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Was für ein Glück für den Amerika-Tierpark in Limbach-Oberfrohna, der eigentlich eine Woche eher das traditionelle Kinderfest veranstalten wollte, aber wegen Terminüberschneidungen auf den 25. September auswich.
So hatte man nun anstatt Aprilwetter schönsten Herbstsonnenschein. Anlass für Familien aus der gesamten Region, der tierischen Freizeiteinrichtung einen Besuch abzustatten.
Es konnten nicht nur die Bewohner aus Amerika in Augenschein genommen werden, den Besuchern wurde außerdem ein buntes Programm angeboten. Verschiedene Vereine und Einrichtungen beteiligten sich an der Ausgestaltung des Programms. Mittendrin die Mitglieder des Tierparkfördervereins.
Zwischen den einzelnen Mitmachstationen machten die Besucher Station an und in den Tier-Gehegen. Es gibt auch neue Bewohner. Den Besuchern zeigten sich die Wasserschweine erst einmal nur aus der Ferne. Von den vorherigen zwei Polarfüchsen wurde ein Tier abgegeben, weil es Geschwister waren. Der verbliebene Polarfuchs erkrankte unrettbar an einer Hirnhautentzündung, so dass nur das Einschläfern blieb.
Im Tierpark gibt es eben auch manchmal traurige Geschichten.
Am 25. September gab es keinen Grund traurig zu sein. Nicht für die Tiere und nicht für die Besucher. Manche Tiere wunderten sich, dass, so wie sie durch den Tierpark spazierten, auch Menschen Herdentiere sind.
Kinderfest ist eben nicht jeden Tag. Aber nicht nur das wurde am 25. September gefeiert. Das Kinderfest im Amerika-Tierpark unterstützte auch die Freiwillige Feuerwehr Oberfrohna, allerdings vor dem Eingang, weil die Kameraden ihr großes Fahrzeug mitgebracht hatten, das die Kleinen und auch Großen genauestens unter die Lupe nehmen durften.
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Im Frankenberger Ortsteil Sachsenburg war es nicht eine Richtkrone, der man Aufmerksamkeit schenkte, sondern eine Turmspitze, die am 27. September anlässlich des Richtfestes auf dem Schloss in die Höhe gezogen wurde. Das Richtfest bot die Möglichkeit, sich auf der Baustelle Sachsenburg etwas näher umzuschauen. Obwohl rundum Baustelle, kommt man aus dem Staunen nicht heraus – ein wunderschönes Schloss - auf den Resten der vorherigen Burg erbaut - vollendet um 1488 vom Baumeister Hans Reynhart unter Caspar von Schönberg. Im Laufe der Jahrhunderte und der verschiedenen Nutzungen hat sich so einiges am und im Schloss verändert. Was die Sanierung angeht, handelt es sich um eine Notsanierung. Sie finanziell allein zu stemmen, wäre für die Stadt Frankenberg als derzeitiger Eigentümer nicht möglich gewesen. 2015 übergab der damalige sächsische Innenminister Markus Ulbig der Stadt Frankenberg einen Fördermittelbescheid in Höhe von über 7,1 Millionen Euro. Rund 10 Millionen Euro Kosten plante man für die Sanierung. Mit Dokumenten vom 27. September 2022 wurde eine Zeitkapsel gefüllt, die in die Turm-Kugel kam – für diejenigen, die vielleicht das nächste Mal eine Sanierung des Schlosses Sachsenburg vornehmen.
Abschluss der Zeremonie war der Richtspruch. Und zum Schluss verbrachte man die Turmspitze an die vorgesehene Stelle.
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Das Bahnhofsgebäude in Flöha war wieder offen, zumindest für einen Tag – nämlich am 23. September.
Der Bahnhof in der Stadt wurde 1866 mit dem Start der Zschopau-Eisenbahn in Dienst genommen. 3 Jahre später kam die Dresdner Strecke und ein neues Bahnhofsgebäude hinzu.
