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Donnerstag, 02.07.2020 (26.KW)
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5 Jahre Sitz-Skulptur

Sitz-SkulpturDirekt an einer Chemnitzer Baustelle: ein Stück Holz. Wer sich in der „Stadt der Moderne“ auskennt, weiß, dass es eine Sitz-Skulptur ist. Das zweite ähnlich aussehende und dazugehörende Teil befindet unter der Abdeckung hinter dem Bauzaun. Die Schöpfer der Sitz-Skulptur können in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum feiern. Im Frühjahr 2015, also vor genau 5 Jahren, wurde die Kunst zur Sitz-Anwendung vor dem Sächsischen Museum für Archäologie in Chemnitz aufgestellt. Die Gemüter erhitzten sich seinerzeit über die 61.000 Euro, die das Kunstwerk kostete. In Folge von Natureinflüssen hat es sich in den 5 Jahren entwickelt. Manche sagen, nun hat es Charakter. Andere haben Angst, sich einen Schiefer einzuziehen, wenn sie sich darauf setzen. Bei der Entwicklung, die das Eichenholz nahm, passt es nun gut zum Naturkundemuseum, das sich ein paar Hundert Meter weiter befindet. Der Gründer der Städtischen Naturwissenschaftlichen Sammlungen war übrigens Johann Traugott Sterzel, der seine Kindheit und Jugend in Niederfrohna verbrachte und am 15. Mai 1914 in Chemnitz starb. Genau 100 Jahre später – nämlich am 15. Mai 2014 wurde im ehemaligen Kaufhaus Schocken das Sächsische Museum für Archäologie Chemnitz eröffnet, da wo die Sitz-Skulptur steht.