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Sonntag, 19.08.2018 (33.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Feuerwehrfest in NiederfrohnaNiederfrohna - Bei der Freiwilligen Feuerwehr Niederfrohna wurde vom 29. Juni bis 1. Juli, gemeinsam mit den Einwohnern der Gemeinde und vielen anderen Gästen, das  Feuerwehrfest  gefeiert. Neben viel Musik für alle Geschmäcker gab es auch sonst rundherum zahlreiche Angebote für die Gäste. Das Feuerwehr-Fest gibt es nicht nur, damit man etwas zum Feiern hat, es ist für die Freiwillige Feuerwehr Niederfrohna auch Eigenwerbung. Zu den Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren gehört es neben Brandeinsätzen, ebenso präventiv tätig zu sein. Deswegen fehlte beim Feuerwehrfest nicht der kleine Übungseinsatz. Bei einer Vorführung wurde gezeigt, wie schnell Grillpartys katastrophal enden können. Wenn zum Beispiel brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird. Gefährlich werden kann bei heißem Sommerwetter auch die falsche Aufbewahrung von Spraydosen. Im Auto, zum Beispiel, können bei hohen Temperaturen Spraydosen explodieren: Wer schneller grillen möchte, kann beim Einsatz von Beschleunigern hinterher mächtig alt aussehen: Präsentiert wurde zum Feuerwehrfest verschiedene Technik, diesmal auch das neue Auto der Freiwilligen Feuerwehr Geringswalde. Beim Feuerwehrfest gut an kommt immer die Möglichkeit, von der Drehleiter herab Niederfrohna zu erkunden.

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ADAC-Sachsenring Classic 2018Hohenstein-Ernstthal - Die ADAC-Sachsenring Classic 2018 war eine Regenschlacht für all die Piloten, die vom 22. bis 24. Juni ihre Renn-Maschinen auf der Grand-Prix-Strecke präsentierten. Volles Programm am ganzen Wochenende - von 8 Uhr morgens bis in den frühen Abend hinein, denn aufgefahren wurde ein großes Arsenal historischer Rennmotorräder und dazu jede Menge vierrädrige Rennmaschinen. Liebhaber von Motorsporttechnik durften die Maschinen nicht nur aus der Ferne bestaunen, es gab sie auch in den Boxen des Fahrerlagers hautnah für die Besucher zum Bestaunen. Darunter waren so einige Preziosen. So MV Augusta. Mit Motorrädern dieses italienischen Herstellers holte Giacomo Agostini 13 Weltmeister-Titel. Den erfolgreichsten Fahrer der Motorrad-WM begrüßte man im letzten Jahr anlässlich 90 Jahre Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal. Legenden des Motorsports fehlten in diesem Jahr ebenfalls nicht. Fleißig Autogramme schrieb unter anderem der 350-Kubik-Vizeweltmeister von 1956, August Hobl. Der mittlerweile 86jährige hat ebenfalls auf dem Sachsenring Geschichte geschrieben. Gefahren ist er hier mit seiner DKW. Zu sehen waren aber nicht nur Originale, sonder auch nachgebaute. Daran beteiligt ist Bernd Köhler. Wenn es um DKW geht, schlagen die Herzen vieler Motorradsportfans höher. Mit MZ kennt sich Bernd Köhler ebenso bestens aus, er arbeitete nicht nur in der Zschopauer Versuchsabteilung, sondern fuhr, zum DDR-Nationalkader gehörend, auch unzählige nationale und internationale Rennen mit den Motorrädern aus Zschopau. Und er tüftelt heute noch für Heinz Rosner, auch "Mr. MZ" genannt. Heinz Rosner war in den 60iger Jahren in der Motorrad-WM unterwegs. 5 x belegte er in der Gesamtwertung in unterschiedlichen Kubik-Klassen Platz 4 - 1968 wurde er in der 250-Kubik-Klasse WM-Dritter. Podestplätze errang er unter anderem auf dem Sachsenring.

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Bobby-Car- und Caretti-RennenBräunsdorf - Rennvergnügen der besonderen Art durfte man am 23. Juni in Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Bräunsdorf erleben. Der Feuerwehr-Förderverein hatte zum traditionellen Bobby-Car- und Caretti-Rennen eingeladen. Wer schnell ins Ziel möchte, braucht bei Caretti nicht nur eine gute Technik, sondern ebenso viel Armschwung, um das Brett zum Rollen zu bringen.  Das Bobby-Car- und Caretti-Rennen ins Rollen gebracht hat der Feuerwehr-Förderverein. Bräunsdorf war berühmt für sein Seifenkistenrennen, das bis 2012 15 Jahre lang am Pfingstwochenende stattfand und Piloten aus ganz Deutschland anzog. Der Aufwand, die Veranstaltung sicher über die Bühne zu bringen, konnte vom Feuerwehr-Förderverein nicht mehr gestemmt werden, deswegen entschloss er sich, nur noch das Bobby-Car- und Caretti-Rennen durchzuführen. Den Hut beim Feuerwehr-Förderverein Bräunsdorf hat seit diesem Jahr Sandra Ketter auf.