Die Fertigstellung des Bahnhofes in der jetzigen Form erfolgte 1934. Er gehörte zu dieser Zeit zu den modernsten Deutschlands. Nach der Wende nahm aus verschiedenen Gründen die Anzahl Bahnreisender ab, weswegen sich auch die Dienstleister zurückzogen. Jetzt soll, in Vorbereitung der Europäischen Kulturhauptstadt 2025, der Bahnhof renoviert und zu einem Kunstort entwickelt werden - Kulturhauptstadt ist 2025 nicht nur Chemnitz. Was nun in Flöha entstanden ist, übergab man am 23. September der Öffentlichkeit. Zwei 100 Meter lange Wandbilder in der Unterführung und den Aufgängen zu den Bahngleisen.
Geschaffen von der in Essen geborenen und in Berliner lebenden Künstlerin Tanja Rochelmeyer. Damit ist quasi auch der Ruhrpott sowie die Bundeshauptstadt Teil der Kulturhauptstadt 2025 - aber außerhalb der 38 Tafeln, die für die 38 Kommunen der Chemnitzer Region am Purple Path stehen. Jetzt, kaum eine Wochenach Eröffnung, ist die Installation allerdings schon beschmiert worden.
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Punkt 10 Uhr eröffnete am 24. September der Posaunenchor den Bauernmarkt in Niederfrohna. Es war nicht irgendeiner, sondern der 25. Neben Niederfrohnas neuem Bürgermeister, Jens Hinkelmann, war auch der neue Landrat des Kreises Zwickau, Carsten Michaels, bei der Eröffnung am Vormittag dabei. Die Gastgeberin Ute Vogel und viele fleißige Helfer sorgten dafür, dass es auch zum 25. Bauernmarkt den Besuchern an nichts mangelt. Der Bauernmarkt ist ein wichtiger Bestandteil in der dörflichen Gemeinde. Neben den vielen Einkaufsmöglichkeiten hatten die Besucher außerdem die Gelegenheit, altes Handwerk kennenzulernen. Begrüßt wurden zudem verschiedene Maskottchen, die Kunigunde zum 16. Geburtstag gratulierten. Die Maskottchen waren ein Gaudi nicht nur für die Kinder. Vorbereitet hatte man außerdem eine große Tier- und Technikschau – den Besuchern wurden damit Einblicke in die Landwirtschaft damals und heute gegeben. Ein großes Fest in Niederfrohna und es stehen schon die nächsten an. Das Baumpflanzen findet am 8. Oktober um 14 Uhr statt. Man hofft, dass man da auch so schönes Wetter haben wird wie nun zum 25. Bauernmarkt in Niederfrohna.
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Am 25. September fand im Schlosspark Lichtenwalde der Hobbymarkt „Handgemacht“ statt. Von 11 bis 16 Uhr konnten Hobby-Kreative ihr Handgemachtes präsentieren sowie feilbieten.
Zur Auswahl hatten die Besucher reichlich kreative Dinge und selbsterzeugte Produkte. So zum Beispiel auch hangemachte Teddys. Und weil alles Handarbeit ist, ist kein Teddy wie der andere. Neben schmucken Teddys fand man auf dem Hobbymarkt noch anderen Schmuck. Schmuck nicht für den Körper, sondern für die eigenen vier Wände oder den Garten konnte man ebenso finden. Mit Kreativität und handwerklicher Begabung kann man also so manche Gebrauchsgegenstände schaffen, die auch andere Liebhaber finden, zum Beispiel auf dem Hobbymarkt „Handgemacht“ in Lichtenwalde.
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Der Tierparkförderverein Limbach-Oberfrohna feiert in diesem Jahr 30 Geburtstag. Vom Vorsitzenden des Vereins, Professor Klaus Eulenberger, gab es bei einem Pressegespräch am 22. September in der Tierparkschule eine kleine Rückschau.
