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Donnerstag, 04.06.2020 (22.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

ImageHohenstein-Ernstthal - Passionierte Wanderer treffen nun auf viel mehr Menschen, die auf Schusters Rappen unterwegs sind. Seit der Corona-Krise haben so einige das Wandern für sich entdeckt und damit auch ihre Heimat ganz neu - die, da kann man sagen was man will, ein großes Abenteuer ist - ganz besonders, wenn man sich für die Geschichte und Geschichten interessiert, auf die man auf so einigen Wegen trifft. Manches winkt schon aus der Ferne, anderes liegt eher im Verborgenen. So, wie dieser Ort – mitten im Wald vor den Toren der Stadt Hohenstein-Ernstthal. Ein Friedhof, der 2020 – 75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges - besonderes Interesse weckt. Vor allem für die vor der Wende 1989 Geborenen gehörte seit 1945 zwischen Fichtelberg und Kap Arkona der Rote Stern zum Alltag. Das Gebiet war eine der Zonen der 4 Siegermächte des 2. Weltkrieges, die Hitlerdeutschland bezwangen. Zum Tag des offenen Denkmals 2005 begab man sich in Hohenstein-Ernstthal mit Zeitzeugen auf die Spuren von 1945.      mehr dazu im Video

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Bahnhof HartmannsdorfGleisarbeiten an der alten Bahnstrecke am Bahnhof in Hartmannsdorf. Ein Anblick, der nicht neu ist, sondern sich hier seit 2014 jährlich bietet - seit der Eisenbahnverein, der einst in Oberfrohna sein Domizil hatte, nach dem Verkauf des dortigen Bahnhofes in Hartmannsdorf eine neue Bleibe fand. Zur Vereinsarbeit gehört das Fahrangebot für die, die Eisenbahn mal anders und auch historisch erleben möchten. Dafür muss das Bahnhofsgelände und die Strecke in Schuss gehalten werden. Saisonstart war sonst immer am 1. Mai. In diesem Jahr gab es aufgrund der Corona-Pandemie am 1. Mai keinen Saisonstart. Auch wenn nun erst einmal keine Fahrten mit Publikum stattfinden, wird den Vereins-Eisenbahnern nicht langweilig. Sie haben genügend zu tun. Die Arbeitskraft ist kostenlos, aber eingesetzte Arbeitsmittel und Material sind das jedoch selten. Neben den Fahrten am 1. Mai lädt der Verein sonst noch zu zahlreichen anderen Veranstaltungen ein. Wie die kommenden Monate diesbezüglich aussehen werden, weiß man noch nicht.

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Ein Bauzaun, der wandertEin Bauzaun, der wandert. Eine Idee, die das Stadtmuseum und der Verein für die Geschichte der Stadt Lichtenstein zu einem gemeinsamen Projekt machten, das nun erlebbar ist. Das sollte es bereits im März, allerdings kam das Corona-Virus dazwischen. Der wandernde Bauzaun steht seit 30. April in der Michelner Straße 7-9 vor einem Gewerbeobjekt, dessen Geschichte auf den am Bauzaun angebrachten Tafeln erzählt wird. Den Tafeln ist auch zu entnehmen, dass es bis zu zwölf Standorte sein werden, an denen dieser besondere Bauzaun stehen wird. Gebäude, die eine lange und wechselvolle Geschichte haben, gibt es reichlich in Lichtenstein, manche wurden einer neuen Nutzung zugeführt, andere warten noch oder wieder darauf. Mit dem Projekt „Wandernder Bauzaun“ möchten die Initiatoren Bürger auch außerhalb der Museumsmauern für ihre Geschichte, Kultur und Gegenwart interessieren, begeistern und mitnehmen. An der Michelner Straße steht der Zaun jetzt ein paar Wochen. Die Projektmacher weisen darauf hin, dass bei Besichtigung die bekannten Corona-Sicherheitsregeln eingehalten werden sollen: Abstand halten und Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Wohin der Zaun anschließend wandert, wurde noch nicht verraten.

