| „You May Dream in HOT“ - Künstler aus Kanada widmeten sich dem Erzgebirge |
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Im neuen Domizil des Karl-May-Haus-Fördervereins „Silberbüchse“ auf der Dresdner Straße in Hohenstein-Ernstthal herrschte am 20. September viel Trubel. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung „You May Dream in HOT“. Über 20 Künstler aus Kanada widmeten sich dem Erzgebirge und der Region. Drei kanadische Künstler waren bei der Vernissage dabei. Destanne Norris verarbeitete die Geschichte von einer weißen Ziege, die im Erzgebirge frei umherwanderte. Sie wurde von Menschen versorgt und hätte die Möglichkeit gehabt, in einem Stall unterzukommen, wollte aber lieber frei unterwegs sein. Krystyna Laycraft fertigte Collagen an, die Werke von Sascha ... Schneider beinhalten - ein Freund von Karl May, der zudem Illustrationen für dessen Bücher schuf. Die Ausstellung ist Teil der internationalen Initiative „Try Walking in MAY Shoes“, die, im Rahmen „Kulturhauptstadt Chemnitz 2025“, zusammen mit Partnern aus Tschechien auf die Beine gestellt und umgesetzt wird. Die Nachkommen des Trikotagen-Fabrikanten Robert Meisch waren vor Eröffnung der Ausstellung mit dem Stadtchronisten Wolfgang Hallmann unterwegs, um sich Orte zeigen zu lassen, an denen die Familie Meisch Stadtgeschichte schrieb. Angelikas und Svens Mutter lebte während des 2. Weltkrieges noch in Hohenstein-Ernstthal und bekam von einem Soldaten 500 Liebesbriefe in die Weinkellerstraße geschickt. Sven Kübler trennte sich am 20. September von seiner Karl-May-Buchsammlung. Den Buchturm kann man nun in den Ausstellungsräumen besichtigen. Kuratorin der Ausstellung „You May Dream in HOT“ war Tereza Koranda Dvořáková, die das Projekt mit vielen Unterstützern umsetzte. |