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Freitag, 23.08.2019 (33.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten
 

Karl-May-Straße 50 und 52Das ist eine Ansicht von der Hohenstein-Ernstthaler Karl-May-Straße, die es so nun nicht mehr gibt. Im Juni begann man mit dem Abriss der Häuser 50 und 52. An deren Stelle soll das neue Depot des Karl-May-Hauses entstehen. Der Bau des neuen Depots wurde möglich, weil er zu neunzig Prozent gefördert wird. Die zwei Häuser, die zugunsten des neuen Depots abgerissen wurden, waren keine herrenlosen Gebäude, sondern Schenkungen der Familien Busch und Münch an die Interessengemeinschaft Karl-May-Haus. Der Neubau des Depots ist nur ein weiterer Schritt der Entwicklung rund um das Geburtshaus von Hohenstein-Ernstthals berühmtesten Sohn.

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15. SAXONIADE, die Musikschau der NationenHohenstein-Ernstthal - Die Musikschau der Nationen war wieder einer der Höhepunkte, der alle zwei Jahre durchgeführten SAXONIADE, des internationalen Festivals für Jugendblasorchester. Statt fand die SAXONIADE vom 27. bis 30. Juni in Hohenstein-Ernstthal und erlebte dabei schon die 15. Auflage. Begrüßt wurden die Musiker sowie das Publikum auch in diesem Jahr vom Oberbürgermeister Lars Kluge in den Landessprachen der teilnehmenden Orchester. Bei der Musikschau der Nationen präsentierten die Musiker zusammen Titel, die weltweit bekannt sind, aber auch Musik aus der Heimat der Orchester. Die Jugendblasorchester verschiedener Nationen kommen nicht nur nach Sachsen, um gemeinsam zu musizieren, sie stehen im Wettstreit. Die Wertungsspiele fanden Freitag und Samstag in verschiedenen Kategorien statt. Die Lokalmatadoren schnitten wieder mit dem besten Ergebnis ab. 97 Punkte erhielt das Jugendblasorchester Hohenstein-Ernstthal von der Jury. Die Konkurrenz war sehr stark. Auch Harmonie Sternberk aus der Tschechischen Republik und das litauische Orchester Vilnius United erhielten das Prädikat: mit ausgezeichnetem Erfolg – aber mit etwas weniger Punkten. Abends hieß es auch zur 15. SAXONIADE „Musik non stop“. Weil das Publikum das Polizei-Orchester weiter hören wollte, wurde kurzerhand vor Ort schriftlich eine Genehmigung erteilt und Sachsens Polizei-Orchester durfte weiterspielen...

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Gersdorf feiert 850jähriges BestehenGersdorf - Die Oberlungwitzer Schalmeienkapelle eröffnete am 28. Juni musikalisch das 2. Festwochenende in Gersdorf. 9 Tage lang feierte die kleine Gemeinde das 850jährige Bestehen. Ein großes Fest, das die Organisatoren einige Nerven kostete. Nachdem die geplanten Schausteller abgesagt hatten, setzte man alles und jeden in Bewegung, um wenigsten ein klein wenig Rummelvergnügen auf dem Festplatz zu haben. Das Rummelvergnügen - der I-Punkt des Programms, das auf die Besucher auch am 2. Festwochenende wartete. Am Freitag wurden im Festzelt zahlreiche Ehrengäste begrüßt, darunter eine Delegation aus der Partnergemeinde Altlußheim. Zum 850. Jubiläum gab es ein Festbier, was am 28. Juni nach dem Fassanstich gekostet werden konnte. Neben Freibier fehlte es auch sonst nicht an Trank und Speis. Zum Festzeltprogramm gehörte der Sportlerstammtisch. Mit dabei die WM- und Olympiaturner Sven Kwiatkowski und Andreas Bretschneider. Der mehrfache Trial-Weltmeister Marco Thomä, die Radsportlegende Wolfgang Lötzsch und die mehrfache Schwimm-Senioren-Weltmeisterin Gisela Gruner. Auch die sich nicht so sehr für Sport interessieren, kamen auf ihre Kosten. Sie konnten in die Geschichte von Gersdorf eintauchen oder auch in die von Blechspielzeug, das Jens Römisch ausstellte. Dann gab es noch einen kleinen Mittelaltermarkt und vieles anderes mehr.

