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Samstag, 08.08.2026 (31.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

O weh! Verkehrsunfall in Pleißa und der Pressesprecher des Rassekaninchenzüchtervereins voll involviert. Dabei war doch Interviewtermin angesagt, er sollte was zur Ausstellung sagen, die am 18. und 19. Juli stattfand. Das Interview fand auch statt, denn der Unfall war nur eine Schauvorführung der Freiwilligen Feuerwehr Pleißa, die gemeinsam mit den Kaninchenzüchtern auf dem Platz am Gerätehaus agierte. Hierher waren die Züchter nach der Sanierung der Pleißaer Turnhalle gezogen und haben es auch nicht bereut. Dass die Feuerwehr und die Kaninchenzüchter eine gemeinsame Veranstaltung auf die Beine stellen liegt daran, dass man schon länger eng verbunden ist und sich gut ergänzt. Und wie das fast überall üblich ist, wo sich engagiert wird, gibt es auch bei den Feuerwehrkameraden und den Kaninchenzüchtern Überschneidungen.

 

Einer der ganz besonderen Höhepunkte des Augustusburger Musiksommers ist jährlich das Nachtkonzert im Kirchpark, deswegen waren auch diesmal schon vor Einbruch der Dunkelheit so ziemlich alle Sitzgelegenheiten in Beschlag genommen. Die Nacht wurde am 18. Juli unter anderem einem Komponisten gewidmet, der Noten ohne Ende schrieb – Franz Schubert. Pascal Kaufmann, das muss man ja sicher niemanden mehr erklären, ist in der Stadt als Kantor tätig und der Begründer des Augustusburger Musiksommers, der in diesem Jahr die 8. Auflage erlebte. Beeindruckend auch wieder die Musikauswahl - ein gutes Gemisch, bei dem sowohl Klassik-Experten als auch Klassik-Neuentdecker auf ihre Kosten kommen.

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Schnell noch ordentlich alles zurecht gemacht für den feierlichen Akt und dann konnte es auch schon losgehen im PKP-Pflegeheim in Hohenstein-Ernstthal, wo am 22. Juli Mitglieder der Künstlergruppe TexARTists zu Gast waren, um der Einrichtung etwas zu übergeben. Es handelte sich um ein Bild als Dauerleihgabe. Martina Rug, Evi Mühlstedt und Klaus-Jürgen Hohmann von TexARTists enthüllten das Kunstwerk – ein textiles, das Anfang des Jahres bereits in der Sonderausstellung des Textil- und Rennsportmuseums zu sehen war, wir berichteten darüber. An dem Bild arbeiteten 6 Textil-Künstler. Eine kleine Vernissage für die Dauerleihgabe - das gemeinsame Anstoßen durfte da nicht fehlen. Im Anschluss wurde es, wie von Evi Mühlstedt empfohlen, ganz aus der Nähe betrachtet und vieles entdeckt, was man aus der Ferne erst einmal nicht sieht.

 

Bestes Ausgehwetter herrschte am 10. Juli zur Eröffnung des Stadtparkfestes in Limbach-Oberfrohna. Das geschah traditionell um 19 Uhr mit Begrüßungsworten von der Bühne an die Besucher. Toll finden die Besucher jährlich den Freibieranstich. Die Ersten hatten sich schon angestellt, bevor angezapft wurde. Es lief und die Schlange war noch um einiges angewachsen. Sicher bekamen nicht alle etwas ab, aber es gab ja reichlich Getränke-Stände im Stadtpark, um den Durst zu löschen. Großer Andrang herrschte wieder im kleinen Weindorf. Die Sommers aus Kändlers Partnergemeinde Hambach hatten Pfälzer Wein mitgebracht, der reichlich ausgeschenkt wurde. ...

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Einen Besucherrekord gab es nicht nur direkt an der RennStrecke Sachsenring nun zum Grand-Prix-Wochenende - fast 262.000 Motorsportfans zählte man - auch den unterschiedlichsten Partys ringsherum mangelte es nicht an Gästen. Traditionell war der Hohenstein-Ernstthaler Altmarkt Ort für die etwas gemütlichere Party. Nachdem „Das Fiasko“ - eine Partyband aus Hamburg – am Freitagabend für das Wochenende einheizte, folgte Samstagabend die Altmarkt-Schlagerparty mit „Familie Hossa“. Die Band reiste aus Wetzlar an – in großer Besetzung mit Bläsern. Eine Deutschparty mit ...

