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Donnerstag, 09.07.2020 (27.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
72. Auflage des internationalen Rad-Rennens „Rund um den Sachsenring“

„Rund um den Sachsenring“Wegen der Corona-Pandemie fand die 72. Auflage des internationalen Rad-Rennens „Rund um den Sachsenring“ nicht am 11. April statt, sondern erst jetzt am 31. Mai. Schon in der Startaufstellung völlig ungewohnt, weil die Hygiene- und andere Corona-Vorschriften eingehalten werden mussten. Für die Organisatoren galt, diese Bestimmungen akribisch einzuhalten. In Europa wurde bis 14. März noch das Radrennen Paris-Nizza gefahren, dann war, wegen der Corona-Pandemie, auch mit Radsportwettkämpfen Schluss. Das Sachsenring-RadRennen am 31. Mai also ein neuer Start ins Wettkampfjahr 2020. Eine behördliche Genehmigung gab es allerdings nur für das Elite-Rennen. 52 Radsportler wurden für das Rennen zugelassen. Schade, dass die Veranstaltung ohne Zuschauer stattfinden musste. Weil nur das Elite-Rennen stattfand, legte man diesmal statt der gewohnten 70 Kilometer 122,5 Kilometer zurück, heißt, 35 Runden mussten auf der Motorrad-Grand-Prix-Strecke bewältigt werden.


Von denen legte Richard Banusch vom LKT Team Brandenburg eine Menge allein zurück. Er hatte sich früh abgesetzt. Bekam dann später Gesellschaft von Sven Redmann vom Team Dauner Akkon. Die zwei konnten lange den Abstand zu ihren Verfolgern halten, wurden aber im letzten Viertel des Rennens geschluckt. Nun wurden die Karten neu gemischt. Aus dem Blatt das Beste machte Tobias Nolde. Der Niedersachse stieg vor ein paar Jahren vom Fußball aufs Rad um. Er hatte sich dem Verein RSC Sachsenblitz Burgstädt angeschlossen. Ab 2017 fuhr er für das rad-net-Rose-Team und wechselte 2019 zu seinem jetzigen Team P&S-Metalltechnik. Sein Teamkollege Immanuel Stark, der mit Stefan Brandlmeier vom Team Hrinkow Advarics Cycleang Tobias Nolde folgte, präsentierte bereits bei vorherigen Auflagen des Sachsenring-Radrennens seine Sprinter-Qualitäten. Sich in der letzten Runde von Brandlmeier gelöst und an Tobias Nolde herangearbeitet, machte er jedoch auf der Zielgeraden deutlich, dass er auf einen Sprint verzichtet.