Advertisement
Freitag, 23.04.2021 (16.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Frankenberger Stadtrat stimmte für die Bewerbung „Tag der Sachsen 2022“Der Frankenberger Stadtrat stimmte mit 16-Ja-, 4- Neinstimmen und zwei Enthaltungen für die Bewerbung „Tag der Sachsen 2022“ und beauftrage damit den Bürgermeister Thomas Firmenich, die Bewerbung vorzubereiten und beim Kuratorium „Tag der Sachsen“ einzureichen. Man rechnet bei der Durchführung von Sachsens größtem Volks- und Heimatfest mit bis zu 1,5 Millionen Euro Ausgaben. Der Freistaat gewährt eine Zuwendung von 700.000 Euro für die Durchführung der Veranstaltung und anstehende Investitionen. Ein Novum: dass die Stadt selbst über die Verteilung der Zuwendung entscheiden kann. Für Verwaltung und Personal stehen zusätzlich 100.000 Euro zur Verfügung. Über Sponsoren, Standgebühren, Parkgebühren etc. sollen weitere Einnahmen erwirtschaftet werden. Die Stadt selbst plant mit einem Eigenanteil in Höhe von 300.000 Euro, der aus der jährlichen Dividente, die die Stadt von der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft der enviaM erhält, finanziert werden soll. Wie die Pressestelle der Stadt mitteilt, sicherte auch der Landkreis Mittelsachsen Unterstützung zu. Das Festgelände kann sich vom Stadtzentrum bis zu den Naturerlebnisräumen Mühlbachtal und Zschopauaue erstrecken. Das Kuratorium „Tag der Sachsen“ wird wohl noch im März entscheiden, ob in Frankenberg 2022 der „Tag der Sachsen“ stattfindet. Nachdem 2019 die Landesgartenschau mit Bravour gemeistert wurde, würde eine Ablehnung eher überraschen.

weiter …
 

Burgstädt ruft zum FrühjahrsputzNachdem aufgrund der Corona-Pandemie 2020 der Frühjahrsputz in Burgstädt ausfallen musste, ruft der Bürgermeister Lars Naumann nun 2021zum Putz vom 22. bis 28. März auf. Der findet allerdings anders als gewohnt statt. Die Bürger sollen diesmal nicht gemeinsam, sondern „vor ihrer eigenen Tür fegen“. Die Mitarbeiter des Bauhofes werden indes in dieser Woche mit der Frühjahrsbepflanzung beginnen. Der Bürgermeister teilt außerdem mit, dass die städtischen Mitarbeiter bei Kontrollen immer wieder feststellen, dass Bürger im Stadtgebiet Müll ablagern. Er bittet deshalb, dass, wer Zeuge einer solchen Ordnungswidrigkeit wird, sich beim Ordnungsamt der Stadtverwaltung Burgstädt melden soll. Im Landkreis Mittelsachsen wurden im ersten Halbjahr 2020 rund 63.000 Euro für die Beseitigung illegaler Müllablagerungen ausgegeben. Mit 15,4 Tonnen nahm Sperr- und Hausmüll Platz 1 bei der Beseitigung illegaler Müllablagerungen ein. Es mussten zudem rund 7,5 Tonnen gefährlicher Abfall beseitigt werden. Beim Landratsamt Mittelsachsen nimmt das Referat „Recht, Abfall und Bodenschutz“ Hinweise zu abgelagerten Abfällen und den Verursachern aus der Bevölkerung entgegen - die Hinweise werden auch bearbeitet, wenn sie anonym eingehen. Werden Täter ermittelt, drohen diesen bis zu 100.000 Euro Bußgeld.

weiter …
 

KunstschaufensterEigentlich hat die Frankenberger Stadtgalerie am Baderberg 16 Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Weil wegen der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus die Türen nicht geöffnet werden durften, schuf das Team der Galerie ein Kunstschaufenster in den Schaufenstern der Einrichtung - die Möglichkeit Kunst zu genießen, auch wenn die Räume nicht betreten werden können. In den Schaufenstern werden unter dem Motto „Menschen.Bilder.Gedanken.“ im Wechsel Werke ortsansässiger Künstler gezeigt. Die Arbeiten sollten eigentlich ab Dezember 2020 die Wände in der Stadtgalerie zieren. Zum Tag der Druckkunst, am 15. März, veranstaltet die Stadtgalerie zusammen mit der JugendKunstSchule Frankenberg eine digitale Ausstellung. Über Bildschirmen in den Galeriefenstern werden vom 15. bis 26. März Arbeiten gezeigt, die bei den Kursen „AL-GRAPHIE – Lithographie einmal anders“ entstanden.

