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Vom 10. September 10 Uhr bis 11. September 10 Uhr wurde im Freizeit- und Familienbad Limbomar in Limbach-Oberfrohna auf 5 Bahnen rund um die Uhr geschwommen.
Der Schwimm- und Tauchsportverein Limbach-Oberfrohna veranstaltete das 24h-Schwimmen. Insgesamt schwammen 255 Teilnehmer rund 1664 Kilometer. Mitgeholfen, dass die vielen Kilometer zusammenkamen, haben Schwimmer der verschiedenen Generationen. Der jüngste Teilnehmer war 6 Jahre alt und der älteste Teilnehmer 80 Jahre.
Wann und wie geschwommen wird, konnte jeder selbst entscheiden. Mit 50 geschwommenen Kilometern stellte Susanna Prochaska vom SC Chemnitz in diesem Jahr einen neuen Rekord auf.
Ihr Sportclub gewann zudem die Staffel. Bei den Schulen setzte sich das Albert-Schweitzer-Gymnasium durch.
Dass ihnen die Puste nicht ausgeht, hoffen auch die Mitglieder vom Schwimm- und Tauchsportverein Limbach-Oberfrohna.
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Eigentlich sollte am 2. Septemberwochenende in Frankenberg der „Tag der Sachsen“ stattfinden. Aus finanziellen Sorgen hat der Stadtrat sich aber letztlich dagegen entschieden. Für jede Ausrichterstadt wird allerdings traditionell die Broschüre "Sächsischen Heimatblätter" erstellt. Da zum Zeitpunkt der Festabsage der Inhalt und die Autoren bereits festgelegt waren, entschied man sich, das Themenheft Frankenberg der Sächsischen Heimatblätter zur Veröffentlichung zu bringen. Auch wenn die Stadt nicht zu den Großen in Sachsen gehört, wurde hier einiges geschaffen, das es weit über die Grenzen des Freistaates hinaus zu Berühmtheit brachte. Nachlesen kann man das in der Ausgabe „Frankenberg“. Erhältlich ist es zum Preis von 14 € in der Touristinformation und in teilnehmenden geschäften.
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Wenn an der Goldbachstraße in Oberlungwitz auf dem Acker sportliche Wettkämpfe stattfinden, dann, das weiß mittlerweile jedermann, ist wieder Traktortreffen der besonderen Art – auch Russentreffen genannt. Das hat nichts mit politischen Ansichten zu tun, sondern mit den Traktoren aus den Werken des einstigen „Großen Bruders“, die vor der Wende auf ostdeutschen Feldern zum Einsatz gebracht wurden und dort heute noch unverwüstlich ihren Dienst tun, auch dank der Traktoristen und Mechaniker, die ihre Maschinen in Schuss halten.
Neben denen aus sowjetischer Produktion, kann man bei dem Traktortreffen auch die Fahrzeuge anderer Hersteller bestaunen, wie die aus dem VEB Traktorenwerk Schönebeck, die des ungarischen Traktorenwerks „Roter Stern“ und viele andere.
Welche Kraft unter der Motorhaube steckt und fahrerisches Können wurde beim Traktorpulling am 1. Septemberwochenende präsentiert, an dem das
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Am 1. Septemberwochenende veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Flöha das traditionelle Feuerwehrfest.
Es wurde viel gefeiert, die Besucher erhielten aber auch Einblicke in die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameraden.
Etwas besonderes befindet sich im Keller der Feuerwehr: ein Übungsparcours für Atemschutz-Geräteträger. Wie das funktioniert, wurde den neugierigen Besuchern gezeigt. Schon das Anziehen ist eine Prozedur für sich. Haut und Haare müssen komplett unter der Kleidung verschwinden – die Atemschutzgeräteträger kontrollieren sich gegenseitig, dass nix mehr zu sehen ist.