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Feuerwehrfest in NiederfrohnaDie Freiwillige Feuerwehr Niederfrohna veranstaltete am 29. und 30. Juni das diesjährige Feuerwehrfest. Bestes Wetter, das war Sommer pur, dem man mit kühlen Getränken, Eis, verschiedenen Wasserspielen und viel guter Laune begegnete. Zum reichhaltigen Programm gehörte der traditionelle Feuerwehr-Einsatz. Diesmal war ein PKW unter die Räder eines Traktors gekommen. Ein Einsatz bei brütender Hitze in Feuerwehrmontur. In der sind die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Niederfrohna in diesem Jahr schon etliche Male ausgerückt. Auch wenn es Feuerwehr heißt, hauptsächlich sind die Wehren, nicht nur die aus Niederfrohna, bei technischen Hilfeleistungen im Einsatz. Bei denen geht es manchmal auch darum, Menschenleben zu retten. Die Feuerwehren sind meist die ersten Einsatzkräfte, die an Unfallorten eintreffen. Gut, wenn sie in Erster Hilfe bestens geschult sind. 5 Mitglieder der Niederfrohnaer Wehr haben im vergangenen Jahr ihre Kenntnisse bei einem Lehrgang vertieft. Auch weitgereiste Gäste feierten am letzten Juniwochenende kräftig mit beim Feuerwehrfest in Niederfrohna, zu dem es am Abend rockige Live-Musik gab und am nächsten Tag das SAXONIADE-Dankeschönkonzert des Jugendblasorchesters „Surma“ aus der Ukraine, das zum Internationalen Festival für Jugendblasorchester in Niederfrohna untergebracht war und von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr bestens versorgt wurde.

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Parkfest meets Sport in RöhrsdorfRöhrsdorf - Vom 26. bis 30. Juni hieß es „Parkfest meets Sport in Röhrsdorf“. Das hieß, dass das Parkfest diesmal nicht im Gemeindepark, sondern am Sportplatz stattfand. Grund: das Jubiläum 100 Jahre Blau-Weiß Röhrsdorf. Die Blau-Weißen gibt es als Fußballverein sowie als Turn- und Sportverein. Viel zu feiern hatten an dem Festwochenende die Fußballer. Nicht nur die A-Jugend war im Jubiläumsjahr erfolgreich. Auch die anderen Nachwuchsmannschaften schlugen sich wacker im Spielbetrieb. Bei den Erfolgen der Junioren braucht sich die Männermannschaft keine Sorge um Nachwuchs in den eigenen Reihen zu machen. Das Freundschaftsspiel gegen den FSV Zwickau endete jedoch 0 zu 23 für die Gäste. Für den Samstag-Vormittag und Sonntag-Nachmittag hatten sich ebenfalls die Nachwuchsmannschaften Gäste eingeladen. Präsentiert hat sich auch der TSV Blau-Weiß Röhrsdorf, unter anderem die Badminton-Abteilung, die am Samstag Vormittag zum Zuschauen aber auch zum Mitmachen einlud. An dem Wochenende gab es zahlreiche Auszeichnungen – für die Fußballmannschaften und ebenfalls in den Reihen der TSV-Kegler. Rita Rudolph und Dieter Zesch, beide über 60 Jahre im Verein tätig, wurden zum Ehrenmitglied benannt. Es gab nicht nur viel Sport – es wurde an dem Wochenende auch parkfest-typisch gefeiert. Mit viel Unterhaltung vor, neben und auf der Bühne. Der Heimatverein, der jährliche Initiator des Parkfestes, hatte keine Mühen gescheut und zusammen mit anderen Röhrsdorfer Vereinen und Einrichtungen ein buntes Programm organisiert:

