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Wie der Rassekaninchenverein S177 Göppersdorf mitteilt, findet 2022 wieder das Göppersdorfer „Hasenfest“ statt.
Die vereinseigene Rassekaninchen-Jungtierschau musste in den letzten zwei Jahren coronabedingt ausfallen, deswegen freuen sich die Vereinsmitglieder, die Schau in diesem Jahr mit kleinem Volksfestcharakter zu veranstalten.
Gefeiert wird am 23. Juli von 14 Uhr bis 23 Uhr sowie am 24. Juli von 10 bis 14 Uhr auf dem Sportplatz hinter der Albertsburg in Burgstädt.
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Das Ding, das Andreas Rosin, der Vizepräsident vom SV Fortschritt Lunzenau, meinte, war das Multifunktionsgebäude, das am 9. Juli offiziell eröffnet wurde.
Ein großes Fest für den Sportverein. Grund zum Feiern hatte man auch deswegen, weil der Bau flutschte, besser als so mancher vielleicht im Vorfeld glaubte. Man durfte das Multifunktionsgebäude zur Eröffnung in Augenschein nehmen. Das Gebäude war nur ein Teil, den der Verein baulich in Angriff genommen hatte. Auf der erweiterten Zuschauerterrasse war reichlich Platz für die zahlreichen Gäste. Darunter viele Vereinsmitglieder, die einen großen Anteil an der Umsetzung der Bauprojekte haben.
Auch wenn nun viel Neues seiner Bestimmung übergeben werden konnte, ist man auf dem Sportplatz in Lunzenau noch lange nicht fertig.
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In der Johanniskirche Niederfrohna wurde am 8. Juli einer begrüßt, den man vom Fernsehen kennt. Entweder hat man ihn schon gesehen oder gehört.
An dem Freitagabend ließ er erst einmal von sich hören - in Form eines Orgelspiels. Der eine oder andere im Publikum wird sicher gedacht haben: „Das Stück kenne ich - ach nee, doch nicht - oder doch?“
Kein Wunder, denn der Musiker spielte was und wie er wollte. Ganz passend zu der Geschichte, die Christian Steyer nach Niederfrohna brachte – den Musiker, Schauspieler, Sprecher etc. Das Haus war voll, obwohl Christian Steyer vor gar nicht langer Zeit ganz in der Nähe, in Hartmannsdorf, war.
Die Region kennt er, auch weil ein Klassenkamerad in Rußdorf wohnt. Gelesen wurde Stefan Heym - unter anderem „Immer sind die Männer schuld“ und „Immer sind die Weiber weg“. Traurig gingen die Zuhörer nach Hause, weil der Abend viel zu schnell vorbei war.
Christian Steyer ist es mit Sicherheit gelungen, den einen oder anderen dazu zu bewegen, sich Stefan Heym einmal näher oder mal wieder zu Gemüte zu führen.
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Die Bunte Post in Hohenstein-Ernstthal veranstaltete am 9. Juli einen „Tag der offenen Tür“ , den Interessierte nutzen konnten, die Einrichtung kennenzulernen. Träger ist der CVJM. Es ist für die Kinder im Stadtgebiet eine Anlaufstelle, die jeweils von Dienstag bis Freitag, von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet ist. Zudem gibt es noch andere Angebote, wie zum Beispiel Ausfahrten innerhalb des Ferienprogramms. Auch wenn kein Tag der offenen Tür ist, sind mitunter bis zu 40 Kinder anwesend. Wie das bei vielen solchen Freizeit-Einrichtungen üblich ist, erfolgt die Finanzierung großteils über Spenden. Der „Tag der offenen Tür“ hat Tradition in der Bunten Post.
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Letzte Vorbereitungen im Freibad Penig, das am 8. Juli bei 20 Grad Celsius Luft- und 22 Grad Celcius Wassertemperatur zu einer Wettkampfstätte gemacht wurde. Es fanden sich über 50 Schwimmer ein, um in 7 Mannschaften im Wasser Meter zu absolvieren. Punkt 17 Uhr stürzten sich die Wettkampfteilnehmer in die Fluten. Die älteste Teilnehmerin war 85 Jahre und die jüngste Teilnehmerin 8 Jahre alt.
Neben Sportvereinen war unter anderem der Faschingsclub Penig am Start. Das Stundenschwimmen ist zwar kein Riesenevent, aber es ist für zahlreiche Teilnehmer ein unbedingtes Muss. Es gab schon erhebliche Leistungsunterschiede, was die zurückgelegten Bahnen angeht. Gut trainiert ist unter anderem der Schwimm-Meister des Freibades Penig Maik Fleischer, der in der Stunde 3300 Meter zurücklegte.
Insgesamt wurden beim diesjährigen Stundenschwimmen 17.900 Meter zurückgelegt.
Wenn kein Wettkampf ist, heißt es in dem großen Schwimmbecken Badevergnügen. Das Piratenfest findet am 20. Juli statt.
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Seit dem frühen Abend des 3. Julis 2022 dürfte klar sein, was mit dem viele Jahre brachliegenden Uni in Lichtenstein in Zukunft passieren wird: so wie es nun aussieht, wahrscheinlich nur noch Abrissbirne .
Das Gebäude, wohl 1902 erbaut, diente, wie der Tafel zu entnehmen ist, bis 1905 als Lichtensteiner Schießhaus. Nach einem Brand wurde es - 1906 wieder aufgebaut - zum Krystallpalast. 1922 erfolgte die Umbenennung in Unionhof und in den 30er Jahren ein Umbau.
