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Donnerstag, 13.08.2020 (32.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Bahnbrücke am KreisverkehrEin Sprayer an der Bahnbrücke am Kreisverkehr in Hohenstein-Ernstthal. Schon die Ausrüstung machte deutlich, dass da keiner illegal zu Gange war, sondern mit Genehmigung des Wandeigentümers. Sebastian Schindler, der Colorjunkie aus St. Egidien, arbeitete hier an einem Auftragswerk. Hintergrund sind die Schmierereien, die auch in der Karl-May-Geburtsstadt immer wieder auftauchen und alles andere als eine Verschönerung des Stadtbilds sind. Deswegen entschloss man sich, Farbe von denen ins Stadtbild bringen zu lassen, die das Handwerk verstehen. Sebastian Schindler gestaltete im vergangenen Jahr bereits die andere Seite der Brücke - nach einem Entwurf, der zusammen mit den Auftraggebern entstand, so wie auch das diesjährige Motiv. Der Weg zum Graffiti-Künstler verlief bei Sebastian Schindler fast klassisch. Auch als er Graffiti für sich entdeckte, war er niemals illegal mit der Sprühdose unterwegs. Da das Kunstwerk längere Zeit halten soll, arbeitete Sebastian Schindler nicht nur mit der Sprühdose,sondern auch mit normaler Farbe zum Streichen. Nach dem Bahnbrücken-Projekt warten schon die nächsten Projekte auf die Umsetzung. Wer schon die ganze Zeit überlegte, „Mensch, den kennste doch!“ - genau: die Colorjunkies trifft man auch bei verschiedenen Veranstaltungen an – da wird die Airbrush-Pistole geschwungen. Wegen Corona fielen zahlreiche Veranstaltungen aus. Und wer sich schon immer mal mit den Rennsportidolen fotografieren lassen wollte, der hat nun drei zur Auswahl.

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BälleGanz normal ist das Training des Laufvereins Limbach 2000 im Waldstadion Limbach-Oberfrohna zwar noch nicht, aber besser so als gar nicht - wie vor nicht allzu langer Zeit, als, wegen den Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie nichts möglich war. Als Anfang Mai das Trainig wieder beginnen konnte, hatten hatten die Sportler  allerhand Vorgaben zu beachten. Diszipliniert sind die Laufsportler auch jetzt noch. Der Wettkampf – die Möglichkeit, sich mit anderen zu messen – das treibt die meisten Sportler an. Diese finden aber nochimmer nicht statt. Der Mensch ist ja bekannt für seinen Erfinderreichtum – wenn die klassischen Wettkämpfe nicht möglich sind, geht man eben neue Wege, um sich mit anderen sportlich zu messen. So gibt es inzwischen Wettbewerbe, die jeder füfür sich und gegen die Uhr bestreitet. Noch mehr Spaß würde es freilich ohne die Corona-Pandemie machen. Trotz der Lockerungen ist vieles noch nicht wieder gestattet. Düster sieht es im Moment noch immer in Sachen Großveranstaltungen aus.

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Blumenuhr HainichenWie Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger auf der Internetseite der Stadt mitteilt, gingen weitere Spenden für die Blumenuhr im Stadtpark ein. Die wurde im April mutwillig beschädigt. Die Reparatur kostete 1800 Euro. Eine ortsansässige Firma spendete 1000 Euro, dem Beispiel folgten weitere Unternehmen und auch Privatpersonen. Es kam letztendlich mehr Geld zusammen, als die Reparatur der Blumenuhr kostete. Das wird man nun sinnvoll an anderen Stellen im Stadtpark einsetzen. Wie der Bürgermeister weiter mitteilt, hat man sich an den Sächsischen Landesdatenschutzbeauftragten mit der Frage gewandt, ob aufgrund der regelmäßigen Zerstörungen am Objekt eine Videoüberwachungskamera genehmigungsfähig ist. Wenn aus Dresden ein „Ja“ kommt, wird eine Kamera installiert, um, so der Bürgermeister, im Wiederholungsfall wenigstens die Chance zu haben, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

