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Freitag, 03.12.2021 (48.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Dali - Original oder FälschungWaldenburg - Salvador Dali – für Werke von ihm kann man mitunter ein ganzes Vermögen hinblättern. Nur ist die Frage: hat man dann auch ein Original erstanden oder doch nur eine Fälschung? Dali kann man seit einiger Zeit in den Sonderausstellungsräumen im Schloss Waldenburg in Augenschein nehmen. Tatort Dali - gefälscht wurde der spanische Künstler zuhauf. Die Geschichten drumherum sind teilweise kurios. Ein Lied davon kann auch der Leihgeber singen, der selbst das Pech hatte, einige Fälschungen zu erstehen. Es gab auch noch ein Gewinnspiel, das es ermöglichte, etwas von Dali zu gewinnen. Alle Besucher bis 30.09. nehmen jetzt an der der Verlosung teil. 

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100 Jahren Handball in Limbach-OberfrohnaAm 3. Septemberwochenende wollte der Ballsportverein Limbach-Oberfrohna ein großes Handballfest feiern, weil es seit 100 Jahren Handball in der Großen Kreisstadt gibt. Mittendrin sollte der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel sein, der hier 1985 als 11jähriger anfing, Handball zu spielen und hier 2014 seine Handball-Laufbahn beendete. Am 15. September verstarb der 47jährige unerwartet. Auf ausdrücklichen Wunsch seiner Familie entschlossen sich die Mitglieder des BSV, die Veranstaltungen zum 100. Handball-Jubiläum nicht abzusagen, sondern sie als Plattform zu nutzen, um ihren Vereinskameraden gebührend zu ehren. Für diesen ihren Freund wurde am 18. September Handball gespielt. Nachdem bereits am Vormittag die Minis ihre Trainingsstunde absolvierten, fand nach dem Mittag das Spiel der Ehemaligen statt. Die Freude an diesem Sport ist ihnen nicht abhanden gekommen, man kann sagen: „Einmal Handballer – immer Handballer“. Mit dabei war unter anderem Silvana Dathe, die mit Abstand erfolgreichste Handballerin, die Limbach-O. je hervorgebracht hat. Beim BSV Limbach-Oberfrohna spielten so einige bekannte Handballer. Der Verein selbst kann auch auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. Der Erfolg wird nicht geschenkt, sondern muss erarbeitet werden. Wer ein Meister werden will, sollte sich früh darin üben, wichtig deswegen auch die Nachwuchsarbeit. Dass in Limbach-Oberfrohna Handball gespielt wird, ist übrigens dem Berliner Max Heiser zu verdanken. Das von ihm 1915 für Frauen entwickelte Spiel „Torball“ wurde zwei Jahre später in Handball umbenannt und dafür das erste Regelwerk geschaffen. Mit dem Spiel sollte Mädchen und Frauen die Möglichkeit geboten werden, sich auszutoben. Nach kurzer Zeit weiterentwickelt, konnte man auch Männer für diesen Sport begeistern. 1921 fand die erste Deutsche Meisterschaft statt. Seit diesem Jahr wird auch in Limbach-Oberfrohna Handball gespielt. 

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Junge Philharmonie AugustusburgAugustusburg - Das 3. Septemberwochenende war zwar wettermäßig nicht das schönste Wochenende, aber gefeiert wurde trotzdem in Augustusburg. Von Freitag bis Sonntag bot das Kleine Stadtfest für die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Gleich am ersten Abend rockte die Stadt. Die Junge Philharmonie Augustusburg präsentierte unter der Leitung von Robert Pfretzschner ein Gemisch von Klassik bis Metal. Dass man mit Violine, Cello etc. rocken kann, haben schon verschiedene Musiker eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch in Augustusburg durfte man sich davon überzeugen. Der Bürgermeister Dirk Neubauer ist ebenso als Musiker unterwegs, ganz besonders hat es ihm U2 angetan. Ein Abend, den viele genossen, die man nicht unbedingt bei reinen Klassikkonzerten antrifft. Vielleicht ist ja der eine oder die andere auf den Geschmack gekommen. Auf jeden Fall ein toller Auftakt für das Kleine Stadtfest. Am Samstag gab es unter anderem die Kittelschürzenshow im Lehngericht. Wie man sehen konnte, kleidete die Arbeits- und auch Freizeitbekleidung vieler Omas und Mütter der alten DDR ebenso wunderbar die Herren der Schöpfung. In der St. Petri Kirche wurde indes andere Arbeitskleidung getragen. Diesmal hieß es für die Junge Philharmonie Klassik ohne Rock. Unter der Leitung von Pascal Kaufmann fanden in der Kirche Kurzkonzerte statt. Ausklang fand das kleine Stadtfest am Sonntag mit dem Naturmarkt.

