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Samstag, 27.07.2024 (30.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Am 12. Mai war wieder Radsporttag in Hainichen. Ausgetragen wurde das mittlerweile 12. Wolfram-Lindner-Gedächtnisrennen. Die jüngsten Radsportler waren beim Fette-Reifen-Rennen am Start – der Möglichkeit für Kinder, sich auszuprobieren. Aus dem Probierstadium schon lange heraus ist die Elite, die in Hainichen 64 Kilometer absolvierte. Am Straßenrand hatten sich allerhand Schaulustige eingefunden. Der berühmteste Gast dürfte Thomas Barth gewesen sein: der DDR-Radrennfahrer, der 1977 und 78 Junioren-Weltmeister wurde und in den 80er Jahren Kapitän der erfolgreichen DDR-Friedensfahrt-Auswahl war. Lange ist es her.

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Esche-Museum Limbach-Oberfrohna und Bauhaus. Das hat nichts mit den Gerüsten an der Hausfassade zu tun, sondern mit der neuen Ausstellung, die am 14. Mai aufgebaut wurde. Gewidmet ist sie dem Bauhaus-Künstler Kurt Schmidt. Das mechanische Ballett von Kurt Schmidt kann man als Übertragung der Funktionsprinzipien von Maschinen auf den Tanz verstehen. Mensch und Maschine – das Esche-Museum mit der Darstellung der Geschichte der Textilproduktion in Limbach-Oberfrohna und Umgebung also ganz passend als Ausstellungsort für Kurt Schmidts Bauhaus-Werk. Eines, das im Nationalsozialismus als „Entartete Kunst“ galt. Mit Kunst kann man Ideologie machen – Kunst kann sich allerdings auch Ideologie widersetzen. Den ersten Teil der Ausstellung kann man bis 28. Juli besichtigen. Dann erfolgt eine Umbauphase. Informieren kann man sich unter www.esche-museum.de.

 

Vormittags am 11. Mai, Chorgesang vor den Fenstern des DRK-Seniorenheimes in Hainichen. Nur die Generalprobe – richtig gesungen wurde drinnen. Das Ständchen galt Johanna Martin, die 100 Jahre alt wurde. Neben Hainichens Oberbürgermeister Dieter Greysinger hatten sich noch viele andere zum Gratulieren eingefunden. In Dresden geboren und aufgewachsen, zog Johanna Martin nach dem 2. Weltkrieg nach Hainichen. Seit 1955 gab sie Mandolinen- und Gitarrenunterricht. Selbst als 98jährige hatte sie noch einige Schüler. Dass Musik jung hält, dafür dürfte Johanna Martin ein gutes Beispiel sein.

 

In Hartmannsdorf fand am 1. Mai traditionell das 21. Oldtimertreffen statt. Vom Hühnerschreck bis zum Brummi konnte man auf dem Veranstaltungsgelände im Gewerbegebiet alles entdecken, was die Herzen von Oldtimerfreunden höher schlagen lässt. Neben Besuchern aus der Region, gab es auch die, die einige hundert Kilometer zurücklegten, um dabei zu sein. Durch das Wachsen der Veranstaltung, mussten einige Sachen neu konzipiert werden. So wurde das ganze Gelände anders aufgeteilt, um den Fahrzeugfluss besser zu gewährleisten und Staus bis zur Autobahn zu vermeiden. Massen von Händlern boten Ersatzteile an und eine Menge von anno dazumal. Wer Mai-Nelken suchte, wurde allerdings nur schwer fündig.

 

Ein Markt voller Oldtimer. An denen vorbei gehangelt, landete man am 4. Mai auf dem Johannisplatz in Limbach-Oberfrohna. Die Stadt hatte zum Bürgerfest eingeladen, in das das Treffen der Oldtimer integriert war. Dass Limbach-Oberfrohna nun ein eigenes Oldtimertreffen hat, ist Philipp Ohme zu verdanken. Bei dem Anklang, den es bislang findet, wird es auf jeden Fall fortgesetzt werden. Zwischen den Oldtimern konnte man Stopps einlegen, zum Beispiel in der Stadtbibliothek, die einen Tag der offenen Tür veranstaltete und zudem einen Flohmarkt mit in der BIBO ausgedienten Medien. Geöffnet hatte ebenso das Esche-Museum, das man allein oder bei

