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Sonntag, 17.10.2021 (41.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Parkplatz an der KircheNiederfrohna - Dass man sich sonntags an der Kirche trifft, das ist nichts Neues – allerdings war das Treffen am 19. September an der Christuskirche in Niederfrohna kein gewöhnliches. Die Mitglieder der Kirchgemeinde wünschten sich einen Parkplatz für die Kirche und den Friedhof. Da auf der Hauptstraße eine Bushaltestelle ist, brachten die geparkten Fahrzeuge den Verkehr bei einem haltenden Bus regelmäßig zum Erliegen. Da der Grund um die Kirche Gemeindeeigentum ist, konnte nun ein neuer Parkplatz errichtet und am 19.09. freigegeben werden. Für Jan Kattner und seine Mitarbeiter, als die Ausführenden, gab es als kleines Dankeschön Gutscheine für ein kräftiges Frühstück. Anschließend wurde kein Messwein, sondern Sekt und Saft getrunken.

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Satire-WeihnachtsmarktNein, kein Film aus dem Archiv, sondern tatsächlich am 18. September passiert: Weihnachtsmarkt in Burgstädt. Der Burgstädter Satire-Weihnachtsmarkt hat einen Vorgänger. Der Prellbock in Lunzenau veranstaltete 2018 einen ähnlichen Weihnachtsmarkt. .Mit einer „Bieramide“ im Wohnzimmer ist der Familienfrieden gerettet, da braucht der EhepartnerIn nicht ständig aus der Küche das Bier mitbringen. Dass man einen satirischen Weihnachtsmarkt veranstaltet, hat einen einfachen Grund. Es soll der Konsumrausch und die immer eher in den Geschäften zu findenden weihnachtlichen Artikel anprangern. Bei den herrschenden kühlen Temperaturen schmeckte der Glühwein wenigstens auch im Sommer. Weihnachtlich war ebenso das Bühnenprogramm, das gestalteten unter anderem die Kinder vom Kindergarten Pusteblume. Die Kinder sangen für einen guten Zweck, denn ihnen galt in diesem Jahr eine Spendenaktion sowie den Kindern im Kinderheim Burgstädt. 

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Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel im Alter von 47 Jahren unerwartet verstorbenAm 11.September konnte man ihn noch in Limbach-Oberfrohna erleben - bei der Freigabe eines neuen Parkplatzes an der Hechinger Straße. Auch beim Familientag, wo er am Stand der Großen Kreisstadt den Gewinnern der DRK-Sonderblutspendenaktion gratulierte. Am 15. September kam die Nachricht, dass der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel im Alter von 47 Jahren unerwartet verstarb. 2015 wurde er zum Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt gewählt. Er war seit 2009 Stadtrat - erst für die SPD und ab 2014 für die Freien Wähler, für die er auch im Kreisrat saß. Der studierte Politikwissenschaftler und Historiker, der 2005 die Doktorwürde zum Thema „Sächsische Landesgeschichte“ erlangte, unterstützte als Mitglied verschiedene Vereine in der Stadt, engagierte sich unter anderem beim Stadtelternrat und als Major der Reserve im BVK Chemnitz beim Katastrophenschutz. Seit seinem 11. Lebensjahr spielte er Handball - bei der BSG Fortschritt Limbach, der BSG Grubenlampe Zwickau und von 1991 bis 2014 beim BSV Limbach-Oberfrohna, Dort war er viele Jahre Kapitän. Dr. Jesko Vogel hatte noch viele Pläne für Limbach-Oberfrohna, weshalb er 2022 wieder zur Oberbürgermeister-Wahl antreten wollte. Sein plötzlicher Tod sorgte für tiefe Betroffenheit. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter. Die Amtsgeschäfte im Rathaus Limbach-Oberfrohna werden zunächst vom Bürgermeister Robert Volkmann weitergeführt.

