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Donnerstag, 04.06.2020 (22.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Augustusburger TurmkonzerteDer Turm der Augustusburger Stadtkirche St. Petri wird ist seit 28. März jeden Samstagabend von Musikern besetzt. Ihre Botschaft: „Töne von Herzen für die Welt“. Das ist der Titel der Reihe „Augustusburger Turmkonzerte“, die die Kirchgemeinde Augustusburg unter der Leitung des Kirchenmusikers Pascal Kaufmann veranstaltet. Jeden Samstag versenden um 18.05 Uhr, nach dem Glockengeläut, ausgewählte Musiker vom Turm einen musikalischen Gruß in die Ferne. Wir berichteten bereits darüber. Am 16. Mai waren Musiker aus der Stadt im Grünen zu Gast. Onbrass – das Posaunenensemble Lichtenstein. Pascal Kaufmann, Kantor in Augustusburg, ist ein Lichtensteiner. Mit seinem Bruder Markus initiierte er vor vielen Jahren das „Tastenfeuerwerk“, mit dem sie jährlich auch außerhalb ihrer Heimatstadt unterwegs sind. Die Musiker von Onbrass kennen ihn also schon seit vielen Jahren. Zudem ist Augustusburg gar nicht so weit entfernt von Lichtenstein. Vom Kirchturm zu musizieren, war in den vergangenen Wochen, aufgrund der Corona-Beschränkungen, eine der wenigen Auftritts-Möglichkeiten. Dass aber die Beschränkungen gelockert werden und das Wetter schöner wird, merkte man an dem Samstag auch daran, dass sich, den geforderten Abstand einhaltend, rings um die Kirche zahlreiche Zuhörer einfanden. Die Musik vom Turm hätte mit Sicherheit auch ohne die Corona-Krise großen Anklang gefunden. Bis 3. Oktober wird jeden Samstag ab 18.05 Uhr vom Turm der Stadtkirche St. Petri musiziert. Onbrass aus Lichtenstein kann man wieder am 29. August und 19. September in Augustusburg zuhören:

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BauernmarktReges Markttreiben herrschte am 16. Mai auf dem Johannisplatz in Limbach-Oberfrohna. Die Deutsche Markt-Gilde hatte zum Bauernmarkt eingeladen. Der Bauernmarkt hat in der Großen Kreisstadt eine lange Tradition, allerdings mit viel „Auf und Ab“. In diesem Jahr hat die Regie die Markt-Gilde übernommen. Für die Markt-Händler und die Markt-Organisatoren war und ist, wie für viele andere, die Zeit mit der Corona-Pandemie nicht einfach. Während die Eltern am 16. Mai auf dem Bauernmarkt einkaufen gingen, durften die Kinder nebenan den Spielplatz nutzen – allerdings nur unter Auflagen.

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Miniwelt in LichtensteinDie Miniwelt in Lichtenstein eröffnete am 8. Mai und damit einen Monat später als geplant die Saison.  Derzeit gibt es aber noch einige Einschränkungen. Das Planetarium ist noch geschlossen, Schiffsvorführungrn finden nicht statt und auch auch der Mini-Airbus am Mini-Flughafen München kann derzeit nicht abheben. Die Eintrittspreise wurden dementsprechend verringert. Für die Besucher gibt es allerdings noch mehr zu beachten. Es muss im Kassen-u. Servicebereich Maske getragen werden, die Hände sind zu desinfizieren und natürlich ist im gesamten Gelände auf Abstand zu achten.

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Baumfällarbeiten am KunnersteinWanderer, die den Kunnerstein bei Augustusburg anvisieren, müssen zur Zeit ein paar Einschränkungen in Kauf nehmen. An der Bastei des Erzgebirges wurden Baumfällarbeiten vorgenommen, notwendig geworden aufgrund der Schäden an den Bäumen - verursacht vor allem durch die Trockenheit in den vergangenen Jahren, die überall das Sterben von Laubbäumen beschleunigte. Die verlieren dadurch ihre Standfestigkeit und stürzen so eher um – am Kunnerstein, der ein beliebtes Ausflugsziel ist, könnte das tragisch enden. Die Trockenheit begünstigte außerdem die Ausbreitung des Borkenkäfers, auch im Wald um den Kunnerstein. Derzeit finden Arbeiten zur Beseitigung von Schäden statt, deswegen sind die Wanderwege zwischen Kunnerstein und Kunnersdorf und von dort nach Hennersdorf voraussichtlich bis Anfang Juni gesperrt.

