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Donnerstag, 13.08.2020 (32.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Tetzner-MuseumIrgend jemand hatte, jetzt nicht mehr zu sehen, der Heinz-Tetzner-Büste am Tetzner-Museum in der Gersdorfer Hessenmühle einen Schutz für Mund und Nase angelegt und damit auf den Künstler aufmerksam gemacht, der am 8. März 100 Jahre alt geworden wäre. Eigentlich sollte, anlässlich des Jubiläums, unter dem Titel „Lebensbilder“ jetzt eine Sonderausstellung in der Hessemnühle zu sehen sein, leider kam die Corona-Pandemie dazwischen, weswegen auch das Tetzner-Museum schließen musste. Das haben seit der Eröffnung 2001 schon viele Kunstinteressierte besucht. So mancher begegnete hier dem Gersdorfer Ehrenbürger, der als Kriegsgefangener in Frankreich erste Aquarelle fertigte, nach dem Krieg in Weimar Kunst studierte und die Expressionisten Karl Schmitt-Rottluff und Erich Heckel kennenlernte, die ihn stark prägten. Seit 1954 lebte Heinz Tetzner wieder an seinem Geburtsort Gersdorf und war freischaffend als Grafiker und Maler tätig. 1960 wurde er Dozent an der Fachschule für angewandte Kunst in Schneeberg. Auf unzähligen Ausstellungen wurden Heinz Tetzners Werke gezeigt, mehrmals auch in der Kleinen Galerie in Hohenstein-Ernstthal. Seine Werke befinden sich heute in zahlreichen bekannten Sammlungen unter anderem in Berlin, Dresden, Weimar, Chemnitz und auch in Gersdorf. Hier starb Heinz Tetzner am 20. August 2007

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Euro-AkademieChemnitz - Mit der Corona-Schutz-Verordnung vom 20. April wurde es für jeden zur Pflicht, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Für den öffentlichen Raum wird das Tragen empfohlen. Zu Beginn der Corona-Krise wurde nicht nur Toilettenpapier zur Mangelware. Es herrschte ebenso ein Mangel an der Mund-Nasen-Bedeckung. Fatal für die, die nah am Menschen arbeiten müssen – wie zum Beispiel in Krankenhäusern oder in der Pflege. Um in dieser Situation zu helfen, hat sich die Euro-Akademie in Chemnitz entschlossen, selbst Masken herzustellen. Die Masken nähen - war das eine. Sie mussten auch an den Mann und die Frau gebracht werden. Seit Anfang April werden Masken an die Kooperationspartner in verschiedenen Landkreisen ausgeliefert.

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Pinguin-LandDas war der erste im Amerika-Tierpark in Limbach-Oberfrohna geschlüpfte Pinguin. Es war 2019 auch der einzige, obwohl mehr Eier gelegt wurden. Die Pinguin-Pärchen waren wahrscheinlich noch ein wenig zu unerfahren in der Brutpflege. Vor rund einem Monat verriet bei einem Pressegespräch Professor Klaus Eulenberger, der Vorsitzende des Tierparkfördervereins, dass schon wieder Eier im Pinguin-Land liegen. Diesmal, so sieht es aus, wird es ein kleiner Pinguin-Kindergarten, denn bis 3. April schlüpften bereits 3 Pinguin-Küken. Hier ein Foto vom Tierpfleger Mike Richter von einem der Küken. Bislang durften nur die Mitarbeiter die kleinen Pinguine in Augenschein nehmen – weil nur ihnen der Zutritt in den Tierpark gestattet war - nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie-Verordnung, sondern weil Ende März bei einer tot im Tierpark aufgefundenen Ente die Vogelgrippe festgestellt wurde. Die sofort eingeleiteten Schutzmaßnahmen konnten nun ein wenig gelockert werden, weil Tests bei drei weiteren verstorbenen Vögeln negativ waren. Nun kann man nur hoffen, dass auch die Verbreitung des Corona-Virus bald ein Ende hat und alle Interessierte im Amerika-Tierpark den Pinguin-Küken beim Wachsen zusehen dürfen.

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Markt-Brunnen in LunzenauMan kann sich gar nicht daran erinnern, ob und wann Prinz-Lieschen auf dem Markt-Brunnen in Lunzenau an den Osterfeiertagen hinter der Holz-Abdeckung versteckt blieb. Erinnern wird man sich aber mit Sicherheit an das Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie. In den vergangenen Jahren trug der Brunnen eine bunte Osterkrone, gefertigt von den Mitgliedern vom Lunzenauer Heimat- und Kulturverein. Die Räume der Oberschule standen ihnen sonst zur Verfügung. Wegen des Corona-Pandemie wurden Mitte März in Sachsen alle Schulen geschlossen. Die Fertigung woandershin zu verlegen, wäre auch nicht gegangen, weil jährlich rund 20 Vereinsmitglieder Hand in Hand an der Oster-Krone arbeiten und deshalb die Corona-Vorschriften hätten nicht eingehalten werden können. Deswegen gibt es in diesem Jahr keinen Osterbrunnen in Lunzenau.