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Limbacher OrtsfeuerwehrRauch aus dem Schlauchturm. Das konnte nichts Gutes bedeuten. Und prompt heulte auch schon die Sirene auf. Von oben Hilferufe. Die Feuerwehr war zügig da – es wurde sich ein Überblick verschafft und der Einsatzbefehl ausgegeben. Ein Trupp drang zur Brandbekämpfung ins Gebäude ein und war sofort umringt von einem dicken schwarzen Rauch. Ein anderer Trupp machte sich daran, Menschenleben zu retten. Die Schauübung war Teil des Tages der offenen Tür, zu dem die Ortsfeuerwehr Limbach am 29. Juni eingeladen hatten. Mit der Vorführung zur Brandbekämpfung und Rettung von Personen erhielten die Zuschauer einen kleinen Einblick, wie die Feuerwehr zusammen mit anderen Einsatzkräften bei derart Unglücksfällen agiert. Vom 1. Januar bis 28. Juni 2019 rückten Limbach-Oberfrohnas Ortswehren zu 162 Einsätzen aus. Das meiste waren Türnotöffnungen und Ölspurbeseitigung, aber auch schon einige Brände. Noch mehr Einblick in die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr erhielten die Besucher von Sebastian Meyer, beim Rundgang durch das Gerätehaus. Die Besucher durften Bereiche betreten, die sonst nur den Mitgliedern der Feuerwehr vorbehalten sind.

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Sportbegeisterung in Limbach-OberfrohnaLimbach-Oberfrohna - Dass es am 26. Juni eine Rekordhitze geben wird, konnte man im Vorfeld den Wetterberichten entnehmen. Um die 35 Grad Celsius herrschten ab den Mittagsstunden in Limbach-Oberfrohna. Für manche hieß das hitzefrei – für andere war Sport angesagt, denn im Waldstadion machte die Sportabzeichen-Tour Station. Der Wettkampftag, bei dem kostenlos das Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold abgelegt werden konnte, wurde für die Teilnehmer eine große Sommerparty, denn die Organisatoren hatten dafür gesorgt, dass es nicht an Erfrischungsmöglichkeiten mangelt. Die Vorbereitung lief in den letzten Monaten ganz intensiv für die bislang größte Sportveranstaltung in der Großen Kreisstadt. Aufgrund der vielen Anmeldungen von Schulen begann der Wettkampftag schon 7.30 Uhr. Wegen der zu erwartenden Hitze strich man im Vorfeld die Läufe über 800 und 3000 Meter. Offiziell eröffnete der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel die Sportveranstaltung um 9 Uhr. Begrüßt wurden einige Prominente: die ehemalige Stunt-Frau Miriam Höller. der frühere Weltklasse-Zehnkämpfer Frank Busemann, der mehrmalige Paralympics-Sieger im Skirennen Gerd Schönfelder und der Rennrodler Nico Semmler. Den Deutschen Olympischen Sportbund – Initiator der Sportabzeichentour - vertrat die Vizepräsidentin Dr. Petra Tzschoppe. Die Begeisterung im Waldstadion beeindruckte die Sportabzeichen-Botschafter. 1800 Schüler kämpften bis 13 Uhr in verschiedenen Disziplinen um das Sportabzeichen.  Nach 13 Uhr konnten bis 19 Uhr Vereine, Familien und andere ihr Sportabzeichen ablegen. Es fand noch eine Stadtwette statt. Weil 500 Menschen zusammen kamen und zum Lied „Come to L.O.“ tanzten, verlor der OB die Wette, weswegen er am 22. September zum Tierparkfest eine Stunde lang jeden Besucher im Pinguinkostüm begrüßen muss. Limbach-Oberfrohna war eine von bundesweit 10 Kommunen, in der die Sportabzeichentour 2019 Station macht.

