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Samstag, 11.04.2026 (14.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
Start in die Röhrsdorfer Kulturwoche

Gerade einmal 7 Jahre alt und erst 6 Monate Geigen-Unterricht traute sich Sophie, musikalisch die Röhrsdorfer Kulturwoche zu eröffnen. Gestartete wurde am 15. August um 17 Uhr mit dem Empfang des Ortschaftsrates, Mitgliedern des Gewerbe- und anderen Vereinen. Die meisten waren 2007 dabei, als Röhrsdorf sein 800. Jubiläum feierte. Ehrenamtlich aktiv, so wie auch heute noch. Natürlich hoffen die Festmacher, dass die Kulturwoche genauso erfolgreich sein wird wie das Jubiläumsfest 2007. Als erstes angegangen wurde der Arthur-Lange-Lauf. Großer Andrang herrschte hier von Läufern der unterschiedlichsten Altersklassen, die verschiedene Distanzen absolvierten.

Eine sportliche Herausforderung für die Organisatoren, die gemeistert wurde - auch mit Unterstützung von Mitgliedern des Laufvereins Limbach 2000, wie Moderator Bernd Lindner. Erster Startschuß war der für die Stadionrunde der Bambinis. Den Kleinsten folgten auf dem Sportplatz die schon etwas größeren Kinder. Kein Stadion, sondern ein Crosslauf wartete auf die Sportler Ü16. Nach dem Startschuss ging es quer durch Röhrsdorf - mit schöner Aussicht zum Beispiel vom Schäferstein, wo anno dazumal Mord und Totschlag stattfand und diesmal die Läufer mit Musik motiviert wurden. Mord und Totschlag gab es am 15. August nicht, obwohl sicher jeder den Pokal haben wollte, den es zu gewinnen gab: Arthur Langes Märchenbrunnen in Bronze, Silber und Gold. Eine schöne Idee vom Lauf-Ausrichter FV Blau-Weiß Röhrsdorf. Den Hauptlauf 7,5 Kilometer gewann bei den Herren ein Röhrsdorfer: Rouven Richter, der, wie der 2. Karsten Hill und der 3. Marco Praße, dem Laufverein Limbach 2000 angehört. Bei den Frauen gewann Aljona Voronkov vom ECC Chemnitz vor Angelina Dorn vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Röhrsdorf und Janet Freiberg sowie Ines Güttler aus Limbach-Oberfrohna. Am nächsten Tag gehörte der Sportplatz unter anderen den Röhrsdorfer Kleintierzüchtern. Der Geflügelzuchtverein sowie der Rassekaninchenverein präsentierten einige ihrer Tiere. Kaninchen gibt es auch in Kolumbien. Über das Land konnte man zur Kulturwoche einiges erfahren, weil der Röhrsdorfer Siedlerverein, der sich ebenso in die Festwoche einbrachte, enge Kontakte zu Kolumbianern pflegt, die nun zu Gast waren und ihre Spezialitäten präsentierten.