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Heavy 24 - 2018Stausee Oberrabenstein - Kurz vor 12 Uhr war am 23. Juni Einfinden am Start angesagt - für die Teilnehmer von Heavy 24 - das 24 Stunden Mountainbike-Rennen am Stausee Oberrabenstein in Chemnitz. Das Rennen sollte diesmal noch härter werden als es sowieso schon ist, denn die 12. Auflage war ein Regenrennen. Punkt 12 Uhr wurden als erstes die 8er-Teams in den Wettkampf geschickt. Es folgten die 4er- und 2er-Teams. Ganz zum Schluss starteten die Einzelkämpfer. Für alle hieß es: 24 Stunden Kampf auf der Piste rund um den Stausee. Um die Runden ging es - nämlich so oft wie möglich den 9,2 Kilometer langen Rundkurs und 142 Höhenmeter in 24 Stunden zu bewältigen. Mittendrin waren die Fahrer des Event-Teams aus Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Kändler. Alte Hasen, was dieses Rennen am Staussee Oberrabenstein anbelangt, denn seit 2008 ist man dabei, mit 8er-Teams bis hin zu Einzelstartern. Das Event-Team erreichte das eine oder andere Mal die Top 10. Die beste Platzierung gelang 2013. Das 4er-Team wurde 4. In diesem Jahr gingen die Kändlerer mit einem 2er- und zwei 8er-Teams ins Rennen. Das 2er-Team errang am Ende Platz 30 unter den 53 teilnehmenden Radsport-Duos. Die zwei Event-8er-Teams belegten Platz 20 und 21. Insgesamt waren bei den Männern 65 8er-Teams am Start. Damit Heavy24 der Nachwuchs nicht aus geht, findet jährlich auch ein Kinderrennen statt - auf kleinem Parcours. Gefahren werden keine 24 Stunden, sondern rund eine viertel Stunde.

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777. Jahrestag der urkundlichen Ersterwähnung von WolkenburgWolkenburg - Mit einer Festveranstaltung im Festsaal des Schlosses Wolkenburg startete man am 22. Juni in das Jubiläumswochenende 777. Jahrestag der urkundlichen Ersterwähnung von Wolkenburg. Zu Gast waren Bürger, die verschiedentlich im oder für den Ort wirkten oder auch auf andere Weise mit Wolkenburg verbunden sind, wie die Vertreter der Familie von Einsiedel, die über 300 Jahre das Schloss bewohnte und das Gut bewirtschaftete. Einen Rückblick auf die Geschichte des Ortes gab es vom Ortsvorsteher Reinhard Iser, beginnend bei 1241, der Ersterwähnung von Wolkenburg. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte der Ort an der Mulde vieles, was auch anderswo passierte - politisch, wirtschaftlich, kulturell. Sich hin zu einem Industriedorf entwickelt, kam nach der Wende 1989 auch in Wolkenburg das Aus für die ansässigen großen Betriebe. Nachdem Wolkenburg sich 1994 mit Kaufungen zusammenschloss, erfolgte im Jahr 2000 die Eingemeindung nach Limbach-Oberfrohna. Profitiert haben davon beide Seiten. Das Ortsjubiläum wurde am Samstag und Sonntag mit Gästen aus der Region gefeiert. Der stehende Festumzug bestand aus 14 Stationen, die, wie bei einem Festumzug üblich, die Historie des Ortes darstellten.  Ein Höhepunkt war der Zugverkehr auf der stillgelegten Bahnstrecke. Der Eisenbahnverein Hartmannsdorf, der einstmals ein Limbach-Oberfrohnaer war, hatte die Strecke für das Wochenende in Schuss gebracht. Gefahren wurde in zwei Richtungen - nach Waldenburg und Sonntag zusätzlich nach Penig. Samstag gab es Kurzfahrten in Richtung Hauboldfelsen.

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Bauarbeiten in der Geschwister-Scholl-OberschuleLimbach-Oberfrohna - Ferienzeit bedeutet nicht, dass in den Schulen nicht gearbeitet wird. Die schulfreie Zeit wird oftmals für Bauarbeiten genutzt, so auch in der Geschwister-Scholl-Oberschule in Limbach-Oberfrohna. Was ansteht, erfuhren Pressevertreter am 27. Juni bei einem Rundgang von Michael Claus, dem Fachbereichsleiter Stadtentwicklung: ...O-Ton... Nun geht es in die nächste Runde, in der steht auch so einiges an, unter anderem die Erneuerung der Dacheindeckung der zwei Kopfbauten. Hier wird eine Wärmedämmung und eine Blitzschutzanlage aufgebracht: ...O-Ton... Gebaut wurde die Schule Ende der 60iger Jahre, in der Zeit als das Wohngebiet "Am Hohen Hain" entstand. Geheizt wurde damals noch mit Kohle: ...O-Ton... Umgesetzt werden sollen im Innenbereich zudem noch die kompletten Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Arbeiten stehen auch im Außenbereich an, so sollen die Sportplatzanlagen erneuert werden: ...O-Ton... Auch für die Pestalozzi-Oberschule erhielt Limbach-Oberfrohna einen Fördermittelbescheid für umfassende Sanierungsarbeiten.