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Schloss WolkenburgDas Tor zum Schloss Wolkenburg ist wieder weit geöffnet – eine Einladung, unter anderem die Sonderausstellung zu besuchen, die den Titel trägt: „Endlich zu Hause! Die Sammlung Einsiedel ist zurück“. Wie sie zurückkam, berichteten wir bereits. Dirk Graf von Einsiedel, ein Nachfahre der Familie von Einsiedel, die 300 Jahre auf Schloss Wolkenburg residierte, war im Oktober 2019 zu Gast, um der Stadt Limbach-Oberfrohna Kunstgegenstände zu schenken, die sich einst im Besitz der Einsiedels auf Schloss Wolkenburg befanden. Nach 1945 musste die Familie das Schloss verlassen. Mitgenommen werden konnte nicht viel. Von den zurückgebliebenen Kunstgegenständen wurden zahlreiche in die Kunstsammlungen Dresden integriert. Mit dem Ausgleichsleistungsgesetz von 1994 bekamen die Erben, Dirk Graf von Einsiedel und seine Schwester Huberta, die Sammlung Einsiedel zurück. Die zwei waren jedoch der Meinung, dass die Sammlung mit 59 Gemälden, zwei Eisenkunstgussbüsten und 60 Grafiken nach Wolkenburg gehört. Deshalb die Schenkung an die Stadt Limbach-Oberfrohna. Nun wird sie erstmals an originaler Stelle präsentiert. Um sie dauerhaft zu zeigen, ist eine umfangreiche Restaurierung und eine inhaltliche Bearbeitung notwendig. Man darf sie aber jetzt erst einmal bis 16. August besichtigen. Besucher sollten daran denken, dass im Schloss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und Abstand gehalten werden muss. Wenn man das Schloss Wolkenburg besucht, sollte man nicht versäumen, den Park zu besichtigen. Hier wurden Eisenkunstgussfiguren neu aufgestellt. Auch darüber berichteten wir bereits – im März. Und Tierfreunde haben wieder die Möglichkeit, ausgiebig die große Froschfamilie zu beobachten.

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Freibad HartmannsdorfDie Holzplatte am Fenster des Kassenhauses des Freibades Hartmannsdorf und die verschmorten Gegenstände dahinter erinnern daran, dass es hier brannte. Im Hartmannsdorfer Bad sollte, noch vor Corona geplant, eigentlich am 15. Mai die Freibadsaison eröffnet werden. Wie die Freibadsaison 2020 aussehen wird, wußte, nachdem im Freistaat Sachsen mehrere Allgemeinverfügungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft traten, erst einmal niemand. Erster Lichtblick am 6. Mai, als man bei der Kabinettspressekonferenz verkündete, dass Freibäder, entsprechend der Konzepte, ab 18. Mai öffnen dürfen. Am 12. Mai hieß es dann, dass es schon ab 15. Mai losgehen kann. Das Freibad in Hartmannsdorf wird vom Förderverein Sport/Freizeit Erholungsbad bewirtschaftet. Es gibt noch reichlich zu tun, weil aufgrund der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung seit März vieles liegen bleiben musste. Zahlreiche Arbeiten müssen in dem Freibad jedes Jahr neu ausgeführt werden. Zur Zeit laufen zahlreiche Arbeiten in dem Freibad. Neben Verschönerungen werden auch Neuerungen vorgenommen, so entsteht ein Grillbereich, um einen Sicherheitsabstand zwischen den Grillmeistern und den Hungrigen zu schaffen. Hungrig ist auch so mancher Stammgast darauf, endlich wieder vom 10-Meter-Turm ins Wasser springen zu können.

