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Montag, 21.08.2017 (34.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Neptunfest im Freibad PenigPenig - Aus der Mulde entstiegen stattete Meeresgott Neptun dem Freibad in Penig einen Besuch ab. Der Herrscher der Meere und sein Gefolge überraschte dort zukünftige Schüler des Freien Gymnasiums Penig. Die angehenden Gymnasiasten nehmen an einem Abenteuercamp teil. Für einige Kinder wurde es aber erst einmal unappetitlich. Die mussten sich von Neptun und seinen Gehilfen taufen lassen und das mit Senf und Ketschup. Neptuns Allmacht traf aber auch einen Lehrer. Und das sehr zur Freude der Kinder. Lars Weigelt, der eigentlich Geschichte und Ethik unterrichtet darf sich nun "Lars der Haifisch" nennen. Nach der Neptuntaufe durften sich die Kinder im Piratenwettkampf messen. Dazu gehört natürlich auch Schatzkistenstapeln und Wettsaufen. Weitere Stationen waren Rumschöpfen und Kirschkernweitspucken. Einen großen Anteil am Gelingen dieses Aktionstages hatte der Förderverein des Freibades. Dem Verein ist es auch zu verdanken, dass die Naherholungseinrichtung bis heute erhalten blieb. Und die nächsten Aktionen im Freibad Penig sind schon geplant. Für die Hunde ist dann übrigens der Eintritt frei. Nur Herrchen und Frauchen müssen eine Karte kaufen.  

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Parkfest in RöhrsdorfRöhrsdorf - Anfang der vorletzten Juni-Woche begannen die Mitglieder vom Heimatverein Röhrsdorf im Gemeindepark mit den baulichen Vorbereitungen für das Parkfest. Zentraler Punkt: das Festzelt mit der Bühne, auf der drei Tage lang jede Menge Programm geboten wurde. Unter Aufsicht eines Zeltbaumeisters wurde das Zelt hochgezogen und noch anderes erledigt, so dass am 23. Juni das vom Heimatverein veranstaltete Parkfest starten konnte. Bei der Programmgestaltung halfen andere Vereine des Chemnitzer Ortsteils mit, genauso die verschiedenen Einrichtungen. Zu den Höhepunkten gehörte die Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr, die zeigte, dass der Rauchmelder keine schlechte Erfindung ist. Präsentierten wurde zudem das neue gebrauchte Feuerwehrfahrzeug. Begrüßt wurden auch diesmal die Nischelhupper - allerdings in kleiner Formation. Musik gab es von der Band OB Live, die dazu einlud, das Tanzbein zu schwingen. Wie derzeit überall in Deutschland, widmete man sich auch in Röhrdorf Luther - unter dem Motto "Reformation heißt...kritisch nachzufragen". Was beim Parkfest nicht fehlen durfte, das war die Bootsregatta in den Klassen Faltboot und Freestyle. Zu gewinnen gab es Sachpreise sowie den Wanderpokal "Faltboot auf Granit".

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DasHohenstein-Ernstthal - Große Party im Gasthof "Stadt Chemnitz" auf der Pölitz-Straße in Hohenstein-Ernstthal - die Pächter der gastronomischen Einrichtung, Walfried Leipziger und Petra Steiger, hatten zur Abschiedsparty eingeladen, eine Woche bevor das "Kästl" - wie die Hohenstein-Ernstthaler umgangssprachlich sagen - dicht gemacht wurde. Bei Tage und von außen betrachtet, wirkt das Haus nicht mehr sehr frisch - im Gegensatz zu der Gasstätte, der man ansieht, dass die Gastwirte viel Herzblut hier reingesteckt haben - auch in die dazugehörende Kegelbahn. Man ahnt nicht, wie marode das Haus ist. Erst wenn man sich das Dach genauer anschaut - das ist undicht - ganz schlimm, so Walfried Leipziger, über dem großen Saal.  Den hatten die Gastwirte nicht gepachtet. Er wurde auch schon vorher nicht mehr genutzt. Die Nässe, die aufgrund des kaputten Dachs hier eindringt, kommt mittlerweile im unteren Geschoss an. Ein Zustand, der die Gastwirte dazu bewog, das Pachtverhältnis aufzulösen. Die Abschiedsparty, ein Dankeschön an die treuen Gäste. Treu zeigten sich auch die DJs, die in den vergangen 8 Jahren hier auflegten. Die DJs hatten sich zum Disko-Marathon verabredet, ihr Abschiedsgeschenk für Walfried Leipziger und Petra Steiger. Ob jemals wieder eine so große Party in den Räumen des "Kästls" stattfinden wird, das weiß niemand.

