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Montag, 18.05.2026 (20.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Sehr verregnet war es am 29. August mittags – kein schlechtes Wetter, sondern Freudentränen von oben, denn in Niederfrohna wurde ein weiteres Stück sanierte Straße für den Verkehr freigegeben. An der Kreisstraße 7311 – Wetzelstraße / Einmündung Untere Hauptstraße. Der Landkreis Zwickau investierte ca. 470.000 Euro in die Instandsetzungsmaßnahme, die am Ende überpünktlich, nämlich schon 2 Wochen eher als geplant fertiggestellt wurde. Der Bürgermeister Jens Hinkelmann hatte sich vor dem Sanierungsbeschluss Vertreter des Landkreises eingeladen. Zur Freigabe wurde nicht das obligatorische rote Band, sondern ein weiss-grünes durchgeschnitten.

 

„Die Mitte von Mittelsachsen grüßt Europa“ - so das Motto der Veranstaltung, zu der Hainichen am 23. August zur Freilichtbühne im Stadtpark einlud. Eine eintrittsfreie Musikveranstaltung mit zahlreichen Akteuren, so die Milkauer Schalmeien, die das Event lautstark eröffneten. Das Wetter spielte zum Glück anfangs noch mit. Die Stadt Hainichen gehört seit Anbeginn zu den Kulturhauptstadt-Unterstützern. An der Programmgestaltung beteiligt war ebenso das Jugendblasorchester Oederan. Nicht fehlen durfte das Gospelprojekt um Kantor Stefan Gneuß. Musikalisch begleitet wurde der Chor von der Band „Kantholz“.

 

Nach dem sommerlichen Bürgerfest am 10. Mai folgte nun am 23. August in Limbach-Oberfrohna ein eher herbstliches Innenstadtfest – mit zahlreichen Regenschauern und kühlem Wetter. Was die feierfreudigen Bürger aus Limbach-Oberfrohna und Umgebung nicht abhielt, das Fest zu besuchen. Die „Limbacher Lerchen“ - zusammengefunden im Chor, den es erst seit zwei Jahren gibt und dem nicht nur Limbacher angehören - besangen die Sonne, die sich hin und wieder an dem Samstag blicken ließ. So, dass der Regenschutz weggepackt und durch die Innenstadt gebummelt werden konnte. Nach dem Innenstadtfest folgen bis zum Jahresende noch verschiedene andere Feste.

 

Es war nicht zu übersehen: Röhrsdorf in Feierlaune. Am 22. August startete der Chemnitzer Ortsteil ins Parkfest-Wochenende - der Abschluss einer langen Kulturwoche, die erstmals veranstaltet wurde - aus Anlass Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Das Röhrsdorfer Parkfest gibt es dagegen schon seit mittlerweile Jahrzehnten und wird nach wie vor vom Heimatverein mit Unterstützung von vielen anderen durchgeführt. Auch 2025 mit einem bunten Programm für die ganze Familie. Nach der Eröffnungsparty mit DJ Jukeboxx am Freitagabend, ging es am Samstagnachmittag mit Bühnenprogramm weiter. Erstmals gab es zum Parkfest die Grüne Meile – gestaltet vom Kreisjagdverband Chemnitz. Den Abend gestaltete die Band SIMULTAN. Trotz der Herbstkälte hatten sich viele Besucher eingefunden, die ordentlich Lust zum Feiern hatten. Eine Höhepunkt am Sonntag war die Papierbootregatta auf dem Pleißenbach.

 