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MärchennachtZu einer bunten Märchennacht lud am 11. September die Parkeisenbahn Chemnitz ein. Wegen Corona musste die etwas anders gestaltet werden als es sonst üblich war, den Besuchern wurde trotzdem wieder allerhand geboten. So unter anderem die Märchenvorführungen des Kinder- und Jugendtheaters Buratino aus Stollberg, das neben „Rumpelstilzchen“ auch den „Wettlauf zwischen Hase und Igel“ aufführte. Im Märchenschloss begrüßte in diesem Jahr ein neuer König die Besucher. Tim Zolkos hat nun das Zepter in der Hand, weil der alte König, Matthias Dietel, Ende Juli in den Ruhestand ging. Der neue König loste zusammen mit der Prinzessin die Gewinner des Märchenrätsels aus, die sich über tolle Spiele und Bücher freuen durften. Im Hof des Bahnbetriebswerkes gab es indes viel Bastelspaß für die Kleinen und zum Staunen brachten die Modelleisenbahner die Besucher mit der beleuchteten Gartenbahnanlage. Staunen sollte man in dieser Nacht noch mehr. Der Zauberer, Gaukler und Feuerkünstler Narrateau hatte seine Zelte am Märchenschloss aufgeschlagen und wusste mit vorlauten Sprüchen und Fingerfertigkeiten zu unterhalten. Nach dieser Show startete der Lampionumzug. Mit Gesang und Lichterglanz ging es zum Bahnhof Küchwaldwiese. Der Abschluss der Märchennacht war die Lichterfahrt durch den Küchwald. Im dunklen Wald verliefen sich einst Hänsel und Gretel, begegnete Rotkäppchen dem bösen Wolf und lebte Schneewittchen bei den sieben Zwergen. Was die Fahrgäste nachts im Wald erlebten, das erzählen sie vielleicht zur nächsten Märchennacht bei der Parkeisenbahn.

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Mit Stilbruch „Bis ans Ende der Welt“Eine spektakuläre Licht- und Musikshow erwartete am 10. September die Besucher der Trinitatiskirche Hainichen. Mit der Band Stilbruch ging es „Bis ans Ende der Welt“. Der Bandname Stilbruch erklärt sich ganz einfach aus der Instrumentierung mit Schlagzeug, Cello und Geige. Rockmusik ohne Gitarre, aber fantastisch. Davon konnte sich auch das Publikum an dem Abend überzeugen. Nicht zu überhören war, dass die Musiker von Stilbruch richtige Profis sind. Ihre Kariere allerdings starteten sie als Straßenmusiker. Die Musik wurde von einer Lichtshow umrahmt, denn der Abend stand unter dem Motto „Nacht der erleuchteten Kirche“. Ermöglicht hatte das der Mittelsächsische Kultursommer – kurz Miskus - und die Kirchgemeinde, die das Haus für diese Veranstaltung zur Verfügung stellte.

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1. Oberlungwitzer ErntefestFast hätte man meinen können: Russentreffen an der Goldbachstraße in Oberlungwitz. War es aber nicht. Das musste auch 2021 wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Stattdessen hoben die Organisatoren das 1. Oberlungwitzer Erntefest aus der Taufe – so manche Elemente des berühmten Russentreffens fand man wieder, zum Beispiel das Kräftemessen auf dem Kampfacker. Traktoren verschiedener Gewichtsklassen versuchten mit dem Schlitten im Schlepptau so weit wie möglich auf der Steigung Strecke zurückzulegen. Auch der Kraftprotz Ural durfte am Wettbewerb teilnehmen und hatte nur wenig Mühe. Neben dem Traktorpulling gab es erntefesttypisch allerlei Vorführungen. Man durfte zuschauen, mitmachen oder mit Experten fachsimpeln. Viele Jahre beim Russentreffen dabei und auch vom 10. bis 12. September zum 1. Erntefest waren die Salbitzer Sensenmäher, die zeigten, wie Sensen vorbereitet werden, ehe man sie zum Einsatz bringt. Wie beim Russentreffen rückte man ebenso beim 1. Erntefest im Familienverbund an. Hunger und Durst durften nach Belieben gestillt werden. Nur die Werbung für das Russentreffen war überholt. 2020 sollte die 15. Auflage stattfinden, musste aber auch da schon coronabedingt ausfallen, vielleicht kann dieses kleine Jubiläum endlich 2022 nachgeholt werden.