Eine Aufgabe des Vereins, als er 1992 gegründet wurde: die konzeptionelle Weiterentwicklung des Tierparks. Nachdem der Professor, der Cheftierarzt des Zoos Leipzig war, 2009 in den Ruhestand ging, fragte man ihn, ob er sich vielleicht im Tierpark Limbach-Oberfrohna engagieren wolle. Der 1943 geborene Limbacher übernahm das Amt. Die neugestaltete Anlage wurde schlussendlich 2013 eröffnet. Das Flamingoland war Teil des Masterplans zur Umgestaltung des Heimattierparks zu einem Thementierpark. Pünktlich vor dem „Tag der Sachsen“ in der Großen Kreisstadt wurde das Pinguinland seiner Bestimmung übergeben. Neben den großen widmet sich der Förderverein aber auch kleinen Projekten. Bei den Mitgliederzahlen konnte der Tierparkförderverein einen enormen Zuwachs verzeichnen. Auch wenn schon vieles in den letzten Jahren entstanden ist, wird man sich in Zukunft nicht langweilen, denn zu tun gibt es immer in einem Tierpark, somit auch für die Mitglieder des Fördervereins, die sich ebenso um Merchandising kümmern. Ganz neu ist das Jubiläums-T Shirt anlässlich 30 Jahre Tierparkförderverein.
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Pünktlich zum Herbstanfang veranstaltete das Mehrgenerationenhaus in Hohenstein-Ernstthal einen Herbstmarkt, bei dem es eine Menge entsprechendes zu kaufen gab und ein jahreszeitlich buntes Programm nicht fehlte.
Vor allem die Kinder kamen hier auf ihre Kosten. In diesem Jahr gab es mit dem Ostermarkt und dem Herbstmarkt erstmals Jahreszeitenmärkte. Kaum dass Herbstanfang war, steht schon wieder Weihnachten vor der Tür und damit auch der Adventsmarkt am 25. November. Auf die Idee gekommen, solche Märkte im Mehrgenerationenhaus durchzuführen, ist man in der Keramikwerkstatt der Einrichtung. Bis zum Weihnachtsmarkt werden nun noch verschiedene andere Veranstaltungen auf die Beine gestellt. So die Generationen-Uni am 11. Oktober um 16 Uhr:
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Vom 16. bis 18. September feierte die Stadt Augustusburg mit einem gemeinsamen großen Schloss- und Stadtfest 450 Jahre Schloss Augustusburg.
Den Besuchern wurden zahlreiche Bühnenprogramme, ein reges Markttreiben und vielerlei anderes geboten, um das Jubiläumsfest zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen.
Das Wetter hätte zwar besser sein können, aber das tat der Feierlaune keinen Abbruch.
Erleben konnte man die Frohndienst-Fuhrwerke der Augustusburger Stadtteile, die durch die Gassen und Straßen der Altstadt zogen.
Ziel war der Schlosshof. Dort wurde der Tross vom Kurfürstenpaar August und Anna begrüßt.
Die bekamen die Frohnabgaben. Und vom Bauern Benedix eine Rose. Es gab vielerlei Unterhaltung für das Volk.
Lästerliches und liederliches präsentierte Pampatut.
Forzarello trieb allerlei Unfug.
Die Rapauken - mit P wie Peter und nicht mit B wie Boris - ließen die Instrumente der Engel sprechen.
Mit Pauken ohne Trompeten waren die Schönburger angereist, um auf dem Jagdschloss des Wettiner-Kurfürsten August des Ersten die Fahnen zu schwingen.
