In Hainichen ist für den Optikparcours am Rahmenberg die Winterpause beendet. Aufgebaut vom Bauhof steht er den Besuchern wieder zur Verfügung. Seit 2023 gibt es den Optikparcours, der Jung und Alt einlädt, auf spielerische Weise die faszinierende Welt der Optik zu entdecken. Manche verbinden das mit einem Abstecher zur Camera Obscura, für die am Osterwochenende die Saison begann – mit einer neuen Linse. Vormerken kann man sich bereits jetzt den 9. Mai – an diesem Tag findet wieder das traditionelle Camerafest Hainichen statt – gewidmet der besonderen Sehenswürdigkeit.
Im HOT-Badeland in Hohenstein-Ernstthal fand am 11. April eine Kleidertauschbörse statt. Für die musste man sich allerdings nicht nackig machen, heißt, auch Nicht-Badegäste konnten die Börse zum Kleidertausch nutzen. Jeder konnte Kleidung mitbringen und nach Belieben andere wieder mitnehmen. Der Fokos soll dabei genauso auf das Gemeinschaftsgefühl wie auch den Wert von Kleidung gelenkt werden. Auch die 3. Kleidertauschbörse wurde sehr gut angenommen, die 4. kann also kommen.
In der Stadthalle Limbach-Oberfrohna konnte man am 10. April wieder Blut spenden. Eingeladen hatte der DRK-Ortsverein Limbach-Oberfrohna. Eine ganz besondere Blutspendeaktion - man möchte mit der auch Vereinen helfen. Welchen, das kann jeder Blutspender selbst bestimmen. Die Stadt Limbach-Oberfrohna gab immer etwas dazu. Auch in diesem Jahr wurden die ersten drei Vereine honoriert, die die meisten Mitglieder zum Blutspenden brachten. Vereine gibt es reichlich in der Stadt: so Sport-, Feuerwehr-, Heimat- und andere Vereine. Gespendet werden konnte am 10. April von 13 bis 19 Uhr. Die Gewinner der Stadt-Preise für den am meisten von Spendern unterstützten Vereinen werden zum Bürgerfest bekannt gegeben.
Es waren zahlreiche Startschüsse, die Samstag am Osterwochenende abgegeben wurden – schon seit vielen Jahren Radsporttag auf der Grand-Prix-Strecke Sachsenring – mit Rennen der verschiedenen Altersklassen und in unterschiedlichen Distanzen. Mit viel Spannung erwartet: das Eliterennen, das erstmals im Rahmen der „Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ durchgeführt wurde und zudem der bundesweite Auftakt in die Saison 2026 der wichtigsten nationalen Rennserie des deutschen Radsportverbandes German Cycling war. Das Starterfeld zum Bundesliga-Auftakt 2026 war groß und das Rennen lang – 126 Kilometer, heißt, 36 Sachsenringrunden, mussten absolviert werden. Sachsenring ist nicht nur für Motorsportler eine Kultstrecke, auch für die Radsportler ist er etwas ganz besonderes. Die Starterfelder sprechen ...
Dass der Osterhase Station in Augustusburg machte, versteht sich von selbst, denn dort fand auch in diesem Jahr das berühmte Eierrollen des Kulturfördervereins statt. Ab 25. März konnten die Eier aus Holz für 3 Euro käuflich erworben werden. Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, mussten die Besitzer ihre Eier gestalten. Am 5. April war dann der große Tag. Um 14 Uhr startete für die Wettbewerbsteilnehmer die Eierregistrierung und um 15 Uhr ging es mit dem Eierrollen 2026 los. Notwendig waren die vom Osterhäschen verteilten Süßigkeiten: bei 300 Wettbewerbseiern musste schon einiges an Durchhalteenergie mitgebracht werden. Am Ende war es wieder ein Augustusburger Volksfest mit glücklichen Gewinnern. Unterstützung gab es traditionell von der Freiwilligen Feuerwehr.
Das Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal lud am 4. und 5. April zum Osterbasteln ein. Die Interessierten konnten sich in verschiedenen sorbischen Techniken ausprobieren. Die angebotene Kratztechnik ist die etwas aufwendiger und schwieriger, so dass sich die meisten Besucher der Wachsmaltechnik widmeten und viele bunte Eier zauberten - für den Frühlingsstrauß daheim oder aber zum Verschenken. Wer wollte, konnte sich auch im Osterkartenbasteln ausprobieren. Veranstaltungen stehen in den nächsten Wochen noch mehr im Textil- und Rennsportmuseum an. Eine ist die am 22. April, da heißt es ab 18.30 Uhr „Ein Sachse schreibt sich durch die Zeit“ - ein Abend zum 100. Geburtstag von Erich Lost mit Vortrag von Henry Kreul.
