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Dienstag, 05.07.2022 (27.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
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„Tag der offenen Tür“ am Hohenstein-Ernstthaler Lessing-Gymnasium

„Tag der offenen Tür“ am Hohenstein-Ernstthaler Lessing-GymnasiumEs wirkte wie ein großes Sommerfest am Hohenstein-Ernstthaler Lessing-Gymnasium, war aber der „Tag der offenen Tür“, der sonst eigentlich Anfang des Jahres stattfindet, aber coronabedingt sicherheitshalber in die warme Jahreszeit verschoben wurde. Nachdem man es 2020 gerade noch so vor dem Lockdown schaffte, ihn durchzuführen, gab es den „Tag der offenen Tür“ 2021 nur virtuell. Auch in diesem Jahr fand schon eine virtuelle Ausgabe statt, aber direkt vor Ort und zum Anfassen ist immer besser, deswegen bekamen zukünftige Schüler und deren Eltern nun am 11. Juni die Möglichkeit, die Bildungseinrichtung hautnah kennenzulernen. Die Gymnasiasten hatten zusammen mit ihren Lehrern eine Menge vorbereitet, um den vielleicht Künftigen zu zeigen, was sie hier erwartet.


In den naturwissenschaftlichen Fachkabinetten konnten die Besucher staunen oder auch mitmachen. Neben dem naturwissenschaftlichen Profil gibt es ebenso das künstlerische. Um sich künstlerisch betätigen zu können, muss man aber nicht unbedingt dieses Profil wählen, denn es gibt jede Menge Ganztagsangebote, die es musisch Begabten ermöglichen, sich auszuprobieren. Auch die handwerklich Begabten kommen nicht zu kurz. Am 11. Juni konnte man viel Textiles entdecken. Die Textilindustrie gehört zur Geschichte der Stadt Hohenstein-Ernstthal, dokumentiert auch im Textil- und Rennsportmuseum, an dem zum Beispiel Projekttage von Klassen des Gymnasiums stattfanden. Die Ergebnisse präsentierten die Schüler nun. So wie auch viele andere Ergebnisse von Projekttagen vorgestellt wurden. Neben Englisch ab Klasse 5 kann man im Lessing-Gymnasium ab Klasse 6 Französisch oder Russisch lernen und ab Klasse 8 als dritte Fremdsprache Spanisch. Ein Höhepunkt war zum „Tag der offenen Tür“ der Auftritt der Schulband in der Aula, die präsentierte Pop- und Rocksongs. Sitzplätze waren keine mehr frei und es gab viel Applaus vom Publikum. Wer danach frische Luft benötigte, konnte hinauf zur Planetariumskuppel steigen. Von da oben hatte zudem eine schöne Aussicht auf Hohenstein-Ernstthal.