Advertisement
Samstag, 18.07.2026 (28.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
4. Lauf der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft

IDM mitHohenstein-Ernstthal - Rund 30.000 Zuschauer pilgerten vom 19. bis 21. Juni zum Sachsenring und verfolgten beim 4. Lauf der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft den Kampf um die Meisterschaftspunkte. Neben den vier IDM Klassen gingen auch zwei Nachwuchsklassen an den Start. Der spannendste Renntag war ohne Zweifel der Sonntag – der erste Sommertag, dem allerdings kein Sommer- sondern Aprilwetter beschert wurde. Die Laune der Natur zwang die Fahrer zum Reifenpoker, vor allem die der IDM-Königsklasse. Die Superbiker starteten ins erste Rennen bei regennasser Piste. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Da die Regenwolken sich verzogen hatten, trocknete die Piste schnell ab. Davon profitierte der Glauchauer Arne Tode, der als Tabellendritter ins Rennen gegangen war. Tode verwies den Tabellenführenden Jörg Teuchert auf Platz 2 und Günther Knobloch auf Platz 3. Richtig gepokert hatte auch Didier Grams aus Limbach-Oberfrohna.

Von Position 20 startete er ins 1. Superbike-Rennen und fuhr am Ende als 9. über die Ziellinie. Die Freude über den 9. Platz ist vor allem deshalb groß, weil Didier Grams, wie andere Motorradrennsportler auch, aus Kostengründen nicht bei allen IDM-Rennen startet. Das 2. Superbike-Rennen entwickelte sich zu einer Regenschlacht. Von Vorteil für die Liebhaber des nassen Elements. Arne Tode konnte bei diesem Rennen nicht um Punkte kämpfen, er schied aufgrund technischer Probleme vorzeitig aus. Die Chance für Stefan Nebel, den Sieger des ersten Rennens vom Tabellenplatz 2 zu verdrängen. Nebel kam hinter Jörg Teuchert als Sechster ins Ziel. Teuchert reichte der fünfte Platz, um seinen enormen Punktevorsprung weiter auszubauen. Ihn von Tabellenplatz 1 zu verdrängen, wird schwer, doch seine Verfolger sind ehrgeizig. Meister werden möchte unter anderem auch Arne Tode. Nicht Meister werden, sondern so viel wie möglich Punkte holen möchte Didier Grams.  Beim zweiten Rennen hatte er jedoch Pech. Wieder von Position 20 gestartet, kämpfte sich der Rennpilot aus Limbach-Oberfrohna auf Platz 14 vor. Allerdings wurde er in der letzten Runde noch von zwei Fahrern überholt. Damit fiel Grams auf den undankbaren  punktlosen 16. Platz zurück. Unzufrieden ist Didier Grams jedoch nicht. Denn was er gewonnen hat, ist wieder einiges mehr an Rennerfahrung. Die braucht er auch, da er in diesem Jahr noch Großes vorhat – den Titel des 3 Länder Cups zu holen.