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Dienstag, 18.08.2026 (33.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Luftballons sind vor allem für die Kinder das erste Bild zum Bergfest auf dem Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberg, denn die werden schon seit vielen Jahren zuhauf vor dem offiziellen Start ausgegeben und sorgen so für eine kunterbunte Freilichtbühne. Manche Luftballons flogen nicht sehr weit weg. Sie wurden zum Baumschmuck. Große Freude hatten schon am ersten Tag die Kinder, die bestens von Jonny unterhalten wurden, mit Zaubertricks, Akrobatik und mehr. Das Bergfest ist nur ein Fest in der Stadt. Gefeiert wird noch mehr.

 

Im Hohenstein-Ernstthaler Rathaus kann man noch bis 1. Oktober die Entdeckungen bestaunen, die Thomas Schäfer am Wegesrand machte – Natur fotografiert. Es sind viele Vögel, die er mit der Kamera einfing. Um die verschiedenen Tiere vor die Linse zu bekommen, muss man einiges an Zeit mitbringen. Da gibt es viele Motive, aber man muss es sehen, sozusagen am Wegesrand entdecken. Insekten zum Beispiel. Die vor die Makro-Optik zu bekommen eröffnet faszinierende Ansichten. Um zu fotografieren, reist der Hohenstein-Ernstthaler nicht weit umher. Beinahe alle Bilder entstanden im Raum Mittelsachsen. Um solche Bilder zu bekommen, wie sie Thomas Schäfer im Rathaus zeigt, braucht man sehr viel Geduld. Der Fotograf nimmt nicht nur Tiere mit, auch Landschaften, die frühmorgens oder auch abends einen ganz besonderen Reiz haben. Seine Bilder sind nicht manipuliert. Sehr sympathisch, denn original ist optimal.

 

Normalerweise wären die Tische und Stühle am 1. August vollbesetzt gewesen. Bei dem Regen suchten sich jedoch alle ein trockenes Plätzchen. Da gab es so einige zum Gartenfest der Naturfreunde Pfaffenberg. Denn die Mitglieder der Gartensparte hatten wieder viel vorbereitet, um den Festbesuchern allerhand bieten zu können. Der ganz harte Kern war schon zu Beginn des Festes am Start, denn man war sich sicher, dass man bei den Naturfreunden nicht im Regen stehen gelassen wird. Ganz besonders dank der alten Hasen in der Gartensparte, doch es gibt auch Junge, die 100 prozentig dabei sind. Die engagierten Jungen sind notwendig, um der Tradition der Gartensparte eine ...

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Zahlreiche Radfahrer fanden sich am 28. Juli in Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Kaufungen ein - auf der Kreuzung Querweg – Bräunsdorfer Allee. Dort fand eine kleine Radweg-Einweihung statt. Der Querweg ist ab sofort ein Radweg. Dass es den gibt, das passierte eher zufällig und hing mit plötzlich möglichen Fördermitteln zusammen. Es gab zwar einen Rad- und einen Verkehrsentwicklungsplan, aber keine Maßnahme in der Schublade. Zwei Projekte aus dem Verkehrsentwicklungsplan bzw. Radewegekonzept halfen, das Angebot aus dem Geld-Säckchen nutzen zu können. Von Wolkenburg bis hin zur Innenstadt war keine Rad-Infrastrukur vorhanden. Ganz besonders die Schüler hatten keine rechte Möglichkeit, den Schulweg per Rad zurückzulegen. Sowohl die „Alte Meinsdorfer Straße“ als auch der Querweg wurden erfolgreich als Projekt eingereicht.

 

Am letzten Juliwochenende wurde zum Schützen- und Brückenfest nach Hohenfichte eingeladen. Ein Höhepunkt war Samstag die Bootsregatta auf der Flöha. Die Mannschaften hatten sich wieder viel Mühe gegeben, den Zuschauern die unterschiedlichsten Schiffbau-Kunstwerke zu präsentieren, so auch die Veranstalter vom Schützenverein. Die Schützen schossen mit ihrem Boot sozusagen über die Flöha und erzielten einen neuen Streckenrekord. 5 Boote waren in diesem Jahr ins Rennen gegangen. Es könnten durchaus noch mehr starten. Also Bootsbauer: ran ans Werk! Es wird nicht nur das schnellste, sondern auch das schönste Schiff gekürt.

