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Dienstag, 27.09.2022 (39.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
Heidelbergfest in Wüstenbrand

Mitglieder des Schützenvereins Pleißa Sonst steigt man auf den Turm hoch, um eine schöne Aussicht vom Heidelberg in Wüstenbrand zu haben. Am 1. Augustwochenende hatte man, vor allem als es dunkel wurde, eine schöne Aussicht auf den Turm, den man aus gegebenem Anlass mit Lichterketten geschmückt hatte. Hohenstein-Ernstthals Ortsteil Wüstenbrand lud zum Heidelbergfest ein. Das Heidelbergfest erlebte nun die 52. Auflage. Eigentlich wäre es schon die 54., aber aus allseits bekannten Gründen pausierte man zwei Jahre. Umso mehr freute man sich, dass es nun endlich wieder soweit war. Und man kann hier schlemmen wie vor 54 Jahren, mit Speisen und Getränken, die mittlerweile Kultstatus haben: „Warmes Eckchen“, „Scharfe Sache“ und ganz berühmt „Nikolaschka“ - bestehend aus Goldkrone, Zitrone,



Zucker und Kaffeepulver. Alles mit Liebe zubereitet, genauso wie das Getränk, das beim Sportverein sehr angesagt scheint. Neben traditionellen Angeboten probiert man auf dem Berg auch mal Neues aus. Dazu gab es nebenher auf dem Reitplatz noch ein kleines Rummel-Programm. Neu war übrigens in diesem Jahr auch die Cocktail-Bar. Dass das Heidelbergfest gefeiert werden kann, ist den Wüstenbrandern zu verdanken, die gemeinsam das Fest auf die Beine stellen und durchführen. Den Hut hat der Ortsvorsteher auf. Der Freibieranstich durfte nicht fehlen - eigentlich keine spektakuläre Angelegenheit. Damit es medienwirksame Bilder gibt, legte sich der Ortsvorsteher Andreas Küttner mächtig ins Zeug. Für solche Spezial-Effekte muss man sonst teuer Geld bezahlen. Effekte gab es noch andere – mit Licht, das Peter Hentschel in die Bäume auf dem Heidelberg zauberte.