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Donnerstag, 04.06.2020 (22.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Neue Verordnung und AllgemeinverfügungAm 1. April löste im Freistaat Sachsen die neue Verordnung und Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen die vom 22. März ab. Der Verkauf von Lebensmitteln, selbsterzeugten Gartenbau- und Baumschulerzeugnissen sowie Tierbedarf an mobilen Verkaufsständen unter freiem Himmel oder in Markthallen ist erlaubt, wenn durch geeignete Abstände zwischen den Verkaufsständen ein Mindestabstand der Besucher an den Ständen von 2 Metern gewährleistet ist. Es gilt immer noch, dass das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt bleibt. Zu den triftigen Gründen zählen der Arbeitsweg, der Weg zur Kindernotbetreuung, Wege zum Einkaufen, Arztbesuche etc. Untersagt ist der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern etc. Sport und Bewegung an der frischen Luft soll vorrangig im Umfeld der häuslichen Umgebung erfolgen, allein oder in Begleitung des Lebenspartners oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts. Wer bei Kontrollen durch die Ordnungsbehörden auf der Straße angetroffen wird, muss die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält. Mit der Verordnung und Allgemeinverfügung vom 1. April wurde die Durchsetzung der Verbote mittels Bußgelder und Strafen ergänzend klar geregelt. Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund kostet 150 Euro. Verstoß gegen das Besuchsverbot kostet 500 Euro. Überschreitung, der in der Rechtsverordnung vorgegebenen angegebenen Personenzahl kostet 500 bis 1000 Euro. Die Verordnung und Allgemeinverfügung vom 1. April ist unter www.coronavirus.sachsen.de abrufbar und ebenso auf den Internetseiten der Landratsämter und Kommunen.

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HectorAufgrund der Corona-Krise kann man derzeit keine Tierparks oder Zoos besuchen. Trotzdem tierischen Spaß erleben kann, wer das Glück hat, im ländlichen Raum zu wohnen. Bei den gestatteten Spaziergängen durch das eigene Dorf, zum Beispiel, gibt es, über den Gartenzaun geschaut, so einiges zu entdecken. Wie im Ferienhof Falkenau. Der musste ebenso wegen der Corona-Pandemie derzeit den Betrieb einstellen. Leben gibt es hier trotzdem, dafür sorgt die kleine Ziegenherde. Bei der gab es Nachwuchs. Sorgenkind war allerdings dieses kleine Braune - es sah erst nicht so aus, als würde man es durchbringen, aber dank viel Liebe und mit tierärztlicher Hilfe kann es nun den Frühling genießen. Getauft hat man das Zicklein auf den Namen Hector - und wie man sieht, es fühlt sich auf dem Ferienhof pudelwohl, wie auch seine Artgenossen.

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OB Dr. Jesko VogelOB Dr. Jesko Vogel zur Situation in und um Limbach-Oberfrohna

                                                                                                        

                                                                                                                                    


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Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna will schnell und unbürokratisch helfenWie die Stadt Limbach-Oberfrohna auf ihrer Web-Seite mitteilte, möchte die Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna schnell und unbürokratisch den Bürgern der Stadt helfen, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Die in Not Geratenen sollen einen formlosen Antrag an die Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna, Rathausplatz 1, 09212 Limbach-Oberfrohna richten. Es wird gebeten, kurz die Situation zu schildern und um Unterstützung zu bitten. Wichtig ist, die Bankverbindung anzugeben. Der Antrag soll so schnell wie möglich geprüft und die Unterstützung überwiesen werden. Da die Mittel der Stiftung begrenzt sind, bittet der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel um Spenden zugunsten der hilfsbedürftigen Einwohnerinnen und Einwohner von Limbach-Oberfrohna. Spenden können über die eingeblendete Bankverbindung angenommen werden: Bürgerstiftung Limbach-Oberfrohna, Sparkasse Chemnitz, IBAN: DE34 8705 0000 3514 0006 70, Betreff: Spende für hilfsbedürftige Bürger. Ein Beleg Ihrer Spende wird Ihnen selbstverständlich zugesandt. Daher werden im Betreff auch Ihre Adressdaten benötigt.

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Dirk NeubauerDirk Neubauer, Bürgermeister von Augustusburg, in einem Podcast zu Neuerungen in seiner Stadt, um die Corona - Krise möglichst gut zu bewältigen. Dazu gehört die Stadt-App ebenso wie ein Enkaufsdienst.                     