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Rico IllgenAnnaberg-Buchholz sollte in diesem Jahr ein großes Fest erleben - die 500. Auflage der berühmten Kät. Wegen der Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie fiel nun 2020 eines der ältesten Volksfeste in Mitteldeutschland aus. Das ist aber nur ein Fest von vielen. Andere Volks-Feste werden in diesem Jahr noch ausfallen, wie das Stadtparkfest in Limbach-Oberfrohna oder auch das Hohenstein-Ernstthaler Bergfest. Wegen der Coronapandemie hatte man im Frühjahr Großveranstaltungen bis 31. August verboten. Am 17. Juni, wenige Tage nach dem Interview mit Rico Illgen, fanden Bund-Länder-Gespräche statt. Man verständigte sich darauf, Großveranstaltungen bis Ende Oktober zu verbieten. Ausnahmen kann es geben, wenn die Einhaltung von Hygieneregelungen und eine Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten möglich ist. Einen Tag später erklärte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer gegenüber MDR Sachsen, dass Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern mit behördlichen Hygieneauflagen im Freistaat ab 1. September wieder stattfinden können. Außerdem sei man im Gespräch mit Veranstaltern von Volks- und Weinfesten sowie Jahrmärkten, diese Veranstaltungen schon nach dem 17. Juli zu ermöglichen. Rico Illgen gehört zu dem Berufsstand, der von den Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie besonders hart getroffen wurde. Er ist, wie sein Vater, Großvater und die Väter davor, Schausteller. Vater Klaus Illgen ist schon viele Jahre der Vorsitzende des Mittelsächsischen Schaustellerverbandes. Für viele blieb nur, Harz4 zu beantragen. Erschwerend kommt bei den Schaustellerbetrieben hinzu, dass es zumeist Familienbetriebe sind. Bei den Illgens ist das nicht anders. Sie haben inzwischen auf dem Totenstein einen kleinen Imbiss aufgebaut, um die Zeit des Stillstandes zu überbrücken. Der Totenstein im Rabensteiner Wald ist ein beliebtes Ausflugsziel.

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Sebastian MeyerDie Veranstaltung hätte eigentlich im März stattfinden sollen – wegen der Coronapandemie wurde nichts daraus - und auch jetzt, am 15. Juni, fand sie anders statt, als ursprünglich geplant. Nur im kleinen Rahmen empfing Limbach-Oberfrohnas Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel im Hotel Bock Vertreter der Ortswehren, um einen Kameraden aus dem Amt zu verabschieden. Sebastian Meyer, stellvertretender Gemeindewehrleiter und Sicherheitsbeauftragter, kümmerte sich ebenso um die Öffentlichkeitsarbeit. Der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel würdigte die Arbeit von Sebastian Meyer. Anerkennung gab es ebenfalls vom Kreisbrandmeister Alexander Löchel. Der Gemeindewehrleiter Sven Büchner schloss sich dem an. Auch Sven Büchners Vorgänger, Thomas Luderer, bedankte sich bei seinem einstmaligen Stellvertreter. Limbach-Oberfrohnas Ortswehren legten für ein besonderes Abschiedsgeschenk zusammen - eine Ruhebank. Auch wenn er es künftig ruhiger angehen möchte, die endgültige Ruhebank ist es für Sebastian Meyer noch lange nicht. Der Feuerwehr verbunden bleiben muss er, ganz logisch, auch aufgrund seiner Beförderung zum Brandinspektor. Bis zur Wahl wird Silvio Pester kommissarisch das Amt „Stellvertretender Gemeindewehrleiter“ innehaben.

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Turnhalle PleißaEigentlich war vom 26. bis 28. Juni das Dorffest in Pleißa geplant – das fällt ebenfalls der Corona-Pandemie zum Opfer. Ein kleines Fest gab es dafür am 13. Juni. Zu einem Tag der offenen Tür durfte erstmals die neue Turnhalle in Augenschein genommen werden, dazu der Umbau der alten Halle, in der sich nun die Umkleidekabinen und Sanitäranlagen befinden - unter anderem von der neuen Turnhalle über einen Durchgang zu erreichen. Was die Besucher präsentiert bekamen, beeindruckte sie. Die alte Turnhalle in ihrer Hülle zu erhalten, war ein großes Anliegen, als man das Projekt „neue Turnhalle“ anging, weil sie einst vom Turnverein in Eigenleistung gebaut wurde. Wie die Turnhalle zukünftig genutzt wird, präsentierte unter anderem der Nachwuchs vom TuS Pleißa. Der Basketball-Nachwuchs der Füchse aus Oberfrohna war ebenso in Aktion. Für diese Ballsport-Art begeisterte sich zur Turnhallen-Eröffnung auch das Maskottchen Limbo. Zukünftig gibt es in Pleißa Kampfsport. Der Judoverein Kodokan bietet hier montags von 16.30 bis 20.00 Uhr Training an. Einen kleinen Einblick gab es zum Tag der offenen Tür. Im Hinblick auf Sportstätten hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel in Limbach-Oberfrohna getan. Viele Projekte konnten dank Fördergelder umgesetzt werden. Für die Sporthalle in Pleißa nahm der Oberbürgermeister 2017 einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,13 Millionen Euro entgegen.

