| Gebühren für Abwasser sinken |
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Wie der Zweckverband Frohnbach per Pressemitteilung informierte, werden die Gebühren für Abwasser gesenkt. Dem Verband obliegt die öffentliche Aufgabe der Abwasserbeseitigung für die Große Kreisstadt Limbach-Oberfrohna und für die Gemeinde Niederfrohna mit insgesamt rund 25.000 Einwohnern. Da der Kalkulationszeitraum mit diesem Jahr endet, stand eine Anpassung des Abwassertarifes an, der nun ab 1. Januar 2026 gelten wird – voraussichtlich wiederum für fünf Jahre, heißt, bis 31. Dezember 2030. Darüber entschied die Verbandsversammlung in ihrer öffentlichen Sitzung nun am 29. Oktober. Laut den Berechnungen der Verbandsverwaltung können die Grundgebühren für die Einleitung ... und für die Behandlung von Schmutzwasser von jeweils 5,00 Euro pro Monat und Wohneinheit beibehalten werden. Bei den entsprechenden Mengengebühren ergeben sich Gebührensenkungen um 24,5 Prozent auf 0,74 Euro pro Kubikmeter (Einleitung) bzw. um 4 Prozent auf 1,20 Euro pro Kubikmeter (Behandlung). Beim Gebührensatz für die Niederschlagswassergebühr muss künftig pro Quadratmeter versiegelter Fläche und Jahr statt 0,51 Euro nur 0,462 Euro bezahlt werden. Gestiegen ist die Entsorgungsgebühr von 36,5 Euro auf 37 Euro pro Kubikmeter. Hauptgrund sind die gestiegenen Kraftstoffkosten. Im Großen und Ganzen ist seit 1998, wie in der Beispielrechnung für einen 4-Personen-Haushalt zu sehen ist, die Gebührenbelastung stetig gesunken. Als Gründe, dass sein Abwassertarif im Vergleich mit anderen Aufgabenträgern in der Nachbarschaft zu den niedrigsten zählt, sieht der Zweckverband Frohnbach, dass es offenbar gelang, Preissteigerungen durch entsprechende Einsparungen wettzumachen. Ein Großteil des benötigten elektrischen Stroms wird selbst erzeugt, anfallender Klärschlamm eigenständig verarbeitet, die meisten Tätigkeiten mit eigenem Personal erledigt, Betriebsabläufe auf den Kläranlagen optimiert, das Kanalnetz regelmäßig erneuert sowie bei Investitionen auf Langlebigkeit, Qualität und geringe Betriebskosten geachtet. Der hohe Erneuerungsgrad der Kanalisation und der äußerst niedrige Schuldenstand ist auch den über viele Jahre hinweg gewährten staatlichen Zuschüssen in Form von Fördermitteln zu verdanken. |