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Hohensteiner JahrmarktHohenstein-Ernstthal - Der Hohensteiner Jahrmarkt erlebte am 18. und 19. September eine weitere Auflage. Trotz des Regens am Samstag blieben die Jahrmarktbesucher nicht aus. Weil, wegen der Corona-Pandemie, Feste nicht wie gewohnt gefeiert werden können, wird eben nun jede sich bietende Möglichkeit genutzt. Während in der Dresdner- und in der Weinkellerstraße Händler und Gewerbetreibende zum Einkaufsbummel einluden, gab es auf den Bühnen auf dem Altmarkt und im Stadtgarten ein buntes Programm: Dazu passte die Folkmusik des Duos Sverige Vänner. Auf dem Altmarkt erklang indes am Samstag Nachmittag Blasmusik von der Bernsdorfer Spätelese. Keine feste Bühne hatte auch in diesem Jahr The New Meadows – die Band sorgte zwischen Weinkellerstraße und Stadtgarten für Dixieland-Stimmung.

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Vortragsveranstaltung des TierparkfördervereinsDer Tierparkförderverein Limbach-Oberfrohna hatte für den 15. September zur ersten Vortragsveranstaltung im Jahr 2021 eingeladen. Eigentlich sollten in den Vor-Monaten schon Veranstaltungen stattfinden, die mussten allerdings wegen Corona ausfallen. Eröffnet wurde der Abend in der Parkschänke Limbach-Oberfrohna von Professor Klaus Eulenberger, dem Vorsitzenden des Tierparkfördervereins. Zu Gast hatte man an diesem Abend Dr. Arne Drews – Gründer und Vorsitzender von Nepalmed. Sein Vortragsthema war: „Medizin im Himalaya – von Menschen und Tieren in Nepal“. Der Humanmediziner berichtete von der Arbeit seines Vereins, die dort stattfindet, wo es kaum ausländische Touristen hin verschlägt. Mit seinen Bildern veranschaulichte Dr. Drews die Situation vor Ort. Das ist zum Beispiel eine Krankenstation. Ins Krankenhaus geht es nicht mit dem Sani-Wagen. Wer es sich leisten kann, der wird, wie hier, von der Zwei-Mann-Ambulanz über Stock und Stein transportiert. Ärmeren steht nur die Ein-Mann-Ambulanz zur Verfügung – ein Korb auf dem Rücken eines Trägers. Auch sonst ist das Gesundheitswesen nicht zu beneiden. Die Corona-Pandemie machte auch vor Nepal nicht Halt, wirkte sich aber auch deshalb dramatisch aus, weil die Touristen ausblieben. Einblick in Sachen Nepal bekommt man auch beim Lesen der Krimis, die Dr. Arne Drews geschrieben hat. Für den 13. Oktober ist die nächste Vortragsveranstaltung in der Parkschänke Limbach-Oberfrohna geplant. Ab 19 Uhr wird ein fotografierender Tierarzt von seinem besonderen Hobby berichten.

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BOX in Hohenstein-ErnstthalIn der Hohenstein-Ernstthaler Weinkellerstraße sticht ein orangefarbener Streifen hervor – im Haus mit der Nummer 15 befindet sich die Box. Die wurde am 14. September offiziell eröffnet. Hohenstein-Ernstthal ist nicht die erste Stadt, in der es ein Geschäft auf Zeit gibt. Die Idee der BOX stammt aus Belgien, so wie dort funktionieren nun auch die Boxen im Landkreis Zwickau. In die sollen Mieter einziehen, um ihre Geschäftsidee preiswert zu testen. Erster Nutzer der Box in Hohenstein-Ernstthal ist Tejas Hirsch. Er bietet Matratzen an, dazu Sitzmöbel für das Büro. Es fehlt ebenfalls nicht die Beratung, damit sich gut schläft oder sitzt. Nachdem andere Städte im Landkreis schon erste Erfahrungen mit der Box sammeln konnten, ist dies nun auch in Hohenstein-Ernstthal möglich. Die BOX kann von den Interessenten für einige Wochen zu günstigen Konditionen genutzt werden, um ihr Geschäftsmodell vorzustellen oder auszuprobieren, ob es funktioniert. Wenn die Zeit abgelaufen ist, heißt das nicht, dass mit der Box auch die Stadt verlassen werden muss. Also, wer eine Geschäftsidee hat und sich bislang nicht traute, die auszuprobieren, der hat nun eine günstige Gelegenheit.

