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Donnerstag, 05.03.2026 (09.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
Ein Monster für Limbach-Oberfrohna

Frost hatte sich über das Kunstwerk gelegt. Eines der letzten, die Teil des Purple Path wurden, der für das Kulturhauptstadtjahr 2025 geschaffen wurde und die Kulturhauptstadtregion verbinden soll. „Delicious Monsters“ - bei der Modellversion kam schon irgendwie die Frage auf, wie sich dieses Monster ins Stadtbild einfügen soll. Jetzt, da es an der in Limbach-Oberfrohna meist befahrenen Straße aufgestellt wurde, fängt es an, seine Köstlichkeit zu entwickeln, so wie die Wiese auf der „Delicious Monsters“ steht, denn auf der werden künftig Obstbäume und andere Gewächse groß werden. Gabriela Oberkofler aus Bozen, Südtirol, entwickelte das ...

Labor einer Streuobstwiese, in dem Schüler der Goethe-Grundschule und ebenso Erwachsene am 21. November mitwirken durften – beim Pflanzen in den Hochbeeten und am Wiesenhang. Dazu Ackersalat und Wintergerste. Im Frühjahr werden neue Gewächse gepflanzt. Das erste, was auf der Wiese Wurzeln schlug, war „Delicious Monsters“ - das Kunstwerk von Hoda Tawakol – mit ägyptischem Hintergrund in London geboren und mit französischem Akzent sehr gut deutsch sprechend, weil sie in Hamburg lebt und arbeitet. Wem das Blattwerk bekannt vorkommt: „Delicious Monster“ gibt es in echt. Ein Baum im Dschungel mit üppigem Balttwerk. Eigentlich sollte „Delicious Monsters“ auf dem Paul-Fritzsching-Platz stehen. Allerdings fand der Auserkorene Platz bei der Künstlerin wenig Gegenliebe. Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 ist zwar nun zu Ende, aber der Kunst-und Skulpturenweg Purple Path bleibt, der 38 Orte in der Kulturhautstadtregion verbindet, mit Kunstwerken, die von den Betrachtern unterschiedlich beurteilt werden. Kunst eben.