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Samstag, 28.11.2020 (47.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Corona und die FolgenVor unserem Urlaub, am 16. Oktober, waren im Landkreis Zwickau nur noch Niederfrohna und Schönberg corona-frei. Am Montag nach dem Urlaub, am 2. November, hatte Niederfrohna 3 Coronafälle und Schönberg seinen 1. Seit 2. November gilt die neue sächsische Corona-Schutz-Verordnung – mit Schließungen von Einrichtungen und Angeboten im Bereich Freizeit und Kultur – heißt: es sind wieder alle Museen, Theater, Bäder, Fitnessstudios etc. dicht. Volksfeste oder Jahrmärkte müssen ausfallen. Gastronomiebetriebe dürfen nur Speisen und Getränke liefern oder zur Abholung bereitstellen. Groß- und Einzelhandel sowie Läden brauchen nicht schließen, allerdings darf sich pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche nicht mehr als ein Kunde aufhalten. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen gestattet. Private Ansammlungen, Zusammenkünfte, Veranstaltungen sowie Feiern in der eigenen Häuslichkeit sind nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen oder insgesamt fünf Personen erlaubt. Das Tragen der Mund-Nasenbedeckung ist nun auch im Freien an vielen Stellen Pflicht, so an Haltestellen, in Fußgängerzonen oder an Außenverkaufsständen. Bei Versammlungen ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung und das Einhalten des 1,5-Meter-Abstandes verpflichtend für alle Versammlungsteilnehmer. Die Corona-Schutz-Verordnung ist unter www.coronavirus.sachsen.de und auch auf den Internetseiten der Landkreise und Kommunen abrufbar.

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Parkeisenbahn ChemnitzAm 1. November beendete die Parkeisenbahn Chemnitz die Fahr-Saison 2020, die kürzer war als geplant, weil, wegen der Corona-Pandemie, der Fahrbetrieb erst mit 2-monatiger Verspätung aufgenommen werden konnte. Die Pandemie verursachte außerdem, dass die geplanten Veranstaltungen entfallen mussten und von Schulen und Kindertagesstätten die Wandertags-Pakete nicht wahrgenommen werden konnten. Die Parkeisenbahn plante zu Beginn 2020 mit 130.000 Fahrgästen – rund 64.000 wurden es letztendlich, heißt: bei den Fahrgeldeinnahmen gab es einen drastischen Einbruch – geplant hatte man mit 140.000 Euro, zum Saisonende kam man auf rund 80.000 Euro. Eigentlich sollte 2020 der Umbau des Bahnhofsgebäudes beginnen - die stark gestiegenen Baukosten führten zur Aufhebung der Ausschreibung. Ein Licht in all dem Dunkel, dass 18 neue Parkeisenbahner gewonnen werden konnten, die in den nächsten Monaten mit einer fundierten Ausbildung für ihren Einsatz auf den verschiedenen Dienstposten der Parkbahn vorbereitet werden. Weitere Anmeldungen interessierter Jungen und Mädchen sind noch möglich. Die bevorstehenden Wintermonate werden wieder für die Wartung der Fahrzeuge und Anlagen genutzt. 2020 sind, wenn Corona es zulässt, noch 2 Sonderfahrtage geplant: zum Nikolaus am 6. Dezember sowie am zweiten Weihnachtsfeiertag am 26. Dezember.

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Justin SonderDie Stadt Chemnitz trauert um ihren Ehrenbürger Justin Sonder. Er verstarb am 3. November im Alter von 95 Jahren. Der am 18. Oktober 1925 in Chemnitz geborene Sohn einer Hausfrau und eines Kaufmanns wurde, nachdem er ab Herbst 1941 Zwangsarbeit in einem Rüstungsbetrieb in Chemnitz leistete, aufgrund seiner jüdischen Herkunft im Februar 1943 verhaftet und ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Kurz vor der Befreiung des Vernichtungslagers, im Januar 1945, gehörte er zu denen, die auf den Todesmarsch geschickt wurden. Nach einem kreuz und quer durch Deutschland kam er im KZ Flossenbürg an. Drei Monate später musste er den nächsten Todesmarsch antreten - 70 Kilometer von Flossenbürg entfernt, in Wetterfeld, wurde Justin Sonder dann am 23. April 1945 durch US-Soldaten befreit Bereits im Juni des gleichen Jahres kehrte er gemeinsam mit seinem Vater in seine Heimatstadt zurück, wo er beruflich eine Laufbahn bei der Kriminalpolizei einschlug. Seine Mutter wurde im Januar 1943 - gleich nach ihrer Ankunft in Auschwitz - ermordet. 2015 erhielt Justin Sonder die Ehrenmedaille des Internationalen Auschwitz-Komitees. Als Zeitzeuge war er seit den 90iger Jahren zu Gast bei hunderten Veranstaltungen und berichtete von seinen Erlebnissen. 2015 begrüßte man ihn in Hohenstein-Ernstthal - bei einer Veranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des KZ Flossenbürg. In der Karl-May-Geburtsstadt befand sich, wie in vielen andern Orten in der Region, ein Außenlager von Flossenbürg. Die Stadt Chemnitz verlieh Justin Sonder am 21. April 2017 die Ehrenbürgerschaft. Im Erdgeschoss des Chemnitzer Rathauses liegt nun ein Kondolenzbuch aus.

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Stadtbibliothek Limbach-OberfrohnaAuch wenn es nun wieder verschärfte Corona-Regeln gibt, kann in der Stadtbibliothek Limbach-Oberfrohna weiterhin die Medienausleihe und -rückgabe erfolgen. Die Öffnungszeiten bleiben bestehen. Zu beachten ist, dass sich maximal 13 Besucher und jeder nur 15 Minuten in den Räumen aufhalten sollte. Zudem gelten die allgemein bekannten Abstands- und Hygieneregeln.                                   