                                                                                                                                                                           



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Eisenkunstguss-Figuren im Schlosspark WolkenburgAm 19. März sollte eine öffentliche Führung durch den Schlosspark Wolkenburg stattfinden, um die Eisenkunstguss-Figuren zu präsentieren, die nun komplettiert wurden. Leider musste auch diese Veranstaltung aufgrund der Corona-Krise ausfallen. Es fand nur der Rundgang mit regionalen Pressevertretern statt. Barbara Wiegand-Stempel, Leiterin der städtischen Museen Limbach-Oberfrohna, sowie Reinhard Iser, der viele Jahre Vorsitzender des Schloßfördervereins war, gaben Auskunft, was es mit den Lauchhammer Eisenkunstgussfiguren auf sich hat, die Detlev Carl Graf von Einsiedel im 18. Jahrhundert im Park hatte aufstellen lassen.  Die jetzt im Schloßpark zu sehenden Figuren sind Duplikate. Man hatte sich entschlossen, die Originale zu ersetzen, nachdem 1989 die in Wolkenburg als Flora bezeichnete Figur gestohlen wurde. Flora ist eine der zwei Figuren, die seit Ende Dezember wieder im Park stehen. Die andere ist der Lykische Apoll. Beide konnten dank des Förderprogramms Entwicklung des ländlichen Raums gefertigt werden, so wie zuvor schon weitere Plastiken. 130.000 Euro kosteten alle Figuren zusammen. 70 Prozent des Geldes konnte durch Fördermittel aufgebracht werden. Wenn die Corona-Krise überstanden ist und man sich wieder nach Lust und Laune bewegen darf, sollte man es nicht versäumen, Schloss Wolkenburg samt Park einen Besuch abzustatten.

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ImageSonst jagt im Frühjahr eine Veranstaltung die nächste. 2020 fällt eine Veranstaltung nach der anderen aus, darunter viele traditionelle. Wegen des Corona-Virus sagte der Verein Internationales Radrennen „Rund um den Sachenring“ die 72. Auflage ab, die für den 11. April auf dem Sachsenring vorgesehen war. Eine Woche später, am 18. April, sollte der 27. Pfaffenberglauf stattfinden, der fällt nun auch flach. Für den 17. und 18. April war der 12. Roland-Zimmer-Jugendwettbewerb geplant. 87 junge Musiker wollten sich in Hohenstein-Ernstthal mit anderen an den Soloinstrumenten Gitarre, Mandoline und Zither messen - leider machte das Corona-Virus einen Strich durch die Rechnung. Viele Motorsportfans hatten sich auf die Sachsenring-Classic am zweiten Maiwochenende gefreut, zu der wieder Legenden des Rennsports zu Gast sein wollten. Die Veranstaltung wurde ersatzlos gestrichen. Am 4. April sollten in Sachsen die Jugendweihefeiern starten. Nun ist vorgesehen, alle Jugendweihefeiern bis einschließlich 10. Mai ohne Ausnahme in die Monate Juni, Juli, September und notfalls Oktober zu verlegen. Verschieben mussten auch andere, so die Parkeisenbahn Chemnitz, die eigentlich am 26. März wieder mit Volldampf ins Vergnügen wollte. Wann das nun möglich sein wird, weiß bislang noch niemand. Und ob am 30. April die Hexenfeuer brennen werden, steht auch noch in den Sternen.

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ImageSeit 12. März wäre im Esche-Museum Limbach-Oberfrohna die neue Sonderausstellung "Mit Wasserkraft“ – Spinnmühlen – frühe Fabrikbauten“ zu besichtigen gewesen Aufgrund der Entwicklung rund um das Corona-Virus wurde das Museum am 13. März bis auf Weiteres geschlossen. Die Ausstellung kann man nun trotzdem teilweise besichtigen – das Museumsteam hat am 19. März Texte und Fotos ins Internet gestellt, unter www.esche-museum.de.

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Bauernmarkt in Limbach-OberfrohnaSchon lange vor der Corona-Krise geplant war der neue Unverpackt-Bauernmarkt in Limbach-Oberfrohna. Der durfte am 21. März von 9 bis 13 Uhr stattfinden, da in der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen vom 18. März Wochenmärkte zu den Ausnahmen gehörten, die nicht vom Öffnungsverbot betroffen waren. Aufgrund der Virussituation mussten notwendige Hygieneauflagen eingehalten werden. Es hieß Abstand halten sowie eigene Mehrweg-Gefäße und Taschen mitbringen. Auch das Sortiment war eingeschränkt. Textilstände waren beispielsweise nicht zugelassen. Dafür wurden den Kunden frische und regionale Lebensmittel angeboten. Auch Pflanzen durften gekauft werden. Mitarbeiter der Polizeibehörde kontrollierten, ob die Auflagen eingehalten werden. Auch andernorts gab es Wochenmärkte. Viele nutzten die unter anderem, weil beim Einkauf unter freiem Himmel mehr Platz zum „Abstand halten!“ gegeben war als zwischen den Regalreihen in den Supermärkten. Die Organisation der Bauernmärkte in Limbach-Oberfrohna hat 2020 die Deutsche Marktgilde übernommen. Für die nächsten Monate waren weitere Bauernmärkte in der Großen Kreisstadt geplant. In der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen vom 22. März werden Wochenmärkte nicht als Ziel von Versorgungswegen für Gegenstände des täglichen Bedarfs erwähnt. Wie es weiter geht, bleibt abzuwarten.

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Bürgermeister Dieter Greysinger Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger zur Corona-Lage in seiner Stadt












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