Zu DDR-Zeiten war es von 1958 bis 1989 das Klubhaus „7. Oktober“ - zwischendrin, 1976 , musste das Gebäude nach einer Gasexplosion renoviert werden. Nach der Wende wurde es schlicht zum „Uni“ - eine Diskothek mit Besuchern auch aus ganz weit weg. Irgendwann war das Haus dicht. Im August 2016 wurde es für einen Nachmittag noch einmal geöffnet - das Stadtmuseum veranstaltete einen Museums-Kaffee-Klatsch, den zahlreiche Interessierte nutzten, sich das Uni noch einmal anzuschauen. Planungen zu einer möglichen Nutzung gab es von der Wohnungsgesellschaft, die das Haus 2013 kaufte, aber zum Problem wurde für das Uni als Kultureinrichtung der Standort. Der ließ ldiglich völlig unrentable 24 Veranstaltungen pro Jahr zu. Seit 3. Juli ist das Uni nur noch eine Brandruine .
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Das Depot Pohl-Ströher in Gelenau startete am 1. Juli in den Sommer - mit einem traditionellen Eröffnungsrundgang.
Präsentiert wurde den Besuchern die Sommerschau 2022 mit einem großen Querschnitt aus ganz verschiedenen Sammelthemen. Dank der Unterstützung des Sammlers Lothar Müller aus Erla bei Schwarzenberg konnte man sich innerhalb der bergmännischen Volkskunst einem sehr interessanten Sonderthema widmen. Er hat eine große Zahl Haldenfunde zur Verfügung gestellt. Ein Teil sind die Geleuchte, darunter unter anderem Frosch, Kienspann, Karbid im Original und als Nachbildungen. Lothar Müller ist unter anderem auf Halden unterwegs, um seine Sammlung zu vergrößern. Einiges, was er dabei gefunden hat, ist in der Sommerschau zu sehen. Im Grunde genommen alles Schätze der Bergbaugeschichte, die verloren wären, gäbe es nicht Sammler wie Lothar Müller. Neben den Bergbauthemen gibt es weitere im Depot Pohl-Ströher in Gelenau, zum Beispiel historisches Spielzeug, Puppentheater und Kinderfahrzeuge.
Für all das gilt es auch nachfolgende Generationen zu begeistern – nicht nur für Kinderfahrzeuge oder Spielzeug. Geöffnet wird die Sommerschau bis zum 31. August immer Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr. Da kann man unter anderem auch das neue Buch von Eckart Holler „Historische Kinderfahrzeuge, Tretautos und mehr“ erwerben.
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Wer seit Anfang 2019 nicht mehr in der Karl-May-Straße in Hohenstein-Ernstthal war, wird sich wundern, was da passiert ist – genau neben dem Karl-May-Geburtshaus.
Seit 1. Juli darf man sich das, was passiert ist, genauer anschauen – nicht nur von außen, sondern auch von drinnen. Es gab eine kleine Feststunde, die Mitglieder des Jugendblasorchesters Hohenstein-Ernstthal musikalisch umrahmten und in der der Oberbürgermeister Lars Kluge auf die lange Zeit vor der Eröffnung des Erweiterung-Baus zurückblickte. Um Idee und Planung gab es einige Diskussionen. Letztendlich flatterten die Fördermittelbescheide vom Bund in Höhe von 900.000 Euro und vom Freistaat Sachsen in Höhe von 980.000 Euro ein, so dass das Projekt in Angriff genommen werden konnte.
Das begann im Sommer 2019 mit dem Abriss der zwei baufälligen Nebengebäude. Da stellte sich heraus, dass das Karl-May-Geburtshaus seinerzeit ohne ein heute übliches Fundament gebaut wurde, heißt, man musste bei dem Bauprojekt ein paar Umwege gehen, aber am 4. Juni 2020 konnte der erste Grundstein gelegt werden.
Mitten in der Corona-Pandemie, als es hieß, Abstand halten, Maske tragen etc., weswegen dieser Festakt nur im kleinen Rahmen stattfand. Noch kleiner war der Rahmen zum Richtfest am 3. Dezember 2020 mit noch strengeren Corona-Regeln.
Die Übergabe des fertigen Objektes am 1. Juli durfte dann endlich mit großer Feier stattfinden – unproblematisch konnte zudem bei Rundgängen der Erweiterungsbau in Augenschein genommen werden.
Während der Bauarbeiten blieb das Karl-May-Haus 2 Jahre geschlossen.
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Für die kleinen Gemeinden Claußnitz und Taura war es ein großer Rummel, der vom 1. bis 3. Juli am Museumsbahnhof Markersdorf-Taura herrschte – ein Fest zum 120. Jubiläum. Bei dem kamen alle auf ihre Kosten – egal, ob Eisenbahnfan oder nicht.
Auch der Hundesportverein Taura-Burgstädt war im Einsatz, dessen Mitglieder den Bahnhof-Festgästen die sportliche Arbeit mit den Vierbeinern veranschaulichten.
Dann plötzlich Hilferufe und ein großes Feuer. Aber die Feuerwehr war schon da - die Jugendfeuerwehr, die eine kleine Schauübung veranstaltete, also nichts Ernstes.
Nichts Ernstes passierte am Samstagnachmittag ebenso auf der Bühne. Der Zauberer Huxlifax war zu Gast. Zwischen den Showeinlagen nutzen die Besucher die Möglichkeiten, die die Eisenbahnfreunde Chemnitztal anboten, die zudem das Vereins-Jubiläum 20 plus 1 feierten, weil das Feiern 2021 nicht so richtig ging.
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