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Montag, 18.12.2017 (51.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

15 Jahre Geschichtsverein Hohenstein-ErnstthalHohenstein-Ernstthal  - Der Geschichtsverein der Karl-May-Geburtsstadt Hohenstein-Ernstthal feiert in diesem Jahr das 15. Jubiläum. Tätig sind die Mitglieder in vielerlei Hinsicht.Dabei knüpft man auch Kontakte zu anderen Vereinen. So zum Geschichtsverein Lichtenstein. Der neue Vorsitzende Patrick Bochmann war am 7. November zu Gast in der Karl-May-Stadt, um den Hohenstein-Ernstthalern zum 15. Geburtstag zu gratulieren. Verbindungen gibt es ebenso zu Geschichtsinteressierten, die keinem Geschichtsverein angehören. Reinhardt Schüppel zum Beispiel. Seit den 80iger Jahren auf dem Friedhof tätig, sicherte er zahlreiche Grabplatten - von Gräbern, die eingeebnet wurden. Untergebracht sind die in einer alten Gruft, die jetzt mal wieder offen war.

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Winterdienst in limbach-OberfrohnaLimbach-Oberfrohna - Man merkt es am Wetter - der Winter steht vor der Tür. Die Winterdienste sind vorbereitet. Auch der in Limbach-Oberfrohna. Unterwegs wird das Team vom städtischen Bauhof in gleicher Weise sein, wie im vergangenen Winter. Da es noch nicht die Glaskugel gibt, die genau vorhersagt, wann die Straßenverhältnisse so sind, dass der Winterdienst ausrücken muss, informiert man sich durch Wetterberichte und Wetter-Apps. 18 Mitarbeiter und dazu vier Bundesfreiwilligendienstleistende werden im Einsatz sein und das nicht nur auf den Straßen. Grundstückseigentümer beräumen die an ihren Grundstücken angrenzenden Gehwege selbst und sind laut  Straßenreinigungssatzung auch zum Streuen verpflichtet. Hilfreich für den Winterdienst ist, wenn Bürger ihre Autos so parken, dass die Räumfahrzeuge mit dem Schiebeschild durchkommen. Das Winterdienst-Team in Limbach-Oberfrohna ist bemüht, nahezu alle Straßen zeitnah zu beräumen, geordnet nach Priorität. Es wird nicht nur geräumt, sondern ebenso gesalzen. Seit einigen Jahren kommt die Feuchtsalztechnologie zum Einsatz. 80 Tonnen Salz sind in den Silos des Bauhofes gelagert. 200 Tonnen liegen bei vier verschiedenen Firmen in der Nähe, so dass der städtische Bauhof auch in Sachen Salz für den kommenden Winter wieder gut gerüstet ist.

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Sportstätte an der Vater-Jahn-Straße Burgstädt - Die Sportstätte an der Vater-Jahn-Straße in Burgstädt ist jeweils ab November für die Fussballer vom TV Vater Jahn  Spiel- und Trainingsstätte. Ab dem frühen Abend ist aufgrund der Lichtverhältnisse der Rasen nicht nutzbar. Beleuchtet wird nur von einer Seite. Trainiert wird deshalb unter anderem auf dem kleinen Hartplatz. Das Licht ist aber nur ein Problem, weil der Jahnplatz durch Nässe oft schwer bespielbar ist. Betroffen von den Burgstädter Problemen sind durch den Punktspielbetrieb letztendlich auch andere Vereine. Neben den Herren und den Oldies spielen beim  TV Vater Jahn ebenso alle Nachwuchsmannschaften  bis zur B-Jugend. Nicht nur für die wünscht man sich Verbesserungen. Die Sportstätte Jahnplatz ist kommunales Eigentum. Vielleicht ergibt sich was in Sachen Sanierung, bis dahin heißt es für die Fussballer weiter: Ohren steif halten!

