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Dienstag, 22.10.2019 (42.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
DTTB-Pokal-Achtelfinale

Tischtennis auf hohem Niveau kennt man aus der Grünen Hölle des Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberges. Am 22. September wurde eine noch höhere Stufe erreicht, denn der Drittligist SV Sachsenring hatte das DTTB-Pokal-Achtelfinale erreicht. Gegen Mühlhausen zu gewinnen, machte sich das SARI-Team wenig Hoffnung. Dafür aber wieder mit einer spektakulären Fangemeinde im Rücken, die, kann man sagen, das SARI-Team beflügelte. Die Nummer 1 des SARI-Teams, Miroslav Horejsi, ging als erster an die grüne Platte gegen Steffen Mengel – 2013 deutscher Meister im Einzel, 2015 im Doppel und mit viel internationaler Erfahrung. Der Mühlhauser setzte sich im ersten Satz 11 zu 7 gegen Horejsi durch, verlor aber den Faden.

SARIS Nr. 1 gewann die folgenden Sätze 12 zu 10, 11 zu 7 und 11 zu 1 und holte damit den ersten Punkt für den SV Sachsenring. Nick Neumann-Manz musste als Nächster ran – gegen Lubomir Jancarik, tschechischer Nationalspieler und Vizemeister im Einzel 2019, der zudem bei den Olympischen Spielen in London und Rio de Janeiro dabei war. Und der SARI-Spieler machte ihm das Leben schwer. Neumann-Manz gewann Satz 1 und 2 11 zu 9. Dann aber hatte Jancarik das Mittel gefunden, die harte Nuss vom SARI-Team zu knacken. Die drei folgenden Sätze konnte der Tscheche für sich entscheiden und holte den Punkt für Mühlhausen. Der SARI-Spieler Andrey Milovanov musste gegen Ovidiu Ionesco antreten, der 3x rumänischer Meister wurde, 2016 ebenfalls bei Olympia dabei war und 2018 im Einzel Silber bei der Europameisterschaft holte. Gegen ihn war Andrey Milovanov chancenlos. Nach drei schnellen Sätzen ging der Punkt an Mühlhausen. Nach drei knapp verlorenen Sätzen musste sich im vierten Spiel Miroslav Horejsi Lubomir Jancarik geschlagen geben. Damit war die Deutsche Pokalmeisterschaft 2019/20 für das SARI-Team beendet, so dass es sich nun voll auf die 3. Bundesliga konzentrieren kann. In der 2. Bundesliga angekommen ist bereits der Ägypter Youssef Abdel-Aziz, der vom Vizemeister der 3. Bundesliga SV Sachsenring zum Meister und damit Aufsteiger TV Leiselheim wechselte.