Advertisement
Dienstag, 27.09.2022 (39.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Lothar MüllerDas Depot Pohl-Ströher in Gelenau startete am 1. Juli in den Sommer - mit einem traditionellen Eröffnungsrundgang. Präsentiert wurde den Besuchern die Sommerschau 2022 mit einem großen Querschnitt aus ganz verschiedenen Sammelthemen. Dank der Unterstützung des Sammlers Lothar Müller aus Erla bei Schwarzenberg konnte man sich innerhalb der bergmännischen Volkskunst einem sehr interessanten Sonderthema widmen. Er hat eine große Zahl Haldenfunde zur Verfügung gestellt. Ein Teil sind die Geleuchte, darunter unter anderem Frosch, Kienspann, Karbid im Original und als Nachbildungen. Lothar Müller ist unter anderem auf Halden unterwegs, um seine Sammlung zu vergrößern. Einiges, was er dabei gefunden hat, ist in der Sommerschau zu sehen. Im Grunde genommen alles Schätze der Bergbaugeschichte, die verloren wären, gäbe es nicht Sammler wie Lothar Müller. Neben den Bergbauthemen gibt es weitere im Depot Pohl-Ströher in Gelenau, zum Beispiel historisches Spielzeug, Puppentheater und Kinderfahrzeuge. Für all das gilt es auch nachfolgende Generationen zu begeistern – nicht nur für Kinderfahrzeuge oder Spielzeug. Geöffnet wird die Sommerschau bis zum 31. August immer Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr. Da kann man unter anderem auch das neue Buch von Eckart Holler „Historische Kinderfahrzeuge, Tretautos und mehr“ erwerben.

weiter …
 

Karl-May-DepotWer seit Anfang 2019 nicht mehr in der Karl-May-Straße in Hohenstein-Ernstthal war, wird sich wundern, was da passiert ist – genau neben dem Karl-May-Geburtshaus. Seit 1. Juli darf man sich das, was passiert ist, genauer anschauen – nicht nur von außen, sondern auch von drinnen. Es gab eine kleine Feststunde, die Mitglieder des Jugendblasorchesters Hohenstein-Ernstthal musikalisch umrahmten und in der der Oberbürgermeister Lars Kluge auf die lange Zeit vor der Eröffnung des Erweiterung-Baus zurückblickte. Um Idee und Planung gab es einige Diskussionen. Letztendlich flatterten die Fördermittelbescheide vom Bund in Höhe von 900.000 Euro und vom Freistaat Sachsen in Höhe von 980.000 Euro ein, so dass das Projekt in Angriff genommen werden konnte. Das begann im Sommer 2019 mit dem Abriss der zwei baufälligen Nebengebäude. Da stellte sich heraus, dass das Karl-May-Geburtshaus seinerzeit ohne ein heute übliches Fundament gebaut wurde, heißt, man musste bei dem Bauprojekt ein paar Umwege gehen, aber am 4. Juni 2020 konnte der erste Grundstein gelegt werden. Mitten in der Corona-Pandemie, als es hieß, Abstand halten, Maske tragen etc., weswegen dieser Festakt nur im kleinen Rahmen stattfand. Noch kleiner war der Rahmen zum Richtfest am 3. Dezember 2020 mit noch strengeren Corona-Regeln. Die Übergabe des fertigen Objektes am 1. Juli durfte dann endlich mit großer Feier stattfinden – unproblematisch konnte zudem bei Rundgängen der Erweiterungsbau in Augenschein genommen werden. Während der Bauarbeiten blieb das Karl-May-Haus 2 Jahre geschlossen. 

weiter …
 

Museumsbahnhof Markersdorf-TauraFür die kleinen Gemeinden Claußnitz und Taura war es ein großer Rummel, der vom 1. bis 3. Juli am Museumsbahnhof Markersdorf-Taura herrschte – ein Fest zum 120. Jubiläum. Bei dem kamen alle auf ihre Kosten – egal, ob Eisenbahnfan oder nicht.  Auch der Hundesportverein Taura-Burgstädt war im Einsatz, dessen Mitglieder den Bahnhof-Festgästen die sportliche Arbeit mit den Vierbeinern veranschaulichten. Dann plötzlich Hilferufe und ein großes Feuer. Aber die Feuerwehr war schon da - die Jugendfeuerwehr, die eine kleine Schauübung veranstaltete, also nichts Ernstes. Nichts Ernstes passierte am Samstagnachmittag ebenso auf der Bühne. Der Zauberer Huxlifax war zu Gast. Zwischen den Showeinlagen nutzen die Besucher die Möglichkeiten, die die Eisenbahnfreunde Chemnitztal anboten, die zudem das Vereins-Jubiläum 20 plus 1 feierten, weil das Feiern 2021 nicht so richtig ging. 

