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Sonntag, 19.09.2021 (37.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Die BoxAuf der Weinkellerstraße in Hohenstein-Ernstthal, wo derzeit Arbeiten zum Breitbandausbau stattfinden, befindet sich die BOX, eine Idee aus Belgien, mit dem Ansinnen, leerstehende Ladenlokale wieder zu beleben. Menschen mit einer Geschäftsidee, gleich welcher, können sich in dieser "Box" ausprobieren. Die BOX gibt es bereits in anderen Städten im Landkreis Zwickau, der die Aktion startete. Es gibt dabei keine lange Mietbindung, sondern das Ladenlokal kann auch nur für 4 Wochen gemietet werden. Und das zu ausgesprochen günstigen Konditionen. Man kann sich mit vielerlei Ideen ausprobieren, so wie in den BOXEN der anderen 4 Kommunen. Wenn man sich in der Weltgeschichte umschaut – es gibt viele Große, die mal auf wenigen Quadratmetern, vielleicht in einer Garage, angefangen haben.

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Dieter Birr und Uwe Haßbecker im Eisenbahnmuseum HilbersdorfAuf dem Schauplatz Eisenbahn in Chemnitz-Hilbersdorf gab es am 17. Juli nicht nur etwas besonderes zu sehen, sondern ebenfalls etwas nicht alltägliches zu hören. Puhdys Maschine, Dieter Birr, intim – mit Liedern für Generationen.  Einer seiner Freunde saß neben ihn – ebenfalls nicht unbekannt : Uwe Haßbecker von Silly. Die zwei gestalteten zusammen den Abend im Lokschuppen des Eisenbahnmuseums. Es erklangen viele bekannte Songs, die auf Puhdys-Alben erschienen. Von Dieter Maschine Birr erfuhr das Publikum die Hintergründe zur Entstehungsgeschichtedes Songs "Hey John". Geschockt von der Ermordung John Lennons am 8. Dezember 1980 war nach Eingang der Nachricht nicht an Arbeiten zu denken und Dieter Birr klimperte mit einem Finger einige Töne - die Melodie zu diesem großartigem Song war geboren. Viele Tränen dürften auch geflossen sein, als am 22. Juli vor 25 Jahren die Frontfrau von Silly, Tamara Danz, den Kampf gegen ihre Krebserkrankung verlor. Klar, dass an dem Abend Silly-Songs nicht fehlten. Man schwelgte an dem Abend nicht nur in alten Erinnerungen, sondern präsentierte zudem Neueres von Maschine Solo. Ein Abend mit Legenden, vom dem es, wenn es nach dem Publikum geht, gern eine weitere Auflage geben darf:

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126. StadtparkfestHinweise auf Abstandhalten und andere Corona-Regeln gab es einige im Stadtpark Limbach-Oberfrohna. Wenigstens so feiern als gar nicht.  Bei der Organisation gab es, wegen der Coronapandemie, einiges mehr zu beachten als in der Vergangenheit.  So musste der Park eingezäunt werden und es gab eine Mengenbegrenzung. Klaus Illgen vom Mittelsächsischen Schaustellerverband eröffnete am 16. Juli zusammen mit Limbach-Oberfrohnas Oberbürgermeister das Stadtparkfest. Zu der tollen Veranstaltung gehörte auch in diesem Jahr der Faßbieranstich. Das ging schnell, so dass die trockenen Kehlen nicht lange auf das kühle Blonde warten mussten. Und dann war Feiern angesagt. Auch Familie Sommer reiste in diesem Jahr wieder aus Hambach an, der Partnergemeinde von Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Kändler, um gemeinsam mit den Stadtparkbesuchern zu feiern. Im Gepäck hatten sie wieder edle Tropfen, die sich nicht wenige in der Festwoche gönnten. Das Stadtparkfest ist das größte in der Stadt, aber nicht das einzige. So einige Feste stehen in diesem Jahr noch an. An Kultur fehlte es auch 2021 nicht zum Stadtparkfest, auf verschiedenen Bühnen gab es Musik und andere Unterhaltung. Aber am schönsten ist das Riesenradfahren.

