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Samstag, 22.02.2020 (07.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

FahrzeugmuseumChemnitz / Klaffenbach - Das Museum für sächsische Fahrzeuge zieht um. Seit Ende vergangenen Jahres steht fest, dass die Oldtimer ihr Domizil im Wasserschloss Klaffenbach verlassen werden. Neuer Standort wird eine ehemalige Hochgarage in Chemnitz. Wann der Umzug über die Bühne geht und warum er überhaupt sein muss, haben die Kollegen in Chemnitz in Erfahrung gebracht. Gut 100 Jahre sächsische Automobilgeschichte auf 800 Quadratmetern, das ist das Museum für sächsische Fahrzeuge im Wasserschloss Klaffenbach. Das kleine, aber feine Haus begrüßt pro Jahr rund 10.000 Besucher, die mit Wanderer, DKW, Horch und Co. ein Stück in die Vergangenheit reisen. Doch neben den klassischen und bekannten Marken sind es besonders die Kuriositäten auf Rädern, die den Charme des Museums ausmachen. Kein Wunder, das es langsam eng wird. Betreiber ist der Museum für sächsische Fahrzeuge e.V.. Der Verein müsste daher das komplette Museum ausräumen und die wertvollen Oldtimer zwischenlagern.

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BurggartenGnandstein - Bereits am 6. Mai öffnete der Burggarten zu Gnandstein seine Pforten für die Besucher. Auch wenn in den letzten Jahren die Besucherzahl stetig stieg, so ist der Garten nach wie vor ein Geheimtipp, vor allem für Liebhaber naturnaher Gärten mit überschäumender Vielfalt fern jedweder Sterilität. Im  Burggarten zu Gnandstein stört keine Giftspritze die Launen der Natur  - allein die kundige Hand des Gärtners zaubert mit spielerischer Leichtigkeit ein Meer aus Kräutern und Blumen. Auch deswegen ist der Garten anders – er ist Natur pur und ein Versuch, alternative Gartengestaltung in die Welt von morgen zu tragen. Besucher können mit Zeit und Muse schauen, suchen und entdecken. Die Faszination liegt im Detail. Fernab von  „größer – bunter - schriller“ ist es möglich, Spuren zu finden, die in eine Zeit führen, in der der Mythos, die Heil- und Zauberkräfte der Pflanzen allgegenwärtig waren. Dieser Garten lebt in all seinen Teilen.

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MilchpreiseChemnitzer Land 28.05. - Im Kampf um höhere Milchpreise beteiligen sich derzeit bundesweit Landwirte an einem unbegrenzten Lieferstopp. Seit Januar ist der Preis von 40 Cent auf knapp 27 Cent pro Kilogramm gesunken. Laut dem Bundesverband der Deutschen Milchviehhalter beteiligen sich Deutschlandweit insgesamt 32.000 Milchbauern an der Aktion. Auch in der Region Chemnitz nehmen Landwirte an dem Streik teil. Milchviehalter Frank Bernhard stoppte seine Lieferungen um ein Zeichen zu setzen. Frank Bernhard/ Landwirt aus Niederfrohna sagt dazu: „Die Milch wird nun, wie auch hier in Niederfrohna zum Teil an Kühe und Kälber verfüttert oder einfach in die Gülle gekippt.“ - denn zu nicht einmal kostendeckenden Preisen wollen die Bauern nach eigenen Aussagen ihre Milch nicht verkaufen. Zentrale Forderung des Verbandes und damit auch der Milchviehhalter sind 43 Cent pro Kilogramm. Doch nicht nur auf die Bauern hat der enorm niedrige Preis Auswirkungen. Bei weiter andauerndem Lieferstopp in der Region, bleiben die Regale, in denen wir sonst die frische Milch finden, wohl in Zukunft leer.

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BowlingNiederfrohna - Die Feuerwehrkapelle Göritzhain eröffnete am 25. Mai die Veranstaltung zur Einweihung der neuen Bowlingbahn des Sportvereins Niederfrohna. Nicht nur die neue Bowlingbahn wurde gefeiert. Seit Oktober letzten Jahres gehört dem Verein neben den Sportanlagen auch wieder der Grund und Boden. Vor 70 Jahren hatte durch politische Umstände und auch aufgrund von Misswirtschaft die Enteignung des Anlagevermögens des Vereins stattgefunden. Einem  sportinteressierten Fabrikanten, der damals den aufgelaufenen Kapitaldienst übernommen hatte, ist es zu verdanken, dass die Sportanlage weiterhin für  Sportzwecke genutzt wurde. Im letzten Jahr beschloss der Gemeinderat, auf Bitte des Sportvereins, die Rückübertragung. Gezahlt wurde vom SVN ein symbolischer Euro. Eine kleine Investition im Vergleich zu dem, was der Verein vor allem in den letzten Jahren für die Erweiterung der Sportanlagen  investierte.