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SpendenübergabeLimbach-Oberfrohna - Mit wenigen Handgriffen zauberte Holger Gögge einen Cocktail. Gelernt ist gelernt. Normalerweise ist der Barkeeper deutschlandweit auf Großevents unterwegs. Die Corona-Pandemie machte ihn allerdings quasi von heute auf morgen arbeitslos. Da jedoch die Miete weiter bezahlt werden muss, suchte er sich vorübergehend eine andere Tätigkeit. Er wurde Einkaufspolizist bei einem Einkaufsmarkt in Limbach-Oberfrohna. Da die Wagen alle schon entsperrt waren, bat er die Kunden, das bereitgehaltene Geld zu spenden. Über 900 Euro gaben Kunden, die auf 1000 Euro vom Handwerksbetrieb Sroka aufgerundet wurden. 300 Euro überreichte Familie Reinhardt, die eine Kaffeerösterei betreibt. Über eine vierwöchige Aktion im Online-Handel kam die Spende zusammen. Der Chef des Tierparks Uwe Dempewolf freut sich über die Spendenschecks, denn auch der Tierpark musste schließen. Jetzt durfte er wieder öffnen, aber wie überall, müssen auch im Amerika-Tierpark wegen des Corona-Virus besondere Hygiene- und andere Regeln eingehalten werden. Zum Glück brauchen die Tiere keinen Abstand halten, so dass man beim Besuch das eine oder andere tierische Vergnügen erleben kann. Wenige Tage nach der Scheckübergabe gab es Nachwuchs – eine Zwillingsgeburt bei den Girgentanaziegen, eine alte und seltene Haustierrasse, die allerdings nicht in Amerika, sondern auf Sizilien beheimatet ist. Nachwuchs kann man in den Gehegen des Amerika-Tierparks zur Zeit noch viel mehr entdecken.

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Euro-Akademie in Hohenstein-ErnstthalDie Euro-Akademie in Hohenstein-Ernstthal - Schule, wie immer, meint man. Tritt man näher, sieht man an den Eingangstüren Hinweisschilder. Das setzt sich im Gebäude fort. Immerhin ein Zeichen, dass Bewegung im Haus ist. Vor dem 6. Mai war das noch anders. Da gab es aufgrund der Corona-Pandemie vor allem Stillstand.. Der Schulbetrieb, der wieder anlief, ist noch lange nicht mit dem vor „Corona“ zu vergleichen. Lernen, wie gewohnt, ist zur Zeit nicht möglich, weil Abstands-, Hygiene- und weitere Regeln eingehalten werden müssen. Zum Klassenraum umfunktioniert wurde, was vorher anderen Zwecken diente, zum Beispiel das Ausbildungsrestaurant. Der Schulleiter Henry Volland hat sich das Jahr 2020 auch anders vorgestellt. Es ist sein letztes Arbeitsjahr in der Karl-May-Geburtsstadt, denn am 30. Juni geht er in den wohlverdienten Ruhestand.

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Bild von Bernd SteinwendnerSeit Bestehen der Kleinen Galerie Hohenstein-Ernstthal - sowohl am alten als auch am neuen Standort - hat es das noch nie gegeben, dass zur Ausstellungs-Eröffnung nur eine Handvoll Menschen verstreut im Raum anwesend waren. Auf den Künstler selbst musste ebenso verzichtet werden. Die Pandemie machte es unabdingbar, auch weil Bernd Steinwendner mit seinen 81 Jahren zur Risikogruppe gehört. Das leidige Thema Corona sorgte am 7. Mai für die außergewöhnliche Vernissage. Eigentlich sollte schon ab 26. März seine Ausstellung mit dem Titel „Resümee“ gezeigt werden. Konnte es nicht, weil wegen Corona alles dicht machte. Bernd Steinwendner, der 1939 in Chemnitz geboren wurde und seit fast 30 Jahren in Frankenbergs Ortsteil Hausdorf lebt und arbeitet, bieten seine über 8 Jahrzehnte Lebenszeit genügend Themen für Leinwand und Papier – ein DDR-Bürger mit zusätzlich österreichischem Pass, weil sein Vater ein Wiener war. In Karl-Marx-Stadt absolvierte Bernd Steinwendner bei der Deutschen Werbe- und Anzeigengesellschaft eine Ausbildung zum Grafischen Zeichner, wurde 1967 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und ist seitdem freischaffend als Maler und Grafiker tätig. Bernd Steinwendners „Resümee“ kann noch bis zum 16. August in der Kleinen Galerie Hohenstein-Ernstthal besichtigt werden.

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 Parkeisenbahn ChemnitzZwei Monate später als geplant – aufgrund der Corona-Pandemie – startet die Parkeisenbahn im Chemnitzer Küchwald in die neue Fahrsaison. Am 22. Mai, einen Tag nach Himmelfahrt, geht es um 14 Uhr los. Allerdings nicht, wie sonst jährlich üblich, mit einer feierlichen Zeremonie, sondern mit einem ganz normalen Fahrbetrieb. Die Einzelfahrten sind unter Beachtung der gültigen Hygienevorschriften erlaubt.        

                                                                                                                    

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