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Dienstag, 22.09.2020 (38.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Die SeilschaftEndlich wieder auf der Bühne und dann gleich auf einer, die sicher auch Gundermann gefallen hätte. Seine Seilschaft gastierte am 14. August im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz Hilbersdorf. Obwohl kurzfristig organisiert, war das corona-auflagen-bedingte erlaubte Maß Publikum schnell ausgeschöpft. Nicht nur Chemnitzer reisten an, um mit der Seilschaft Gerhard Gundermann zu erleben, der 1998 verstarb. Die Seilschaft war seit 1992 Gundermanns Band. Dass sie nach seinem Tod irgendwann mal weitermacht, war eigentlich nicht geplant, doch die Fans möchten es auch nicht missen, wie man am 14. August im Lokschuppen erleben konnte. Organisiert wurde die Veranstaltung von Ann-Katrin Gabel und ihrem Chemnitzer Team vom Comedia Concept. Auch coronabedingt hatte man nicht viel Zeit, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Ann-Katrin Gabel und ihr Team sind froh, dass es, nachdem es im Frühjahr für die Veranstaltungswirtschaft zum Stillstand kam, wieder loslegen konnten, zwar nicht in der Größenordnung wie gewohnt, aber immerhin...

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Seniorenzentrum ReceniaIm Hartmannsdorfer Seniorenzentrum Recenia wurde am 19. August Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping begrüßt. Die Einrichtung gehört zur AZURIT-Gruppe, die gemeinsam mit dem IQ Netzwerk Sachsen über die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit ein Projekt zur Anwerbung ausländischer Pflegefachkräfte umsetzte. Hintergrund des Projektes ist der zunehmende Fachkräftemangel. Die Ausbildungszahlen im Pflegesektor liegen in Sachsen zwar jährlich bei rund 1600 Anfängern, trotzdem geht man davon aus, dass die pflegerische Versorgung künftig nur unter Einbeziehung ausländischer Pflegefachkräfte möglich ist. Im Juli erhielten zehn mexikanische Pflegekräfte ihre Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpfleger und sind nun in verschiedenen Einrichtungen tätig, so auch in Hartmannsdorf. Dort kam die Gesundheitsministerin Petra Köpping ins Gespräch mit den neuen Mitarbeitern und anderen am Projekt beteiligten Vertretern. Fachkräftemangel in der Pflege ist schon lange ein Thema – welche Bedeutung der Pflegeberuf hat, nahm mancher erst in den vergangenen Monaten wahr:

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NiederfrohnaEs fanden sich am 18. August zahlreiche Einwohner Niederfrohnas am anderen Ende der Gemeinde ein. Das hatte einen schönen Grund. Man gab, mit dem Durchschneiden des Bandes, den Straßenbauabschnitt von der Unteren Hauptstraße bis zur Wendeschleife Tauschaer Straße wieder für den Verkehr frei. Nachdem das Band durchgeschnitten war, gab es einen kleinen Spaziergang über das abgeschlossene Bauprojekt. In Sachen Straßen betrachtet der Bürgermeister Klaus Kertzscher die Situation in Niederfrohna als durchaus zufriedenstellend. Ganz fertig ist die Gemeinde mit ihrem Straßenbauprogramm jedoch noch nicht. 

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Naturschutzstation HerrenhaideDie Naturschutzstation Herrenhaide war am 14. August Treffpunkt für ein Pressegespräch mit zwei Naturschutzbeauftragten, die im Landkreis Mittelsachsen ehrenamtlich tätig sind. Lisa Pönitz und Wolfgang Friese betreuen unter anderem Flächennaturdenkmale. Rund 200 gibt es im Landkreis, viele wurden in den 90iger Jahren geschaffen. Doch seit den 90iger Jahren hat sich in der Natur so einiges verändert. Auch wenn Flächennaturdenkmaler wegfallen, gibt es noch reichlich, die betreut werden müssen.  Vom Landkreis Mittelsachsen initiiert wurde das JUNA-(Junge Naturwächter)-Projekt. Wer Lust hat, sich als Naturschutzhelfer zu engagieren, sollte keine Scheu haben, sich zu melden. Unter anderem findet man auf den Internetseiten der Landkreise Kontaktdaten und ausführliche Informationen.

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Gewerbegebiet „Süd“Am 14. August wurden im Gewerbegebiet „Süd“ in Limbach-Oberfrohna kräftig die Spaten geschwungen – bei einem symbolischen Spatenstich – mit dem man die Erweiterung des Gewerbegebietes „Süd“ im 4. Bauabschnitt startete. Insgesamt 30.000 Kubikmeter Oberbodenbewegung wird es geben. Dazu werden 121.000 Kubikmeter Mineralboden abgetragen und wieder eingebaut, weitere 112.000 Kubikmeter Mineralboden werden entsorgt. In den kommenden Monaten werden 410 Meter Straßenfläche mit 6,25 Meter Regelbreite, ein einseitiger Gehweg, zwei 30 Meter lange Längsparkbuchten und 2 Löschwasserzisternen errichtet, dazu 560 Meter Trinkwasserleitung verlegt und rund 1000 Meter Entwässerungskanal angelegt. Für die Zukunft geplant sind weitere 10 Hektar Gewerbefläche, mit Parzellengrößen zwischen 7000 und rund 18.000 Quadratmetern für Neuansiedlungen. Von Vorteil ist unter anderem die Nähe zur Autobahn A4.