weiter …
 

Spatenstich an der BrückenstraßeAm 5. Juli wurde mit dem Spatenstich an der Brückenstraße in Hohenstein-Ernstthals Ortsteil Wüstenbrand symbolisch der Bau eines weiteren Abschnittes des Radweges Lugau-Wüstenbrand gestartet. Für den Radweg stark gemacht hatte sich unter anderem der einstige Wüstenbrander Ortsvorsteher Dietmar Röder. Der Radweg führt durch Oberlungwitz. Für die Strumpfstadt ist das nicht das erste Radwegprojekt. Wüstenbrand wird damit in Zukunft ein Radweg-Knotenpunkt sein. Und das so ziemlich ohne Berge.  Ausflüge in die Region lassen sich so leicht mit dem Rad bewerkstelligen. Das Radwegenetz wird immer dichter. Ideen für neue Projekte gibt es auch in Oberlungwitz. Mit Fördermitteln wird ebenso der jetzige Radwegbauabschnitt umgesetzt. 1000 Meter lang ist der Bauabschnitt in Oberlungwitz, in Wüstenbrand sind es 500 Meter. Die Stadt Hohenstein-Ernstthal rechnet mit Kosten in Höhe von 412.000 Euro, davon werden 90 Prozent – rund 371.000 Euro - mit Fördermitteln bezahlt. Der jetzt in Angriff genommene neue Radweg soll bis Ende November fertiggestellt sein.

weiter …
 

Anna and the RocksIm Jahr 815 von Röhrsdorf wurde im Park am Pleißenbach wieder gefeiert – zwar nicht wie im Jahr 800 von Röhrsdorf, aber das Parkfest am 1. und 2. Juli konnte sich auch sehen lassen. Sozusagen in dem Sinne: man ist wieder da! Zwei festlose Coronajahre zehrten schon am Gemüt. Das schönste Dankeschön für die Mühen war einmal mehr das gutgelaunte Publikum. Verkauft wurden bis Samstagabend so ziemlich alle Speisen - und das Übrige war am späten Abend auch alle. Für die musikalische Unterhaltung sorgte unter anderem die Band „Anna and the Rocks“ mit einem bunten Mix Rock- und Popklassiker. Während die Älteren das Tanzbein schwangen, hatten die Jüngeren Spaß auf dem Sommer-Nachts-Trampolin vom Abenteuer-Kompass aus Thalheim. Nachdem der Röhrsdorfer Heimatverein sich nach zwei Jahren Pause wieder in Bestform präsentierte, kann es mit dem Feiern weitergehen. Die Röhrsdorfer sollten also jetzt schon einmal beginnen, das Singen des berühmten Tannenbaumliedes für den Weihnachtsmarkt zu üben:

weiter …
 

Dorffest in PleißaAm 4. Juniwochenende herrschte in Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Pleißa ein buntes Treiben auf dem Festplatz. Anliegen des traditionellen Dorffestes ist es, viele Generationen geemeinsam feiern zu sehen. Hauptorganisator ist der Heimatverein Pleißa, der dabei von vielen unterstützt wird. Die Freiwillige Feuerwehr mittendrin, die auch in diesem Jahr wieder für einen Teil der Getränke und Speisenversorgung verantwortlich war. Die berühmte Gulaschkanone durfte da nicht fehlen. Neben Kesselgulasch wurde aus der Pulled Pork angeboten – gezupftes Schweinefleisch mit Weißkrautsalat. Mal etwas Neues für die Dorffest-Besucher. Damit die gern wieder kommen, dürfen neue Ideen nicht fehlen, erst recht nicht nach fast 30 Jahren. Liebgewonnenes wird dabei natürlich nicht über Bord geworfen. Fast 30 Jahre Dorffest in Pleißa - so mancher der heutigen Erwachsenen ist hier sozusagen groß geworden. 