In der Kleinen Galerie am Altmarkt in Hohenstein-Ernstthal hieß es am 7. April „Geschlossen wegen Ausstellungsaufbau“. Die Galerieleiterin Silke Hirsch war mit der Dresdner Künstlerin Sabine Hagedorn zugange, deren Vielfalt für die Besucher in den Fokus zu rücken. Auch wenn die Künstlerin in Dresden lebt, arbeitet sie in Sachen Porzellan nicht mit Meißen, sondern mit Freiberg zusammen, wo 1906 der erste Porzellanbrand bewerkstelligt wurde. Die 1953 geborene Thüringerin, die im Erzgebirge den Beruf Tischler erlernte, nach kurzer Gesellenzeit ein Fachschulstudium in Dresden mit dem Abschluss Ingenieur für Holztechnik absolvierte, nebenher noch ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Fachrichtung Malerei/Grafik vollzog und im Anschluss auf Burg Giebichenstein das Diplom im Fachbereich Möbel- / Ausbaugestaltung erlangte, entdeckte irgendwann Porzellan für sich.
Nachdem jeweils einmal der MCH Futsalclub Bielefeld und einmal HOT05 Futsal gewann, musste die Entscheidung über das Weiterkommen in die nächste Runde der Futsal-Bundesliga-Playoffs im 3. Viertelfinalspiel fallen. Das fand am 4. April im HOT-Sportzentrum statt, da HOT05 Futsal die Hauptrunde als Tabellenzweiter und Bielefeld als Tabellensiebenter beendete. Beim 4 zu 3 eine Woche zuvor hatten die Gastgeber auch Glück, dass Bielefeld zwei Eigentore passierten. Darauf wollte sich HOT05 Futsal diesmal nicht verlassen und ging von Anbeginn offensiv nach vorn. Kurz vor Abpfiff nutzte der Keeper Dmytro Lytvynenko den Abschlag als Torschuß und so gewann HOT05 Futsal 7 zu 3 das dritte Viertelfinale. Im Halbfinale heißt der Gegner FC Liria Berlin. Genau am 18. April - die 2. Begegnung ist am 25. April im HOT-Sportzentrum Hohenstein-Ernstthal. Finale heißt natürlich das nächste Ziel.
„Karikaturen to go“ gibt es für die, die Lust auf einen Workshop mit dem Künstler Uwe Bayer haben. Der stellt zur Zeit mit Olaf Sporbert in der Stadtgalerie Frankenberg unter dem Titel „DIE MORAL IHRER WAHL“ aus. Nebenher gibt es am 15. April ab 16.30 Uhr das kreative Mitmachangebot, bei dem Interessierte sich selbst ausprobieren können. Wer Lust auf eine „Karikatur to go“ hat, kann sich bis 15. April 2026 12.00 Uhr anmelden – per E-mail:
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Es wird ein Teilnehmerbeitrag in Höhe von 5 € pro Person erhoben.
Am Karfreitag saßen in der Kirche St. Trinitatis in Hohenstein-Ernstthal evangelische und katholische Christen zur Sterbestunde Jesu beisammen und verfolgten das ökumenische Programm, das der Kantor Willy Wagner zusammen mit Lucia Küttner gestaltete. Die Lesung aus der Bibel über den Gang von Jesus Christus ans Kreuz wurde musikalisch mit Johann Sebastian Bachs Fantasie in g-Moll eröffnet. Stücke von insgesamt 8 Komponisten hatte Willy Wagner für den Nachmittag ausgewählt. Neben Werken von Bachs Zeitgenossen, wie Johann Ludwig Krebs oder Nicolas de Grigny, erklangen auch moderne Stücke, wie die „Dunkelheiten“ von Olivier Messiaen.
Ebenso ein neueres Stück: Norman Luboffs „Warst du dabei, als unser Herr gekreuzigt wurde?“ Bekanntes ließ der Kantor an der Orgel ebenfalls erklingen, so die Kirchenszene aus Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Mit dem „Denkmal für ein verstorbenes Kind“ von Louis Vierne klang in der Kirche St. Trinitatis die Sterbestunde Jesu aus.