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Freitag, 03.12.2021 (48.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
40. Wanderung der WG Limbach-Oberfrohna

Wanderung der WG Limbach-OberfrohnaNachdem wegen der Coronapandemie seit Frühjahr 2020 die Wanderungen ausfallen mussten, trafen sich nun am 6. November erstmals wieder die wanderfreudigen Mieter der Wohnungsgenossenschaft Limbach-Oberfrohna, um auf Schusters Rappen Heimat und Natur zu erleben. Punkt 8.45 Uhr wurden sie von der Geschäftsführerin Iris Weißbach an der Geschäftsstelle in der Professor-Willkomm-Straße begrüßt – mit all den Hinweisen, die zur Zeit notwendig sind. Was nicht fehlte, das war der obligatorische Kräutertrunk. Doch nicht nur der wurde zu Beginn ausgeteilt, sondern ebenso die kleinen Energiehappen in Form von Süßigkeiten. Energie brauchten die Wanderer an diesem Tag, bei der Strecke, die der Wanderleiter Rudi Hoffmann diesmal ausgesucht hatte. Wichtig war bei dieser Wanderung auch das richtige Schuhwerk. Erfahrung dürften schon die meisten wanderfreudigen Mieter haben, immerhin war es die 40. Wanderung der Wohnungsgenossenschaft. Am 6. November ging es bei strahlendem Sonnenschein los – erst einmal in Richtung Bus. Eine ganz neue Erfahrung: die Busfahrt mit Mund- und Nasenschutz antreten zu müssen.


Anschließend ging es über die Autobahn in Richtung Rochsburg. Die Burg an der Zwickauer Mulde stand allerdings nicht auf dem Programm. Durch den sonnigen Herbst wanderte man nach Lunzenau und von da entlang der alten Bahntrasse in Richtung Berthelsdorf. Die Bahntrasse war einst Teil der Bahnverbindung Glauchau – Wechselburg, die man in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Betrieb nahm. 2002 wurde der Zugverkehr eingestellt. Seither nutzen viele Wanderer die alte Trasse. Gegen 11.30 Uhr traf die Wandergruppe am ehemaligen Standort des Papierfabrik-Heizhauses ein. Nachdem die Stadt Lunzenau die Industriebrache 2014 erworben hatte, fand 2016 der Rückbau und die Renaturierung statt. Nun am 6. November nutzten die Limbach-Oberfrohnaer den Ort zum Picknicken. Das Versorgungsmobil hatte reichlich kalte und warme Getränke an Bord und dazu belegte Brote, Eier, Obst etc. Die Verschnaufpause war notwendig, denn beim nächsten Abschnitt hieß es Berge zu erklimmen. Der kräftezehrende Anstieg lohnte sich, denn Ziel war der Amtmannfelsen, von dem man einen wunderbaren Blick ins Muldental hat. Im Anschluss wanderte man zurück zur Rochsburg und mit dem Bus ging es wieder nach Limbach-Oberfrohna, wo die wanderfreudigen Mieter ihren 40. Wandertag gesellig ausklingen ließen.