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Dienstag, 03.08.2021 (31.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

SachsenringSachsenring - Im vergangenen Jahr fand ein Spaziergang am Sachsenring statt – zu dem Zeitpunkt als eigentlich das Rennen der Moto-GP-Königsklasse gefahren worden wäre. Wegen Corona fiel das Rennen auf der Traditions-Grand-Prix-Strecke aus. 2021 soll das Rennen auf dem Sachsenring stattfinden, allerdings ohne Zuschauer. Bereits gekaufte Ticket behalten ihre Gültigkeit bis 2022. Und wenn da noch immer pandemiebedingt keine Zuschauer erlaubt sind, kann man vielleicht auf das darauffolgende Jahr hoffen. Am 14. Mai wurde per Pressemitteilung bekanntgegeben, dass der ADAC und der MotoGP-Rechteinhaber Dorna Sports ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bis mindestens 2026 fortsetzen. Heißt, in den kommenden 5 Jahren wird der ADAC gemeinsam mit Dorna Sports und der Unterstützung des Freistaats Sachsen den Motorrad Grand Prix Deutschland am Sachsenring veranstalten. Seit 1998 pilgerten jährlich rund 200.000 Motorradsportfans aus aller Welt an die Rennstrecke. Sie verfolgten nicht nur die Rennen, sondern machten die Region zudem zu einer großen Partymeile. Ob das nach der Corona-Pandemie-Erfahrung in den nächsten Jahren auch so sein wird, das bleibt abzuwarten.

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150 ehrenamtliche Arbeitsstunden für IndianerplatzMitglieder vom Tierpark-Förderverein Limbach-Oberfrohna tätigten am 14. Mai letzte Handgriffe, ehe das neueste abgeschlossene Projekt seiner Bestimmung übergeben wurde. Eigentlich wollte das der Vorsitzende des Vereins, Professor Klaus Eulenberger, machen, krankheitsbedingt war er allerdings verhindert, weswegen sein Stellvertreter Dr. Werner Pelz die Aufgabe übernahm. 150 ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten Mitglieder des Tierparkfördervereins, um den Indianerplatz fertigzustellen. Der erste Teil konnte bereits 2014 übergeben werden. Mit dabei war seinerzeit der nun im Dezember verstorbene Künstler Johannes Borges, er hatte zusammen mit Eva Maria Meier mit Pinsel und Farbe an der Gestaltung mitgeholfen. Vergangenes Jahr half er bei der Farb-Auffrischung. Er hätte gern noch anderes in Angriff genommen, leider kam der Tod dazwischen. Vor der jetzigen Übergabe widmete sich Eva Maria Meier der Gestaltung eines Irokesen. Der neue Indianerplatz kann nun von den Besuchern des Amerika-Tierparks erkundet werden. Am 13. Mai durfte die Einrichtung wieder öffnen. Auch sehr zur Freude der Bewohner, die die neugierigen Gäste vermisst haben. In der Zeit, in der geschlossen bleiben musste, ging das Leben hier trotzdem weiter, zum Beispiel im Pinguinland. Dort schlüpfte am 1. Mai der erste Nachwuchs, wenige Tage danach der zweite. Die 21 Pinguine brüteten auf 11 Eiern. Mal schauen, wie groß der Kindergarten insgesamt wird, denn nicht aus jedem Ei schlüpft ein Küken. Bei den Flamingos scheint sich ebenso Nachwuchs anzubahnen. Die Bruthügel sind bereits errichtet.

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Tanzprojekt LaboraHohenstein-Ernstthal - Letzte Arbeiten vor der Generalprobe. Licht gesetzt in einem Raum, in dem einstmals Webstühle klapperten und in dem seit 1995 Textil-Industriegeschichte aus Hohenstein-Ernstthal und der Region präsentiert wird. Der Internationale Museumstag, am 16. Mai, gab den Anlass, sich der Industriekultur auf besondere Weise zu widmen. Getanzt wurde in dem Museum am 16. Mai nicht zum ersten Mal. Die Konzeption und Choreografie des Tanzprojektes „Labora“ stammt von Irina Pauls, die auf die 100 zusteuert, was die Inszenierung eigener Werke anbelangt, auch in den Bereichen Musiktheater und Schauspiel. Das Tanzprojekt „Labora“ ist 2019 entstanden. Es benötigt freilich auch Tänzerinnen und Komponisten, die die Konzeption und Choreografie umsetzen. Wer ein Faible für Industriekultur hat und sich dazu in Kunst auszudrücken weiß, findet im Hohenstein-Ernstthaler Textil- und Rennsportmuseum reichlich Inspirations-Material.  „Labora“ ist ein Tanzprojekt, das auch in anderen Industriekulturstätten funktioniert. Kunst und Kultur musste seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 an vielen Stellen ohne Publikum auskommen. Wer den Livestream aus dem Textil- und Rennsportmuseum verpasst hat, wird ihn später auf der Homepage des Museums finden.

