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Freitag, 23.04.2021 (16.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Löschgruppenfahrzeug LF 10Rußdorf - Eigentlich hätte man das große Ereignis gern im großen Kreis gefeiert. Das fiel auch hier coronabedingt aus. Das neue Löschgruppenfahrzeug LF 10 wurde nur in kleiner Runde am 23. März an Limbach-Oberfrohnas Ortsfeuerwehr Rußdorf übergeben. Ein weiterer Schritt in der Abarbeitung des Brandschutzbedarfsplanes, der vor rund 4 Jahren aufgestellt wurde.  Zum ersten mal in Rußdorf zu Gast war zu diesem Anlass der Kreisbrandmeister Alexander Löchel. Im Gegensatz zum alten 24jährigen Fahrzeug kann man jetzt einiges mehr mitnehmen, 1400 l Wasser mehr und zahlreiche Ausrüstungsgegenstände. Im Durchschnitt ist die Ortswehr Rußdorf jährlich bei 25 Einsätzen. Bekannt ist die Freiwillige Feuerwehr Rußdorf auch für die gute Nachwuchsarbeit. Die Kinderfeuerwehr gibt es jedoch erst seit wenigen Jahren. Wie die Kinder und Jugendlichen, werden auch die 19 Mitglieder der aktiven Wehr ausgebildet, allerdings nicht mehr spielerisch. Ein Ausbildungsgegenstand: das LF 10. Nach der Fahrzeugübergabe gab es einen kleinen Rundgang durch das Gerätehaus für die zwei Gäste, die zum ersten Mal die Rußdorfer Wehr besuchten. Vor Corona bekam die Wehr viel Besuch - beim jährlichen Gartenfest, das genutzt wurde, um die Feuerwehrarbeit zu präsentieren und gesellig mit den Gästen zu feiern. 2020 musste die Veranstaltung coronabedingt ausfallen. Was 2021 wird…?

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Prinz-Lieschen-BrunnenIm vergangenen Jahr musste der Prinz-Lieschen-Brunnen auf dem Lunzenauer Markt coronabedingt in der Oster-Zeit ungeschmückt bleiben. In diesem Frühjahr ist die Corona-Pandemie zwar noch immer nicht abgehakt, aber trotzdem haben die Mitglieder vom ortsansässigen Heimat- und Kulturverein den Brunnen mit einer Osterkrone verziert. In den Jahren vor Corona fanden sich stets viele Schaulustige ein, die das Aufsetzen der Osterkrone neugierig verfolgten. Dazu gab es ein kleines Programm, das die Kinder der Stadt gestalteten. Im Jahr 2000 schmückten, angeregt vom Heimat- und Kulturverein, erstmals Lunzenauer Schüler den Marktbrunnen. Aufgrund von Veränderungen in der Schullandschaft übernahm 2006 der Heimat- und Kulturverein diese Aufgabe . Die Mitglieder fertigten die Krone in den Räumen der Schule. Das Grundgestell war jedes Jahr das selbe, aber die Gestaltung an dem war stets eine andere. In diesem Jahr fehlt das Grundgestell, weil man wegen Corona kleinere Brötchen backen muss. Schmuck ist der Brunnen trotzdem wieder geworden.

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Teststation in FrankenbergFrankenberg / Flöha - Nachdem das Gesundheitsamt Mittelsachsen den Landesverband ADHS-Sachsen als Testzentrum für Corona-Schnelltests beauftragte, wird seit 29. März in der Händelstraße 16 in Frankenberg corona-schnellgetestet. Montag bis Freitag von 8 bis 10 Uhr. Getestet werden allerdings nur gesunde und symptomfreie Personen. Mitzubringen ist die Krankenkarte. Nach 30 Minuten ist das Ergebnis online abrufbar. In Flöha gibt es seit 30. März von einem privaten Anbieter ein Testzentrum auf der Augustusburger Straße 23. Die Stadt Flöha selbst möchte gemeinsam mit dem DRK Kreisverband Freiberg ab Mitte April in der „Alten Baumwolle“ ein Testzentrum errichten. Für die Testserien im Akkord werden ehrenamtlich Engagierte oder Mitarbeiter gesucht: in Teilzeit für max. 15-20 Stunden pro Woche oder auf geringfügiger Basis. Die Einsatzgebiete sind: Durchführung der Tests, Dokumentation im Testzentrum sowie Reinigung und Desinfektion der Räume. Es ist keine medizinische Ausbildung notwendig. Das DRK führt eine spezielle Schulung durch. Nähere Infos gibt es unter www.floeha.de.

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Erster Spatenstich für MultifunktionsgebäudeLunzenau - Die Regenwolken hatten sich verzogen, stattdessen stürmte es mächtig, als am 27. März am Sportplatz in Lunzenau der erste Spatenstich für das Multifunktionsgebäude vollzogen wurde. Ein Akt, der zeigt, so Lunzenaus Bürgermeister Ronny Hofmann, dass Hartnäckigkeit belohnt wird. Der SV Fortschritt Lunzenau ist der mitgliederstärste Verein in der Stadt an der Mulde. Dem ersten Spatenstich fieberten die Mitglieder vom SV Fortschritt Lunzenau entgegen. Bereits im Sommer 2022 soll der Bau abgeschlossen sein. Falls im Sommer 2022 die Corona-Pandemie vorbei sein sollte, dürfte die Einweihung eine große Feier werden, denn des neue Multifunktionsgebäude gibt dazu reichlich Anlass. Auch sportbegeisterte Lunzenauer, die nicht dem SV Fortschritt angehören, profitieren von dem Neubau.  Um diesen Gewinn zu erzielen, musste erst einmal investiert werden. Der sächsische Regionalminister Thomas Schmidt, der beim ersten Spatenstich dabei war, hatte schon Ende November 2020 den Fördermittelbescheid überbracht. 

