesem Abend viele Fragen. Er hatte auch seine Sportausrüstung mitgebracht, die nicht unwesentlich dazu beträgt, wie erfolgreich er auf dem Eis unterwegs ist. Bei der Anschaffung des Materials gibt es allerdings ökonomische Zwänge. Für die Besucher der Rathausplauderei war es ein interessanter Abend. Sie erfuhren vieles über die Sportart, die sonst nur am Rande behandelt wird, und Nico Ihle konnten sie nun endlich persönlich kennenlernen. Er signierte im Anschluss viele Autogrammkarten. Danach ging es für ihn und seine Familie in den wohlverdienten Urlaub.

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