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Frankenberg nun offiziell GarnisonsstadtFrankenberg - Die vielen großen schwarzen Autos, die auf den Hof rollten, kündigten an, dass hier hoher Besuch eintrifft. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer war schon da, gab Interviews und wartete mit auf dieses Auto, das als letztes vorfuhr und dem die Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer entstieg, als erstes begrüßt von Frankenbergs Bürgermeister Thomas Firmenich. Drinnen gab es einen musikalischen Empfang. Die Umrahmung für einen Festakt, der getrübt wurde durch die Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands, mit bislang über 160 Todesopfern. Für die wurde eine Schweigeminute eingelegt. Nach der Verleihung der Bezeichnung „Garnisonsstadt“ durften sich Frankenbergs Ehrengäste ins Ehrenbuch der Stadt eintragen. Obendrein wurde eine Medaille überreicht – zur Erinnerung an diesen Tag.

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ImageDie 2019 neueröffnete Begegnungsstätte Lindenhof in Niederfrohna ist nicht nur ein Ort, der zum Feiern einlädt. Man begegnet sich hier auch, um sich über ernste Themen auszutauschen, so unter anderem am 16. Juli. Bürgermeister aus verschiedenen Kommunen fanden sich ein – ehrenamtlich tätige Bürgermeister. Es ging um die Novelle der neuen Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen. Gefordert wird von ihnen die Wiedereinführung der Hauptamtlichkeit von Bürgermeistern bei mehr als 1000 Einwohnern sowie einen Ehrensold nach Ausscheiden. In der Diskussion - die der in Aue-Bad-Schlema hauptamtlich tätige Bürgermeister Heinrich Kohl leitete, der zugleich Vorsitzender des sächsischen Bürgermeistervereins ist - erklärten die Bürgermeister, warum sie sich für die Hauptamtlichkeit aussprechen. Die Hartmannsdorfer Bürgermeisterin Kerstin Nicolaus und Niederfrohnas Bürgermeister Klaus Kertzscher hatten seinerzeit die Diskussion angeregt und geschafft, dass zumindest die Aufwandsentschädigung für die ehrenamtlichen Bürgermeister erhöht wurde. Jetzt steht neben der Hauptamtlichkeit noch der Ehrensold zur Debatte. .Über den Ehrensold machten sich Politiker des Sächsischen Landtages Gedanken. Eine ehrenamtliche Bürgermeisterin berichtete, dass sie, wegen des Amtes, ihren Broterwerb viele Jahre nur in Teilzeit ausübte und einen Schock bekam, als sie ihren Rentenbescheid erhielt. In Vollzeit seinen Beruf ausüben und nebenher Bürgermeister sein, das geht eher schlecht.  Wie schwer es ist, Kandidaten zu finden, die ehrenamtlicher Bürgermeister werden wollen, war in den vergangenen Jahren nicht zu übersehen. 

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Kunst im RathausAm 21. Juli sah es am Vormittag im Treppenhaus des Hohenstein-Ernstthaler Rathauses ein wenig wüst aus. Eine Neugestaltung der weißen Wände stand an – mit Kunstwerken von Gisela Späth, die extra aus der Partnerstadt Hockenheim anreiste und zusammen mit der Leiterin der Kleinen Galerie, Silke Hirsch, die neue Ausstellung der Reihe „Kunst im Rathaus“ aufbaute. Gisela Späth zeigt Malerei und Grafik unter dem Titel „Mit Farbe und Struktur“. Gisela Späths künstlerischer Werdegang begann 1961. Am 22. Juli wurde die Ausstellung im Rathaus eröffnet. Siegfried-Otto Hüttengrund war auserkoren, zur Einführung ein Künstlergespräch mit Gisela Späth zu führen. Um sich darauf vorzubereiten, erschien er zum Ausstellungsaufbau im Rathaus. Die zwei Künstler kennen sich schon lange. Vielleicht folgt Weiteres in der Karl-May-Geburtsstadt, denn Gisela Späth hat noch reichlich künstlerische Pläne. Jetzt kann man erst einmal bis 1. Oktober „Mit Farbe und Struktur“ von ihr im Hohenstein-Ernstthaler Rathaus in Augenschein nehmen.

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ImageAm 30. Juli, einem Freitag, findet in der Stadthalle Limbach-Oberfrohna von 13 bis 19 Uhr eine Sonder-Blutspendeaktion statt. Die steht unter dem Motto „Vereine helfen – Vereinen helfen“ Für alle Vereinsmitglieder zwischen 18 bis 65 Jahren, die Blut spenden, werden 5 Euro in die Vereinskasse gezahlt. Dazu winken 500 €, 300 € und 200 € den drei Vereinen mit der höchsten Spenden-Beteiligung. Jeder Spender kann sich außerdem an einer Tombola beteiligen, die durch Gewerbetreibende der Stadt unterstützt wird. Anmelden kann man sich bis 29. Juli per QR-Code oder auf www.limbach-oberfrohna.de Die Sonderblutspendenaktion ist eine gemeinsame Aktion des DRK-Ortsvereins und der Vereine in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Stadthalle Limbach-Oberfrohna.

