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Dienstag, 16.10.2018 (42.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
Sigmund Jähn im Kosmonauten-Zentrum im Chemnitzer Küchwal

Sigmund Jähn Chemnitz - Den blauen Planeten aus dem All betrachtet, das hat bislang noch keiner der Mächtigen der Welt. Ihm jedoch war es vergönnt. Zusammen mit Waleri Bykowski flog er am 26. August 1978 in der sowjetischen Sojus 31 zur Raumstation Saljut 6. Eine Woche später, am 3. September, landeten beide wieder auf der Erde. Der Vogtländer Sigmund Jähn war der erste Deutsche im All. Dem Fliegerkosmonauten der Deutschen Demokratischen Republik wurde viel Ehre zuteil, auch derart, dass Einrichtungen nach ihm benannt wurden. So trägt das Kosmonauten-Zentrum im Chemnitzer Küchwald seit 1979 den Namen "Sigmund Jähn". Zu Gast war er hier schon oft, zuletzt am 26. April, denn da gab es eine Menge zu feiern. Die zwei Jubiläen waren zudem Anlass, auf die Geschichte des Kosmonauten-Zentrums zurückzublicken, das 2001 von der "Solaris Förderzentrum für Jugend und Umwelt gGmbH Sachsen" übernommen wurde. Eröffnet wurde am 26. April die Raumfahrtausstellung "40 Jahre Deutsche im All" - mit Exponaten aus der Sammlung von Tasillo Römisch. Gezeigt werden bis zum 31. Mai auch ganz besondere Stücke.