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Donnerstag, 04.06.2020 (22.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Unterflurcontaineranlagen für Glaseinwurf in FlöhaSeit über einem Jahr ist in Flöhas Lessing-Straße eine Unterflurcontaineranlage für den Glaseinwurf im Einsatz. Die sieht nicht nur schöner aus als die großen Container, es gibt außerdem weniger Geräusche beim Einwurf von Glas. 14.000 Euro kosteten die Tiefbauarbeiten und 17.000 Euro die Containeranlage. Finanziert wurde das Projekt auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen der Stadt Flöha und der Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH mit Mitteln des Dualen Systems Deutschland GmbH. Die Stadt Flöha übernahm 2000 Euro für die Planungsleistung. Die erste Anlage kommt gut an, auch weil auf die Einfriedung verzichtet werden konnte. Hinter den Trennwenden wird am Standort der klassischen Glascontainer mitunter illegal Müll abgelagert. Nun hat Flöha eine weitere Unterflurcontaineranlage bekommen – an der Rudolf-Breitscheid-Straße wurden die Altglas-Container in die Erde versenkt. Damit fallen auch hier die alten Container weg und verschwindet in der Stadt eine weitere Schmuddel-Ecke.

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Erdmannstorfer Bläserquartett spielt vom Kirchturm AugustusburgVier Musiker bewegten sich im Gänsemarsch durch die Stadtkirche St. Petri in Augustusburg. Sie wollten den Kirch-Turm erklimmen, denn samstags heißt es jetzt immer um 18 Uhr „Konzert vom Turm“, so auch am 4. April. Gestaltet wurde das Konzert diesmal von Mitgliedern des Posaunenchors Erdmannsdorf. Weil es in dieser Zeit Abstand halten heißt, war am 4. April nur ein Quartett im Einsatz.. Besondere freude bereitete die Mitwirkung, weil die Musiker zurzeit nicht so viel Auftrittsmöglichkeiten haben. Deshalb erklingt 17 Uhr täglich in den Ortsteilen Musik vom Balkon. Überall gibt es ein dankbares Publikum. Die Musiker des Posaunenchors Erdmannsdorf werden ebenfalls am Osterwochenende an verschiedenen Stellen und als Quartett musizieren.

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Ausgang nur im Radius von max. 15 kmOsterspaziergänge oder Wanderungen sind für viele jedes Jahr ein Muß. In diesem Jahr ist Ostern ganz anders. Mit der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wird jeder angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund wird untersagt. Sport und Bewegung im Freien ist erlaubt, aber laut der Verordnung vorrangig im Umfeld des Wohnbereichs. Das heißt, Ausflüge außerhalb des Wohnbereichs sind verboten, auch an den Osterfeiertagen. Was Wohnbereich genau heißt, erläuterte am 7. April das Sächsische Ober-Verwaltungsgericht, das einen Eilantrag eines Bürgers gegen die Corona-Schutz-Verordnung ablehnte. Unzulässig sind Ausflüge, wenn Zielorte nur unter Zuhilfenahme eines Kraftfahrzeugs oder des überörtlichen öffentlichen Personenverkehrs erreicht werden können. Gestattet ist nur, was zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden kann – in einem Bereich von 10 bis 15 Kilometern von der Wohnung entfernt. Von Polizei und Ordnungsbehörden gibt es auch am Osterwochenende Kontrollen. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. So sind beim Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund 150 Euro fällig.

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Schließfach für Toilettenpapier?Erst hatte Daniel Ivandic, der Inhaber von Kolibri in Flöha, die Idee, Klopapier zu verschenken und dann verloste er ein Bank-Schließfach. Wegen der Corona-Pandemie schloss er sein Eiskaffe. Stattdessen nahm er einen Job als Bank-Schließfach-Bewacher an und stellte fest, dass es derzeit auch eine große Nachfrage nach Schließfächern gibt. Deswegen kam er auf die Idee ein Schließfach für z.B. Toilettenpapier zu vermieten. Das wurde in den sozialen Medien publik gemacht. Es gab so einige Ideen. Mal schauen, welche der Eismann Daniel Ivandic als nächstes hat. Ach ja, die Ostereieridee auf der Breitscheid-Straße...