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Feuerwehrfest in NiederfrohnaNiederfrohna - Mit Blaulicht und Sirene fuhr das Feuerwehrauto vor. Ein Einsatz im Rahmen des Feuerwehrfestes, zu dem am letzten Juniwochenende die Freiwillige Feuerwehr Niederfrohna einlud. Das Jubiläum nutzte man nicht nur, um zu feiern, sondern vor allem, um für die Kinder- und die Jugendfeuerwehr zu werben. Mit der Gesetzesänderung in der gesetzlichen Unfallversicherung 2015 wurde es möglich, dass nun schon Kinder unter 8 Jahre bei den Freiwilligen Feuerwehren mitmachen dürfen. Und dabei ist die Freizeittätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr eine sehr interessante. Das Interesse bei den Löschkäfern mitzumachen ist groß. Während die Löschkäfer zum Feuerwehrfest eine einfache Löschübung präsentierten, zeigte die Jugendfeuerwehr die Vorgehensweise bei einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrradfahrer unter die Räder kam. Viele, die bei der Jugendfeuerwehr mitmachen, wechseln, wenn sie das Alter erreicht haben, in die aktive Abteilung. Niederfrohna hat in der derzeit 25 Mitglieder.

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Zeugnisausgabe für Absolventen der Euro-Akademie Hohenstein-Ernstthal Der Hohenstein-Ernstthaler Ratssaal diente am 23. Juni einer besonders festlichen Veranstaltung. Hier fand am Nachmittag die Zeugnisausgabe für Absolventen der Euro-Akademie Hohenstein-Ernstthal statt. 16 Erzieher und 15 Sozialassistenten nahmen von Dr. Siegfried Mescheder, dem Leiter der Fachschule und Berufsfachschule für Sozialwesen, ihre Zeugnisse entgegen. Dazu die Glückwünsche ihrer Klassenleiterinnen und die von Katrin Neef, Fachbereichsleiterin Pädagogik. Die Zeugnisausgabe war eine sehr herzliche Angelegenheit. Das liegt daran, weil die Euro-Akademie Hohenstein-Ernstthal eine Einrichtung mit überschaubaren Schülerzahlen ist, so dass ein persönlicheres Miteinander möglich ist. Mit dem Abschluss Sozialassistent ist der Weg für eine weiterführende berufliche Qualifizierung an einer Fachschule im Fachbereich Sozialwesen offen. Die Ausbildung zum Erzieher ist dabei nur eine Möglichkeit. Zur Zeugnis-Ausgabe extra gewürdigt wurden die nun Staatlich anerkannten Erzieherinnen. Mit 1,1 schloss Elisabeth Huth die Ausbildung zur staatlich geprüften Sozialassistentin ab. 

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Küblers-BrückeLunzenau - Eröffnet wurde die neue Küblers-Brücke. Ein Ersatz für die alte Brücke, die beim Hochwasser 2013 stark beschädigt wurde. Das Bauvorhaben bezifferte sich auf in Invetitionsvolumen von 1,2 Millionen EURO. Viel Geld, das jedoch nicht die Stadt Lunzenau aufbringen musste. Es gab in diesem Fall eine einhundert-prozentige Förderung. Dass vier Jahre vergingen, bis die neue Brücke eingeweiht werden konnte, hatte mehrere, vor allem bürokratische Gründe. Doch Ende gut, alles gut - und so waren bei der Eröffnung viele Lunzenauer dabei, auch weil diese Brücke für die Stadt vor allem in touristischer Sicht nicht unbedeutend ist. Weil viele Touristen auch einiges von ihren besuchten Orten wissen möchten, wurde mit der Brücke eine Hinweistafel eingeweiht. Nun kann man nur hoffen, dass die Zwickauer Mulde nicht so schnell mehr über die Ufer tritt.

