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Samstag, 22.09.2018 (38.KW)
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Industriebrachenumgestaltung in Chemnitz

Industriebrachenumgestaltung in ChemnitzChemnitz - An der ehemaligen Nadel- und Platinenfabrik des VEB Kombinat Textima an der Waplerstraße in Chemnitz tat sich was. Am 17. August begannen Künstler aus aller Welt die Industriebrache umzugestalten. Nichts Neues in der Stadt, denn schon im vergangenen Jahr war die Industriebrachenumgestaltung - kurz ibug - hier. 2016 fand das Festival für urbane Kunst in Limbach-Oberfrohna statt - die Jahre zuvor in Westsachsen, dort, wo der Gründungsvater herstammt: der Künstler Tasso, der 2006 zusammen mit anderen Kreativen in Meerane die erste ibug auf die Beine stellte. Aus ein paar Hanseln ist ein richtig großes Ding geworden - das sieht man an der Menge Bewerbungen von Künstlern auch in diesem Jahr. Insgesamt 123 Künstler. Schon zum 10. Mal sind die Gebrüder Onkel aus Kuhschnappel dabei. Auch die anderen Künstler fühlen sich in der ibug-Gemeinschaft wohl, egal ob sie 13, 10 Jahre oder zum 1. Mal dabei sind. Um die ibug auf die Beine stellen zu können, muss freilich erst einmal eine passende Brache gefunden werden. Denkmal geschützt ist die ehemalige Nadel- und Platinenfabrik nicht, wenngleich die 1924 erbaute Fabrik eine interessante Geschichte hat - über die erfuhren schon am ersten Wochenende die 8500 Festivalbesucher einiges. Am zweiten Festival-Wochenende - vom 31. August bis 2. September - ebenfalls.