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Donnerstag, 13.08.2026 (32.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Es war ein wenig wie „Tag der offenen Tür“ am 4. August beim Berggasthaus auf dem Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberg. Der Anlass für das Getümmel drinnen und draußen war jedoch ein anderer. Das Bergfest startete einen Tag eher mit einem Abend am und im neu eröffneten Berggasthaus. Man durfte die Gelegenheit nutzen, sich das neu sanierte Haus anzuschauen, so wie 5 Jahre zuvor, als es vor dem Start der Sanierung einen „Tag der offenen Tür“ gab, mit vielen Besuchern, die nochmal einen Blick reinwerfen wollten, auch weil das lange Zeit nicht möglich war. Nun, 2026, hat sich viel verändert. Die Inneneinrichtung wurde moderner, aber es wurde auch Altes bewahrt. Es gibt wieder Gaststättenbetrieb. Der Abend war für die Besucher ein schönes Erlebnis. Die Live-Band BAEXstage aus St. Egidien sorgte für musikalische Unterhaltung.

 
Nach dem Regen am Samstag flanierten am Sonntag bei Sonnenschein die Besucher durch den Park des Schlosses Lichtenwalde. Der Mittelsächsische Kultursommer, kurz Miskus, hatte zum Parkfest eingeladen. Dabei gab es für die Gäste zahlreiche Angebote wie Musik, Theater und Tanz ganz im Stile des Barock. Dabei erschienen auch einige der Gäste zum Anlass passend gewandet. Viel los im Barockgarten. Das Fest vor allem etwas für die Augen. Zuhören war selbstverständlich genauso gefragt.

 

Auf dem Wüstenbrander Heidelberg wurde wieder gefeiert - das nunmehr 56. Heidelbergfest. Bei dem in diesem Jahr ganz andere Töne zur Eröffnung erklangen als gewohnt. Keine Salutschüsse, sondern Blasmusik gab es auf dem Heidelberg. Die Musikumrahmung oblag sonntags sonst dem Jugendblasorchester Hohenstein-Ernstthal, das nun am Freitagabend zum Einsatz kam. In diesem Jahr konnte zudem mit 35 Jahre Heidelbergturm noch en kleines jubiläum gefeiert werden. Zu den Zeit-Zeugen der Neu-Errichtung 1991 gehört der ehemalige Wüstenbrander Bürgermeister und spätere Hohenstein-Ernstthaler Landrat Heinz Seifert. Die nötigen Fördermittel wurden gesichert und das Bauprojekt von ansässigen Firmen in Zusammenarbeit mit ABM-Kräften in Angriff genommen. Am 12. August 1991 erfolgte die Einweihung des Aussichtsturmes. Das Heidelbergfest war, wie gewohnt, ein Fest der Wüstenbrander.

 

Luftballons sind vor allem für die Kinder das erste Bild zum Bergfest auf dem Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberg, denn die werden schon seit vielen Jahren zuhauf vor dem offiziellen Start ausgegeben und sorgen so für eine kunterbunte Freilichtbühne. Manche Luftballons flogen nicht sehr weit weg. Sie wurden zum Baumschmuck. Große Freude hatten schon am ersten Tag die Kinder, die bestens von Jonny unterhalten wurden, mit Zaubertricks, Akrobatik und mehr. Das Bergfest ist nur ein Fest in der Stadt. Gefeiert wird noch mehr.

 

Im Hohenstein-Ernstthaler Rathaus kann man noch bis 1. Oktober die Entdeckungen bestaunen, die Thomas Schäfer am Wegesrand machte – Natur fotografiert. Es sind viele Vögel, die er mit der Kamera einfing. Um die verschiedenen Tiere vor die Linse zu bekommen, muss man einiges an Zeit mitbringen. Da gibt es viele Motive, aber man muss es sehen, sozusagen am Wegesrand entdecken. Insekten zum Beispiel. Die vor die Makro-Optik zu bekommen eröffnet faszinierende Ansichten. Um zu fotografieren, reist der Hohenstein-Ernstthaler nicht weit umher. Beinahe alle Bilder entstanden im Raum Mittelsachsen. Um solche Bilder zu bekommen, wie sie Thomas Schäfer im Rathaus zeigt, braucht man sehr viel Geduld. Der Fotograf nimmt nicht nur Tiere mit, auch Landschaften, die frühmorgens oder auch abends einen ganz besonderen Reiz haben. Seine Bilder sind nicht manipuliert. Sehr sympathisch, denn original ist optimal.