Bartträger sind an der Stelle schon raus., weil die dichtheit nicht gewährleistet ist. Auf dem Parcours dann gilt es, unter Anderem 20 Meter auf einer Endlosleiter in die Höhe zu steigen. Man muss außerdem in voller Montur 200 Meter mit 5 km/h zurückzulegen. Und dann ging es in den Käfig – das war hier nur Trockenübung - das Ganze muss man sich mit ringsherum Feuer und Rauch vorstellen, um ungefähr eine Ahnung zu bekommen, unter welchen Bedingungen ein richtiger Einsatz der Atemschutz-Geräteträger erfolgt.
Wie das Motto „Retten – Löschen – Bergen – Schützen“ schon verrät, gehört zu den Aufgaben der Feuerwehr nicht nur das Löschen von Bränden – im Einsatz ist sie auch bei Unfällen. Da muss manchmal schwere Technik eingesetzt werden, um Verunfallte aus einem Autowrack zu retten oder im schlimmsten Fall zu bergen.
Zum Feuerwehrfest kam auch die Jugendfeuerwehr zum Einsatz.
Und wie es früher zuging, das zeigte man den Festbesuchern ebenfalls.
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Die machen echt Theater in Falkenau. Nicht so wie Kleinkinder, die sich auf den Boden werfen, wenn sie was nicht bekommen, sondern mit richtigen Schauspielern auf einer Theaterbühne. In diesem Jahr ging es erstmals um einen Mord. Angesiedelt war das Ganze im Berlin der 20er Jahre. "Masuskes letzter Fall" heißt die 10. Inszenierung . Die Leute, die beim Sommertheater mitwirken, müssen alle etwas verrückt sein und dürfen nicht jedes Wort auf die Goldwage legen, genauso wie in jeder Familie. Und das sind sie, Mitglieder in der Familie "Sommertheater Falkenau e.V." Alle sind Laienschauspieler aus der Region. Gut zu harmonieren, ist wichtig, damit es am Ende nicht Mord und Totschlag gibt – ganz passend zum Stück, welches in diesem Jahr aufgeführt wurde. Und dabei war ja alles nur ein großer Bluff, der die niederen Gefühle der gut situierten Gesellschaft offenlegt. Diesen Fall haben viele Zuschauer erlebt, nicht nur aus Falkenau, sondern auch von weither. Nach der Krimi-Komödie darf man gespannt sein, welches Stück das Sommertheater im nächsten Jahr auf die Bühne bringt. Für Masuske Senior war es ja der letzte Fall, aber vielleicht freut er sich auch zu früh...
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Dort, wo sonst in Pleißa das Dorffest stattfindet, war am 3. September Festival. Ein Musikfestival – auf die Beine gestellt von engagierten jungen Menschen. Für die erste Ausgabe des Happy-Brook-Festivals wurden 5 Bands engagiert. Unter anderem war Punkmusik angesagt.
Als älterer Mensch muss man sich erst einmal daran gewöhnen, was das Anfang des 21. Jahrhunderts bedeutet.
Noch vor 30 Jahren hieß Punk: böse, dreckig und oder gemein. Jetzt sind die Hemden glatt gebügelt und die T-Shirts schneeweiß. Vor der Bühne wird nicht mehr gepogt, sondern mit den Hüften gewippt.
Die Punkjugend von heute: voll zahm. Ungewohnt für ein 80iger-Jahre-geprägtes Kind.
Vokuhila Maik schuf Abhilfe – in seinem Wohnzimmer Nostalgie pur – mit vielen alten Kassetten. Auf die wurde anno dazumal aus dem Radioprogramm oder von Kassetten der Kumpels Musik - heute nennt man es: raubkopiert.
Und früher durfte der DJ auch noch an seinem Arbeitsplatz rauchen.
Heute kann man aber dafür im Internet Musik von unbekannten Bands entdecken. Zum Beispiel von „Feale“ - die Band eröffnete das Happy-Brook-Festival – echt schade! Denn so verpasste man sie, wenn man zu spät kam. Coole Indiemucke – und Erleichterung bei dem 80iger-Jahre-geprägten Kind, dass es der Jugend von heute nicht an Phantasie mangelt, noch gute Musik zu machen. Ein Pluspunkt für die Happy-Brook-Macher, dass sie daran dachten, verschiedene Musikgeschmäcker zu bedienen.