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145. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr PleißaDas Gerätehaus von Limbach-Oberfrohnas Ortsfeuerwehr Pleißa diente am 10. September als Feierhalle. Gefeiert wurde zusammen mit Vertretern anderer Wehren sowie Vertretern von Vereinen und Einrichtungen der 145. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Pleißa, die 1876 als Feuerwehrlöschverein von Bürgern des Ortes gegründet wurde. Marcel Philipp blickte auf die Geschichte zurück. Lange Zeit als Stellvertreter tätig, übernahm er im Frühjahr von Stephan Taubner das Amt des Ortswehrleiters. Der neue Stellvertreter ist nun Sören Rätzer-Thalmann. Vielleicht schreibt man über sie ebenfalls Verse, wie sie Ute Köhler an diesem Abend vortrug – kleine Geschichten über Feuerwehrmänner des Ortes. Limbach-Oberfrohnas Bürgermeister Robert Volkmann eröffnete die Geschenkübergabe.  Das Hauptgeschenk des Ortschaftsrates war ein Geldgutschein in Höhe von 220 Euro für den Feuerwehrförderverein. Zu den Gratulanten gehörte ebenfalls Mario Legies, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverband Chemnitzer Land. 

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30 Jahre Automobil- und Motorradclub Sachsenring Sachsenring - Am 11. September wurde die Geburtstagstorte angeschnitten. 30 Jahre – nicht etwa Olsen Hänel, sondern der AMC – der Automobil- und Motorradclub Sachsenring feiert Jubiläum. Nach der Gründung 1991 war ein wichtiges Ziel, wieder Motorsport am Sachsenring stattfinden zu lassen - nach 1990 war damit erst einmal Schluss. Es gelang, die Landesregierung und die Kommunalpolitik zu überzeugen, so dass 1994 der 1. Spatenstich für das Verkehrssicherheitszentrum durchgeführt wurde. Die 1995 eröffnete Anlage am alten Sachsenring wurde zum neuen Sachsenring, auf dem seit 1998 auch wieder Grand-Prix-Rennen veranstaltet werden. Wenn Motorsport in der Region stattfindet, sollten freilich auch Rennfahrer aus der Region am Start sein. Deswegen hat sich der AMC die Nachwuchsförderung auf die Fahnen geschrieben. Zu den Sektionen des AMC gehören unter anderem auch Seifenkisten- und Traktorsport. Die Feier zum 30. Clubjubiläum konnte am 11. September trotz Corona stattfinden – spurlos ging die Pandemie trotzdem nicht am AMC vorbei. Den Abend gestaltete die Kultband RB2. Die Musiker packen natürlich selbst noch mit an, wenn es um den Bühnenaufbau geht. Am Nachmittag hatte der Faschingsverein RoWeHe eine kleine Einlage gegeben und für die Kinder hatte man ebenfalls einiges im Angebot. 

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Kinder- und Jugendtag in LichtensteinDer Park zwischen der Dreifeldhalle und dem Gymnasium war wieder Austragungsort des Kinder- und Jugendtages in Lichtenstein. Organisiert hatte den der Lichtensteiner Carnevals Club. Es war die 18. Auflage dieses Festes, zu dem den Gästen ein großes buntes Programm geboten wurde. Über 50 Einzelattraktionen wurden von den verschiedenen Einrichtungen und Vereinen nicht nur aus der Stadt im Grünen, sondern auch aus den Nachbarkommunen angeboten. So ein großes Fest auf die Beine zu stellen, gelang auch deshalb, weil zusammen am gleichen Strang gezogen wurde. Das nächste Highlight lässt mit dem Licht - und Lampionfest am 25.09. nicht lange auf sich warten. Auch diese Veranstaltung organisiert der LCC mit Unterstützung zahlreicher anderer Vereine und Einrichtungen der Stadt Lichtenstein.

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Traditionelles KunnersteinfestAugustusburg - Der Kunnerstein brauchte auch in diesem Jahr nicht auf sein Fest zu verzichten. Am 12. September wurde hier oben gefeiert und die schöne Aussicht genossen. Musikalisch unterhalten wurden die Kunnerstein-Festgäste traditionell von Zwio Scandalli. Das Musik-Programm war bunt gemixt. Zu hören gab es unter anderem Songs, die schon fast 5 Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Den 1. Geburtstag feierte in diesem Jahr der Corona-Song von Zwio Scandali. In dem wird ein edler Tropfen besungen. Wenn man den mittels Schluckimpfung einnimmt, ist man gegen Corona immun. Das Kunnerstein-Fest, das wieder die Bergfreunde Kunnerstein auf die Beine stellten, war auch in diesem Jahr eine unterhaltsame Angelegenheit. 

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