weiter …
 

Hundekot kann Nutztieren schadenFrankenberg - Nachdem es wohl durch die Coronazeit mehr Hundebesitzer gibt, mehren sich die Beschwerden über Hundekot auf Wegen und Plätzen in den Kommunen. Auch in Frankenberg, weshalb die Stadtverwaltung die Hundebesitzer bittet, ihren Hund davon abzuhalten, auf Gehwegen, Spielplätzen, öffentlichen und privaten Grundstücken sowie auf Wiesen und Äcker sein Geschäft zu erledigen. Unter anderem traten Landwirte an die Stadtverwaltung heran, weil Hundebesitzer ihre Tiere sich auf Wiesen und Feldern entleeren lassen. Die im Hundekot befindlichen Krankheitserreger und Parasiten landen unter anderem im Futtertrog von Kühen, so dass diese erkranken – die Folgen können sein : häufiger Tot- und Fehlgeburten und über Monate keine Milchabgabe.

weiter …
 

S454Wer von Wüstenbrand nach Hohenstein-Ernstthal fahren möchte, muss seit 1. März wieder die Umleitung nehmen, weil an diesem Tag Baustart für den letzten Bauabschnitt an der S454 war. Witterungsbedingt konnte der 220-Meter lange Abschnitt nicht wie die zwei vorherigen Bauabschnitte schon 2020 abgeschlossen werden. Bis Ende März werden nun auf dem letzten Stück die Fahrbahn und die Gehwege erneuert. Da das unter Vollsperrung geschieht, wird auch der Busverkehr umgeleitet. Von Ende März bis Mitte April soll unter halbseitiger Verkehrsführung die Baumaßnahme abgeschlossen werden. Insgesamt kostet die Maßnahme 1,2 Millionen Euro. Die Stadt Hohenstein-Ernstthal ist mit rund 245.000 Euro beteiligt. Den großen Rest bezahlt der Freistaat Sachsen mit Steuermitteln.

weiter …
 

ImageHartmannsdorf - „Wir brauen weiter“ steht auf einem Banner am Zaun der Brauerei in Hartmannsdorf. Wie vielen anderen Brauereien macht auch der vor den Toren von Chemnitz die Corona-Krise zu schaffen. Der Absatz von Fassbier liegt bei Null. Von anderen Brauereien hörte man, dass sie, weil auch Bier nicht unendlich haltbar ist, weggossen oder verschenkten, was nicht verkauft werden konnte. Während die Flaschen-Bier-Abfüllung läuft, steht die Fassbieranlage seit Wochen still. Auf dem Hof stapeln sich die leeren Fässer. Die vollen stehen gut temperiert in der neuen Lagerhalle, die noch vor der Corona-Krise 2020 gebaut wurde. Ruhig ist es hier, so wie in den Gaststätten oder auf den Festplätzen der Kommunen. Die Familie Hörnlein braut nicht nur Bier, sondern betreibt an der Talsperre Kriebstein auch ein Restaurant. 

weiter …
 

ImageStollberg - Eine leere Kasse – das, was die vorzuzeigen haben, die aufgrund der Corona-Verordnungen ihre Läden, Gaststätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen oder anderes schließen mussten. Sie bangen allesamt um ihre Existenz. Um auf die leeren Kassen, die Perspektivlosigkeit und auch Verzweiflung aufmerksam zu machen, starteten am 26. Februar Stollberger Händler und Gastronomen eine Aktion auf dem Hauptmarkt. Das seit 15. Februar auch in Sachsen erlaubte Click & Collect war ein kleiner Hoffnungsschimmer, zeigt sich aber weitgehend wirkungslos. Weil Kunden bei Click & Collect nach der Corona-Verordnung nur vorbestellte Ware abholen dürfen, ist die Auswahl ohne Beratung und Begutachtung schlecht möglich. Die Aktion am 26. Februar wurde auch von Unternehmern unterstützt, die trotz Corona arbeiten dürfen, aber auch an die Folgeauswirkungen denken. Schon jetzt klagen Kommunen, dass durch die Corona-Krise die Steuereinnahmen sinken. Geld, das fehlen wird, um in Infrastruktur, Schulen, Kindergärten, Sport-, Freizeit- und Kulturstätten sowie vieles mehr zu investierten. Heißt, die Corona-Krise trifft am Ende alle, auch die, die heute meinen, es geht sie nichts an, weil sie vielleicht einen coronakrisensicheren Job haben. Was die Corona-Staatshilfen anbelangt, sorgen die, hört man sich um, bei so manchem für Verzweiflung statt für Hilfe. 