Bei einem Open-Air-Festival hören nicht nur die mit, die direkt vor Ort sind. Einige Anwohner ließen sich das neue Pleißaer Spektakel nicht entgehen. Das stellten die Tin-Tower-Mitglieder nicht allein auf die Beine. Es gab viele Unterstützer, auch bei regionalen Unternehmen.
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Das Hohenstein-Ernstthaler Textil- und Rennsportmuseum veranstaltete am 3. September von 14 bis 18 Uhr einen „Tag der offenen Tür“.
Aus dem Depot hervorgeholt wurden Stücke, die vor vielen, vielen Jahren schon an anderer Stelle zu sehen waren:
Exponate, die ein Stück Geschichte der Stadt Hohenstein-Ernstthal und der nahen Umgebung erzählen. Im Depot befinden sich viele Museumsstücke, die jetzt in der Kurz-Sonderausstellung gezeigt wurden. Dass erst einmal nur an einem Wochenende die Dinge zu sehen waren, lag daran, dass die nächste große Sonderausstellung anstand. Vom 10. September bis 6. November ist diese Ausstellung zu sehen. Eine Menge zum Schauen. Das gab es ebenso zum „Tag der offenen Tür“ - für Besucher die Gelegenheit, Maschinen des Museums in Aktion zu sehen und den Mitarbeitern Löcher in den Bauch zu fragen – nicht so schlimm, denn im Museum gibt es reichlich Nadel und Faden zum Stopfen – und Mitarbeiter, die das auch noch können.
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Am 1. Septemberwochenende war der alte W50 der Lichtensteiner Feuerwehr im Dauereinsatz. Zum Glück nicht, weil es brannte, sondern weil viele Besucher die Rundfahrt-Möglichkeit nutzten. Ein Angebot von vielen... Die Kameraden standen auch zur Verfügung, die Gäste zu bewirten – mit ordentlich Fleisch, wie Gyros oder Bratwurst. Auch die vegetarischen Pommes fehlten nicht.
Man hatte ordentlich zu tun, denn es waren zahlreiche Gäste. Die Kleinen durften auch schon einmal reinschnuppern. Die Kinder sind die, die später einmal die Aufgaben der heutigen aktiven Wehr übernehmen sollen. Wer Interesse hat, kann als erwachsener Quereinsteiger bei der Feuerwehr mitmachen. Zwei Quereinsteiger brachte die Feuerwehr Oberfrohna mit. Die neue Chefin des Amerika-Tierparks, Claudia Terwort, und ihr Mann wanderten von Norddeutschland nach Limbach-Oberfrohna aus und sind nach dem Ablegen der erforderlichen Prüfungen nun vollwertige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oberfrohna.
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatten sich auch gut vorbereitet, um am Samstag den Gästen des Feuerwehrfestes zu zeigen, dass sie das, was sie in der Theorie lernten, auch praktisch umsetzen können.
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Als hätte man Ahnung von dem Schlechtwetterwochenende gehabt, fand das Fest im Hohenstein-Ernstthaler Hüttengrund nicht wie sonst am letzten August-, sondern diesmal am 1. Septemberwochenende statt. Das Orchester- und Bandangebot ist mit dem Musikverein Lichtenstein, der Spätlese aus Bernsdorf und Rock@ auch traditionell. Die Band spielte Samstagabend. Am Nachmittag waren wieder die Pfaffenberger am Start. Einen Gastauftritt hatten die Mädels vom Faschingsclub Hermsdorfia.
Veranstalter des Festes ist der Verein „Feuerwehr Hüttengrund 1905“. Schon immer wurde das Hüttengrundfest zusammen mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr auf die Beine gestellt und durchgeführt.
Ein Stück der ehemaligen SAXONIADE lebt mit dem Hüttengrundfest fort, denn viele Musiker, die hier mit ihren Orchestern auftreten, waren auch bei den Internationalen Festivals für Jugendblasorchester dabei – die erste SAXONIADE fand 1993 statt.
Das Bernsdorfer Jugendblasorchester war fester Bestandteil. Zum Hüttengrundfest spielte die Spätlese.
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