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Donnerstag, 25.04.2024 (17.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
125 Jahre Städtevereinigung Hohenstein und Ernstthal

Punkt 18 Uhr setzte der Regen ein, genau zu dem Zeitpunkt, für den die Eröffnung des zweiten Festwochenendes „125 Jahre Städtevereinigung Hohenstein und Ernstthal“ geplant war – auf dem Neumarkt in Ernstthal, nachdem eine Woche zuvor der Oberbürgermeister Lars Kluge die Festgäste auf dem Altmarkt in Hohenstein begrüßte. Das schlechte Wetter am Freitagabend hielt vor allem die Ernstthaler nicht davon ab, auf dem Neumarkt zu feiern, immerhin war ein buntes Programm angesagt. Das sollten unter anderem der Karnevalisten von Rot-Weiß-Hohenstein-Ernstthal

gestalten. Obwohl die Kostüme nicht für Schlechtwetter geschaffen wurden, sagten sich die Ro-We-HE-ler „Augen zu und durch!“. Das Ernstthaler Festwochenende war, wie bereits erwähnt, ein Karl-May-Fest. Der berühmteste Sohn der Stadt wurde 1842 in Ernstthal geboren. Im Anschluss wurde zur Musik von Pro Musikum gefeiert, mit einem bunten Mix durch die Rock-Geschichte. Nach dem verregneten Freitagabend startete man das Fest am Samstag um 14 Uhr bei viel Sonnenschein. Die Organisatoren hatten ein buntes Programm vorbereitet, das am Abend mit der Kultband RB2 endete. An dem Tag hatte man auch die Möglichkeit, die Trinitatis-Kirche bis hoch zur Spitze zu erkunden. Musikalisch begleitet vom Kantor Willy Wagner an der Orgel. Mitglieder der Kirchgemeinde stiegen mit Interessierten den Kirch-Turm hinauf, erzählten von der Geschichte und gaben Auskunft über dieses und jenes. Vorbei an der Uhren-Etage bis hin zum U-Boot-Ausstieg. Vom obersten Türmchen hatte man einen Ausblick in alle vier Himmelsrichtungen. Auch auf das Haus, an dessen Stelle einst das Ernstthaler Rathaus stand, konnte man blicken. In dem befindet sich die Löffelstube, eine soziale Einrichtung, die am 2. September einen „Tag der offen Tür“ veranstaltete und zu Kaffee und Kuchen einlud. Und in 25 Jahren wird das nächste große Vereinigungs-Jubiläum gefeiert.