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Montag, 17.05.2021 (20.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Dinos in RöhrsdorfBurgstädt - Es ist gefühlt schon sehr lang her, als man sich noch feiernd auf Deutschlands Straßen bewegen durfte. Man meint fast, es war zu Dino-Saurier-Zeiten. Dino Saurier waren zum Himmelfahrtstag unter anderem in Röhrsdorf unterwegs, verfolgt von einem einsamen Lümmel. Sie gehörten zu den wenigen, die sich bei dem Sauwetter heraus trauten. Dabei hatte man für Männertagswanderer das eine oder andere vorbereitet. So auch die Strandbar der „Alten Bäckerei“ in Burgstädt. Der Biergarten durfte coronabedingt noch nicht eröffnet werden, auch ein normaler Gaststättenbetrieb ist nicht möglich. So gibt es alles nur zum Mitnehmen. Im Umkreis von 50 Metern ist der Verzehr nicht gestattet. In der Vergangenheit war es hilfreich, ein zweites Standbein zu haben. Seit Corona hilft das vielen auch nicht mehr immer. Nun wartet man darauf, dass man wenigstens den Biergarten öffnen kann. Am 13. Mai lag im Landkreis Mittelsachsen die Inzidenz noch bei 238. Laut der sächsischen Corona-Verordnung, die seit 10. Mai gilt, dürfen Gastronomie-Außenanlagen erst bei einer Inzidenz unter 100 öffnen.

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Projektbüro2019 liefen in diesen Büro-Räumen noch die Planungen für die Landesgartenschau in Frankenberg. Die ging erfolgreich über die Bühne. Jetzt wird hier wieder geplant: Sachsens größtes Volksfest – der Tag der Sachsen – soll vom 9. bis 11. September 2022 in Frankenberg stattfinden. Die Mitarbeiter des Projektbüros nahmen am 3. Mai ihre Arbeit auf. Es sind freilich nicht die Projektbüro-Mitarbeiter allein, die Sachsens größtes Volksfest vorbereiten. Involviert sind auch viele Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung und Mitarbeiter aus den städtischen Betrieben. Räumlich werden sich die Spielorte an den Strukturen der Landesgartenschau anlehnen. Wegen der Corona-Pandemie musste der „Tag der Sachsen“ erst in Aue und dann in Freital abgesagt werden. Man geht jedoch von keiner großen Beeinflussung des Festes 2022 aus. Ein neuer Aufbruch, zu dem auch das Motto "Sachsens Pioniergeist entdecken" ganz gut passt. Über soziale und andere Medien wird das Frankenberger Projekt-Team „Tag der Sachsen“ aktuelle Entwicklungen bekanntgeben.

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Miniwelt startet verspätet in neue SaisonLichtenstein - Nachdem, wegen der Corona-Pandemie-Entwicklung, nicht wie vorgesehen am letzten März-Wochenende in die Saison gestartet werden konnte, ging es endlich am 12. Mai los. Seit diesem Tag kann wieder die Miniwelt in Lichtenstein besucht werden. Wie in der Corona-Saison 2020 müssen auch 2021 die Corona-Hygienevorschriften beachtet werden. Neu ist, dass man nur mit negativen Covid-19-Test-Ergebnis Zutritt hat, es sei denn, man verfügt schon länger als 14 Tage über einen vollständigen Impfschutz gegen Sars-CoV-2 oder man ist von einer Sars-Cov-2-Infektion genesen und hat eine Impfung erhalten, die länger als 14 Tage zurückliegt. Test- oder Impfbescheinigungen sind im Original vorzulegen. Testen lassen kann man sich unter anderem im Bürger-Testzentrum auf dem Parkplatz der Miniwelt.

