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Donnerstag, 04.06.2020 (22.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Hainichener BlumenuhHainichen - In der Nacht vom 14. zum 15. April hatte jemand die Zeiger an der Blumenuhr im Stadtpark Hainichen verdreht. Der Bürgermeister Dieter Greysinger teilte auf der Internetseite der Stadt mit, dass durch das direkt wirkende Stangengetriebe das Uhrwerk im Uhrenhäuschen beschädigt wurde. Für den richtigen Hinweis, der zur Ergreifung des oder der Täter führt, setzte der Bürgermeister eine Belohnung in Höhe von 100 € aus. Es war nicht das erste Mal, dass sich rücksichtslose Menschen an der Uhr zu schaffen machten. Die Blumenuhr ist eine Attraktion im Stadtpark - ehemalige Hainichener schenkten sie 1935 ihrer Stadt. Vor 22 Jahren wurde das mechanische Uhrwerk generalüberholt. Es hat eine Laufzeit von 30 Stunden und wird deshalb von Frühjahr bis in den Herbst täglich aufgezogen. Auch wenn sie nun bis zur Reparatur erst einmal stillsteht, ist die Blumenuhr trotzdem schön anzuschauen. Andere Dinge stehen im Stadtpark Hainichen ebenfalls still. Aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit der Spielplatz verwaist. Gesperrt ist ebenso das Tiergehege. Die Tiere kann man nur aus der Ferne in Augenschein nehmen. Außer die Bewohner in den Vogelvolieren. Beobachtet werden die Vögel auch von diesem Strolch, der sich scheinbar ein klein wenig ertappt fühlt.

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Wolkenburger Schloßberg gesperrtDer Schloßberg in Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Wolkenburg ist seit 16. April gesperrt, sowohl für den Fahr- als auch für den Fußgängerverkehr. Grund ist die Erneuerung der Fahrbahn zwischen der Muldenbrücke und der unteren Einmündung Mühlenstraße. Außerdem wird ein Gehweg angelegt. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis Ende 2020 andauern. Umgeleitet wird über die Dorfstraße Kaufungen, die Ortsumgehung Niederfrohna sowie die ehemalige B 95.

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Erinnerung an Dietrich BonhoefferBlumen hat keiner niedergelegt - auf dem Dietrich-Bonhoeffer-Platz in Limbach-Oberfrohna. Vielleicht ist das auch nicht notwendig. Im April stehen hier die Bäume in Blüte – also immer, wenn sich der Todestag des Pastors und Widerstandskämpfers jährt, nach dem vor 5 Jahren der Platz benannt wurde. Eine Stele, die zur Einweihung des Dietrich-Bonhoeffer-Platzes hier aufgestellt wurde, erinnert daran. Das KZ Flossenbürg, wo er inhaftiert war, wurde vor 75 Jahren, am 23. April 1945, 14 Tage nach Dietrich Bonhoeffers Ermordung, von der US-Armee befreit. Limbach-Oberfrohnas ehemaliger Oberbürgermeister Dr. Hans Christian Rickauer hat sich intensiver mit Dietrich Bonhoeffer beschäftigt. 2017 erschien von ihm ein kleines Büchlein, das man sich auch in der Stadtbibliothek ausleihen kann: "Pastor im Widerstand".

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SV SachsenringFast wie ein Dornröschen-Schloß wirkt die Turnhalle auf dem Pfaffenberg. Seit 16. März sind aufgrund der Corona-Pandemie die Sportstätten auch in Hohenstein-Ernstthal geschlossen. Im vergangenen Jahr feierte im April die 1. Tischtennis-Mannschaft vom SV Sachsenring in der Grünen Hölle den Vize-Meistertitel in der 3. Bundesliga. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Saison 2019/20 vorzeitig beendet.

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Tetzner-MuseumIrgend jemand hatte, jetzt nicht mehr zu sehen, der Heinz-Tetzner-Büste am Tetzner-Museum in der Gersdorfer Hessenmühle einen Schutz für Mund und Nase angelegt und damit auf den Künstler aufmerksam gemacht, der am 8. März 100 Jahre alt geworden wäre. Eigentlich sollte, anlässlich des Jubiläums, unter dem Titel „Lebensbilder“ jetzt eine Sonderausstellung in der Hessemnühle zu sehen sein, leider kam die Corona-Pandemie dazwischen, weswegen auch das Tetzner-Museum schließen musste. Das haben seit der Eröffnung 2001 schon viele Kunstinteressierte besucht. So mancher begegnete hier dem Gersdorfer Ehrenbürger, der als Kriegsgefangener in Frankreich erste Aquarelle fertigte, nach dem Krieg in Weimar Kunst studierte und die Expressionisten Karl Schmitt-Rottluff und Erich Heckel kennenlernte, die ihn stark prägten. Seit 1954 lebte Heinz Tetzner wieder an seinem Geburtsort Gersdorf und war freischaffend als Grafiker und Maler tätig. 1960 wurde er Dozent an der Fachschule für angewandte Kunst in Schneeberg. Auf unzähligen Ausstellungen wurden Heinz Tetzners Werke gezeigt, mehrmals auch in der Kleinen Galerie in Hohenstein-Ernstthal. Seine Werke befinden sich heute in zahlreichen bekannten Sammlungen unter anderem in Berlin, Dresden, Weimar, Chemnitz und auch in Gersdorf. Hier starb Heinz Tetzner am 20. August 2007