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An diesem Mann kam keiner vorbei, wer in der Region die großen und viele kleine Rummelplätze besuchte. Klaus Illgen moderierte von seinem Tutti-Frutti-Truck das Geschehen an den Los-Töpfen und ringsherum. 1947 in eine Schaustellerfamilie hineingeboren, übernahm er 30 Jahre später den Familienbetrieb und leitete zudem seit 1990 als Vorsitzender die Geschicke des Mittelsächsischen Schaustellerverbandes. Mit seinem Tutti-Frutti-Team war er unter anderem Initiator und Mitveranstalter des Chemnitzer Ballonfestes. Ein Fest lag ihm persönlich besonders am Herzen: das Stadtparkfest in Limbach-Oberfrohna, denn seine Vorfahren stammen aus dem kleinen Uhlsdorf, heute zu L.-O. gehörend. Als Schausteller immer unterwegs,

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Auf andere von oben herabschauen, soll man nicht. In Hainichen ist es erlaubt und seit 4. Mai wieder möglich – an diesem Samstag wurde die Camera-obscura-Saison gestartet – traditionell mit dem Camera-Fest. Auf dem Gelände rings um den Camera-Obscura-Turm hatten Vereine und Einrichtungen der Gellertstadt ihre Zelte aufgeschlagen und boten den Fest-Besuchern ein buntes Mitmachprogrammm an. Auf der Bühne hatte Zwini die Hüte auf, der zu denen die passende Musik lieferte. Was die Beköstigung betrifft, hatte der Ortsangelverband einiges in Sachen Fisch im Gepäck und die Mitglieder vom Jägerverband Hainichen Wildgulasch im Angebot. Die Kalorien los werden konnte man beim Besteigen des Camera-obscura-Turmes mit der schönen Aussicht auf Hainichen.

 

Nachdem Jahn Regensburg Futsal daheim im 2. Halbfinale HOT05 Futsal 5 zu 4 besiegte, stand für beide Teams am 4. Mai das 3. Halbfinale in der Futsal-Bundesliga an. Wie die 1. Halbfinalbegegnung, in der HOT05 3 zu 0 gewann, fand auch die 3. im HOT-Sportzentrum in Hohenstein-Ernstthal statt. Von Anbeginn war viel Bewegung im Spiel, mitunter mit viel Hektik. Auf beiden Seiten machte man sich daran, frühzeitig den Spielfluss zu stören und gab es die Momente kurz vor Tor. Nicht zu vergessen: die Aufreger. Wie hier: der Regensburger de Oliveira versucht, den HOT05er Maksym Solonyna einzuhaken, der befreit sich. Im nächsten Moment liegt de Oliveira am

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Vom 3. bis 5. Mai hieß es in Flöha „Frühlings-Zauber. Auf dem Gelände der alten Post gab es einen Miniaturmarkt und Interessierten stand die entkernte Post zur Besichtigung offen. Seren zukünftige Nutzung steht noch nicht ganz fest, jedoch sollen auf keinen Fall Wohnungen entstehen, da es bei der Wohnungsgenossenschaft als jetzigen Eigentümer schon genug Wohnungsleerstand gibt. Am 4. Mai sollte um 10 Uhr in Flöha außerdem der symbolische Spatenstich des geplanten Marktplatzes stattfinden. Aufgrund des Dachstuhlbrandes auf der Baustelle der „Alten Baumwolle“ zwei Tage zuvor, wurde die Veranstaltung abgesagt.

 

Am 2. Mai eröffnete die Stadt Frankenberg in den Räumen des Kommunikations- und Dokumentationszentrums Sachsenburg die Ausstellung „Sachsenburg – eine Gedenkstätte entsteht“. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Initiativen und unterstützt von der Staatsregierung sowie der Stiftung Sächsische Gedenkstätten gibt es seit Jahren Bemühungen, auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenburg eine würdige Gedenkstätte zu errichten. Nun startete man die praktische Umsetzungsphase. Mit der Ausstellung soll einer breiten Öffentlichkeit das

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