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Neue Bäume für Hohenstein-ErnstthaHohenstein-Ernstthal hat nun ein paar Bäume mehr. Gepflanzt wurden die am 4. April an der Lindenstraße – Grundlage war der Beschluss zum Bürgerhaushalt im Stadtrat im Oktober 2019. Die Bäume sind Teil der Anlage Streuobstwiese. Diese anzulegen war ein Vorschlag der "Stadt-AG" der Karl-May-Grundschule. Gepflanzt wurden neben drei verschiedenen Apfel- und zwei Birnbäumen ebenso ein Kirsch- und ein Pflaumenbaum.                                                                               

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Schwibbögen leuchten leuchten auch in MittelsachsenDie Idee, in der Corona-Zeit den Schwibbogen leuchten zu lassen, als ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität, findet auch in der nicht-erzgebirgischen Region des Landkreises Mittelsachsen Anklang. Das berühmteste Weihnachtssymbol aus dem Erzgebirge leuchtete über Ostern in den Fenstern des Burgstädter Rathauses. In der benachbarten Gemeinde Taura gab es ebenso den Lichterbogen-Ostergruß. Auch in Mühlau schloss man sich der Aktion an.

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Beschränkungen im öffentlichen Leben teilweise gelockertWenige Stunden nach der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Länder-Regierungschefs am 15. April zum Thema Corona-Krise gab die sächsische Staatsregierung bekannt, dass Beschränkungen im öffentlichen Leben teilweise gelockert werden. Nach wie vor gilt, das Entstehen neuer Infektionsketten bestmöglich zu vermeiden, um Gesundheit und Leben zu schützen sowie das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu bewahren. Aus diesem Grund bleiben die Kontaktbeschränkungen mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter bestehen. Auch die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden. Es gibt in Sachsen die Pflicht; beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln, Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen. Ansammlungen von Menschen und Veranstaltungen bleiben weiterhin untersagt. Weiterhin gilt ebenso die Schließung von Hotels und Gastronomie. Weg fallen die Ausgangsbeschränkungen, das heißt, Menschen benötigen keinen triftigen Grund mehr, um das Haus zu verlassen.

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Händlerportal „Hand in Hand“Auf der Internetseite der Stadt Hohenstein-Ernstthal kommt man zum Händlerportal „Hand in Hand“ - bereitgestellt von Barth-Optik. Ortsansässige Händler und Gewerbetreibende informieren über aktuelle Angebote, veränderte Öffnungszeiten oder Liefermöglichkeiten. Auf Limbach-Oberfrohnas Internetseite findet man unter „Wirtschaft in L.-O.“ den Marktplatz. Auch hier informieren Gewerbetreibende und Händler über ihre derzeitigen Angebote. Das heißt, trotz der Corona-Krise sind sie für ihre Kunden da – unter anderem mit Bestell- und Lieferservice. Auch der Reparatur-Service und andere Hilfen werden angeboten. Die Zuschauer, die kein Internet haben, können, egal wo sie wohnen, auch klassisch zum Telefonbuch oder den Gelben Seiten greifen, um einen benötigten Dienstleister zu finden, zum Beispiel, wenn der Fernseher kaputt ist, man sich Essen liefern lassen möchte oder anderes. In gastronomischen Einrichtungen darf man zwar nicht mehr verweilen, aber viele Gaststätten, Eisdielen etc. bieten neben dem Lieferservice auch eine Mitnehm-Variante an. Man kann vorher anrufen, wie in zum Beispiel in einer Bar in Flöha und bekommt einen Cocktail to go. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband richtete eine Internetplattform ein - www.lokalhelden.de. - das ist eine weitere Möglichkeit für gastronomische Unternehmen, ihre Angebote kostenlos und sachsenweit zu kommunizieren. Auf der Marktplatz-Internetplattform der Stadt Limbach-Oberfrohna können sich neben Unternehmen ebenfalls Bürger eintragen lassen, wenn sie anderen Bürgern helfen möchten, zum Beispiel in Form von Einkaufshilfe oder Kinderbetreuung. Die Helfer sollen einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können schicken.

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Rekordverdächtiger Eier-BaumEinen besonderen Farbtupfer in der tristen Corona-Zeit kann man, wenn es zum Wohnumfeld gehört, derzeit in Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Rußdorf bestaunen. Familie Pfau verwandelte auch in diesem Jahr ihren Pflaumenbaum in einen außergewöhnlichen Osterbaum.Diesen schmücken in diesem Jahr weitere 240 Eier mehr, als 2019.  Für 2021 ist ein weiterer Rekord mit 4500 Eiern geplant. Der Baum im Garten der Pfaus ist jedes Jahr eine kleine Attraktion in Rußdorf. Für den Pflaumenbaum selbst scheint der Osterschmuck keine Last zu sein. Wenn der Rekord von 4500 Eiern erreicht ist, muss das noch lange nicht der letzte Rekord sein

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Ausbau der Waldenburger StraßeNach der öffentlichen Ausschreibung im Juli 2019, auf die es 6 Angebote gab, konnte im September die Baumaßnahme „Grundhafter Ausbau der Waldenburger Straße“ im Hohenstein-Ernstthaler Ortsteil Wüstenbrand beginnen. Erneuert werden Gas, Elektro sowie die Straßenbeleuchtung. Hinzu kommt eine neue Straßenentwässerung mit mehreren Entwässerungsabschnitten. Oberhalb der beidseitigen Bebauung wird die Straße auf den Regelquerschnitt verbreitert. Mit Baunebenkosten soll die Maßnahme rund 1,5 Millionen Euro kosten. Vom Freistaat Sachsen gibt es eine Förderung in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist im Dezember 2020 geplant.  

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