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Euro-AkademieChemnitz - Mit der Corona-Schutz-Verordnung vom 20. April wurde es für jeden zur Pflicht, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Für den öffentlichen Raum wird das Tragen empfohlen. Zu Beginn der Corona-Krise wurde nicht nur Toilettenpapier zur Mangelware. Es herrschte ebenso ein Mangel an der Mund-Nasen-Bedeckung. Fatal für die, die nah am Menschen arbeiten müssen – wie zum Beispiel in Krankenhäusern oder in der Pflege. Um in dieser Situation zu helfen, hat sich die Euro-Akademie in Chemnitz entschlossen, selbst Masken herzustellen. Die Masken nähen - war das eine. Sie mussten auch an den Mann und die Frau gebracht werden. Seit Anfang April werden Masken an die Kooperationspartner in verschiedenen Landkreisen ausgeliefert.

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Pinguin-LandDas war der erste im Amerika-Tierpark in Limbach-Oberfrohna geschlüpfte Pinguin. Es war 2019 auch der einzige, obwohl mehr Eier gelegt wurden. Die Pinguin-Pärchen waren wahrscheinlich noch ein wenig zu unerfahren in der Brutpflege. Vor rund einem Monat verriet bei einem Pressegespräch Professor Klaus Eulenberger, der Vorsitzende des Tierparkfördervereins, dass schon wieder Eier im Pinguin-Land liegen. Diesmal, so sieht es aus, wird es ein kleiner Pinguin-Kindergarten, denn bis 3. April schlüpften bereits 3 Pinguin-Küken. Hier ein Foto vom Tierpfleger Mike Richter von einem der Küken. Bislang durften nur die Mitarbeiter die kleinen Pinguine in Augenschein nehmen – weil nur ihnen der Zutritt in den Tierpark gestattet war - nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie-Verordnung, sondern weil Ende März bei einer tot im Tierpark aufgefundenen Ente die Vogelgrippe festgestellt wurde. Die sofort eingeleiteten Schutzmaßnahmen konnten nun ein wenig gelockert werden, weil Tests bei drei weiteren verstorbenen Vögeln negativ waren. Nun kann man nur hoffen, dass auch die Verbreitung des Corona-Virus bald ein Ende hat und alle Interessierte im Amerika-Tierpark den Pinguin-Küken beim Wachsen zusehen dürfen.

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Markt-Brunnen in LunzenauMan kann sich gar nicht daran erinnern, ob und wann Prinz-Lieschen auf dem Markt-Brunnen in Lunzenau an den Osterfeiertagen hinter der Holz-Abdeckung versteckt blieb. Erinnern wird man sich aber mit Sicherheit an das Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie. In den vergangenen Jahren trug der Brunnen eine bunte Osterkrone, gefertigt von den Mitgliedern vom Lunzenauer Heimat- und Kulturverein. Die Räume der Oberschule standen ihnen sonst zur Verfügung. Wegen des Corona-Pandemie wurden Mitte März in Sachsen alle Schulen geschlossen. Die Fertigung woandershin zu verlegen, wäre auch nicht gegangen, weil jährlich rund 20 Vereinsmitglieder Hand in Hand an der Oster-Krone arbeiten und deshalb die Corona-Vorschriften hätten nicht eingehalten werden können. Deswegen gibt es in diesem Jahr keinen Osterbrunnen in Lunzenau.

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Neue Bäume für Hohenstein-ErnstthaHohenstein-Ernstthal hat nun ein paar Bäume mehr. Gepflanzt wurden die am 4. April an der Lindenstraße – Grundlage war der Beschluss zum Bürgerhaushalt im Stadtrat im Oktober 2019. Die Bäume sind Teil der Anlage Streuobstwiese. Diese anzulegen war ein Vorschlag der "Stadt-AG" der Karl-May-Grundschule. Gepflanzt wurden neben drei verschiedenen Apfel- und zwei Birnbäumen ebenso ein Kirsch- und ein Pflaumenbaum.                                                                               

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Schwibbögen leuchten leuchten auch in MittelsachsenDie Idee, in der Corona-Zeit den Schwibbogen leuchten zu lassen, als ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität, findet auch in der nicht-erzgebirgischen Region des Landkreises Mittelsachsen Anklang. Das berühmteste Weihnachtssymbol aus dem Erzgebirge leuchtete über Ostern in den Fenstern des Burgstädter Rathauses. In der benachbarten Gemeinde Taura gab es ebenso den Lichterbogen-Ostergruß. Auch in Mühlau schloss man sich der Aktion an.

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