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Freitag, 22.11.2019 (46.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
„Die Mauer muss weg“ - Gedenkveranstaltungen in limbach-Oberfrohna

„Die Mauer muss weg“ - Gedenkveranstaltungen in limbach-Oberfrohna„Die Mauer muss weg“ - unter diesem Motto fanden in Limbach-Oberfrohna zahlreiche Veranstaltungen anlässlich 30 Jahre Mauerfall statt. Am 1. November erinnerte man mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche an die Wendezeit 1989. An dem Abend kamen Zeitzeugen zu Wort. Pfarrer Reinhard Schnabel erinnerte an den Runden Tisch und die vielen Diskussionen, die an dem geführt wurden. Dr. Hans-Christian Rickauer erinnerte an die Kirchgemeinden verschiedener Konfessionen, die, als er 1989 nach Limbach-Oberfrohna kam, kaum Kontakte untereinander hatten. Der 50. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkrieges, der 1. September 89, war Anlass, einen ökumenischen Gedenkgottesdienst zu veranstalten. Die Zusammenarbeit setzte sich im berühmten Herbst 89 fort. An die Demonstrationen in Limbach-Oberfrohna erinnerte Peter Siegel. 30 Jahre später, am 1. November, wurden wieder Kerzen angezündet, um mit ihnen zum Rathaushof zu ziehen. Es folgten mit rund 150 Teilnehmern weniger Menschen, als zur ersten kleinen Demonstration 1989 in Limbach-Oberfrohna. 2019 versammelte man sich an der vor ein paar Jahren eingeweihten Stele im Rathaushof. Neben dem Gottesdienst in der Stadtkirche und dem Kerzenmarsch zum Rathaus am 1. November gab es bereits am 29. Oktober im Kino ein Zeitzeugengespräch. Am 14. November findet um 19 Uhr im Kino eine weitere Veranstaltung statt - ebenso mit Zeitzeugen. Der Eintritt ist frei.