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Gert-Hofmann-Bibliothek Limbach-OberfrohnaFür Leseratten gibt es gute Nachrichten. Die Gert-Hofmann-Bibliothek Limbach-Oberfrohna ist ab 25. Mai wieder offen. Die Dienstleistungen sind allerdings auf Medienausleihe und Medienrückgabe beschränkt. Es dürfen nur maximal 13 Kunden gleichzeitig eingelassen werden, die maximal 15 Minuten Verweilzeit haben. Zur Kontaktnachverfolgung ist das Ausfüllen eines Kontaktformulars oder die Nutzung einer Corona-Warn-App Pflicht. Der Zutritt ist außerdem nur mit Mund- und Nasenschutz möglich. Wie die Bibliothek mitteilt, wurde die Ausleihe von Büchern und sonstigen Medien automatisch bis 18. Juni 2021 verlängert. Säumnisgebühren werden bis zu diesem Zeitpunkt nicht erhoben.

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Korrektur in Sachen „Selbstauskunft bei Selbsttests“Am 18. Mai veröffentlichte das sächsische Sozialministerium eine Korrektur in Sachen „Selbstauskunft bei Selbsttests“. Die Selbstauskunft ist laut COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung der Bundesregierung nicht mehr zulässig. Zulässig ist nur ein Testnachweis von Teststellen oder -zentren. Ein Test direkt vor Ort unter Aufsicht, zum Beispiel beim Frisör, oder ein Testnachweis im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal oder unter Aufsicht. Die Testpflicht entfällt beim Betreten des Außengeländes von Schulen und Horten zum Bringen und Abholen von Kindern. Es besteht außerdem keine Testpflicht mehr für geimpfte oder genesene Besucherinnen und Besucher in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Für Beschäftigte in Alten- und Pflegeinrichtungen sowie für Gäste von Tagespflegeeinrichtungen bleibt die dreimalige Testung in der Woche bestehen. Für Geimpfte und Genesene entfällt die Testung. Das hat erst einmal bis 30. Mai 2021 Gültigkeit - bis die nächste sächsischen Corona-Schutz-Verordnung in Kraft tritt.

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Brückenbau in HennersdorfAugustusburg - Viele Menschen verirren sich nicht bis ans hintere Ende des Schönthalweges im Augustusburger Ortsteil Hennersdorf. Wer doch, findet dort momentan eine große Baustelle vor – an der Brücke, die über die Zschopau führt – hinüber zu Wochenendgrundstücken und einem mittelständischen Unternehmen. Die Brücke soll erneuert werden. Wie man dem Augustusburger Amtsblatt Nr. 1 2020 entnehmen kann, war das schon im Jahr 2020 angedacht. Zu viel Feuchtigkeit zog in das Holz der alten Brücke ein, weshalb man sich entschied, die durch einen modernen Stahlbau zu ersetzen. Am 2. Juni 2020 gab es einen Stadtratsbeschluss zur Vergabe von Bauleistungen zur Sanierung der Schönthalbrücke mit einer Brutto-Auftragssumme von rund 1,1 Millionen Euro. Ende Juli gab es einen weiteren Beschluss zur Vergabe von Bauleistungen mit einer Brutto-Auftragssumme von rund 1,2 Millionen Euro. Damit lag man rund 343.000 Euro über der ursprünglichen Kostenschätzung. Zu veranschlagen waren die Mehrkosten zusätzlich im Haushaltsjahr 2021. Am 23. Februar dieses Jahres beschloss der Stadtrat, Mehrkosten in Höhe von rund 62.000 Euro brutto an die Firma zu vergeben, die die Bauleistung erbringt. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Baumaßnahme mit Mitteln aus dem Fördertopf. Wer vor Pfingsten die Baustelle begutachtete, konnte sehen, dass über dem Fluss ein neues Bauwerk entsteht. Ein provisorischer Weg über die Zschopau, der hoffentlich nicht bei Hochwasser verschwindet, sondern erst, wenn die neue Brücke ihrer Bestimmung übergeben wird.