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Sommerfest im Kreisel in PenigPenig - Kaum zu glauben, aber trotz des Regens zog es nicht wenige Besucher zum Sommerfest im Kreisel in Penig. Bereits zum 5. Mal präsentierten sich hier die unterschiedlichsten Unternehmen, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr und verschiedenen Vereinen. Auch der Peniger Hochrad-Weltmeister Helmut Arnold ließ es sich nicht nehmen, dem Regen trotzend, seine Kreise im Kreisel zu drehen. Für die Kinder gab es verschiedene Mitmach-Angebote, dazu allerlei Möglichkeiten zum Basteln. Auch das Kinderschminken fehlte nicht, traditionell mit dem Pinsel. Es gab aber auch die Airbrush-Pistole. Die hatten die Colorjunkies mitgebracht, die Kinder-Tatoos auf die Haut sprühten. Eine tolle Sache boten die Mitarbeiter von Mitgas an. Die luden dazu ein, mit einem Kran in die Höhe zu steigen. Auch wenn es regnete, lohnte sich der Blick von oben in alle Himmelsrichtungen. Unten gab es derweil reichlich Programm, unter anderem vom Faschingsclub Penig. Auch für das leibliche Wohl der Sommerfest-Besucher wurde gesorgt. Was bei solchem schlechten Wetter immer gut kommt: ein schöner heißer Kaffee.

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Umweltminister Thomas Schmidt durfte den ersten Baggerhub vollziehenNiederfrohna - Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt durfte den ersten Baggerhub vollziehen, für das Projekt einer neuen Klärschlammverwertung. Mit dem ist der Zweckverband Frohnbach mit Sitz in Niederfrohna. ein innovativer Vorreiter.Dass der Zweckverband Frohnbach, dessen Klärwerk eine Reinigungskapazität für ca. 40.000 Einwohner besitzt, neue Wege beschreitet, die Biomasse, sprich den Klärschlamm, zu verwerten, hat einfache Gründe - wird für die Zukunft aber auch nutzbringend sein. Der Weg von der ersten Idee bis zum ersten Spatenstich für das Projekt Pyrolyseanlage zur dezentralen Klärschlammverwertung war ein langer. Die vom Zweckverband Frohnbach entwickelte Technologie könnte auch für andere Verbände oder Anlagenbetreiber von Interesse sein. Die Errichtung der Pyrolyseanlage zur dezentralen Klärschlammverwertung in Niederfrohna wird zu 80 Prozent mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Investiert werden rund 3,2 Millionen Euro. Eine Pilotanlage, wie die in Niederfrohna, ist immer mit Mehraufwand verbunden. Der Verband schätzt, dass spätere Wiederholungsprojekte vielleicht mit weniger als die Hälfte Kosten auskommen. Das werden die zu sammelnden Erfahrungen zeigen. Das Projekt ist außerdem Teil der Zukunftsinitiative simul des sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft. Der Freistaat Sachsen half dabei, denn bei dem Projekt geht es nicht nur um Kostenminimierung, es dient auch dem Umwelt- und Klimaschutz.

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Schulleiter des Hohenstein-Ernstthaler Lessing-Gymnasiums, Klaus HoppeHohenstein-Ernstthal - Als die ersten Töne erklangen, wähnte man sich in einer Trauerveranstaltung. Aber: er war nicht tot, sondern wurde nur in den Ruhestand verabschiedet, der Schulleiter des Hohenstein-Ernstthaler Lessing-Gymnasiums, Klaus Hoppe. Dass es für die Schüler des Gymnasiums, die die Festveranstaltung mit verschiedenen Einlagen kulturell umrahmten, ein Abschied von einem coolen Typen ist, verdeutlichte die Schülerrätin Johanna Pirl, die sich erinnerte.... Klaus Hoppe entschied sich vor vielen Jahrzehnten bewußt dafür, Lehrer zu werden, für Mathematik und Physik. Mit seiner Lehrtätigkeit begann er 1976 in einem Dorf in der Altmark. Aufgrund von Heirat zog er 1979 nach Hohenstein-Ernstthal und unterrichtete fortan an der Lessing-Schule. Sein Ziel war, aus der Lessing-Schule ein Gymnasium zu machen. In seiner Zeit als Schulleiter war er viel unterwegs - seine Schüler begleitend, die mit Kunstaktionen, Theateraufführungen, Chorauftritten und vielem mehr, das Lessing-Gymnasium weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machten. Unter Klaus Hoppes Leitung fanden umfassende Sanierungs- und Moderisierungsmaßnahmen statt. 13,5 Millionen Euro wurden investiert. Die Stadt ist seit über 20 Jahren Träger des Gymnasiums, zuvor war es der Landkreis. Zur Frage, wer Klaus Hoppes Nachfolger wird, gab es zu diesem Zeitpunkt noch große Fragezeichen.

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