Als Gudrun Lange und Linda Feller sangen gegen das regnerische Wetter an. Neben den Bühnen auf den Augustusburger Plätzen und Straßen gab es auch die in den zwei Kirchen. In der Schlosskirche hieß es „Bach zur Nacht“ und in der Stadtkirche St. Petri lud die Junge Philharmonie Augustusburg unter der Leitung von Pascal Kaufmann zum Jubiläumskonzert ein. Dirk Neubauer sprach seine Grußworte nicht mehr als Bürgermeister, sondern als neugewählter Landrat von Mittelsachsen. Das gemeinsame Wirken von Schloss, Stadt und zahlreichen Freiwilligen ermöglichte es, dass das Fest 450 Jahre Schloss Augustusburg auf die Beine gestellt und durchgeführt werden konnte. Ein großes Spektakel war an dem Wochenende außerdem der „Lebendige Fürstenzug“, der durch die Stadt zog.
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Hohenstein-Erntthal - Wetter, wie man es sonst im April erleben kann, herrschte am 3. September-Wochenende. Ausgerechnet zum Hohensteiner-Jahrmarkt.
Bei den vielen angekündigten Regengüssen boten die Geschäfte, die Samstag und Sonntag zum Einkaufsbummel einluden, Möglichkeiten trocken zu bleiben.
Eine weitere Rückzugsmöglichkeit war das Rathaus. Hier war man im Foyer zu Kaffee und Kuchen eingeladen, den der Halt e.V. anbot.
Eine kleine Wein-Stube fehlte ebenfalls nicht.
Wegen des nicht sehr angenehmen Wetters, hatte man die zwei großen Ausstellungen, die eigentlich im Stadtgarten zu sehen sein sollten, in den Rathaussaal verlegt.
Die Tomatenqueen präsentierte Tomaten über Tomaten.
Sorten, die hat man noch nicht gesehen! Sowohl in der Größe, in der Form als auch in der Farbe. Außergewöhnliche Gewächse, die sicher neu in Gewächshäusern der Region gedeihen werden, weil die Jahrmarkt-Besucher Samen erwerben konnten.
Nicht minder interessant war die Pilzausstellung der Pilzberater Achim Heimer und Siegfried Spindler. Die zwei Pilzberater hatten viel zu beraten, weil das Interesse enorm war. Sammler trifft man zur Zeit viele in den Wäldern, denn die Pilze schießen aus dem Boden. Die vielen unterschiedlichen Pilze, die im Rathaussaal gezeigt wurden, muss man trotzdem erst einmal finden. Wenn die Regengüsse sich verzogen hatten, herrschte reger Trubel auf dem Altmarkt. Neben Angeboten von Schaustellern und Unternehmen gab es Samstag und Sonntag auch ein buntes Bühnenprogramm.
Mit dabei war unter anderem die Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Rödlitz.
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Ein verhextes Vergnügen gab es am 17. September bei der Parkeisenbahn im Chemnitzer Küchwald.
Es war wieder Märchennacht mit einem bunten Programm für die Besucher. Während am Nachmittag die Stollberger Burattino-Kinder das Märchen vom gestiefelten Kater aufführten, gab es am Abend das Märchen vom Feuerzeug zu sehen.
Ganz passend zu dem Feuerbändiger, der, als die Dunkelheit hereinbrach, seine Feuerspiele präsentierte. Wie in jedem Jahr gab es für die Märchennachtbesucher wieder etwas zu gewinnen, wenn sie beim Märchenquiz die richtigen Antworten wussten. Das nächste bunte Event bei der Parkeisenbahn steht mit dem Maskottchentreffen schon vor der Tür. Trotz dessen, dass am Bahnhof gebaut wird, kann man mit der Parkeisenbahn fahren. Großen Anteil daran haben auch wieder die Mitglieder des Fördervereins. Näher kennenlernen kann man die im Oktober zum traditionellen „Tag der offenen Tür“. Die Parkeisenbahn-Fahrsaison klingt am 6. November aus. Allerdings sind danach noch Sonderfahrten geplant. Am 6. Dezember ist nämlich Nikolaustag. Aber jetzt soll man sich erst einmal den 3. Oktober vormerken, da gibt es wieder den Riesengaudi mit den Maskottchen.
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