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Historischer BrifkastenWer Urlaub in der Gellertstadt Hainichen macht und traditionell per Post Grüße in die Welt verschicken möchte, kann seit Anfang Mai die Post in einen besonderen Briefkasten einwerfen. Am Rathaus hängt ein seltenes und historisches Briefkastenexemplar, das, wie der Oberbürgermeister Dieter Greysinger auf der Internetseite der Stadt Hainichen mitteilt, im Auftrag der Deutschen Post aufgearbeitet wurde. Gelehrt wird das gelbe Schmuckstück Montag bis Freitag 16 Uhr sowie Samstag 10 Uhr. Außer zwischen Weihnachten und Neujahr. Da wird der Briefkasten abgenommen, um zu vermeiden, dass er durch Silvesterböller beschädigt wird.

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Kindermarkt der Kinderhilfe LichtensteinLichtenstein - Wie 2020 gehen auch im 2. Corona-Jahr mit dem Frühling die Inzidenz-Zahlen runter, so dass nach und nach Lockerungen der Corona-Regeln vorgenommen werden. Und so hat nach langem Stillstand der Kindermarkt der Kinderhilfe Lichtenstein ab 18. Mai wieder geöffnet. Man findet hier in Hülle und Fülle Kinder-Anziehsachen, Spielsachen, Bücher und vieles mehr. Was dafür bezahlt wird, entscheiden die Käufer selbst. Die Verkäuferinnen erhalten keinen Lohn. Doch auch eine ehrenamtlich betriebene Einrichtung hat Kosten. Die liefen weiter, trotz dessen, dass nicht geöffnet werden konnte. Selbst in Nicht-Corona-Zeiten lässt sich mit dem Kindermarkt kein Gewinn machen. Der Kindermarkt ist nur 1 Projekt, das die Ehrenamtlichen der Lichtensteiner Kinderhilfe auf die Beine gestellt haben.  Es sind vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien, denen durch die Arbeit der Kinderhilfe so manches ermöglicht wird, zum Beispiel auch ein buntes Ferienprogramm. Derzeit darf nur eine Person eintreten. Vergessen sollte die nicht den medizinischen Mundschutz.

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Wahlhelfer gesuchtZahlreiche Kommunen suchen Helfer für die Bundestagswahl am 26. September – in allgemeinen Wahlvorständen im jeweiligen Wahllokal oder im Briefwahlvorstand. Besondere Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Man muss nur das 18. Lebensjahr vollendet haben. Für den Einsatz als ehrenamtlicher Wahlhelfer wird eine Entschädigung nach der Entschädigungssatzung gezahlt. Da Wahlhelfer nach § 4 Coronavirus-Impfverordnung vom 10. März 2021 als Personen mit erhöhter Priorität gelten, haben sie einen Anspruch auf eine Schutzimpfung. Das Berufungsschreiben der Kommune gilt als Nachweis der Impfberechtigung. Wer Interesse hat, als Wahlhelfer bei der Bundestagswahl am 26. September tätig zu sein, findet mehr Infos unter anderem auf den Internetseiten der Kommunen.

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Dinos in RöhrsdorfBurgstädt - Es ist gefühlt schon sehr lang her, als man sich noch feiernd auf Deutschlands Straßen bewegen durfte. Man meint fast, es war zu Dino-Saurier-Zeiten. Dino Saurier waren zum Himmelfahrtstag unter anderem in Röhrsdorf unterwegs, verfolgt von einem einsamen Lümmel. Sie gehörten zu den wenigen, die sich bei dem Sauwetter heraus trauten. Dabei hatte man für Männertagswanderer das eine oder andere vorbereitet. So auch die Strandbar der „Alten Bäckerei“ in Burgstädt. Der Biergarten durfte coronabedingt noch nicht eröffnet werden, auch ein normaler Gaststättenbetrieb ist nicht möglich. So gibt es alles nur zum Mitnehmen. Im Umkreis von 50 Metern ist der Verzehr nicht gestattet. In der Vergangenheit war es hilfreich, ein zweites Standbein zu haben. Seit Corona hilft das vielen auch nicht mehr immer. Nun wartet man darauf, dass man wenigstens den Biergarten öffnen kann. Am 13. Mai lag im Landkreis Mittelsachsen die Inzidenz noch bei 238. Laut der sächsischen Corona-Verordnung, die seit 10. Mai gilt, dürfen Gastronomie-Außenanlagen erst bei einer Inzidenz unter 100 öffnen.

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