Hohenstein-Ernstthal startete am 22. August gemütlich ins Wochenende. Mit Wein, Livemusik, DJ, Cocktails und Bier. 3 Tage hieß es „Hohensteiner Spätlese“. Dafür hatte man unter anderem den Altmarkt in ein Weindorf verwandelt und verschiedene Bühnen errichtet. Auf der Hauptbühne war am Freitag „Duo Boomerang“ zugange, das Rockklassiker aus den 80ern bis heute präsentierte. Auf der kleinen Hedwig-Bühne gab es unter anderem Songs aus der Rubrik Schlager. Freunde elektronischer Tanzmusik kamen im Stadtgarten auf ihre Kosten. Dort legte am Freitag DJ Leu auf – in Tanzpalast-Lichtatmosphäre. Auch hier ein gemütlicher Start in das Wochenende, an dem es viel Programm auf und rund um den Altmarkt gab, dazu Wetter von sommerlich bis herbstlich.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Burgstädt feierte am 4. Augustwochenende ausgiebig das 165jährige Jubiläum. Pünktlich 10.30 Uhr trat die Burgstädter Wehr samt Gäste am Gerätehaus an, denn es galt noch weitere Geburtstagsglückwünsche entgegenzunehmen. Vom Bürgermeister aus der ungarischen Partnerstadt Pári, Róbert Glück, von den Wehren Milkau, da wo die Schalmeien herkommen, und aus dem polnischen Łódź. Nicht zu vergessen die Glückwünsche vom Feuerwehr-Nachwuchs, der irgendwann einmal in die Fußstapfen der Großen treten möchte, die ehrenamtlich so einiges bewältigen. Gut ausgerüstet zu sein ist wichtig, damit die ...

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Volles Haus konnte man schon Freitagabend vermelden. Sehr zur Freude der Mitglieder vom Förderverein der Waldbühne Augustusburg, die am 22. und 23. August zum 2. Weinfest einluden. Seit Gründung des Vereins zur Wiederbelebung der Waldbühne im letzten Jahr konnten viele neue Mitstreiter gefunden werden. Die gute Resonanz von Seiten der Besucher lässt vermuten, dass nach dem 2. ein 3. Weinfest folgen wird.

 

Noch nicht offiziell eröffnet, aber schon rege genutzt wurde am 22. August der Radweg, der Hainichen und die Ortsteile Falkenau sowie Gersdorf verbindet. Die Feuerwache in Gersdorf war Treffpunkt für eine kleine Einweihungsfeier, zu der überwiegend Radfahrer begrüßt wurden. Seinen Dank richtete Hainichens Oberbürgermeister Dieter Greysinger an das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, die am Bau beteiligten Unternehmen sowie die Grundstückseigentümer. Zu fast 50 Prozent verläuft der städtische Radweg auf dem Areal der Firma BöFi. Der Radweg, der nun eröffnet wurde, war, so Dieter Greysinger, ein bürokratisches Monstrum. Nach einer kurzen Verpflegungs-Pause hieß es für die Radfahrer, sich bereit für die Abfahrt zu machen. Zuvor noch ein Erinnerungsfoto geschossen und dann fuhr man los.

 

650 Jahre Kändler – ein Jubiläum, das in dem Ortsteil von Limbach-Oberfrohna am 3. Augustwochenende ausgiebig auf und am Sportplatz gefeiert wurde. Der Oberbürgermeister fehlte nicht zur Eröffnung der Ausstellung „Kändler im Wandel der Zeit“ in der Turnhalle am Freitagabend durch die Ortsvorsteherin Marlies Pfeiffer. Knapp 81 Jahre „Kändler im Wandel der Zeit“ erlebte Lothar Friedrich. Er lebt heute noch in dem Haus, in dem er 1944 geboren wurde. Interessiert wurde das historische Bildmaterial in Augenschein genommen, das man für die Ausstellung zusammentrug. Es gab in Kändler nicht nur kleine Betriebe. Neues Gewerbe siedelte sich so einiges nach 1990 an. Neben den Gewerbeansiedlungen wuchsen auch neue Eigenheime aus dem Boden.

 

Gerade einmal 7 Jahre alt und erst 6 Monate Geigen-Unterricht traute sich Sophie, musikalisch die Röhrsdorfer Kulturwoche zu eröffnen. Gestartete wurde am 15. August um 17 Uhr mit dem Empfang des Ortschaftsrates, Mitgliedern des Gewerbe- und anderen Vereinen. Die meisten waren 2007 dabei, als Röhrsdorf sein 800. Jubiläum feierte. Ehrenamtlich aktiv, so wie auch heute noch. Natürlich hoffen die Festmacher, dass die Kulturwoche genauso erfolgreich sein wird wie das Jubiläumsfest 2007. Als erstes angegangen wurde der Arthur-Lange-Lauf. Großer Andrang herrschte hier von Läufern der unterschiedlichsten Altersklassen, die verschiedene Distanzen absolvierten.

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