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Amerika-Tierpark Limbach-OberfrohnaNachdem das Ergebnis der Geflügelpest-Abschluss-Beprobung am 4. Mai negativ ausfiel, konnten im Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna alle Auflagen aufgehoben werden und sich das Tierparkteam auf die Wiedereröffnung vorbereiten. Am 13. Mai durften erstmals wieder Besucher begrüßt werden. Allerdings nicht in gewohnter Weise. Aufgrund der aktuell in Sachsen gültigen Regelungen zur Coronapandemie müssen Besucher ein ausgefülltes Formular zur Kontaktnachverfolgung abgeben und ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorlegen. Die Testpflicht entfällt für Geimpfte oder Genesene. Die müssen einen Impfausweis oder ein Attest an der Kasse vorzeigen.

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Deutschlands schönstes TestzentrumFlöha - Manch einer erinnert sich vielleicht noch an das Frühjahr 2020. In deutschen Supermärkten wurde Klopapier gehamstert. Seinerzeit Anlass für Daniel Ivandic, der die Eismanufaktur Kolibri in Flöha betreibt, Klopapier zu verschenken - freilich mit einem Augenzwinkern. Nun, ein Jahr später, ist Corona immer noch nicht Geschichte. Stattdessen schossen in den letzten Wochen Testzentren wie Pilze aus der Erde. Und Daniel Ivandic hat Deutschlands schönstes Testzentrum. Eröffnet wurde das am 8. Mai. Um das Testzentrum zu öffnen, galt es im Vorfeld einiges zu erledigen, So muss beispielsweise ein Lehrgang absolviert werden. Man hatte zwei Teststrecken zur Auswahl. Einmal als drive in oder im Vorbeilaufen. Etwas Warten auf das Ergebnis gehöhrt dazu, wenn man es nicht auf das Handy möchte. Daniel Ivandic holte sich für das Testwochenende 2 Helfer ins Boot. Und weil Daniel Ivandic viele gute Ideen hat, kann man sich in Kürze schon wieder überraschen lassen... 

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Denkmal für die „Opfer des Faschismus“Flöha - Nachdem am 8. Mai 2020 - zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus - wegen der Corona-Pandemie keine großen Veranstaltungen stattfinden konnten, fiel das Gedenken auch in diesem Jahr kleiner aus. Nur wenige Menschen versammelten sich an Gedenkorten, wie hier in Flöha am Denkmal für die „Opfer des Faschismus“ an der Lessingstraße, um dafür zu sorgen, dass kein Gras über die Geschichte wächst. Der Stadtrat Hans-Jürgen Kühn betonte, dass die Lehre des 8. Mai 1945 war, ist und bleibt, dass von Deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf.

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EUROPEAN ENERGY AWARDPleißa - Dass Sporthallen zu Tagungsräumen umfunktioniert werden, gehört seit 2020 zum Corona-Alltag. Die erst 2020 eröffnete Turnhalle in Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Pleißa hatte man am 28. April ebenso mit Tischen und Stühlen bestückt, allerdings weniger um zu tagen, sondern um auszuzeichnen - die Stadt Limbach-Oberfrohna sowie den Vogtlandkreis. Die Auszeichnung mit dem EUROPEAN ENERGY AWARD nahm Sachsens Energie- und Klimaschutzminister Wolfram Günther vor. Während Limbach-Oberfrohna mit einer Erfolgsquote von 57% zum zweiten Mal die Zertifizierung erhielt, nahm der Vogtlandkreis mit 65 Prozent zum dritten Mal die Auszeichnung entgegen. Dass man das Zertifikat vorzeigen kann, das ist eine Sache, eine andere ist, dass sich die intensive Energie- und Klimaschutzarbeit für die Kommunen und Landkreise auch finanziell lohnen kann. Der Vogtlandkreis, so der Landrat Rolf Keil, baute beispielsweise ein kommunales Energiemanagement auf, über alle Bereiche des Landkreises, und sparte so von 2011 bis 2020 2,3 Millionen Euro ein. Energieeinsparung lohnt sich auch für Limbach-Oberfrohna. In vier Jahren möchte Limbach-Oberfrohna sich wieder der Zertifizierung stellen. Derzeit haben rund 40 sächsische Kommunen und Landkreise diese Zertifizierung.