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Kuddel Cup Chemnitz/Röhrsdorf - Dass sich beim FV Blau Weiß Röhrsdorf was dreht, merkt man daran, dass auch außerhalb der Punktspielsaison Fussball ganz groß geschrieben wird. Weil  Fussball fast überall geht, spielte man am 24. Juni im Röhrsdorfer Einkaufs-Center. Der Kuddel Cup erlebte in diesem Jahr seine 3. Auflage. 8 G-Jugend-Mannschaften aus Chemnitz und Umgebung beteiligten sich an dem Turnier. Gekämpft wurde um diesen Pokal.  Neben der besten Mannschaftsleistung wurde auch diesmal der beste Spieler und  der beste Torhüter ausgezeichnet. Dass der Fussballverein Blau-Weiß Röhrsdorf den Kuddel Cup veranstaltet, hat einen einfachen Grund - Werbung in eigener Sache. Neben Kindern, die Spaß am Fussballspielen haben, sucht der Röhrsdorfer Fussballverein auch Betreuer. Wer Lust hat, bei den Blau Weißen mitzumachen, soll sich einfach melden. Von den kleinen Bambinis ab 5 Jahre sind in dem Verein alle Altersklassen bis 17 Jahre vertreten. Zudem gibt es zwei Männermannschaften, die Alten Herren und die UnKaputtbaren. Informieren kann man sich über den Verein unter www.fv-roehrsdorf.deMan kann auch einfach mal vorbeischauen, wenn die Mannschaften trainieren, Punktspiele bestreiten oder Turniere veranstalten, wie den Kuddel Cup. Den gewann in diesem Jahr Lok Chemnitz vor Textima Chemnitz und Sportfreunde Süd. Der FV Blau Weiß Röhrsdorf belegte Platz 6 .

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Kunst im Garten - GartenkunstHohenstein-Ernstthal - "Wer die Rose ehrt..." oder Begonien und vielleicht auch andere Blumen, hatte sicher Gefallen an der diesjährigen Veranstaltung "Kunst im Garten - Gartenkunst", bei der unter anderem am 24. Juni das Duo Capriccio im Hohenstein-Ernstthaler Stadtgarten die größten Ostrock-Klassiker präsentierte - neben den Songs von Renft ebenfalls die anderer Bands und Musiker, die Ostrock-Geschichte geschrieben haben. Karat ist da selbstverständlich ein absolutes Muß. "Kunst im Garten - Gartenkunst" fand auch an diesem Jahr an zwei Wochenenden statt. Bei freiem Eintritt konnten die Besucher neben dem Bühnenprogramm ebenfalls die Kunst im Garten und Gartenkunst erleben. Die Veranstaltung wurde vor ein paar Jahren ins Leben gerufen, um den Stadtgarten zu beleben - ein grünes Kleinod in Hohenstein-Ernstthals Stadtzentrum und ohne Zweifel der passende Ort, um "Kunst im Garten - Gartenkunst" zu präsentieren:

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Sportzentrum am TaurasteinBurghstädt - "Macht euch fit!" hieß es am 26. Juni im Sportzentrum am Taurastein. Die Grundschüler aus den Horten von Burgstädt und Umgebung starteten traditionell sportlich in die Sommerferien. Die Wettkämpfe waren wieder eher Gaudi - aber es wurde trotzdem all das abverlangt, was bei klassischen Sportdisziplinen gefragt ist - Kraft,  Ausdauer und Schnelligkeit. Ins Leben gerufen wurde der Wettkampftag, um den Kindern zu zeigen, dass Sport nicht nur anstrengend ist, sondern auch jede Menge Spaß machen kann. Die Schüler sollen dazu animiert werden, in den Ferien nicht nur auf der faulen Haut zu liegen, sondern sich hin und wieder sportlich zu betätigen.

