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Samstag, 31.10.2020 (43.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Otto Urbanski stellt ausHohenstein-Ernstthal - Beim flüchtigen Vorbeigehen wird so mancher denken: Ah, eine neue Fotoausstellung im Hohenstein-Ernstthaler Rathaus. Erst wenn man richtig hinschaut, sieht man, dass man keine Fotos, sondern Ölgemälde vor sich hat. Geschaffen hat die Otto Urbanski, der am 6. Oktober zusammen mit der Leiterin der Kleinen Galerie, Silke Hirsch, die Ausstellung im Rathaus aufbaute. Zum Künstler gemacht hat Otto Urbanski sein Naturtalent und sein Rentnerdasein. Nachdem er als Rentner seine Fähigkeit wiederentdeckt hatte, bringt er sich allein viele handwerkliche Kniffe bei. Die Ausstellung trägt den Titel „Mensch und Natur pur“ - man erkennt, dass es Otto Urbanski vor allem Landschaften angetan haben. Was er weitergibt, ist phänomenal, zumal er, zwar schon 2006 in Rente gegangen, sich erst seit 2015 der Malerei widmet. Dem Schulfreund Toni ist es zu verdanken, dass unzählige Bilder entstanden. Auch Ansichten mit historischem Wert, wie die von der ehemaligen Hüttengrundschule, die einem Ersatz-Neubau, der heutigen Sachsenring-Oberschule, wich. Wer Hohenstein-Ernstthal und anderes aus der Region entdecken möchte, hat bis Februar 2021 die Möglichkeit dazu – zu den Öffnungszeiten des Rathauses.

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Stadtfest ohne BesucherBurgstädt - Da, wo sonst rund um den 3. Oktober der Bär steppte, erinnerten lediglich die hochgezogenen Fahnen, dass Burgstädt jährlich den 3. Oktober feiert. Es wurde zwar ein Stadtfest durchgeführt, aber coronabedingt sehr abgespeckt. So fiel unter anderem das Festzelt auf dem Markt weg, in dem in den Jahren zuvor den Besuchern musikalische und andere Höhepunkte geboten wurden. Dieses Geschehen hatte man auf den Anger verlegt – mit einer riesengroßen Bühne auf dem rundum eingezäunten Platz. Um auf den zu kommen, musste man sich vorher online registrieren. Wie in Gesprächen mit Bürgern zu erfahren war, verzichteten viele deshalb auf das Angebot auf der Angerbühne. Zwischen den einzelnen Programmpunkten durften, wegen der Umsetzung des Hygienekonzeptes, keine Besucher auf dem Platz verweilen. Wenig zu tun für die, die ihre Buden hier aufgestellt hatten, wo sonst zum Stadtfest reges Rummeltreiben herrschte. Anderswo flutschte es viel besser, so auf dem Platz an der Robert-Koch-Straße. Hier herrschte tatsächlich Stadtfest-Atmosphäre. DJ Locke sorgte bei Backfisch und reichlich Milch für Unterhaltung mit Musik aus der Konserve. Auch auf dem Brühl war einiges los. Vor allem die Kinder kamen hier auf ihre Kosten. Einige Geschäfte in der Innenstadt sorgten ebenfalls für Stadtfest-Atmosphäre.  2020 ein sehr verrücktes Jahr und ein Ende scheint nicht in Sicht.

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30 Jahre Deutsche EinheitHohenstein_Ernstthal - 30 Jahre Deutsche Einheit – dass der 3. Oktober 2020 ein sehr leiser Feiertag werden würde, hätte man Anfang des Jahres nicht gedacht. Das Corona-Virus sorgte dafür, dass sich das Feiern in Grenzen hielt. Damit der Feiertag nicht ganz sang- und klanglos vorübergeht, hatte man in Hohenstein-Ernstthal die Idee, von 20 bis 22 Uhr das Rathaus anzuleuchten. Irgendeiner hatte Sekt mitgebracht, weswegen man anstoßen konnte, wenn auch nur in kleiner Runde.  Eigentlich hätten Hohenstein-Ernsthaler den 3. Oktober in der Partnerstadt Hockenheim gefeiert, denn am 3. Oktober 1990 wurde die Städtepartnerschaft besiegelt. Coronabedingt musste die große Sause zum 30. Jubiläum ausfallen, wie auch die für Ende Oktober geplante Städtefahrt nicht stattfinden wird. Hockenheim veranstaltete stattdessen vom 3. bis 10. Oktober eine digitale Partnerschaftswoche – eine coronabedingte neue Variante, Partnerschaft zu leben.