                                                                                                                 

                 

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Linde NiederfrohnaDie Ersterwähnung von Niederfrohna im Jahre 1236 wurde erstmalig genutzt, eine Auszeichnungs-Veranstaltung mit der Verleihung der „Ehrenplakette Niederfrohna“ durchzuführen. Nun endlich, am 24. Oktober, fand im Lindenhof die Veranstaltung statt. Wegen der Corona-Pandemie im kleineren Rahmen als ursprünglich geplant, aber auch feierlich. Familie Fröhlich und Lichtensteins Bürgermeister Thomas Nordheim sorgten für die musikalische Umrahmung. Mit der Auszeichnung wurde die ehrenamtliche Tätigkeit Niederfrohnaer Bürger gewürdigt. Eberhard Lindner stellte die erste Ehrenamtlerin vor, die an diesem Tag ausgezeichnet wurde: Regina Hollstein. Ehrenamtlich aktiv ist Regina Hollstein ebenso bei zahlreichen Veranstaltungen in der Gemeinde. Der Stellvertreter des Bürgermeisters, Jens Hinkelmann, hielt ebenso eine Laudatio. Er würdigte die Grundschul-Lehrerin Carmen Oslislok. Bürgermeister Klaus Kertzscher tauchte mit seiner Laudatio in die Geschichte der 1981 gegründeten Antennengemeinschaft Niederfrohna ein, deren Mitbegründer und erster Vorsitzender Eberhard Winter war. Die Ehrenplaketten konnten, wegen Corona, nicht direkt übergeben werden. Die nahmen sich die Geehrten im Anschluss selbst weg. Die Auszeichnungs-Veranstaltung wurde außerdem genutzt, um den Radsportler Robert Retschke zu ehren, der Anfang Oktober bei der Deutschen Steher-Meisterschaft mit seinem Schrittmacher Holger Ehnert Silber holte.

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Baumpflanzaktion in Augustusburg„Wir retten unseren Wald“ hieß es am 24. Oktober in Augustusburg. Der Aktion vorausgegangen war ein Spendenaufruf, über den 12.000 Euro für neuen Wald zusammenkamen. Die Bürger waren nicht nur aufgerufen, Geld für neue Bäume zu spenden, sie durften bei der Pflanzaktion selbst mit anpacken. Unterstützt und begleitet wurden sie von Mitarbeitern vom Sachsenforst. Der Einsatz für den Wald ist mehr als notwendig. Der Borkenkäfer und die viele Trockenheit setzten auch in den Wäldern rund um Augustusburg den Bäumen mächtig zu. Der Bürgermeister Dirk Neubauer hatte zu der Spenden- und Pflanzaktion aufgerufen. Geplant ist, 10.000 Bäume zu pflanzen – es werden also weitere Pflanzaktionen folgen.

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Urlaubsbedingt senden wir die zweite von zwei Sondersendungen mit Beiträgen aus dem Archiv. Das nächste reguläre Programm startet dann ab 06.11.2020

 

Urlaubsbedingt senden wir die erste von zwei Sondersendungen mit Beiträgen aus dem Archiv.

 

1. SpatenstichHohenstein-Ernstthal - Die Spaten verrieten, dass am 14. Oktober hinter dem Ziegelei-Teich in Hohenstein-Ernstthal etwas passiert. Vollzogen wurde der erste Spatentich für einen Radweg zwischen Hohenstein-Ernstthal undWüstenbrand. Einer der Initiatoren war schon vor etlichen Jahren der damalige Wüstenbrander Ortsvorsteher Dietmar Röder. Die Strecke wurde bereits von Radfahrern genutzt, war aber eher nur für Mountainbiker geeignet. Der Stadt Hohenstein-Ernstthal gelang es auch bei diesem Bau-Projekt mit reichlich 90% einen großen Teil Fördermittel zu bekommen.                                                  

                                                                                                                                   

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Vortrag von Thomas SchreiterLimbach-Oberfrohna - Ein wenig wie in der Schule saßen am 14. Oktober die Besucher der Tierparkfördervereins-Veranstaltung im Saal der Parkschänke Limbach-Oberfrohna. Corona geschuldet. Wegen der Pandemie mussten andere Vortrags-Veranstaltungen des Vereins in diesem Jahr ausfallen. Diese nun führte man durch – traditionell gab es vom Vorsitzenden Professor Klaus Eulenberger einen Rückblick auf die Tätigkeiten des Vereins und Neuigkeiten aus dem Tierpark. Ein großes Ereignis war 2020 die Übergabe des neuen Eingangsbereiches. Den Hauptteil des Abends gestaltete Thomas Schreiter aus Glauchau. Unter dem Titel „Landschaften Islands, der Insel aus Feuer und Eis“ berichtete er von den Reisen, die er zusammen mit anderen 2015 und 2020 auf der Insel der Elfen und Trolle unternahm. So richtig schön, das konnte man den Ausführungen entnehmen, war es 2020, weil auch Island coronabedingt nicht von Touristen überlaufen wurde. Eine einzigartige Möglichkeit, die wunderbare Natur und Landschaft in vollen Zügen zu genießen. Die Fotos und Videos, die Thomas Schreiter präsentierte, verdeutlichten, dass die Erkundung von Island ein großes Abenteuer ist und man das gut vorbereitet angehen sollte, schon allein die Straßen sind Lichtjahre weit entfernt von denen in Deutschland. Thomas Schreiter wird im nächsten Jahr einen weiteren Vortrag für den Tierpark-Förderverein Limbach-Oberfrohna halten. Dann steht Norwegen im Mittelpunkt. Der Erlös des Abends kommt, wie immer, dem Tierpark zu Gute.

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