weiter …
 

ImageDass das Berggasthaus auf dem Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberg nun 2021 110 Jahre alt ist, dürfte so manchem erst aufgrund der aktuellen Berichte über den Verkauf ins Gedächtnis gerückt worden sein. Die Mitglieder des Erzgebirgsvereins Hohenstein-Ernstthal brauchten diesen Anstoß nicht, denn das Berggasthaus ist ein wichtiger Teil in der Geschichte des 1883 gegründeten Vereins, der dabei half, den Pfaffenberg zu dem zu machen, was er heute noch ist: ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel. Dem ersten Vorsitzenden Karl Gruber, ein Strumpffabrikant, gehörte Land auf dem Pfaffenberg. Das hat er dem Erzgebirgsverein übertragen.  Der Verein begann mit der Gestaltung des Pfaffenbergs - durch Bepflanzungen sowie das Anlegen von Spazier- und Wanderwegen. Wie man dem historischen Stadtlexikon von Wolfgang Hallmann entnehmen kann, war ein Ziel, als der Erzgebirgszweigverein Hohenstein-Ernstthal gegründet wurde, der Bau eines Aussichtsturmes. Dafür wurde Geld angespart. 1910 beschloss der Verein, ein Berggasthaus zu errichten und das angesparte Turm-Geld – rund 11.000 Mark - einfließen zu lassen. Die Gesamtkosten betrugen für das Haus 64.000 Mark. Neben Einzeltragödien erlebte das Haus seit der Weihe im Jahr 1911 auch politische Umbrüche. Vom Kaiserreich zur Weimarer Republik, gefolgt vom Nationalsozialismus. 

weiter …
 

ImageDie Corona-Pandemie betreffend, gibt es nach dem Bund-Ländergespräch am 3. März einen neuen Beschluss mit Öffnungsperspektiven in fünf Schritten. Der 1. Schritt wurde mit der Öffnung von Schulen, Kitas und Friseuren seit 1. März schon gemacht. Mit dem 2. Schritt dürfen ab 8. März Buchläden, Blumenläden, Gartenmärkte öffnen. Körpernahe Dienstleistungen sowie Fahr- und Flugschulen darf man mit tagesaktuellem negativem Schnell- oder Selbst-Test nutzen. Ab dem 3. Schritt ist anderes, wie Kultur, Sport, Gastronomie oder Einzelhandel, abhängig von den Inzidenz-Werten unter 50 und von 50 – 100. Das Beispiel Einzelhandel betreffend: unter Inzidenz-Wert 50 ist ab 8. März, abhängig von der Verkaufsfläche, ein Kunde pro 10 bzw. 20 qm zugelassen. Von 50 bis 100 Inzidenz ist nur Einkaufen nach Termin erlaubt. Beim 4. Schritt, der am 22. März gemacht werden soll, ist der Einzelhandel nicht erwähnt. Beim 5. Schritt, vorgesehen ab 5. April, ist bei einem Inzidenz-Wert bis 100 für den Einzelhandel möglich, was ab 8. März nur ab einem Inzidenz-Wert unter 50 erlaubt war. Nach dem 5-Schritt-Plan dürfen ab 22. März bei einer Inzidenz von 50 bis 100 Außengastronomie, Kultur- und Sportangebote nur mit tagesaktuellem negativem Schnell- oder Selbst-Test in Anspruch genommen werden. In Sachen Teststrategie ist dem Bund-Länder-Beschluss zu entnehmen, dass Unternehmen in Deutschland als gesamtgesellschaftlichen Beitrag ihren in Präsenz Beschäftigten pro Woche das Angebot von mindestens einem kostenlosen Schnelltest machen. Im nächsten Punkt heißt es, dass allen asymptomatischen Bürgerinnen und Bürgern mindestens einmal pro Woche ein kostenloser Schnelltest ermöglicht wird. Die Kosten übernimmt der Bund. Falls der Test positiv ist, gilt sofortige Absonderung und ein Bestätigungstest mittels PCR. Dieser Test kann ebenfalls kostenlos durchgeführt werden. Mehr Informationen zum Bund-Länder-Beschluss erhalten Sie unter www.bundesregieung.de. Hier ist der komplette Beschluss der Videoschaltkonferenz vom 3. März abrufbar.

weiter …
 

ImageHohenstein-Ernstthal - Anstehen musste der Oberbürgermeister Lars Kluge und die Pfarrerin Anke Indorf nicht, als sie mit der Drehleiter nach oben steigen wollten, um Hohenstein-Ernstthal aus der Vogelperspektive zu betrachten. Denn den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hohenstein-Ernstthael wurde, aufgrund der Corona-Beschränkungen, nur im kleinen Rahmen die neue Drehleiter übergeben. Am 25. Februar überreichte der OB einen symbolischen Autoschlüssel. Auch wenn sie erst Ende Februar übergeben wurde, war sie ein großes Weihnachtsgeschenk. Nicht bei jedem Feuerwehreinsatz wird die Drehleiter benötigt, aber wenn, hat sie eine wichtige Funktion, zum Beispiel bei der Rettung von Menschen. Die neue Hohenstein-Ernstthaler Drehleiter war Teil einer Sammelbeschaffung von 4 Kommunen. Sie kostete rund 720.000 Euro. Rund 526.000 Euro steuerte der Landkreis per Fördermittel bei. Weil es eine Sammelbeschaffung war, gab es zusätzlich 20 Prozent Fördermittel. Mal sehen, wann das nächste Feuerwehrfest mit „Tag der offenen Tür“ stattfinden kann. Die treuen Besucher sind sicher auch neugierig auf die neue Drehleiter.

weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 51 - 60 von 4387