| „Wetterleuchten“ im Taurastein-Turm |
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Der Taurastein-Turm war am 11. April Treffpunkt für die, die gemeinsam mit Vertretern der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 einen weiteren Kunstort eröffnen wollten, der zum die Kulturhauptstandtregion verbindenden Purple Path gehört. Auf dem Turm-Vorplatz hatten es sich einen Menge Leute gemütlich gemacht. Ein kleines Volksfest, das mit Chormusik umrahmt wurde. Gespannt waren alle auf das Kunstwerk, das hier eingeweiht werden sollte. Nichts zum Anfassen, sondern nur zum Hören und hauptsächlich bei Dunkelheit zu sehen. „Wetterleuchten“ – eine Licht- und Toninstallation von Via Lewandowsky. Die den Turm an dem Freitagabend bestiegen, ... genossen zuerst einmal die Aussicht. Auf der einen Seite ein herrlicher Sonnenuntergang. Auf der anderen Seite der aufgegangene Mond über Chemnitz mit seiner bunten Esse. Das künstliche Lichtspektakel in der Kuppel war da eher Nebenschauplatz. Gegen 21 Uhr den Turm hinabgestiegen, um das Lichtkunstwerk von außen in Augenschein zu nehmen – großer Schreck. Nur noch die Imbisswagenmitarbeiter da. Die sorgten mit ihren Auto-Bremslichtern am Turmfuss für Höllenlicht. Ganz passend zur gespenstischen Stimmung, für die zur Zeit noch das blätterlose Baumgeäst im Wettinhain sorgt. Ideal für eine Nachtwanderung mit Spukgeschichten oder einen Gruselfilm in der Turmkuppel. |