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LichtensteinSeit Mitte März waren laut Sächsischer Allgemeinverfügung aufgrund der Corona-Pandemie neben anderen Einrichtungen auch Gotteshäuser verschiedener Religionen für den Publikumsverkehr gesperrt. Einige Kirchen, wie die Augustusburger Stadtkirche St. Petri, boten Gläubigen die Möglichkeit, einzeln und in Abstand zu anderen, zum Gebet einzutreten. Mit der am 20. April in Kraft getretenen sächsischen Corona-Schutzverordnung wurden öffentliche Gottesdienste wieder erlaubt. Allerdings nur mit bis zu 15 Teilnehmern. Unter anderem in Rußdorf wurde das so gehandhabt, dass sich Interessierte telefonisch voranmelden mussten. Für die, die nicht teilnehmen konnten, gab es ein Gebet zum Mitnehmen. Zum täglichen Gebet in der Kirche lud und lädt die Lichtensteiner Lutherkirche ein – in der Zeit von 10 bis 16 Uhr stand und steht die Kirche offen. Seit 4. Mai gilt die neue Coronaschutz-Verordnung. In der gibt es keine zahlenmässige Begrenzung für Gottesdienste. Erlaubt sind die aber weiterhin nur unter Einhaltung der bestehenden Hygienevorschriften und der Abstandsregelung. Neben vielen anderen Gemeinden lädt auch St. Petri Augustusburg zu Gottesdiensten ein - in der Stadt-Kirche Augustusburg, in Hohenfichte und in Erdmannsdorf. Da nicht jeder die Gottesdienste besuchen kann oder derzeit nicht möchte, gibt es am Pfingstsonntag wieder einen Fernseh-Gottesdienst aus der Schlosskirche Augustusburg – aufgezeichnet von und gesendet im Kabeljournal.

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Heimatmarkt BurgstädtAuf dem Burgstädter Markt fand am 2. Mai, veranstaltet von der Deutschen Marktgilde, der Heimatmarkt Burgstädt statt. Wer Wert auf frische Produkte auch aus der Region legt, hatte die Möglichkeit, hier von 9 bis 13 Uhr einkaufen zu gehen. Händler boten Obst und Gemüse, Backwaren, Fleisch und Fisch an, dazu auch einige Spezialitäten für Genussmenschen. Ebenfalls käuflich erworben werden konnten Pflanzen verschiedener Art, neben Balkon- und Gartenblumen zahlreiche Kräuter. Wie schon beim Heimatmarkt einen Monat zuvor galt es für die Kunden: Abstand halten. Neu hinzugekommen: dass nun die meisten auf dem Markt mit Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs waren. Mal sehen, ob man darauf beim nächsten Heimatmarkt schon verzichten kann. Der findet am 6. Juni statt – wieder in der Zeit von 9 bis 13 Uhr.

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MaibaumMenschenleer war am 1. Mai der Festplatz in Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Rußdorf. Sonst wurde jährlich das Maibaumsetzen gefeiert. Das Aufsetzen der Birkenkrone, wie hier im Jahr 2019, war stets der zeremonielle Höhepunkt. Wegen der Corona-Vorschriften bekam der Rußdorfer Maibaum am diesjährigen 1. Mai keine Krone aufgesetzt. Ein ungewöhnliches Bild bot am 1. Mai auch das Gewerbegebiet in Hartmannsdorf. 18 Jahre waren hier am Feiertag die Straßen, Plätze und Wege voller Oldtimer und Menschen – beim Nutzfahrzeugtreffen des Nutzfahrzeugmuseums Hartmannsdorf, Die 19. Auflage fiel, wie so vieles, der Corona-Pandemie zum Opfer. So blieben am 1. Mai 2020 die traditionellen Maikundgebungs-Großveranstaltungsorte, wie hier der Chemnitzer Neumarkt, weitestgehend leer. In Sachsen waren, wegen bestehender Coronabeschränkungen, nur ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 50 Besuchern und einer zeitlichen Begrenzung auf 60 Minuten erlaubt. Es galt, einen Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Und so plätscherte der 1. Mai 2020 in Chemnitz so vor sich hin. Wie die Polizeidirektion Chemnitz informierte, verliefen drei verschiedene und gestattete Aktionen störungsfrei, auch wurden die Auflagen zum Infektionsschutz eingehalten.