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Online-TanzfestivalChemnitz - Als wäre es die normalste Sache der Welt, wurde am 1. Mai getanzt. Seit Frühjahr 2020 ist das keine normale Sache mehr. Deswegen tanzten unter anderem in Chemnitz Vertreter verschiedener Tanzschulen und Tanzvereine zusammen auf dem Parkett von Passion Life – sie beteiligten sich am Online-Tanzfestival. Ein besonderer Kontakt zu den Kunden war das Online-Tanzfestival. Aus Chemnitz wurde ab 11.20 Uhr gesendet. Zuvor galt es eine Menge vorzubereiten. Die Technik musste stehen, der Programmablauf geklärt sein und noch vieles mehr. Hektik bis zur letzten Sekunde vor dem Start, aber dann hieß es : Bühne frei für die Tanzprofis. Bevor getanzt wurde, richtete der neue Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze ein Grußwort an die Zuschauer. Dass er das Online-Tanzfestival und damit das Anliegen der Tanzschulen unterstützt, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Im Moment haben auch die Tanzschulen Sorgen und Nöte. Nicht nur der Tanzunterricht in den Schulen fällt aus, sondern ebenso Tanzveranstaltungen, wie zum Beispiel die Meisterschaften oder Ballnächte in Limbach-Oberfrohnas Stadthalle. Die Zeit, in der Veranstaltungen und Tanzschule nicht stattfinden können, beschehren auch kein Einkommen. En Zustand, der schon lange anhält. Beim Online-Tanzfestival gab es von den Tanzschulen einen kleinen Einblick, was gelehrt wird. Ein Programm für alle Generationen. Auch Akrobaten präsentierten sich, denn die müssen genauso seit Monaten pausieren.
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Aktion der SportschulenChemnitz - Am 1. Mai 2021 hieß es mancherorts: demonstrieren mit präsentieren. Das taten zum Beispiel verschiedene Sportschulen in der Chemnitzer Innenstadt. Wenn keine Kurse angeboten werden können, kann man kein Geld von den Kursteilnehmern verlangen. Viele Kosten, die die Sportschulen haben, laufen allerdings weiter. Doch es geht aber nicht nur darum, dass Geld verdient werden kann. Sport ist auch von gesellschaftlicher Bedeutung. Im vergangenen Jahr konnte nach dem 1. Lockdown zeitweise wieder trainiert werden. Jetzt sind die Sportschulen schon viele, viele Monate geschlossen. Schon am Vormittag fand eine ähnliche Veranstaltung im Waldstadion Limbach-Oberfrohna statt. Auf dem Düsseldorfer Platz in Chemnitz wurde zur 1. Mai-Demo mit Präsentation alles ausgereizt, was platzmäßig erlaubt war. In Limbach-Oberfrohna wäre noch mehr gegangen.

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ImageDer Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna hatte zwar am 5. Mai coronabedingt noch geschlossen. Trotzdem warteten vor der Tür Besucher auf Einlass. Im Tierpark war indes Buddelflink bei der Arbeit - die Landschaftsgärtner der Firma Welzel. Sie hatten ein großes Loch gegraben - für ein besonderes Gewächs: ein Amerikanischer Schneeball, den die Behindertenhilfe Limbach-Oberfrohna spendete. Schüler der „Schule am Stadtpark“, deren Träger die Behindertenhilfe ist, durften den Amerikanischen Schneeball einpflanzen und bekamen dabei gleich noch praktische Gärtner-Tipps. Dass die Behindertenhilfe Limbach-Oberfrohna Pate für diesen Strauch wurde, hat einen besonderen Anlass: das 30jährige Bestehen. Wenn man schon kein großes Geburtstagsfest zum 30. feiern kann, hat man wenigstens die Möglichkeit, sich am Wachsen und Gedeihen des Strauches zu erfreuen, wenn der Tierpark wieder geöffnet ist.

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