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Sonntag, 19.08.2018 (33.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
Wanderung der WG Limbach-Oberfrohna

Wanderung der WG Limbach-OberfrohnaLimbach-Oberfrohna - Bei bestem Wanderwetter versammelten sich am 21. April an der Geschäftsstelle der Wohnungsgenossenschaft Limbach-Oberfrohna die wanderfreudigen Mieter, die traditionell von der Vorstandsvorsitzenden Iris Weißbach begrüßt wurden.Welche Tour hatte  Rudi Hoffmann diesmal ausgewählt?. Um nach Amerika zu gelangen, führte der erste Teil des Fußmarsches die Wanderer zum Bus, denn die Strecke gesamt zu Fuß zu bewältigen, hätte den Rahmen des Wandertages gesprengt. So brachte der Bus die Wanderer nach Penig. Gewählt wurde die Route flußabwärts entlang der Zwickauer Mulde. Dieser Fluß war schon viele Male Teil bei den Wanderungen der Genossenschaftler. Diesmal bekamen sie Einblick in die Kraft des Wassers. An der ehemaligen Spinnerei wurden die Wanderer von einem Ureinwohner Amerikas begrüßt - von Hermann Richter, den manch einer aus dem Fernsehen kennt, denn da war er schon oft zu sehen. Von ihm war zu erfahren, warum Amerika Amerika heißt. Die Spinnerei machte 1991 dicht. Nachdem sie von der Treuhand abgekauft wurde, gründete man hier 1996 einen Stahlbaubetrieb und reaktivierte zugleich das stillgelegte Wasserkraftwerk für die eigene Stromerzeugung. Da sich das Unternehmen gut entwickelte, gründete Mario Geschke 2002 die Stahlbau Amerika GmbH. Den Wanderern aus Limbach-Oberfrohna gab er Einblick in die Funktionsweise des Wasserkraftwerkes. Neben der Technik, die heute in dem Wasserkraftwerk im Einsatz ist, konnten die Besucher auch Historisches in Augenschein nehmen, wie beispielsweise ene Dampfturbine aus der Papierfabrik Penig.