 

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Dr. Rickauers Buch über Dietrich BonhoefferIn Limbach-Oberfrohna gibt es den Dietrich-Bonhoeffer-Platz. Eingeweiht wurde der zusammen mit dem Denkmal - am 8. Mai 2015 - 70 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus. Den 8. Mai 1945 erlebte Dietrich Bonhoeffer nicht mehr, er wurde einen Monat zuvor, am 9. April, im KZ Flossenbürg hingerichtet. Die Anregung, ihm in Limbach-Oberfrohna ein Denkmal zu setzen, kam von der Kirchgemeinde Limbach-Kändler. Eine Verbindung zu Dietrich Bonhoeffer gibt es in Limbach-Oberfrohna nur indirekt. Im Ortsteil Wolkenburg befand sich ein Außenlager des KZ Flossenbürg. Dietrich Bonhoeffer - dass er Pastor und Widerstandskämpfer war, ist dem Straßenschild zu entnehmen. Wer mehr über ihn wissen möchte, hat unter anderem eine Menge Literatur zur Auswahl, um sich zu belesen. Neu ist ein kleines Büchlein. Geschrieben von Limbach-Oberfrohnas ehemaligen Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer.  

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Simon Kempston Lichtenstein -  In der schottischen Sonntagszeitung "Sunday Herald" wurde er als einer von Schottlands besten Singer-Songwriter beschrieben. Das er nicht nur das ist, sondern zudem den Fingerstyle auf seiner Gitarre bestens beherrscht, durften am 3. November Musikinteressierte  im Lichtensteiner Daetz-Centrum erleben. Das Daetz-Centrum als Musik-Veranstaltungsort - passt gut, immerhin werden viele Instrumente aus Holz gefertigt. Simon Kempston fuhr direkt von Edinburgh nach Lichtenstein - 1700 Kilometer. Er kam eine Stunde später an als erwartet, aber noch pünktlich. Vielleicht wissend, in welche Region es ihn verschlug, nämlich eine, die wirtschaftlich stark von der  Automobilindustrie geprägt ist. In seinem Song "The Last Car" besingt er das Schicksal der Arbeiter in Linwood. Die Stadt war wirtschaftlich abhängig von zwei Werken der Automobilbranche. Als beide 1981 dicht machten, wurden 13.000 Menschen arbeitslos. Simon Kempston singt über viele Dinge und man hört, dass er Schottland liebt. In guten und in schlechten Zeiten. Zuhause sein wird er in den nächsten Monaten nur wenig, sein Terminkalender ist voll. Schon am nächsten Tag machte er sich in Richtung Dänemark auf. Mit der Veranstaltungsreihe Club Lounge soll es im nächsten Jahr weiter gehen.

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Feuer- und Lichtshow von RadugaHohenstein-Ernstthal - Es waren diesmal nicht Guggemusiker, sondern Bergknappen vom Freundeskreis Geologie und Bergbau, die den Lampionumzug zur Eröffnung des Nachtshoppings anführten. Mit Trommelwirbel ging es am 3. November durch die Hohenstein-Ernstthaler Innenstadt. Zahlreiche Geschäfte luden zum Einkaufsbummel ein und hatten verschiedene Nachtshopping-Angebote. Entdecken konnte man aber auch einiges anderes. Lebende Schaufensterpuppen, die 2x in der Stunde die Kleider wechselten. Neben dem Einkaufsbummel gab es zudem die Möglichkeit, es sich gemütlich zu machen. Es war zwar nicht so sehr kalt, aber der Glühwein schmeckte trotzdem. Musikalische Unterhaltung gab es von Steffen Förster, der Volks- und Countrysongs präsentierte. Auch die Kreismusikschule war musizierend im Einsatz. Ein Höhepunkt war die Feuer- und Lichtshow von Raduga. Im Gegensatz zu dem gleichnamigen russischen Fernsehgerät war der  Feuer- und Lichtshow-Künstler ohne technischem Defekt in Aktion:

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Feuerwehrübung bei ContinentalLimbach-Oberfrohna - Samstagmorgen 8 Uhr. Dicke Rauchschwaden auf dem Continental-Werksgelände in Limbach-Oberfrohna. Es schien, als sei ein Dieselcontainer in Brand geraten. Nach Auslösung des Alarms dauerte es nicht lange bis die Rettungskräfte eintrafen. Die Freiwillige Feuerwehr Kändler war als erste vor Ort. Nach und nach trafen Wehren anderer Ortsteile von Limbach-Oberfrohna ein. Das werkseigene Brandschutzteam war ebenfalls im Einsatz, es half bei der Mitarbeiterevakuierung. Die Freiwilligen Feuerwehren hatten ihre Aufgaben in verschiedenen Abschnitten. Bei dem Einsatz musste nicht nur jeder Handgriff sitzen. Wichtig war ebenso eine funktionierende Kommunikation. Die Freiwillige Feuerwehr Limbach-Oberfrohna gehört seit 2015 zur ABC-Abwehr im Landkreis Zwickau. Ganz früher hieß Feuerwehr Brandbekämpfung mit Wasser. Heute kommen noch andere Mittel zum Einsatz, denn manches, was brennt, lässt sich allein mit Wasser nicht löschen. Bei dem Einsatz am 28. Oktober ging es nicht nur darum, den Dieselbrand zu löschen. Es musste ebenso verhindert werden, dass Diesel über den Löschteich in die benachbarten Teiche gelangt. Auch für solche Einsätze gibt es die unterschiedlichsten modernen Hilfsmittel. Der Gemeindewehrleiter Thomas Luderer beobachtete den Einsatz, der zum Glück nur eine Übung war. Und das an einem Samstagmorgen - dazu noch alles ehrenamtlich. Größere Übungen finden in Limbach-Oberfrohna dreimal im Jahr statt. Geprobt wurde richtig ernst, denn die Mitglieder der Feuerwehren, die im Einsatz waren, wussten nicht, dass sie an diesem Morgen aus den Federn gejagt werden. Auch die Frühschicht des Werkes wurde überrascht. Die Vorboten von Herwart hatten Spaß daran, den Übungsschaum in Schneeflocken zu verwandeln.

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Formel 1 der DDRHohenstein-Ernstthal - Das Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal widmete sich am 28. Oktober dem Rennsport. Motorsport - damals noch mehr als heute - Männersache. Davon nicht abschrecken ließ sich Helga Heinrich-Steudtel, die  in den 60iger Jahren in der DDR zahlreiche Motorradrennen in der 125-Kubik-Klasse gewann. Warum sie dennoch vom Motorrad auf das Auto umstieg, erfuhren die Besucher beim DDR-Formel1-Rennwagentreffen. Die FIM versagte damals die Lizenzvergabe an Frauen im Motoradsport. Heute ist es zwar nicht mehr verboten, trotzdem sind Frauen im Motorsport noch immer Exoten. Neben Helga Heinrich-Steudtel wurden noch andere Prominente aus der Motorsportszene, speziell der DDR-Formel1-Szene, begrüßt. So auch Tobias Worm. Sein Vater Volker war von 1976 bis 1990 im DDR-Formel-Rennwagen unterwegs. 1989 siegte er auf dem Sachsenring. Kein Rennfahrer, sondern Mechaniker in der Rennwagenschmiede Melkus war Frank Nutschan. Nicht fehlen in der Runde durfte der DDR-Formel-1-Pilot Manfred Glöckner.

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Rundgang durch die Baustelle Lindenhof Niederfrohnas Bürgermeister Klaus Kertzscher hatte am 26. Oktober die Gemeinderäte zu einem Rundgang durch die Baustelle Lindenhof eingeladen, um vor Ort über den Baufortschritt zu informieren. Die ehemalige Gaststätte mit dem großen Saal - viele Jahre leerstehend und zum Schandfleck im Gemeindezentrum mutiert - wird seit März zu einer Begegnungsstätte umgebaut. Investiert werden rund 1,3 Millionen Euro. Fördermittel gibt es in Höhe von 884.000 Euro. Die Eröffnung der Begegnungsstätte soll Anfang 2018 gefeiert werden.                                     

                                                                                                                                          

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Halloween in WolkenburgWolkenburg - Wer Lust auf Grusel hatte, war eingeladen, am 28. Oktober ein schauriges Wolkenburg zu erleben. Mit dem Einbruch der Dunkelheit begannen hier gruselige Gestalten auf dem Schlosshof ihr Unwesen zu treiben. Begleitet wurden die musikalisch von Violet Moon unter anderem mit irischen Folksongs. Ganz passend, immerhin pflegte man ursprünglich im katholischen Irland am Abend vor Allerheiligen die sogenannten Halloween-Bräuche. Die nahmen die Iren später mit nach Amerika und von dort schwappte Halloween auf das europäische Festland. Der schaurige Abend in Wolkenburg wurde kürzer als geplant. Sturm Herwart war im Anmarsch. Aus Sicherheitsgründen sagte man das für den nächsten Tag geplante Family-Special ab.

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