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Rathäuser wieder normal geöffnetSeit 15. Juni haben zahlreiche Rathäuser wieder normal geöffnet. Limbach-Oberfrohna bittet die Besucher, beim Betreten des Gebäudes Mund-Nasenbedeckung zu tragen und sich an die Abstandsregeln zu halten. In den Eingangsbereichen stehen Desinfektionsmittel bereit. Das Betreten der Stadtverwaltung mit COVID-19-verdächtigen Symptomen oder mit dem Wissen eines positiven Coronavirus-Nachweises ist nicht gestattet. In Hainichen wird man perspektivisch gesehen, als Lehre aus den Erfahrungen während der Coronapandemie, ein elektronisches Terminvergabesystem einrichten. Wer einen Termin vereinbart hat, wird bevorzugt bedient. Das Rathaus informiert, sobald die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen wurden. Ob, wann und wie die Rathäuser betreten werden dürfen, erfährt man unter anderem auch auf der Internetseite der jeweiligen Kommune.

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Frankenberger Welt-TheaterNachdem das Landratsamt Mittelsachsen das Hygienekonzept genehmigt hat, ist das Frankenberger Welt-Theater nun wieder geöffnet. Das Programm wird nach und nach hochgefahren. Gestartet wurden bereits die Breakdance-Workshops und Theaterproben. Nach dem Kinotag am 20. Juni folgt am 3. Juli ein Theaterfest und am 18. Juli Kunst in Sachen Design, Licht und Farbe. Anfragen zum Programm sind aktuell täglich über das Kinotelefon 037206/70876 oder das Kinohandy 0176/66436135 möglich.

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Oberfrohna erhält Spielplatz und VerkehrsgartenAn der Ecke Frohnbachstraße - Straße des Friedens in Limbach-Oberfrohna befindet sich derzeit eine große Baustelle. Hier entsteht, was man sich in diesem Ortsteil der Großen Kreisstadt schon lange wünscht - ein Spielplatz. Mit der Errichtung der Anlage konnte gleichzeitig ein weiteres Problem, die Füllung von Baulücken, angegangen werden. Bevor es hier einen Parkplatz gab, war das Gelände früher mit einer Mühle und danach mit einer HO-Kaufhalle bebaut. Neben diesem neuen Projekt wurden und werden in Oberfrohna noch andere verwirklicht. 

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Gert ZimmermannBeim Fussball kannte er sich bestens aus – Gert Zimmermann, der bekennende Dynamo-Dresden-Fan, der in seinem Stadion Ende der 80iger zum Kult-Stadionsprecher avancierte. Nach der Wende erfüllte er sich seinen Traum, Sportreporter zu werden und stieg zum Sportchef bei MDR1 Radio Sachsen auf. Auch wenn Fußball seine Leidenschaft war, schaute er auch gern über den Tellerrand. 2018 war Gert Zimmermann zu Gast beim Jahn-Rad-Kriterium in Niederfrohna. Mit seiner Art konnte Gert Zimmermann die Menschen für sich gewinnen. Der Star-Reporter verfolgte 2018 in Niederfrohna nicht nur die Rad-Rennen. Er widmete sich ebenso den prominenten Gästen und feierte zusammen mit den Radsportzuschauern. Mittendrin statt nur dabei. So, wie er schöne Eindrücke von Niederfrohna mit nach Hause nahm, werden sich viele gern an Zimmi erinnern. Gert Zimmermann starb nach schwerer Krankheit am 16. Juni im Alter von 69 Jahren.

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