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Theodor-Körner-DenkmalMit dem Steigermarsch eröffnete der Fanfarenzug Schellenberg den Festakt auf dem Harrasfelsen in Frankenbergs Ortsteil Altenhain. Verfolgt von vielen Interessierten - aufgrund der Corona-Hygienevorschriften mit Mund-Nasenbedeckung - enthüllte der Ortsvorsteher Matthias Bergk das sanierte Theodor-Körner-Denkmal. Seit 2013 bemühte sich die Stadt Frankenberg in Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landratsamt Mittelsachsen um die Restaurierung. Auch der Ortschaftsrat von Altenhain sowie der Kunst- und Kulturverein Frankenberg engagierten sich. Es gab verschiedene Spendenaktionen, über die von 2018 bis 2020 rund 8.500 Euro zusammenkamen. Man rechnete mit 26.000 Euro Baukosten und bekam 13.000 Euro Fördermittel bewilligt. Anfang Juni begannen die Restaurationsarbeiten. Neben der Aufarbeitung des Metallkreuzes und der Erneuerung des Sockels wurde außerdem das Umfeld hergerichtet. Das Lützowsche Freikorps gab die Salutschüsse ab. Dem schlossen sich der Ortsvorsteher Matthias Bergk sowie der Denkmalschützer Falk-Uwe Langer an.

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Esche-MuseumIn Limbach-Oberfrohna waren am 30. September Künstler unterwegs – unter dem Motto: „Die Kulturhauptstadt tourt durch die Region“ - die Große Kreisstadt war eine von 7 Stationen in den drei Landkreisen rund um Chemnitz. Hintergrund ist die Bewerbung der „Stadt der Moderne“ um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“, die von 28 Städten und Gemeinden in der Region unterstützt wird, so auch von Limbach-Oberfrohna. Kultur ist facettenreich, weswegen in Kulturhauptstadt mehr steckt, als manch einer glaubt. Limbach-Oberfrohna kann da so einiges beisteuern. Die Künstlergruppe hatte ein straffes Programm. Vor dem Besuch des Esche-Museums stand der ehemalige VEB Artiseda, der zur Zeit zur Schule umgebaut wird , auf dem Programm. Wenn es um Industriekultur geht, darf auch das Esche-Museum nicht fehlen.  Am 28. Oktober wird eine europäische Jury ihre Empfehlung für die Gewinnerstadt im Wettbewerb um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ in Deutschland verkünden. Im Rennen sind neben Chemnitz Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg.

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Image„Tag der offenen Tür“ hieß es am 25. September beim Städtischen Bauhof in Limbach-Oberfrohna. Geöffnet wurden die Türen des neuen Domizils an der Burgstädter Straße, denn das wurde an diesem Tag nach zwei Jahren Bauzeit eingeweiht. Der jetzige Standort ist nicht nur günstig gelegen, die Fläche stand auch zur Verfügung. Wie bei den anderen in Erwägung gezogenen Standorten gab es allerdings auch an der Burgstädter Straße das Problem Altlasten. Rund 3,1 Millionen Euro wurden in den neuen Bauhof investiert. Davon waren 1,26 Millionen Euro Fördermittel. Vor allem verbessern sich für die Bauhofmitarbeiter die Arbeitsbedingungen. Der alte Standort war tatsächlich alt und nicht mehr zeitgemäß. Am neuen Standort sticht ins Auge, dass man jetzt die Fahrzeuge allesamt in Garagen stellen kann. Das wirkt sich positiv auf die Bereitschaftszeiten im Winter aus, der ja schon wieder vor der Tür steht. Winterdienst ist allerdings nur eine eine von vielen Aufgaben. Der Chef des städtischen Bauhofes, Roland Hielscher, freut sich, dass noch vor seinem Ruhestand der neue Bauhof eingeweiht werden konnte. 