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Laut Medieninformation vom Sächsisches Staatsministerium des Innern überreichte Minister Armin Schuster am 12. Juli im Rahmen seines Besuchs des Grand Prix auf dem Sachsenring einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 100.000 Euro zur Förderung des Moto4 Northern Cup. Die Fördermittel sollen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Motorsportnachwuchses leisten. Zuvor hatte er die Pokale zur Ehrung der Sieger in der Moto3-Klasse überreicht. Der Minister betonte, dass Sachsen mit der MotoGP Jahr für Jahr die Spitzen des internationalen Motorradrennsports auf den Sachsenring lockt. Zusammen mit den alljährlichen Zuschauerrekorden ist das gerade jetzt ein starkes Signal aus einer Region, in der Motorsport und Automobilbau traditionell eng verbunden sind.

 

Können Sie sich erinnern, wie bei den Putzaktionen im Stadtpark Hainichen in den vergangenen Jahren immer wieder die „Elektrische Kirche“ gesäubert und von sinnlosen Schmierereien befreit werden musste? Jetzt ist das Gebäude ein Gesamtkunstwerk - von Kindern und Jugendlichen geschaffen, zusammen mit André Wolf, der sich auch schon auf der anderen Seite unseres Sendegebietes verewigte, so in Hohenstein-Ernstthal mit Karl-May-Motiven.

 

Da der Gasthof Russdorf zu den gastronomischen Einrichtungen gehört, die montags geöffnet haben, bot es sich für Mitglieder des Fotoclubs „Objektiv“ vom Halt e.V. an, gleich zum Wochenstart den neuesten Kalender zu überbringen. Nach der Wende als „Arbeitslosentreff“ gegründet, wurde der Halt e.V. später zum „Beratungszentrum für Soziales“. Es gibt verschiedene Angebote, so die Fotogruppe „Objektiv“. Der Kalender ist ebenso ein Projekt der Fotogruppe. Im neuen Kalender wurde auch der Rußdorfer Gasthof verewigt. Für 10 Euro pro Stück kann man den Kalender beim Halt e.V. erwerben. Die Kontaktdaten erfährt man auf den Internetseiten der Städte Limbach-Oberfrohna und Hohenstein-Ernstthal in der Rubrik Vereine.

 

Am unteren Ende der Hohenstein-Ernstthaler Zechenstraße fanden sich am 15. Juli zahlreiche Menschen zusammen, die vom Oberbürgermeister Lars Kluge begrüßt wurden. Es galt, die nach grundhaften Ausbau fertiggestellte Zechenstraße per Pedes zu erkunden. Rund 600 Meter bergauf galt es zurückzulegen. Die Anwohner, die beim Spaziergang dabei waren, kennen den fertigen Zustand der Zechenstraße ja schon. Alle anderen nahmen in Augenschein, was das Bauprojekt beinhaltete. Oben angekommen, wurde die Zechenstraße offiziell für den Verkehr freigegeben, der allerdings in einer Sackgasse endet.

 

Die derzeitige Niedrigwassersituation im Landkreis Zwickau veranlasste das Landratsamt, per Allgemeinverfügung die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Flüsse, Seen) mittels Pumpvorrichtungen zu untersagen. Wie das Landratsamt mitteilt, befinden sich Pegelstände von Fließgewässern im Landkreis teilweise schon im Bereich des mittleren Niedrigwassers. Die Wasserentnahmen aus den oberirdischen Gewässern durch Privatpersonen verschärfen diese Situation dramatisch. Trotz Trockenheit und erkennbarem Wassermangel werden vielerorts Wasserentnahmen aus den Gewässern mittels Pumpen zur Bewässerung von Gärten und Rasenflächen beobachtet. Die Allgemeinverfügung, die die Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen mittels Pumpvorrichtungen untersagt, trat am 15. Juli in Kraft und gilt bis einschließlich 31. Oktober 2026. Sie ist im Internet unter www.landkreis-zwickau.de abrufbar. Schon eine Woche zuvor hatte der Landkreis Mittelsachsen per Allgemeinverfügung, die Entnahme von Wasser mit Pumpen untersagt. Hier gilt die Allgemeinverfügung zunächst bis zum 30. September 2026.

 
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