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Mondscheinsonate unterm BlätterdachAugustusburg - Ob der Mond scheint, konnte man nicht direkt sehen, aber es sich vorstellen, als am 16. Juli im Park an der Stadtkirche St, Petri in Augustusburg Beethovens berühmte Melodie unter dem Blätterdach erklang. Es war eine von vielen Veranstaltungen des Augustusburger Musiksommers. Neben Beethoven stand noch anderes auf dem Programm. Unter anderem Texte von Heine, Kästner, Erhard oder Busch – vorgetragen von Wolfgang Lohse. Musik erklingt seit Juni an verschiedenen Orten von unterschiedlichen Akteuren in Augustusburg. Nach dem großen Abschlusskonzert des Augustusburger Musiksommers am 31. Juli, wird Augustusburg jedoch nicht verstummen. Die Zuschauer in der Lichtensteiner Region, dürfen sich auch schon auf Musikgenuss freuen. Die Kaufmann-Brüder laden am 25. und 26. September zum Tastenfeuerwerk in die Lutherkirche Lichtenstein ein.

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35. KreisjungtierschauPleißa - Zumindest am Samstag war das Wetter alles andere als schön, was die Besucher jedoch nicht abschreckte . Der Rassekaninchenzüchterverein S416 Pleißa veranstaltete am 17. und 18. Juli die 35. Kreisjungtierschau. Eine Jury bewertet die Tiere, die bei den Ausstellungen präsentiert werden. Die prächtigsten Exemplare heimsten verschiedene Trophäen ein, die Sponsoren zur Verfügung stellen. Ohne Sponsoren wäre die Arbeit vieler Vereine heutzutage nicht möglich. Denn die Besucher wollen nicht nur Kaninchen schauen, sondern sich mit anderen austauschen oder sich mit einer Kleinigkeit stärken. Auch den Kindern soll etwas geboten werden, zum Beispiel das Streichelgehege. Und dann gibt es noch die Tombola, die betreut werden muss. Mitglied im Verein zu sein, heißt aber nicht nur Arbeit. Der Zusammenhalt wird ebenfalls mit den Nachbarn gefördert. Da die Schau nach dem Bau der neuen Turnhalle nun auf dem Platz an der Feuerwache durchgeführt wird, wurde am Samstag Mittagessen für die Feuerwehr-Kameraden zubereitet, die am Vormittag zu einem Übungseinsatz ausgerückt waren und danach kräftig Hunger hatten.

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Tatort-RundgangZum Glück war es am 10. Juli um 17 Uhr noch hell, als sich die Menschen auf dem Platz in Lichtenstein trafen, der einstmals ein Teich war. Der Nachtwächter Christian Bretschneider hatte sie hierher eingeladen, um von Mord, Gift und Tätlichkeiten zu berichten. Christian Bretschneider hatte die Archive durchstöbert und fand viele Geschichten, von denen manche, wie im Falle des Bergmannes Hermann, gut ausgingen, andere dagegen mitunter grausam tödlich. Der Nachtwächter führte die an schaurigen Geschichten Interessierten an Orte, an denen Dramatisches und auch Böses geschah. So manches Ereignis, wie das aus dem Jahre 1889, könnte genauso in der heutigen Zeit passiert sein. Wer am 10. Juli dem Nachtwächter folgte, erfuhr, dass Lichtenstein in mancherlei Hinsicht ein gefährliches Pflaster war, aber ebenso, dass das durch die Stadt im Grünen fließende Wasser für so manchen zur tödlichen Falle wurde. Was in der Stadt nicht fehlte, das war der Henker. Der Nachtwächter hat in den Archiven so viel Material gefunden, dass er im August zu einem weiteren Tatort-Rundgang einlädt, der führt dann durch den Ortsteil Callnberg. Für den ersten Rundgang am 10. Juli gab es so viel Voranmeldungen, dass Christian Bretschneider sich entschloss, am nächsten Tag nochmals die Runde zu gehen, um auch den zu spät Angemeldeten von Mord, Gift und Tätlichkeiten zu berichten.

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