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Operatives Behelfs-ImpfzentrumIn der Stadthalle in Limbach-Oberfrohna hieß es ab 24. März nicht Show und Unterhaltung, sondern impfen, impfen, impfen. Die Stadt hatte die Einrichtung zu einem operativen Behelfs-Impfzentrum umfunktioniert. Diese Möglichkeit hier zu schaffen, bot sich schon deswegen an, weil, gemessen an der Einwohnerzahl, L.-O. nach Zwickau die größte Stadt im Landkreis ist. Das operative Behelfs-Impfzentrum auf die Beine zu stellen, war in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung. Für das DRK im Landkreis Zwickau ist die Stadthalle in L.-O. nicht der einzige Impf-Einsatzort. Die Bedingungen, die in L.-O. geschaffen wurden, kommen beim mobilen Impfteam sehr gut an. 

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VogelgrippeFür den Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna ist der 23. März 2020 einer der schwärzesten Tage seit Bestehen der Einrichtung. Nachdem man Anfang März bei zwei verstorbenen Blaukehlguans die Vogelgrippe feststellte, wurden der Tierpark unter Quarantäne gestellt und sofort die Auflagen des Veterinäramtes des Landkreises Zwickau umgesetzt. In den folgenden Tagen starben allerdings weitere Tiere, weshalb der Landkreis am 22. März eine amtstierärztliche Verfügung über die Tötung der verbliebenen Vögel im Flamingoland erließ, die am 23. März durchgeführt wurde. 90 Vögel in 20 Arten betraf das, darunter Rosa Löffler, Seidenreiher und Rosa Sichler. Die Flamingos waren bei Ausbruch der Vogelgrippe zum Glück noch im Winterquartier, hatten damit keinen Kontakt zu anderen Vögeln und blieben somit verschont. Für den 30. März ist durch das Veterinäramt eine erneute Beprobung geplant.

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Niederfrohna plant 11. Jahnradkriterium2019 fand in Niederfrohna das 10. Jahnradkriterium statt. Schon vor Corona, Anfang Februar 2020, verkündete Niederfrohnas Bürgermeister Klaus Kertzscher, dass aus Termingründen die 11. Auflage ausfällt, auch 2021 wäre terminlich nichts drin gewesen – die Zeichen standen auf Ende für diese Rad-Sportveranstaltung. Doch es gab viele Menschen, die an den Bürgermeister herantraten und sich eine Fortführung wünschten. Geplant ist nun das 11. Jahnradkriterium Ende Juli. Das Was und Wie hängt auch hier von der Corona-Entwicklung ab, aber die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren. Dass man sich zu diesem Schritt entschied, hat auch damit zu tun, dass viele, die diese Radsportveranstaltung unterstützten, sich ebenso bei der 11. Auflage einbringen möchten. Neben dem Moderator Bernd Lindner nahm auch der Moderator Reiner Rechenberger beste Eindrücke von den ersten 10. Auflagen mit. Die Promis nach Niederfrohna zu holen, war stets Aufgabe des ehemaligen Waldheimer Bürgermeisters Steffen Blech. Ein Weltmeister, nämlich der Hochradfahrer Helmut Arnold, half ebenfalls bei den Vorbereitungen der bisherigen Veranstaltungen. Corona macht auch 2021 vieles aufwändiger. Ob es nach dem 11. Jahnradkriterium weitergeht, weiß man noch nicht. .In diesem Jahr ist auf jeden Fall der Sportverein Niederfrohna wieder mit dabei. Beginn der Veranstaltung wird nicht, wie sonst, am Morgen sein, sondern das 1. Rennen wird am Mittag das der Jedermänner sein. Im vergangenen Jahr gab es statt des Rennens einen Sportlerstammtisch. Zum 11. Jahnradkriterium ist neben Sport auch Tanz, ein Höhenfeuerwerk und anderes geplant. Alles natürlich abhängig davon, wie es sich mit der Pandemie weiterentwickelt.

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AdventsausstellungHohenstein-Ernstthal - Ab 15. März sollten auch im Landkreis Zwickau endlich Corona-Lockerungen für Museen, Galerien etc. in Kraft treten. Die Möglichkeit für Kunstinteressierte, in der Kleinen Galerie in Hohenstein-Ernstthal eine besondere Ausstellung in Augenschein zu nehmen. Doch mit Blick auf die Inzidenzwerte kam es wieder anders. So ist die Adventsausstellung zwar vorbereitet, aber keiner kann sie sehen. Es gab schon die eine oder andere Gemeinschaftsausstellung in der Kleinen Galerie, aber die Adventsausstellung vereinte Malerei, Grafik, Fotokunst und Plastik dann doch auf ungewohnte Weise, weil die Werke von 23 verschiedenen Künstlern stammten. Sie ist zugleich ein Zeugnis davon, dass Hohenstein-Ernstthal ein Hort für Kreative ist. Seit 2020 müssen sich die Menschen in Abstinenz üben. Bleibt zu hoffen, dass ein Ende der Beschränkungen bald möglich ist und es wieder ganz normal sein wird, eine Galerie, wie die Kleine in Hohenstein Ernstthal, zu besuchen, um Kunst zu erleben – auch zusammen mit anderen.

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