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Sitz-SkulpturDirekt an einer Chemnitzer Baustelle: ein Stück Holz. Wer sich in der „Stadt der Moderne“ auskennt, weiß, dass es eine Sitz-Skulptur ist. Das zweite ähnlich aussehende und dazugehörende Teil befindet unter der Abdeckung hinter dem Bauzaun. Die Schöpfer der Sitz-Skulptur können in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum feiern. Im Frühjahr 2015, also vor genau 5 Jahren, wurde die Kunst zur Sitz-Anwendung vor dem Sächsischen Museum für Archäologie in Chemnitz aufgestellt. Die Gemüter erhitzten sich seinerzeit über die 61.000 Euro, die das Kunstwerk kostete. In Folge von Natureinflüssen hat es sich in den 5 Jahren entwickelt. Manche sagen, nun hat es Charakter. Andere haben Angst, sich einen Schiefer einzuziehen, wenn sie sich darauf setzen. Bei der Entwicklung, die das Eichenholz nahm, passt es nun gut zum Naturkundemuseum, das sich ein paar Hundert Meter weiter befindet. Der Gründer der Städtischen Naturwissenschaftlichen Sammlungen war übrigens Johann Traugott Sterzel, der seine Kindheit und Jugend in Niederfrohna verbrachte und am 15. Mai 1914 in Chemnitz starb. Genau 100 Jahre später – nämlich am 15. Mai 2014 wurde im ehemaligen Kaufhaus Schocken das Sächsische Museum für Archäologie Chemnitz eröffnet, da wo die Sitz-Skulptur steht.

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Sächsisch - rustikal - humorlastig! Seit mehr als 21 Jahren in Chemnitz! Nur hausgemachte Texte... gewöhnlich auch für Bayern und Ostfriesen verständlich!

 

Schleiereulen im Schloss BlankenhainDie ländliche Dorfidylle genießen in Blankenhain derzeit keine Touristen – aufgrund des leidigen Themas „Coronavirus“. Deshalb fielen am 22. April die Besucher im geschlossenen Landwirtschaftsmuseum besonders auf. Es waren keine Rucksacktouristen, die das Schloss besichtigen wollten, sondern unter anderem Maximilian Fraulob von der Naturschutzbehörde des Landkreises Zwickau und der Vogelkundler Dieter Kronbach aus Limbach-Oberfrohna. Ihr Besuch hatte einen besonderen Grund. In den Türmen von Schloss Blankenhain gab es schon acht junge Schleiereulen. Da sie eigentlich damit vier Wochen zu früh sind, ist das eine kleine Sensation. Dieter Kronbach stieg am 22. April hinauf in den Turm, um den Schleier-Eulennachwuchs zu beringen. Kein bequemer Spaziergang über das Turmgebälk in Richtung Brutkasten. Klettern war angesagt. Die Beringung ist ein wichtiges Hilfsmittel für den Arten- und Naturschutz. Jeder Ring trägt eine Nummer. Die Kreisnaturschutzstation hat ihren Sitz in der Gräfenmühle in Neukirchen/Pleiße. Mehr Infos findet man unter www.graefenmuehle.de.

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Stadtverwaltungen lockern die Einschränkungen für den BesucherverkehrVerschiedene Stadtverwaltungen teilten mit, dass es ab 4. Mai Lockerungen der Einschränkungen für den Besucherverkehr gibt. Die Rathäuser sind dann teilweise wieder geöffnet. So das Bürgerbüro, das Standesamt und die Stadtinfo in Hohenstein-Ernstthal. Die anderen Ämter sind hier weiterhin telefonisch erreichbar. In Limbach-Oberfrohna gibt es Termine nur nach telefonischer Absprache. Es besteht Pflicht von Mund- und Nasenbedeckung. Auch in den Einrichtungen, die ab 4. Mai wieder öffnen. Hier müssen ebenso noch andere organisatorische und hygienische Vorschriften beachtet werden, dazu zählt die eingeschränkte Besucherzahl und eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten. In HOT und in LO öffnen die Stadtbibliotheken wieder. Geöffnet wird ab 4. Mai ebenfalls der Amerika Tierpark. Ab. 5. Mai kann wieder das Esche-Museum und Schloss Wolkenburg besucht werden. Das Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal wird am 17. Mai zum Internationalen Museumstag öffnen. Da bis zum Redaktionsschluss noch nicht die neue Rechtsverordnung des Landes vorlag, könnten sich bis Montag (4. Mai) noch Veränderungen bei den Auflagen ergeben. Die Stadtverwaltungen informieren aktuell auf ihren Internetseiten.

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