| 3. Thalheimer Bergpreis |
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Etwas ein Drittel des Starterfeldes sind extra aus den alten Bundesländern angereist. Das Teilnehmerfeld setzt sich also aus der ganzen Bundesrepublik zusammen. Um in die Wertung zu kommen, muss man sich im Frühjahr beim ADMV einschreiben. IIvar Sauter ist sogar aus dem 750 Kilometer entfernten Rheinfelden in der Schweiz angereist. Dafür nahm der Schweizer den Preis für die weiteste Anreise entgegen. Jedes Jahr aufs neue ist er bei dem Bergpreis mit am Start. Genauso wie gute und alte Bekannte aus der Region - beispielsweise Herrn Hess der ehemalige Werksfahrer von Simson, Frank Wendler, der auch mehrmalig DDR-Meister wurde und heute von Zweirädern auf Dreirädern, sprich auf Gespann, umgesattelt ist. Der Thalheimer alte Hase Gerd Krauss, mehrmaliger DDR- und Deutscher Meister und Hauptsponsor des Bergpreises, nahm in diesem Jahr erneut das Amt des Ehrenrennleiters an. Wie schon im vorigen Jahr wurde die Tabakstanne oberhalb der Erzgebirgsstadt zur Basisstation, zum Fahrerlager und zum Zielpunkt der Bergfahrten. Aufgrund des Straßenbaus in Thalheim waren die Organisatoren jedoch gezwungen, einen neuen Streckenverlauf festzulegen. Letztendlich entschied sich der AMC, auf die neue alte Strecke umzusatteln. Alt deswegen, weil die früheren Läufe auch von Stollberg vom Wasserturm aus zur Tabakstanne ausgerichtet wurden. Neu ist an der Strecke der Straßenbelag und die angebrachten Leitplanken. Diese stellten zunächst ein Sicherheitsrisiko dar. Die Organisatoren lösten das Problem, indem sie sich 3000 Strohballen vom 1. MSC Aue ausgeliehen haben und damit die gefährlichsten Stellen ausgepolstert haben. Der Thalheimer Bergpreis ist eine Breitensportveranstaltung, die für die Fahrer lizenzfrei ist. Es wurden Teilnehmer mit historischen Motorrädern, Tourenwagen, Gespannen und Formel-V-Fahrzeugen teils mit teils ohne Straßenzulassung in Rennen geschickt. Für den Erfolg des Events waren zahlreiche Helfer, so auch die Sachsenringlegende Lutz Weidlich, der die Aufgabe des Streckensprechers übernahm, der DRK Ortsverband Thalheim, die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises insbesondere aus Thalheim, Neukirchen und Beutha, die Polizeistation Stollberg, die Stadt Thalheim und deren Bürgermeister R. Kühn, verantwortlich. Diesen gilt an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen.
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