 

Am 25. Juli hatte man in Limbach-Oberfrohna beim Halt e.V. im Wohngebiet „Am Hohen Hain“ die Möglichkeit zum Trödeln. Neben Spielzeug und Kleidung konnte man ebenso Sachen entdecken, die so manches Sammlerherz höher schlagen lassen, zum Beispiel alte Schreib- oder auch Rechenmaschinen. Eigentlich keine schlechte Sache, für die, die zuhause mal ausmisten möchten und die, die gern beim Trödeln Schnäppchen machen.

 

Wie im Medienservice Sachsen mitgeteilt wird, startet der Freistaates Sachsen mit den Bewilligungen für das Programmjahr 2026 in der Städtebauförderung. Den Anfang macht das Bund-Länder-Programm »Lebendige Zentren«: Insgesamt 34 Städte und Gemeinden erhalten Fördermittel in Höhe von rund 51 Millionen Euro. Neu ins Programm aufgenommen wurden Gesamtmaßnahmen in Bischofswerda, Grimma, Lauta und Oberlungwitz, für die man im Programmjahr 2026 insgesamt rund 19 Millionen Euro bewilligte. Mit dem Programm »Lebendige Zentren« möchten Bund und Freistaat die Revitalisierung und den Erhalt von Stadt- und Ortskernen, historischen Altstädten und Ortsteilzentren unterstützen. In Oberlungwitz wird die Gesamtmaßnahme »Industrie.Kultur.Mitte.« neu aufgenommen. Mit rund 10 Millionen Euro Fördermitteln kann die Stadt bis 2040 rechnen, davon werden schon in diesem Jahr etwa 8,1 Millionen Euro bewilligt. Die Revitalisierung des Industrieareals der ehemaligen ROGO-FTO-Werke steht im Mittelpunkt. Geplant ist die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude, neue Wegeverbindungen, die Gestaltung des angrenzenden Lungwitzbachgrünzugs sowie die Aufwertung von Aufenthalts- und Sportflächen.

 

Wie per Pressemitteilung aus dem Landratsamt Mittelsachsen mitgeteilt wird, appelliert das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt in Sachen Sammeln von Speisepilzen, dass nur Pilze gesammelt werden sollen, die die Sammler kennen, dazu nur so viele, wie selbst verbraucht werden. Alte, beschädigte oder madige Pilze sollen stehen gelassen werden. Wichtig ist, zum Transport niemals Plastetüten, sondern einen luftigen Korb zu verwenden und die Pilze möglichst schnell zu verarbeiten. Bei der Bestimmung der Pilze können Pilzbücher oder Apps helfen. Sicherer ist die Beratung durch einen erfahrenen Pilzberater. Eine Liste findet man auf der Internetseite auch des Landratsamtes Mittelsachsen.

 

Im Landkreis Mittelsachsen können ab sofort wieder Vorschläge für die Verleihung der Verdienstmedaille des Landkreises eingereicht werden. Gewürdigt werden sollen damit ehrenamtlich tätige Personen oder Organisationen, die sich insbesondere in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik oder im Umwelt- und Naturschutz engagieren und sich dadurch um den Landkreis verdient gemacht haben. Wer die Auszeichnung in diesem Jahr erhält, entscheidet der Kreistag im Dezember. Die Vorschläge sind mit Begründung bis zum 30. September einzureichen. Auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-mittelsachsen.de sind ein Formular sowie weitere Informationen unter dem Stichwort „Verdienstmedaille“ verfügbar. Mit der Verleihung der Verdienstmedaille ist auch eine Eintragung in das Goldene Buch des Landkreises verbunden.

 

In der Stadtgalerie Frankenberg wurde am 24. Juli eine neue Ausstellung eröffnet. Birgit Reichert zeigt Druckgrafik, Malerei und Fotocollagen unter dem Titel „Durch die Zeit“. Die Ausstellung zeigt fast 30 Jahre Kunstschaffen in großer Bandbreite. Gezeigt hat die Künstlerin ihre Werke schon an verschiedenen Orten. Unter anderem 2012 am alten Standort der Kleinen Galerie in Hohenstein-Ernstthal oder 2015 in der Rathausgalerie in Niederfrohna. Die Laudatio am 24. Juli hielt Bettina Haller. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage vom Duo Pianosax aus Leipzig. Zu sehen sind außerdem im Separee in der Stadtgalerie Frankenberg Arbeiten von Elisabeth Decker, anlässlich ihres 95. Geburtstages. Eine kleine Auswahl von Mischtechniken und Grafiken aus der Sammlung der Leo-Lessig-KUNST-Stiftung.

 
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