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Rennfieber in BräunsdorfDie Freiwillige Feuerwehr Bräunsdorf hatte am 22. Juni ein Teilstück der Oberfrohnaer Straße abgesperrt, denn in dem Ortsteil von Limbach-Oberfrohna herrschte wieder Rennfieber. Tollkühne Bobby-Car und auch Carretti- Piloten kämpften bei der mittlerweile 11. Auflage der Veranstaltung um beste Zeiten und damit um die begehrten Pokale. Organisiert wird die Rennveranstaltung vom Feuerwehr-Förderverein Bräunsdorf. Ursprung der Veranstaltung war das Bräunsdorfer Seifenkistenrennen. Aus ganz Deutschland reisten Piloten an, um am Pfingstwochenende die Dorfstraße hinabzubrettern. Für die Organisatoren war die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung mit viel Arbeit verbunden, die sich auf immer weniger Schultern verteilte, weswegen ein Schlussstrich gezogen wurde. Am Leben erhalten wurde das Bobby.Car-Rennen, was nicht heißt, dass das keine Arbeit macht. Der Feuerwehrförderverein und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr packen zusammen an.

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Vortrag zur Geschichte der Freimaurer in der RegionHohenstein-Ernstthal - Widmete man sich im Textil- und Rennsportmuseum bei der Mai-Veranstaltung des Geschichtsvereins Hohenstein-Ernstthal speziell der Freimaurerloge „Harmonie“, ging man nun am 21. Juni noch ein Stück weiter zurück. Dorthin, wo die Ursprünge der Hohensteiner Loge liegen. Arnd-Rüdiger Grimmer referierte zum Thema: „Still verborgen – die Loge zu den 3 Rosen im Schönburger Land“. Wenn man, so der Referent, bei der Freimaurerei in Sachsen anfängt, dann mit dem Sohn von August des Starken, Friedrich August Graf Rutowsky, der 1738 die Großloge „Zu den drei weißen Adlern“ gründete, die noch im selben Jahr in „Schwerterloge“ umbenannt wurde. In Altenburg, Sachsenfeld bei Schwarzenberg und Nossen entstanden wenige Jahre später Filial-Logen. Die Sachsenfelder wurde zur Loge „Zu den 3 Rosen“ - begründet von Friedrich Ludwig Graf zu Solms-Sachsenfeld. Ein großer Abschnitt im langen Lebenslauf von Friedrich Ludwig Graf zu Solms-Sachsenfeld ist sein Wirken als Landeshauptmann im Erzgebirgischen Kreis. Kurz umschrieben war die Loge „Zu den 3 Rosen“ sozial und aristokratisch - ca. 25 Prozent der Mitglieder gehörten dem Adel an. 1781 trat Graf zu Solms-Sachsenfeld aus Altersgründen kürzer. Neuer Meister vom Stuhl wurde sein Neffe Friedrich Magnus von Solms-Wildenfels. Die Loge zog nach Rüsdorf bei Lichtenstein um. Außerdem wurde die Rosenloge als Johannesloge konstituiert. Einer der zwei Vorsteher war ab 1782 Otto Carl Friedrich Graf von Schönburg Waldenburg. Der Illuminaten-Skandal, die Französische Revolution und anderes sorgten dafür, dass die Loge „Zu den 3 Rosen“ vor dem Aus stand. Und da beginnt die Geschichte der Hohensteiner Loge „Harmonie“. 1799 schlossen sich Freimaurer, die aus anderen Logen stammten, zur „Harmonie“ zusammen. Die Loge „Harmonie“ war Thema des ersten Vortrages. Am 23. August gibt es den 3. Vortrag zum Thema Freimaurer. Bei dem referiert Dr. Alexandra Thümmler über Fürst Otto Carl Friedrich und den Grünfelder Park in Waldenburg.

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