In Lichtensteins Stadtteil Callnberg lud Matthias Ramm und seine vielen Helfer am 29. November zum traditionellen Lichtelfest ein. Auch ohne Pyramide war es reichlich weihnachtlich auf dem Platz, dank der vielen Unterstützer. Geboten wurde wieder viel Programm auf dem Weihnachtsmarkt, der wieder gut besucht war. Als Selbstverständlichkeit sollte das Callnberger Lichtelfest nicht verstanden werden, denn das Fest gibt es dank Privatinitiative. Geplant wird jetzt schon für 2026. Das Callnberger Lichtelfest war auch dank Sponsoren möglich. Die Jana-Feuershow spendierte zum Beispiel MOTOR Lichtenstein.
Weihnachten kunterbunt kann man seit 29. November im Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal erleben. Gezeigt wird der große Kosmos der erzgebirgischen Tradition. Zu sehen sind auch sehr spezielle Dinge, wie die Reifendreherei. Weihnachtliches aus Hohenstein-Ernstthal fehlt ebenso nicht. Ausgestellt werden die historischen Figuren der Hohenstein-Ernstthaler Pyramide. Zur Weihnachtszeit gehört immer auch Trubel in Küchen und Backstuben. Mit Pyramide, Schwibbogen und anderem schmücken viele ihre eigenen vier Wände. Es lohnt sich also wieder die Weihnachtsausstellung im Textil- und Rennsportmuseum zu besuchen.
Als am 29. November die Menschen zum Hohenstein-Ernstthaler Altmarkt strömten, war es noch relativ grau auf dem Platz, weil das Licht fehlte. Nicht ganz: die Bühne war erleuchtet, wo die Band Hawks and Dove musikalisch die Zeit für die Wartenden verkürzte. Die Pyramide sollte angeschoben werden. Aufgrund von Terminüberschneidungen geschah das diesmal nicht mit dem Oberbürgermeister Lars Kluge, sondern mit Hafer & Ede. Vor der Pyramide hatte man schon die anderen Lichter in der Innenstadt angeknipst, so den Herrnhuter-Sterne-Zauber. Noch mehr Licht brachte der Karnevalsclub RoWeHe zum Altmarkt. Im Anschluss folgte der Lampionumzug. Noch weihnachtlicher wird es am 13. und 14. Dezember zum Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt.
Am 29. und 30. November präsentierte Flöha an und in der Georgenkirche den traditionellen Adventszauber. Neben den Buden mit vielen Köstlichkeiten sowie Lichterglanz in den Abendstunden gab es ebenfalls ein buntes Bühnenprogramm. Poppig war das der Little House Big Band der Musikschule Flöha unter der Leitung von Kristin Leheis. Etwas später am Abend saß das Blasorchester der Stadt Flöha auf der Bühne, das auch bekannte Popsongs auf Lager hatte. Traditionelle Weihnachtsmusik präsentierte das Ensemble ebenso.
2024 hatte irgendeiner die Idee, auch in Niederfrohna einen lebendigen Adventskalender auf die Beine zu stellen, dessen Inhalt hinter dem Türchen Vereine oder Privatpersonen gestalten. Das erste Türchen 2025 öffnete - ganz logisch am 1. Dezember - Familie Hänsel gemeinsam mit dem Posaunenchor. Wo, wer welches Türchen öffnet, das erfährt man auf der Internetseite der Gemeinde Niederfrohna. Die Gastgeber sorgen natürlich auch dafür, dass man weihnachtlich naschen kann. Neben dem lebendigen Adventskalender weihnachtet es noch mehr im Frohnatal. Es wird weihnachtliche Konzerte in der Kirche geben und natürlich den Weihnachtsmarkt am 3. Advent. Einer der Höhepunkte wird bestimmt das Öffnen des 24. Türchens sein.
Frost hatte sich über das Kunstwerk gelegt. Eines der letzten, die Teil des Purple Path wurden, der für das Kulturhauptstadtjahr 2025 geschaffen wurde und die Kulturhauptstadtregion verbinden soll. „Delicious Monsters“ - bei der Modellversion kam schon irgendwie die Frage auf, wie sich dieses Monster ins Stadtbild einfügen soll. Jetzt, da es an der in Limbach-Oberfrohna meist befahrenen Straße aufgestellt wurde, fängt es an, seine Köstlichkeit zu entwickeln, so wie die Wiese auf der „Delicious Monsters“ steht, denn auf der werden künftig Obstbäume und andere Gewächse groß werden. Gabriela Oberkofler aus Bozen, Südtirol, entwickelte das ...
Am 22. November hieß es „Disko im Dorf“ – was vor über 30 Jahren ringsherum noch eine ganz normale Angelegenheit war und nach und nach ausstarb, das erfuhr nun in Niederfrohna eine Wiedergeburt. Hier gibt es nun wieder Disko im Dorf - nicht wöchentlich, denn die „Disko im Dorf“ ist sozusagen von Privat gemacht. Nicht nur die Organisatoren freuen sich, wie der Andrang der Gäste schon bei den ersten zwei Auflagen zeigte. Um dem Publikum etwas zu bieten, wurde mächtig gerödelt. Am Abend vor der 3. Disko-im-Dorf-Auflage für die Erwachsenen, wurde zur Kinderdisko eingeladen.
Im ehemaligen Einkaufsmarkt an der Carl-Kirchhoff-Straße in Hartmannsdorf gab es am 22. und 23. November eine große Rassekaninchen-Ausstellung. Der Rassekaninchen-Züchterverein S211 Hartmannsdorf war wieder Gastgeber der Schau, die schon am Samstagvormittag viel Publikum anlockte. Der ehemalige Einkaufsmarkt ist optimal für die Kaninchenausstellung. Der Verein konnte auch viele neue Mitglieder gewinnen, was keine Selbstverständlichkeit ist. Die Jugend ins Haus geholt wurde an dem Wochenende auch mit dem Kuchenbasar. Zur Ausstellung aktiv waren ebenfalls die Preisrichter, die die über 400 Tier bewerteten. Torsten Ludwig hatte mit seinen Prachtexemplaren abgeräumt.
In der 2. Novemberwoche wurde in der Kleinen Galerie in Hohenstein-Ernstthal eine neue Ausstellung aufgebaut. Die „Verborgene Erinnerung“ von André Uhlig aus Radebeul. Die früheren Zeiten spielen nicht nur eine Rolle, was die Technik des Kunstschaffens betrifft, sondern ebenso was den Inhalt des Geschaffenen angeht: verborgene Erinnerung. Das Aufgespürte hält André Uhlig direkt fest. Neben Kulturlandschaften sind in der „Kleinen Galerie“ Naturlandschaften zu sehen. André Uhligs Arbeiten sind auch ein Plädoyer, unsere Landschaften zu erhalten. Auch Hohenstein-Ernstthal kann man in André Uhligs Ausstellung in der „Kleinen Galerie“ bis 25. Januar 2026 entdecken.
Für die, die sich für Heimatgeschichte interessieren, hat der Geschichtsverein Hohenstein-Ernstthal auch in diesem Jahr wieder Interessantes aufgestöbert und in einer besonderen Publikation zusammengefasst. Sie haben für 2026 wieder einen neuen Kalender herausgebracht. Dabei wird Geschichte in Musikgeschichten erzählt. Erwerben kann man ihn zum Beispiel zum Hohenstein-Ernstthaler Weihnachtsmarkt am 13. und 14. Dezember.