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TierparkfestLimbach-Oberfrohna - Eingeladen vom Tierparkförderverein strömten am 25. Mai tausende Besucher aus der Region zum Tierparkfest. Zum umfangreichen bunten Programm gehörte selbstverständlich der Rundgang durch den Tierpark, in dem rund 90 Arten mit fast 400 Tieren leben - neben vielen einheimischen auch zahlreiche exotische. Bereits am Eingang wurden die Besucher von den neugierigen Mangusten begrüßt. Bei denen gab es im April Nachwuchs. Drei kleine Sonntagskinder, die im Gegensatz zu den großen Verwandten das Treiben zum Tierparkfest aus sicherer Entfernung beobachteten. Gelassener, weil schon älter, zeigte sich der Nachwuchs der Hochlandrinder. Wenig Scheu hatten ebenfalls die Bewohner des Streichelgeheges, die mit reichlich Leckerbissen verwöhnt wurden. 

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BenzinChemnitz - Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht in Sicht, diesen Eindruck haben die Autofahrer, wenn sie im Moment die Spritpreise an den Tankstellen sehen. Vor Jahren hatten die Grünen einmal 5 DM für den Liter gefordert, das könnte schon bald Realität sein. Allerdings hat die Regierung selbst daran wohl die kleinste Schuld. Eigentlich soll das Autofahren neben dem eigentlichen Zweck auch Spaß machen, das vermitteln die Automobilbauer immer. Doch angesichts eines Spritpreises, der inzwischen jenseits von Gut und Böse liegt, ist der Spaß zumindest beim Tanken schon lange vorbei. Das, was einige Parteien seit Jahren fordern, kommt nun aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung von allein - ein Umdenken beim Autofahren. Schließlich belastet es die Umwelt in einem nicht zu unterschätzenden Maße.

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RingenLugau - Landesmeisterschaft im Ringen Die jungen Ringer aus dem Landkreis Stollberg hatten am letzten Wochenende viel zu jubeln. Bei den Sachsenmeisterschaften der Jugend D in Lugau erzielten die gastgebenden Eichenkränze den zweiten Platz in der Vereinswertung. Sie holten drei Titel, zweimal Silber und einmal Bronze. Auch die Bilanz der Mattenflöhe vom Ringerverein Thalheim konnte sich sehen lassen. Die Drei-Tannen-Städter gewannen einmal Gold und zweimal Silber und wurden am Ende die viertbeste von den insgesamt 14 Mannschaften. Kurzweilige Duelle sahen die Zuschauer in der Turnhalle der Mittelschule am Steegenweg. In Punkto Spannung standen diese den Kämpfen bei den Großen kaum nach.

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BootsrennenCallenberg - Premiere am Stausee Oberwald. Mehr als 3.500 Zuschauer erlebten die Faszination eines Motorbootrennens. Der ADAC hatte zusammen mit dem Deutschen Motoryachtverband unweit des Sachsenrings den Internationalen etix.com Motorboot Grand Prix organisiert. Mit bis zu 110 km/h jagten die Vollkanzelrennboote über den Rundkurs auf dem Stausee. Die Rennkatamarane haben eine Motorleistung von 60 PS. Das Hautrennen wurde von den Skandinaviern dominiert. Sächsische Nachwuchspiloten erreichten Top-Ten-Platzierungen. Vom Veranstalter gab es ein großes Dankeschön an die Fans des Motorssports. Nicht nur der Rennsport auf zwei Rädern, sondern auch der abseits der Straße im nassen Element kam gut an.

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Malitex EsseWolkenburg - Am 13. Mai hatte man mit dem Abbruch der Industriebrache Malitex begonnen. 10 Tage später wurden die Abrissarbeiten von einem neugierigen Publikum verfolgt. Ausgerüstet mit Foto- und Videokamera wollten zahlreiche Zuschauer ein Ereignis für die Ewigkeit festhalten – die Sprengung des Industrieschornsteins. Das Umfallen der Esse nach der Zündung der Sprengladung war an und für sich weniger spektakulär. Viel gewaltiger wirkte das, was von dem 45-Meter-Riesen übrig blieb – nämlich ein riesiger Schutthaufen aus Ziegelsteinen. Bis Ende Juni sollen diese alle entsorgt sein. An der Stelle, wo vor über 200 Jahren ein Verarbeitungsbetrieb für Schafwolle und Flachs errichtet wurde, wird eine Grünfläche entstehen.

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neue Räume eröffnetWolkenburg - Mit einer kleinen Festveranstaltung wurden am 22. Mai, nach umfangreicher Restaurierung, die sechs Ausstellungsräume des Schlosses Wolkenburg eingeweiht. Die Restaurierung kostete rund 370.000 Euro. Ein Drittel des Geldes bezahlte die Stadt Limbach-Oberfrohna, die  zwei anderen Drittel wurden über das Förderprogramm der städtebaulichen Erneuerung vom Freistaat Sachsen und vom Bund aufgebracht. Rund ein Jahr dauerten die Restaurierungsarbeiten. Von den sechs Ausstellungsräumen ist einer der Familie von Einsiedel gewidmet, die vom 17. Jahrhundert bis 1945 in dem Schloss lebte. In einem anderen Raum wurde das Fritz-von-Uhde-Kabinett eingerichtet.

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