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26.01.2008 Chemnitz - Weltstars des Fußballs zu Gast in Chemnitz

26.01.2008 Chemnitz

Image5.000 Zuschauer kamen am Samstag in die Chemnitz-Arena zum 16. Internationalen Chemnitzer Oldiefußballturnier. Als besonderes Highlight hatte der Veranstalter eine Weltauswahl eingeladen, die mit früheren Weltstars wie dem Weltmeister und Champions-League- Gewinner Paulo Sergio, Aldair und Michael Rumenigge antrat. Der absolute Star der Weltauswahl war jedoch Trainer Otto Rehhagel, der es sich als amtierender Europameister nicht nehmen ließ, das Turnier von der Bande aus zu verfolgen. In der spannenden Vorrunde trafen in 2 Gruppen acht Mannschaften aufeinander. Für einen ersten Höhepunkt sorgte der brasilianische Stürmerstar Paulo Sergio, als er im Vorrundenspiel des AS Rom gegen Hertha BSC Berlin spontan den verletzten Torhüter des AS Rom ersetzte und die Hertha-Stürmer in dieser ungewohnten Rolle mit guten Paraden zur Verzweiflung brachte und sich die Unterstützung des Chemnitzer Publikums sicherte. Stimmungshöhepunkt der Vorrunde war erwartungsgemäß das Lokalderby zwischen dem Chemnitzer FC und dem 1. FC Erzgebirge Aue.

ImageBeim ersten Aufeinandertreffen bei diesem Turnier setzte sich Chemnitz mit 3:1 durch. Eine starke Leistung bot in der Vorrunde der Angreifer von Spartak Moskau Valeri Karpin, der sich trotz des Ausscheidens seiner Mannschaft nach der Vorrunde mit acht Treffern Torschützenkönig des Turniers wurde. Nach Abschluss der Vorrundenspiele standen die Halbfinalspiele fest.

Während der FC Erzgebirge Aue gegen die Weltauswahl den Kürzeren zog, scheiterte der Chemnitzer FC knapp mit 2:3 gegen die Oldies des Bundesligisten FC Schalke 04. Somit kam es im Spiel um den dritten Platz zu einem erneuten Aufeinandertreffen der Erzrivalen aus Chemnitz und Aue. Dabei konnte Aue den Spieß umdrehen und gewann mit 2:1. Im Finale trafen die Weltauswahl und der FC Schalke 04 aufeinander. In dem ungleichen Duell zwischen Eleganz und Kampf setzte sich überraschend die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet durch. Zum besten Spieler des Turniers wurde Paulo Sergio gewählt, der sich trotz dieser Auszeichnung über die Finalniederlage ärgerte.