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FlamingolandWie das Landratsamt Zwickau am 27. März mitteilte, wurde am 26. März, nach der Untersuchung einer verstorbenen Ente, im Amerika-Tierpark in Limbach-Oerfrohna der Ausbruch der hochkontagiösen aviären Influenza H5N8, zu deutsch Vogelgrippe, amtlich festgestellt. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises wurde sofort eingeschaltet und dessen Auflagen von den Mitarbeitern des Tierparks und des Bauhofes der Stadt umgesetzt. Dazu gehörte, alle Vögel einzufangen und in den Ställen unterzubringen. Die Bewohner des „Flamingolandes“ kamen ins Winterquartier. Wo es möglich war, wurden Volieren mit Planen verschlossen und im Pinguinland errichtete man ein Schutzzelt. Der Zutritt zum Tierpark ist nur noch Mitarbeitern mit entsprechender Schutzkleidung gestattet. Da die Einrichtung derzeit aufgrund des Corona-Virus geschlossen ist, gibt es keine Auswirkung auf den Besucherverkehr. Ausdrücklich wird vom Amtstierarzt darauf hingewiesen, dass Geflügelhalter, die ihr Geflügel nicht ausschließlich in Ställen halten, sicherzustellen haben, dass: - die Tiere nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind, - die Tiere nicht mit Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, getränkt werden, - Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden. - außerdem Geflügelhaltungen nur von den zur Betreuung erforderlichen Personen betreten werden.

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Zweckverband FrohnbachWer schon einmal zum Tag der offenen Tür beim Zweckverband Frohnbach in Niederfrohna zu Gast war, erfuhr, wie im Normalfall hier gearbeitet wird. Im Moment ist, wegen der Corona-Krise, nichts normal, das heißt, die Arbeit beim Zweckverband Frohnbach sieht nun anders aus. Es wird aus Sicherheitsgründen zweischichtig gearbeitet, das heißt, die halbe Besatzung muss die gleiche Arbeit leisten, wie vordem alle gemeinsam. Nicht nur in der Verwaltung hat sich arbeitsmäßig einiges geändert. Gleiches trifft auch auf die Entsorgung bei Kläranlagen zu. Im Zulauf des Abwassers finden sich auch keine vermehrten Toilettenpapier-Derivate. Scheinbar haben alle reichlich Klopapier gebunkert, so dass nicht auf Ersatzmaterial zurückgegriffen werden muss, das, durch die Toilette in den Abwasserkanal gespült, zu Problemen führen konnte. Auch während der Corona-Krise laufen die Baumaßnahmen des Zweckverbandes Frohnbach in Limbach-Oberfrohna weiter.

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Wettinhain in BurgstädtBurgstädt - Schönstes Frühlingswetter, aber der Wettinhain in Burgstädt fast ein wenig trostlos verlassen. Eigentlich hätte hier am 28. März ab 10 Uhr der Frühjahrsputz stattfinden sollen. An Arbeit hätte es nicht gemangelt. Allerhand Müll war im Park zu entdecken und ebenso die Hinterlassenschaften der Wintermonate. Statt des regen Gewusels von freiwilligen Helfern - die auch in den vergangenen Jahren die Stadt für die Freiluftsaison herausputzten - nun weit und breit kein Mensch zu sehen. Der Frühjahrsputz wurde aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt, so wie man auch die Freizeitanlagen im Wettinhain und den Taura-Stein-Turm für Ausflügler gesperrt hatte. Im vergangenen Jahr feierte man das 130jährige Jubiläum der grünen Lunge Burgstädts. Es gibt hier viel zu entdecken, darunter den Anton-Günther-Stein mit dem vielzitierten Spruch: „Deitsch on frei wolln mer sei“. Die Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet die Reise-Freiheit verursachte, dass das Corona-Virus sich rings um den Erdball verbreitete - und nun kann man sich, bis auf weiteres, nicht einmal mehr in Deutschland frei bewegen. Bitter auch ganz besonders für die, die gern auf Schusters Rappen in ihrer Heimat unterwegs sind. Beliebte Wanderziele in Deutschland sind derzeit unerreichbar. 2019 war Burgstädt Gastgeber für den Verbandswandertag des sächsischen Wander- und Bergsportverbandes. Start- und Zielpunkt war der Wettinhain. Der Burgstädter Wanderverein als Ausrichter übergab den Staffelstab an die Naturfreunde Deutschland Ortsgruppe Löbau, die in diesem Jahr den Verbandswandertag ausrichten sollen oder sollten. Bis in den Mai hinein wurden Wanderveranstaltungen aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Wann man wieder frei auf Schusters Rappen in Deutschland unterwegs sein darf, weiß niemand.