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BrunnenfestMan hatte sich schon darauf gefreut. Vom 10. bis 19. Juli sollte das 125. Stadtparkfest gefeiert werden – doch dann kam Corona und Limbach-Oberfrohnas größtes Volksfest musste abgesagt werden. Bitter für die, die als Besucher feiern wollten – dramatisch für die, die das Fest gestalten wollten – die vielen Schausteller, für die im Frühjahr die neue Saison begonnen hätte. Doch aufgrund der Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie standen die Räder still. Die Schausteller mussten sehen, dass sie anderweitig ihre Brötchen verdienen. Manch einer beantragte Hartz 4. Vom 13. bis 16. August fand nun im Stadtpark ein Fest statt, das es schon einmal vor 20 Jahren gab - das „Brunnenfest“ - organisiert von Jens Birkner und seinem „Löschzug“-Team, um die Schausteller zu unterstützen. Das Brunnenfest – ein kleines Fest, bei dem den Besuchern trotzdem allerhand geboten wurde. Die Organisation des Brunnenfestes verlief ohne Probleme.

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Blasorchester FlöhaDie Vereinsgaststätte Rosenheim in Flöha lud am 15. August zu einem kleinen Musikfest ein. Bei dem gestaltete das Blasorchester der Stadt Flöha den Nachmittag mit einem bunten Musikmix. Aufgrund der Corona-Pandemie-Auflagen durfte nur eine begrenzte Anzahl Besucher zum Musikfest eingelassen werden. Die konnten nicht nur der Musik lauschen, sondern es sich zudem bei Kaffee und Kuchen gemütlich machen. Rockig wurde es am Abend mit der Band Gipsy – bis dahin erklang traditionelle Blasmusik.                                                                       


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Nachtschwärmertag in der MiniweltSeit Bestehen des kulturellen Landschaftsparks in Lichtenstein, also seit 21 Jahren, wurde wenigstens einmal im Jahr die Nacht zum Tag gemacht – mit der Veranstaltung „Miniwelt bei Nacht“. Wegen den noch bestehenden Corona-Beschränkungen fiel am 8. August die Nacht nicht ganz so umfangreich aus, wie gewohnt, aber die Besucher kamen trotzdem auf ihre Kosten. Musik machte mit seiner Gitarre Willi Papperitz aus Dresden, der im Gepäck Irish Folk und auch Seemannslieder hatte. Ganz passend zur etwas ruhigeren „Miniwelt bei Nacht“. Für einen besonderen Sound sorgten an dem Abend außerdem die Gartenbahnen, die quer durch den Landschaftspark fuhren. Schon vor dem Einbruch der Dunkelheit spazierten zahlreiche Besucher durch den großen Garten, vorbei an über 100 weltberühmten Bauwerken im Maßstab 1 zu 25. Auch wenn die Corona-Pandemie zur Absage von zahlreichen geplanten Veranstaltungen führte, warten auf die Besucher bis zum Saisonschluss noch einige Highlights. Das Gartenbahntreffen z.B. findet am 26. und 27. September von 10 bis 17 Uhr statt.

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Petra Köpping und Dirk NeubauerDie Sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping war am 12. August zu Gast in Augustusburg, um mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Bestimmendes Thema: die Corona-Pandemie, die in Sachsen einen vergleichsweise milden Verlauf nimmt, aber nicht vorüber ist. Deswegen gilt es auch weiterhin die Hygienemaßnahmen zu beachten. Ab 1. September tritt eine neue Verordnung in Kraft. Dabei werden unter entsprechenden Vorkehrungen auch  Großveranstaltungen wieder möglich sein. Auch wurde angekündigt, dass ein sächsisches Firmenkonsortium einen »Corona-Warn-Buzzer« entwickeln will, der im Prinzip als App ohne Smartphone funktioniert. In Augustusburg soll während der Entwicklungsphase noch dieses Jahr eine größere Anzahl von Prototypen der Corona-Warn-Buzzer zunächst unter realen Bedingungen getestet werden. Bürgermeister Dirk Neubauer: »Als Stadt, die von einem COVID19-Ausbruch direkt betroffen war, wissen wir, wie kompliziert Kontaktverfolgungen sind. Das Projekt ist ein extrem innovativer Ansatz, lokale Alarmsysteme effektiv und sicher umzusetzen. Das gibt mehr Sicherheit für alle. Ohne Handy-App und mit sicheren Daten, gehalten in Sachsen. Ich freue mich, dass wir hier als Modellpartner als erste Stadt vorangehen können.«  In den nächsten Wochen gibt es noch weitere Bürgergespräche mit der Gesundheitsministerin Petra Köpping. So wird sie am 25. August in Chemnitz zu Gast sein.

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Führerstand der Dampflok 50 36 48Eisenbahnromantiker hatten am 8. und 9. August die Möglichkeit, ein ganz besonderes Vergnügen zu erleben. Im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung zur Industriekultur lud das Sächsische Eisenbahn-Museum Chemnitz-Hilbersdorf zu Mitfahrten auf dem Führerstand der Dampflok 50 36 48 ein. Mitfahrt hieß, dass Bahn-Interessierte den Führerstand erkunden durften. Lokführer und Heizer standen bereit, um Fragen zu den vielen Hebeln, Rädern etc. zu beantworten. Zu sehen gab es noch jede Menge mehr. Wer den Sommerurlaub, wegen der Corona-Pandemie, lieber zu Hause verbringen, aber trotzdem etwas erleben möchte, kann dies im Sächsischen Eisenbahn-Museum Chemnitz-Hilbersdorf. Bis zum 1. November hat das Museum Donnerstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die nächsten Führerstandsmitfahrten finden am 22. und 23. August sowie am 5. und 6. September ab 10 Uhr statt.

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