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90. Jubiläum des Sachsenringes Hohenstein-Ernstthal - Das 90. Jubiläum des Sachsenringes feierte man nun am 3. Juniwochenende im Rahmen der "Sachsenring Classic". Gern wären wir auch diesmal mit der Kamera auf dem Sachsenring dabei gewesen, um Bilder von den Rennen mit den Legenden des Motorsports und andere Impressionen einzufangen, allerdings teilte uns der Veranstalter der "Sachsenring Classic" mit, dass der Mitteldeutsche Rundfunk sich Exklusivität erbeten hat, heißt, wir bekamen keine Drehgenehmigung. An anderen Rennstrecken auf dieser Welt würde es wahrscheinlich heißen: gut, dann eben kein Bericht. Beim Sachsenring ist das nicht so: wenn der gefeiert wird, dann nicht nur auf der Rennstrecke, sondern in der ganzen Stadt - auch 2017 zum 90. Jubiläum. Das Wochenende begann bereits am Donnerstag mit einer Gedenkveranstaltung am alten Sachsenring, dort wo der Motorradrennfahrer James Jimmie Guthrie 1937 tödlich verunglückte. 1949 wurde hier eine Gedenkstätte eingeweiht, die heute vor allem von den Mitgliedern des Automobil- und Motorradclubs Sachsenring gepflegt wird, die auch zu der Gedenkveranstaltung eingeladen hatten. Der erste tödlich Verunglückte. war der Belgier Erik Haps am 1. Juli 1934 - insgesamt starben bis einschließlich 1990 19 Rennfahrer auf dem alten Sachsenring. Am Freitag gab es eine Festveranstaltung im Hot-Sportzentrum, zu der der AMC gemeinsam mit der ADAC-Ortsgruppe, dem Förderverein Sachsenring und dem MSC Sachsenring eingeladen hatte. An dem Abend begab man sich auf eine Zeitreise durch 90 Jahre Sachsenring. Es wurde ein langer Abend, der mit historischen Bildern gestartet wurde, die Wolfgang Hallmann präsentierte. Worüber sich die Sachsenring-Fans am meisten freuten: dass viele begrüßt wurden, die ein Stück Sachsenring-Geschichte mitgeschrieben haben. So der DKW-Pilot August Hobl, der seine Rennsport-Karriere als Geländefahrer startete. Hobl gewann zweimal auf dem Sachsenring - 1955 in der 125-Kubik-Klasse und ein Jahr später in der 350-Kubik-Klasse. Heinz Rosner, auch Mr. MZ genannt, lieferte sich unter anderem mit Giacomo Agostini spannende Rennen. Der Abend war gespickt mit Anekdoten und Geschichten, weil es zum Glück noch viele lebende Legenden vom Sachsenring gibt. Ein wenig hoffte man, dass an diesem Abend auch Giacomo Agostini vorbeischaut, der an dem Wochenende seinen 75. Geburtstag am Sachsenring feiern wollte. Statt dessen begrüßte man Marco Lucchinelli - 1981 500er Weltmeister - Kevin Schwantz - 1993  500er Weltmeister - und Carl Fogarty - von 1994 bis 99 4x Superbike-Weltmeister. Sie blieben nur kurz, um nicht allzuviel von Agos Geburtstagsfeier zu verpassen. Geehrt wurden an dem Abend noch andere, so Gerold Meißner für seine Verdienste in Sachen Classic mit 50-Kubik-Klasse. Dass es heute den Sachsenring als Rennstrecke noch gibt, wenn auch mit neuem Kurs, ist denen zu verdanken, die dafür kämpften, als nach 1990 erst einmal Schluss war. 1996 meldete man sich rennsportlich zurück und seit 1998 findet auf dem Sachsenring wieder die Motorrad-Weltmeisterschaft statt.

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