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Entenrennen in FlöhaFlöha - An einem grauen Tag grelles Gelb – aber nur hier. Denn auf der Steg-Brücke in Flöha wurde es orange. Man sammelte einen großen Haufen Quietsche-Enten ein, weil am 18. September das Entenrennen veranstaltet wurde . Punkt 15 Uhr war Start des großen Rennens, bei dem Gesamtpreise im Wert von über 4000 Euro gewonnen werden konnten. Auf die Beine gestellt hatte die Veranstaltung die Wohnungsgenossenschaft Flöha in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Nachwuchssport. An dem Rennen teilnehmen durfte, wer 2 Euro für eine Ente investierte. Abgefischt wurden die Quietsche-Tiere am Zusammenfluss der Zschopau und der Flöha. Das Rennen sollte eigentlich im Rahmen des Flusspiratentreffens stattfinden, das jedoch aus allseits bekannten Gründen ausfiel. Auch ohne das Flusspiratentreffen wurde das Entenrennen ein großes Fest, ganz besonders für die, deren Enten zu den Gewinnern gehörten.

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Parkplatz an der KircheNiederfrohna - Dass man sich sonntags an der Kirche trifft, das ist nichts Neues – allerdings war das Treffen am 19. September an der Christuskirche in Niederfrohna kein gewöhnliches. Die Mitglieder der Kirchgemeinde wünschten sich einen Parkplatz für die Kirche und den Friedhof. Da auf der Hauptstraße eine Bushaltestelle ist, brachten die geparkten Fahrzeuge den Verkehr bei einem haltenden Bus regelmäßig zum Erliegen. Da der Grund um die Kirche Gemeindeeigentum ist, konnte nun ein neuer Parkplatz errichtet und am 19.09. freigegeben werden. Für Jan Kattner und seine Mitarbeiter, als die Ausführenden, gab es als kleines Dankeschön Gutscheine für ein kräftiges Frühstück. Anschließend wurde kein Messwein, sondern Sekt und Saft getrunken.

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Satire-WeihnachtsmarktNein, kein Film aus dem Archiv, sondern tatsächlich am 18. September passiert: Weihnachtsmarkt in Burgstädt. Der Burgstädter Satire-Weihnachtsmarkt hat einen Vorgänger. Der Prellbock in Lunzenau veranstaltete 2018 einen ähnlichen Weihnachtsmarkt. .Mit einer „Bieramide“ im Wohnzimmer ist der Familienfrieden gerettet, da braucht der EhepartnerIn nicht ständig aus der Küche das Bier mitbringen. Dass man einen satirischen Weihnachtsmarkt veranstaltet, hat einen einfachen Grund. Es soll der Konsumrausch und die immer eher in den Geschäften zu findenden weihnachtlichen Artikel anprangern. Bei den herrschenden kühlen Temperaturen schmeckte der Glühwein wenigstens auch im Sommer. Weihnachtlich war ebenso das Bühnenprogramm, das gestalteten unter anderem die Kinder vom Kindergarten Pusteblume. Die Kinder sangen für einen guten Zweck, denn ihnen galt in diesem Jahr eine Spendenaktion sowie den Kindern im Kinderheim Burgstädt. 

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Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel im Alter von 47 Jahren unerwartet verstorbenAm 11.September konnte man ihn noch in Limbach-Oberfrohna erleben - bei der Freigabe eines neuen Parkplatzes an der Hechinger Straße. Auch beim Familientag, wo er am Stand der Großen Kreisstadt den Gewinnern der DRK-Sonderblutspendenaktion gratulierte. Am 15. September kam die Nachricht, dass der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel im Alter von 47 Jahren unerwartet verstarb. 2015 wurde er zum Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt gewählt. Er war seit 2009 Stadtrat - erst für die SPD und ab 2014 für die Freien Wähler, für die er auch im Kreisrat saß. Der studierte Politikwissenschaftler und Historiker, der 2005 die Doktorwürde zum Thema „Sächsische Landesgeschichte“ erlangte, unterstützte als Mitglied verschiedene Vereine in der Stadt, engagierte sich unter anderem beim Stadtelternrat und als Major der Reserve im BVK Chemnitz beim Katastrophenschutz. Seit seinem 11. Lebensjahr spielte er Handball - bei der BSG Fortschritt Limbach, der BSG Grubenlampe Zwickau und von 1991 bis 2014 beim BSV Limbach-Oberfrohna, Dort war er viele Jahre Kapitän. Dr. Jesko Vogel hatte noch viele Pläne für Limbach-Oberfrohna, weshalb er 2022 wieder zur Oberbürgermeister-Wahl antreten wollte. Sein plötzlicher Tod sorgte für tiefe Betroffenheit. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter. Die Amtsgeschäfte im Rathaus Limbach-Oberfrohna werden zunächst vom Bürgermeister Robert Volkmann weitergeführt.

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