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Schwibbogen-Licht als Zeichen der Solidarität und HoffnungHohenstein-Ernstthal - Die „Stadt uff dem hohen Stein“, die ihre Entstehung dem Bergbau zu verdanken hat, liegt zwar nur am Fuße des Erzgebirges, aber auch hier unterstützt man die erzgebirgische Aktion, in der Corona-Krise mit dem Schwibbogen-Licht ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung zu setzen. So leuchtet der große Schwibbogen auf dem Vereinsgelände des Freundeskreises Geologie und Bergbau. Auch in den Fenstern, vor allem in Ernstthal, entdeckt man derzeit den traditionellen erzgebirgischen Weihnachtsschmuck. Zahlreiche Schwibbogen leuchten ebenso entlang der Chemnitzer Straße im Chemnitzer Ortsteil Grüna.
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Lieferservice eines Stollberger MöbelhausesWegen der Corona-Pandemie mussten mit der Bekanntmachung der Allgemeinverfügung vom 18. März in Sachsen grundsätzlich alle Geschäfte schließen. Einige Geschäfte sind trotz der geschlossenen Verkaufsräume für ihre Kunden da, so wie das Stollberger Möbelhaus. In Zeiten von Corona gilt es für die Auslieferung auf die Hygiene ganz besonders zu achten. Das Beste daraus macht man auch in anderer Hinsicht. Das Möbelhaus nutzt die Zeit ohne Besucherverkehr, um einige Baumaßnahmen durchzuführen. Gebaut wird derzeit im Land auf vielen Baustellen. Dabei muss natürlich auch Vorsorge getroffen werden, dass die Mitarbeiter gesund bleiben. Im Umgang mit den Kunden werden die notwendigen Anforderungen eingehalten, es heißt vor allem: Abstand halten. Nachdem andere Wirtschaftszweige durch die Corona-Pandemie mit ganzer Wucht getroffen wurden, bleibt zu hoffen, dass es die Baubranche nicht auch auf diese Weise trifft. Und wenn die Corona-Krise hoffentlich bald vorbei ist und wieder Kunden begrüßt werden dürfen, können die den erweiterten Parkplatz mit Elektroladestation nutzen.

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Turmkonzerte in AugustusburgPunkt 18 Uhr startete am 28. März auf dem Turm der Stadtkirche St. Petri in Augustusburg ein kleines Blechbläserkonzert. Es wird jeden Sonnabend die tradition des Turmblasens wiedererweckt. Aufgrund der Virus-Situation halten die Musiker Abstand auf dem Turm. Am 28. März spielten Musiker der Jungen Philharmonie Augustusburg, es sollen aber auch andere heimische Musiker sich abwechseln. Zur Zeit kann es diese kleinen Turm-Konzerte nur für die Augustusburger geben. Sollte sich die Corona - Krise abschwächen und die Kontaktverbote wieder gelockert werden, kann man die kleinen Konzerte natürlich auch live erleben.

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