Advertisement
Donnerstag, 02.07.2020 (26.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
Am 22. Mai startete die Parkeisenbahn in die Fahrsaison

ParkeisenbahnWarten darauf, dass bei der Parkeisenbahn im Chemnitzer Küchwald die Türen geöffnet werden. Am 22. Mai startete die Parkeisenbahn in die Fahrsaison - die 2020iger dürfte seit Bestehen der Einrichtung – der erste Zug fuhr 1953 – die außergewöhnlichste sein. Wegen der Corona-Pandemie musste man nicht nur später, sondern auch anders starten als gewohnt. Ein Detail hat man sich Corona zum Trotz zum Start der Fahrsaison bewahrt: das Durchschneiden des berühmten weißen Bandes. Waren sonst, ganz besonders zum Saisonstart, viele Parkeisenbahner im Einsatz, muss nun mit weniger der Fahrbetrieb vonstatten gehen. Gefahren wird durch den Chemnitzer Küchwald, jedoch nur mit einfachen Fahrten. Im Juni gibt es auch keine Frühen Fahrten, da Schulklassen und Hortgruppen wegbleiben. Nicht nur das fiel und fällt weg, sondern dazu viele Veranstaltungen: Osterfahrten, Hexenfeuer, Ballonfest etc. - jährlich Highlights im Terminkalender, zu denen man mehr Fahrgäste begrüßte als an gewöhnlichen Fahrtagen. Trotz der Einbußen, die es allein seit 26. März gab, sind die Preise unverändert gegenüber den Vorjahren. Für alle, denen die Chemnitzer Parkeisenbahn am Herzen liegt, hat man im Eingangsbereich eine Spendenlaterne aufgestellt. Sonst waren die Fahrten durch den Chemnitzer Küchwald zum Saisonstart kostenfrei - dass das 2020 nicht der Fall war, dafür hatten die Fahrgäste Verständnis, von denen so einige gleich mehrere Fahrkarten kauften, um das nachzuholen, was ihnen in den zwei vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie entging.