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Junge Philharmonie AugustusburgDie Stadtkirche St. Petri Augustusburg lud am 26. und 27. September zum Sinfoniekonzert ein – wie zu sehen war, unter Beachtung der Corona-Hygienevorschriften. Das 2019 gegründete Orchester „Junge Philharmonie Augustusburg“ gestaltete unter der Leitung von Pascal Kaufmann den Musikabend. In den startete man mit Cantus Arcticus dem Konzert für Vögel und Orchester aus der Feder des 2016 verstorbenen Finnen Einojuhani Rautavaara. Neben dem musikalischen Eintauchen in die Natur, bot das Orchester dem Publikum ebenfalls Zuckersüßes – Tschaikowskys „Tanz der Zuckerfee“ - passend, um eine Celasta  zu präsentieren, die sich seit 26.09. im Besitz der Kirchgemeinde befindet. Das Musikinstrument, mit dem man das wohl berühmteste Glockenspiel der Musikgeschichte erzeugen kann. Zu hören bekamen die Konzertbesucher an dem Abend zudem Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur, mit Charlotte Thiele an der Violine. Wie Pascal Kaufmann hat auch Charlotte Thiele trotz ihrer Jugend schon zahlreiche Musikpreise erhalten und sich auf den unterschiedlichsten Konzertbühnen Sporen verdient. Als 2019 die „Junge Philharmonie Augustusburg“ gegründet wurde, war das Anliegen, große sinfonische Musik auch im ländlichen Raum zur Aufführung zu bringen. Dem Applaus des Publikums konnte man entnehmen, dass dieses Anliegen außerordentlich gut ankommt.

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Dampflok 50 3648 -8Hainichen - Eisenbahn – immer noch faszinierend – ganz besonders, wenn ein Feuerross vorgefahren kommt, wie am 27. September in Hainichen. Das sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf hatte zu Familienfahrten eingeladen. So fuhr ein historischer Sonderzug in den Bahnhof Hainichen ein, gezogen von einer Dampflok 50 3648 -8. Mit etwas Rangierbetrieb im Vorfeld verbrauchte diese auf der Fahrt von Chemnitz nach Hainichen und zurück, ca. eine Tonne Steinkohle. Passend zu dem Eisenbahnerlebnis gab es am Bahnhof Hainichen Musik von den Swinging Bluebirds, die Musik aus den 20iger Jahren präsentierten. Wer Lust hatte, in alten Zeiten zu stöbern, konnte das im Grammofugium. Außerdem konnte man sich der Schellack-Plattenbörse widmen, bei der es auch Vinylschallplatten aus späteren Zeiten zu kaufen gab.

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Musik-Licht-SpieleHohenstein-Ernstthal - Eigentlich hätte am letzten Septemberwochenende der Hohensteiner-Jahrmarkt stattgefunden, doch der fiel aus, wie in 2020 bereits andere Feste, die sonst in der Karl-May-Geburtsstadt gefeiert werden. Ein klein wenig Treiben gab es trotzdem: am 26. September im Stadtgarten – und dazu ein klein wenig Spektakel mit Licht auch in der Innenstadt. Ausgerechnet an diesem Tag schüttete es aus allen Wolken und dann auch noch bei nicht sehr angenehmen Temperaturen. Das Programm war bunt gemischt und man hatte zudem die Möglichkeit, die Kleine Galerie zu besuchen. Nicht nur, um sich aufzuwärmen, sondern auch, um Malerei und Skulptur von Volker Beyer zu besichtigen. Die Ausstellung heißt „Durch die Zeiten“. Eine besondere Zeit ist auf jeden Fall die Corona-Zeit – die Musik-Licht-Spiele am 26. September: eine Tugend aus der Not. Alexander Lötzsch etablierte mit zahlreichen Mitstreitern in der Vergangenheit die Halloween- und Lichternacht in Wüstenbrand, die in diesem Jahr ebenfalls ausfallen muss. Mit Rockklassikern, präsentiert von Rock@, klangen die Musik-Licht-Spiele gegen 21 Uhr am 26. September aus. 

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Freibad HartmannsdorfHartmannsdorf - Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagt, herrschte am 26. September. Ausgerechnet an diesem Tag veranstaltete der Aqua-Park Hartmannsdorf sein Hundebaden. Von 10 bis 12 Uhr hatten die Vierbeiner die Möglichkeit, im großen Schwimmbecken baden zu gehen. Zum ersten Mal im Freibad Hartmannsdorf. Am 26. September war sozusagen der letzte Badetag in der Saison 2020. Die war durch den verspäteten Start eher durchwachsen. Doch nach der Saison ist vor der Saison.  Eine wichtige Aufgabe für 2021 ist die Verbesserung des Zustandes vom großen Becken. In direkter Nachbarschaft zum Freibad entsteht eine neue Turnhalle. Die Grundsteinlegung für die Turnhalle fand am 30. September statt. Doch darüber nächste Woche mehr.

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