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Donnerstag, 13.08.2020 (32.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

„Rund um den Sachsenring“Wegen der Corona-Pandemie fand die 72. Auflage des internationalen Rad-Rennens „Rund um den Sachsenring“ nicht am 11. April statt, sondern erst jetzt am 31. Mai. Schon in der Startaufstellung völlig ungewohnt, weil die Hygiene- und andere Corona-Vorschriften eingehalten werden mussten. Für die Organisatoren galt, diese Bestimmungen akribisch einzuhalten. In Europa wurde bis 14. März noch das Radrennen Paris-Nizza gefahren, dann war, wegen der Corona-Pandemie, auch mit Radsportwettkämpfen Schluss. Das Sachsenring-RadRennen am 31. Mai also ein neuer Start ins Wettkampfjahr 2020. Eine behördliche Genehmigung gab es allerdings nur für das Elite-Rennen. 52 Radsportler wurden für das Rennen zugelassen. Schade, dass die Veranstaltung ohne Zuschauer stattfinden musste. Weil nur das Elite-Rennen stattfand, legte man diesmal statt der gewohnten 70 Kilometer 122,5 Kilometer zurück, heißt, 35 Runden mussten auf der Motorrad-Grand-Prix-Strecke bewältigt werden.

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Tanzschule in Corona - ZeitenEine ganz normale Tanzstunde - würde man denken, gäbe es da nicht die Mund-Nasen-Bedeckung, die die Tanzlehrer Katrin Eylert und Tom Scharf im Tanzstudio Chemnitz tragen, wenn sie ihren Schülern näher kommen als die coronabedingt erlaubten 1,5 Meter. Die Maske: ein Detail von so einigen, die dazu beitragen, dass Tanzschule trotz Coronabeschränkungen funktionieren kann.  Auch andere Bereiche, wie die Bar, wurden umgestaltet, um die Corona-Regeln einhalten zu können. Wegen der am 18. März in Sachsen in Kraft getretenen Allgemeinverfügung - zum Schutz vor dem Coronavirus - mussten, wie viele andere, auch die Tanzschulen schließen:...O-Ton… Untätig blieb man in der Schließzeit nicht. Eigentlich wollten im Frühjahr, vor der Jugendweihe oder auch Hochzeit, noch so einige tanzen lernen. Da mit der neuen Sächsischen Allgemeinverfügung weiterhin „Abstand halten“ gilt, dauert es noch, bis die Tanzschulen zur gewohnten Normalität zurückkehren können.

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Denkmal in LangenstriegisWie die Stadt Frankenberg mitteilte, soll das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges am Friedhof Langenstriegis restauriert werden. Die Stadtverwaltung erhält Fördermittel in Höhe von 11.000 Euro, die die Landesdirektion Sachsen nach der Richtlinie zur Denkmalförderung des Staatsministeriums für Regionalentwicklung zur Verfügung stellt. Die Gesamtkosten liegen bei 22.000 Euro. Die Restaurierung beinhaltet die Reinigung und Ausbesserung der Porphyr-Steinelemente. Außerdem sollen die Schrifttafeln erneuert sowie das Umfeld hergerichtet werden.

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Bücher für die KunstAugustusburg - Für manche sind sie die schönste Tapete, für andere sind sie Staubfänger. Und einige haben sowohl als auch. Wer vorhatte, sich von seinen Staubfängern zu trennen, konnte dies, weil man ja Bücher nicht wegschmeißt, nun ohne schlechtes Gewissen. In Augustusburg wurden eine Woche, bis zum 4. Juni, Bücher gesammelt. Sie konnten in diese Holzboxen gelegt werden. Eine stand am Lehngericht und eine an der Post. Die aussortierten Bücher werden Teil eines Projektes von drei Künstlern, die ihren Lebensmittelpunkt für 6 Monate nach Augustusburg verlegt haben. Zurück gibt es die Bücher nicht mehr, weil sie bearbeitet und Teil eines kollektiven Rituals werden. Im Kollektiv zusammengearbeitet hat das Künstlertrio mit den Augustusburgern schon bei der Gestaltung des Maibaums.

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Blumenuhr im Stadtpark HainichenNachdem in der Nacht vom 14. zum 15. April die Zeiger an der Blumenuhr im Stadtpark Hainichen verbogen wurden, stand sie einige Wochen still. Jetzt drehen sich die Zeiger wieder. Die Reparatur kostete rund 1800 Euro. Die brauchte die Stadt nicht allein aufbringen, weil sich ein ortsansässiges Unternehmen mit 1000 Euro an den Kosten beteiligte. Bei der Reparatur musste unter anderem das Zeigerwerk demontiert werden, auch war die Neufertigung der Minutenwelle nötig. Die Stadt Hainichen hatte eine Belohnung zur Ergreifung des oder der Täter ausgesetzt. Noch gingen keine Hinweise ein.

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LimboSonst lud die Stadt Limbach-Oberfrohna anlässlich des Internationalen Kindertages zu einem großen Kinderfest ein. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Fest in diesem Jahr ausfallen. Nix für das Maskottchen Limbo, dass sich am 2. Juni auf den Weg machte, den Kindern eine andere Freude zu bereiten. Limbo besuchte Kindergarten in der Großen Kreisstadt, um ein Geschenkepaket zu übergeben. Für die Kleinen in den Einrichtungen war dieses Paket eine Nebensache, das Maskottchen fanden sie viel spannender und interessanter. Intensiv knuddeln, wie sonst, war allerdings diesmal nicht möglich - die Kindergartenkinder freuten sich trotzdem über den Besuch und hoffen, Limbo bald wiederzusehen.