 

Normalerweise wären die Tische und Stühle am 1. August vollbesetzt gewesen. Bei dem Regen suchten sich jedoch alle ein trockenes Plätzchen. Da gab es so einige zum Gartenfest der Naturfreunde Pfaffenberg. Denn die Mitglieder der Gartensparte hatten wieder viel vorbereitet, um den Festbesuchern allerhand bieten zu können. Der ganz harte Kern war schon zu Beginn des Festes am Start, denn man war sich sicher, dass man bei den Naturfreunden nicht im Regen stehen gelassen wird. Ganz besonders dank der alten Hasen in der Gartensparte, doch es gibt auch Junge, die 100 prozentig dabei sind. Die engagierten Jungen sind notwendig, um der Tradition der Gartensparte eine ...

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Zahlreiche Radfahrer fanden sich am 28. Juli in Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Kaufungen ein - auf der Kreuzung Querweg – Bräunsdorfer Allee. Dort fand eine kleine Radweg-Einweihung statt. Der Querweg ist ab sofort ein Radweg. Dass es den gibt, das passierte eher zufällig und hing mit plötzlich möglichen Fördermitteln zusammen. Es gab zwar einen Rad- und einen Verkehrsentwicklungsplan, aber keine Maßnahme in der Schublade. Zwei Projekte aus dem Verkehrsentwicklungsplan bzw. Radewegekonzept halfen, das Angebot aus dem Geld-Säckchen nutzen zu können. Von Wolkenburg bis hin zur Innenstadt war keine Rad-Infrastrukur vorhanden. Ganz besonders die Schüler hatten keine rechte Möglichkeit, den Schulweg per Rad zurückzulegen. Sowohl die „Alte Meinsdorfer Straße“ als auch der Querweg wurden erfolgreich als Projekt eingereicht.

 

Am letzten Juliwochenende wurde zum Schützen- und Brückenfest nach Hohenfichte eingeladen. Ein Höhepunkt war Samstag die Bootsregatta auf der Flöha. Die Mannschaften hatten sich wieder viel Mühe gegeben, den Zuschauern die unterschiedlichsten Schiffbau-Kunstwerke zu präsentieren, so auch die Veranstalter vom Schützenverein. Die Schützen schossen mit ihrem Boot sozusagen über die Flöha und erzielten einen neuen Streckenrekord. 5 Boote waren in diesem Jahr ins Rennen gegangen. Es könnten durchaus noch mehr starten. Also Bootsbauer: ran ans Werk! Es wird nicht nur das schnellste, sondern auch das schönste Schiff gekürt.

 

Am 25. Juli hatte man in Limbach-Oberfrohna beim Halt e.V. im Wohngebiet „Am Hohen Hain“ die Möglichkeit zum Trödeln. Neben Spielzeug und Kleidung konnte man ebenso Sachen entdecken, die so manches Sammlerherz höher schlagen lassen, zum Beispiel alte Schreib- oder auch Rechenmaschinen. Eigentlich keine schlechte Sache, für die, die zuhause mal ausmisten möchten und die, die gern beim Trödeln Schnäppchen machen.

 

Wie im Medienservice Sachsen mitgeteilt wird, startet der Freistaates Sachsen mit den Bewilligungen für das Programmjahr 2026 in der Städtebauförderung. Den Anfang macht das Bund-Länder-Programm »Lebendige Zentren«: Insgesamt 34 Städte und Gemeinden erhalten Fördermittel in Höhe von rund 51 Millionen Euro. Neu ins Programm aufgenommen wurden Gesamtmaßnahmen in Bischofswerda, Grimma, Lauta und Oberlungwitz, für die man im Programmjahr 2026 insgesamt rund 19 Millionen Euro bewilligte. Mit dem Programm »Lebendige Zentren« möchten Bund und Freistaat die Revitalisierung und den Erhalt von Stadt- und Ortskernen, historischen Altstädten und Ortsteilzentren unterstützen. In Oberlungwitz wird die Gesamtmaßnahme »Industrie.Kultur.Mitte.« neu aufgenommen. Mit rund 10 Millionen Euro Fördermitteln kann die Stadt bis 2040 rechnen, davon werden schon in diesem Jahr etwa 8,1 Millionen Euro bewilligt. Die Revitalisierung des Industrieareals der ehemaligen ROGO-FTO-Werke steht im Mittelpunkt. Geplant ist die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude, neue Wegeverbindungen, die Gestaltung des angrenzenden Lungwitzbachgrünzugs sowie die Aufwertung von Aufenthalts- und Sportflächen.

 
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