| „Es gibt Tage, an denen man verliert“ |
|
Limbach-Oberfrohna - „Es gibt Tage, an denen man verliert“, so lautet der Titel eines Projektes, bei dem der Tod im Mittelpunkt steht – der Tod im Straßenverkehr. Initiiert wurde dieses Projekt vom Präventionsteam Stollberg der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge. In der ersten Februarwoche war dieses zu Gast in der Pestalozzi-Mittelschule Limbach-Oberfrohna und präsentierte zahlreiche Fotos und Dokumente von Verkehrsunfällen, bei denen Todesopfer zu beklagen waren. Die Schüler der Klassen 8 bis 10 schauten sich die Ausstellung an. Im Anschluss wurde ihnen ein Film gezeigt, in dem eine Überlebende zu Wort kommt - schwer zu verdauender Stoff, allerdings mit Bedacht vorgeführt. In zahlreichen Videoclips wurde den Schülern präsentiert, wie schnell Selbstüberschätzung oder Unaufmerksamkeit zum Tod im Straßenverkehr führen können. Polizeihauptmeister Steffen Jeromin lebte den Tag eines unvernünftigen Führerscheinneulings mit einprägsamen Bildern und deutlichen Worten vor, die ihre Wirkung scheinbar nicht verfehlten. Seit drei Jahren ist das Präventionsteam Stollberg mit diesem Programm unterwegs. In rund 460 Veranstaltungen hat das Team über 10.000 Jugendliche mit dem Tod im Straßenverkehr konfrontiert. Eine wichtige Arbeit, denn trotz dessen, dass in den letzten Jahren in Sachsen die Zahl der Verkehrs-Unfälle zurückgegangen ist, ist die Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen noch immer die mit dem höchsten Unfallrisiko. |