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junger RotmilanMit dem Fernglas die Baumwipfel ausspähend – ganz klar der Vogelkundler Dieter Kronbach aus Limbach-Oberfrohna. Am 26. Mai war er nicht allein. Mario Liebschner begleitete ihn – ein Ornithologe aus Waldenburg, der an diesem Tag den schweren Part hatte, denn er musste auf einige Bäume hinauf, während Dieter Kronbach unten wartete. Für Mario Liebschner kein Hexenwerk, denn er ist Mitglied im Bergsteigerklub in Glauchau. Die zwei Vogelkundler und ehrenamtlichen Naturschutzhelfer waren am 26. Mai in den Wäldern bei Limbach-Oberfrohna unterwegs, um wieder zu beringen, diesmal den Nachwuchs der Rotmilane. Die langflügeligen Greifvögel, für die der lange, tief gegabelte rotbraune Schwanz charakteristisch ist, beginnen gewöhnlich Mitte März mit dem Nestbau – auf Bäumen – in rund 20 Meter Höhe. Zwei Wochen später startet die Eiablage und ab Mitte Mai schlüpfen die ersten Jungen.

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ParkeisenbahnWarten darauf, dass bei der Parkeisenbahn im Chemnitzer Küchwald die Türen geöffnet werden. Am 22. Mai startete die Parkeisenbahn in die Fahrsaison - die 2020iger dürfte seit Bestehen der Einrichtung – der erste Zug fuhr 1953 – die außergewöhnlichste sein. Wegen der Corona-Pandemie musste man nicht nur später, sondern auch anders starten als gewohnt. Ein Detail hat man sich Corona zum Trotz zum Start der Fahrsaison bewahrt: das Durchschneiden des berühmten weißen Bandes. Waren sonst, ganz besonders zum Saisonstart, viele Parkeisenbahner im Einsatz, muss nun mit weniger der Fahrbetrieb vonstatten gehen. Gefahren wird durch den Chemnitzer Küchwald, jedoch nur mit einfachen Fahrten. Im Juni gibt es auch keine Frühen Fahrten, da Schulklassen und Hortgruppen wegbleiben. Nicht nur das fiel und fällt weg, sondern dazu viele Veranstaltungen: Osterfahrten, Hexenfeuer, Ballonfest etc. - jährlich Highlights im Terminkalender, zu denen man mehr Fahrgäste begrüßte als an gewöhnlichen Fahrtagen. Trotz der Einbußen, die es allein seit 26. März gab, sind die Preise unverändert gegenüber den Vorjahren. Für alle, denen die Chemnitzer Parkeisenbahn am Herzen liegt, hat man im Eingangsbereich eine Spendenlaterne aufgestellt. Sonst waren die Fahrten durch den Chemnitzer Küchwald zum Saisonstart kostenfrei - dass das 2020 nicht der Fall war, dafür hatten die Fahrgäste Verständnis, von denen so einige gleich mehrere Fahrkarten kauften, um das nachzuholen, was ihnen in den zwei vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie entging.

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Limbach-Oberfrohnas StadthalleWann wird sich der Vorhang wieder öffnen? Eine Frage, die seit März viele antreibt, die aufgrund der Corona-Pandemie ihre Bühne schließen mussten und noch nicht wieder öffnen durften. Nicht nur Bühnenprogramm, sondern verschiedene andere Veranstaltungen finden normalerweise in Limbach-Oberfrohnas Stadthalle statt. Aber: seit März ist nichts mehr normal. Genau seit dem 14. März ist das Haus geschlossen.  Auch wenn keine Veranstaltungen stattfanden und finden, gab und gibt es es jede Menge Instandhaltungsarbeiten zu erledigen, für die im Normalbnetrieb kaum Zeit ist. Coronabedingt wurden viele Veranstaltungstermine hinfällig. Der Versuch, auch in Limbach-Oberfrohna ein Autokino zu installieren, floppte. Man kann nur hoffen, dass zeitnah wieder Normalität eintritt. Zur Zeit stattfinden darf die Tanzschule. Ihre erste Tanzstunde hatten viele vor der Jugendweihe - die Jugendweihe fand für Jugendliche aus Limbach-Oberfrohna und Umgebung auch jährlich in der Stadthalle statt. Augenblicklich ist die diesjährige Jugendweihe auf den 13.09. verlegt.

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Bahnhof FlöhaIm Herbst 2019 begannen auf dem Bahnhof in Flöha die Bauarbeiten zur Erneuerung der Bahnsteige und für die Errichtung von drei Aufzügen. Nachdem bereits eine Baustraße geschaffen und ungenutzte Bereiche an den Bahnsteigen zurückgebaut wurden, finden nun Arbeiten in der Personenunterführung statt – dafür wurde der Tunnel halbseitig gesperrt, weil die vorhandenen Treppenaufgänge künftig als Aufzugsschächte dienen. Reisende können die Bahnsteige trotzdem weiterhin durch die Unterführung und den gegenüberliegenden Treppenaufgang erreichen. Neben der Errichtung der Aufzüge sollen zusätzlich die Bahnsteige erneuert werden, derart, dass sich für mobilitätseingeschränkte Menschen die Bedingungen verbessern, unter anderem werden Blindenleitstreifen verlegt. Erneuert wird außerdem die Bahnhofsausstattung. Der Bund und die Deutsche Bahn investieren 5,2 Millionen Euro.

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