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Donnerstag, 20.06.2024 (25.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
Wandern am und im Rümpfwald

Es war zwar schon November, nämlich der 4., aber die wanderfreudigen Mieter der Wohnungsgenossenschaft Limbach-Oberfrohna durften sich über einen goldenen Herbst-WanderTag freuen, der kurz vor 9 Uhr mit der Ausgabe von kleinen Energiepaketen startete, gefolgt vom obligatorischen Aufwärmer. Die Wanderung begann wieder mit einem kleinen Fußmarsch in Richtung Bus und mit dem ging es nach Glauchau. Am großen Wanderparkplatz an der Alten Lungwitzer Straße startete die rund 10 Kilometer lange Tour. Erster Anlaufpunkt war der Bismarckturm – zur Zeit

wieder eine Baustelle, weswegen auf den Aufstieg verzichtet werden musste. Von dort oben hätte man einen guten Blick auf das Gelände gehabt, das Teil deutscher und sowjetischer Militärgeschichte ist. Betreten werden darf das Gelände nur auf den ausgewiesenen Wanderwegen, weil es Naturschutzgebiet ist und weil eine Gefahr von den militärischen Hinterlassenschaften ausgeht. Das Gebiet am Rümpfwald war ab 1935 Truppenübungsplatz der Wehrmacht und nach 1945 bis 1993 Panzerübungsgelände der Roten Armee. Heute kann man hier Natur genießen. Auf der Lichtensteiner Straße wanderten die Wohnungsgenossenschaftler in Richtung Rothenbach. Zwischendurch wurde eine kleine Kräuter-Pause eingelegt. Der Eierlikör fehlte ebenso nicht. Frisch gestärkt nahm man erst Rothenbach und im Anschluss Vogtlaide in Angriff. Auf den Wegen verstreut: ein Stück deutsche Industriegeschichte. Die große Rast machte man am Spielplatz Vogtlaide. Das Versorgungsmobil hatte reichlich Verpflegung geladen, so dass man sich ordentlich stärken und den Durst löschen konnte. Nach 30 Minuten wurde der zweite Teil der Route in Angriff genommen. Der führte durch den Rümpfwald. Neben viel Natur konnten die Wanderer hier ebenso historische Stätten in Augenschein nehmen. So den alten Wasserturm und das ehemalige Genesungsheim, das unter anderem auch als Lazarett, Hitlerjugend-Gebietsführerschule, Kinderheim und Pflegeheim diente. Ist schon bemerkenswert, was man im Landkreis Zwickau alles entdecken kann. Nach 4 Stunden Fußmarsch erreichte man wieder den Wanderparkplatz, wo der Bus wartete, mit dem es zurück zur Geschäftsstelle der Wohnungsgenossenschaft Limbach-Oberfrohna ging. Dort klang, wie immer, der Wandertag gemütlich aus. Die 45. Wanderung findet im Frühjahr 2024 statt. Wie bereits erwähnt, wird die eine ganz besondere sein.