weiter …
 

Bergquartal-Fest in WolkenburgManchmal schauen Leute in Limbach-Oberfrohna und der Umgebung komisch, wenn man sie mit „Glück auf!“ begrüßt. Ja, die Gegend ist nicht das Erzgebirge, aber: zum Beispiel in Wolkenburg gab es schon Bergbau, da war das Erzgebirge in vielen Teilen noch Miriquidi – Dunkelwald. Das war lange Zeit in Vergessenheit geraten. Von der Geschichte des Bergbaus in Wolkenburg erzählen nicht nur die Stollen und Schächte, die wiederentdeckt wurden.  Zu Gast waren an dem Tag ebenso die Oldtimerfreunde aus Langenchursdorf und noch andere, die ihre Landwirtschaftsmaschinen präsentierten.

weiter …
 

Sommerfest im StadtgartenIn Hohenstein-Ernstthals grünem Kleinod im Stadtzentrum – im Stadtgarten – fand am 24. Juni ein Sommerfest statt, zu dem der Feuerwehrverein einlud. .Wie bei anderen Veranstaltungen im Stadtgarten wurde es auch zum Sommerfest gemütlich. Die Musik machte die Band Rock@, die auch schon zu anderen Gelegenheiten hier auf der Bühne stand. Der Eintritt zur Veranstaltung war frei und den Erlös aus dem Speisen- und Getränkeverkauf verwendet der Feuerwehrverein Hohenstein-Ernstthal für seine Arbeit, die der Freiwilligen Feuerwehr zu Gute kommt. Der Verein zählt rund 100 Mitglieder – von jung bis alt. Wer Interesse hat: einfach hingehen und sich informieren, die Mädels und Jungs beißen wirklich nicht – nicht in Hohenstein-Ernstthal und genauso wenig bei den anderen Wehren und deren Vereine in der Region. Davon konnten sich einmal mehr die überzeugen, die am 24. Juni zu Gast beim Sommerfest im Hohenstein-Ernstthaler Stadtgarten waren.

weiter …
 

ImageSelbst aus Basdorf – viele Grüße nach Brandenburg – reiste man an, um mit dem SV Fortschritt Lunzenau ein großes Fussballfest zu feiern. Am 24. Juni liefen kurz vor 19 Uhr die Mannschaften ein. Für den Chemnitzer FC war es nicht das erste Spiel in der kleinen Stadt an der Mulde. Damals war der CFC mit dem Trainer Gerd Schädlich, der in diesem Jahr am 29. Januar verstarb, hier zu Gast. Am 24. Juni reisten die Himmelblauen mit Christian Tiffert an, der seit 1. März Cheftrainer bei den Chemnitzern ist. 2013, als das 22 zu 0 gegen Lunzenau erzielt wurde, spielte der CFC in der 3. Liga. Diesmal traten die Jungs als Teil der Regionalliga Nordost an. Die Gastgeber spielen nach wie vor in der Mittelsachsen-Klasse, heißt in der 9. Liga – die Favoriten-Rolle war damit klar. Gewettet werden brauchte also nicht darauf, wer gewinnt, sondern wie das Ergebnis 2022 aussehen wird. Die Lunzenauer wollten nicht wieder 22 Tore kassieren. Taten sie am Ende auch nicht, weil sie mitunter Glück hatten, aber auch den Keeper Lenny Rauscher, der mehr als einmal ausgezeichnet parierte. Viele Tore fielen trotzdem zugunsten der Gäste, die die Begegnung als Vorbereitungsspiel für die kommende Saison nutzten. Ein weiterer Termin war für sie der 2. Juli – 15 Uhr beim TV Oberfrohna. Dieser Verein feiert übrigens vom 8. bis 10. Juli das 160. Vereinsjubiläum. Das Spiel gewann am Ende der Chemnitzer FC mit 16 zu 0 – zur Halbzeitpause stand es 9 zu 0. Vielleicht gelingt dem SV Fortschritt Lunzenau bei der nächsten Begegnung der Ehrentreffer.

weiter …
 

Heavy 24Das Event-Team aus Kändler trat am 25. Juni zur Fotosession an - auch um die neue Sportbekleidung zu präsentieren, aber hauptsächlich für die Geschichtsbücher, denn nach zwei Jahren Corona-Trubel hieß es endlich wieder ganz normal - Heavy go! Punkt 12 Uhr fiel der Startschuß. Ein Team, das fast seit Anbeginn mit dabei ist, ist das Event-Team aus Kändler. Gefahren ist das schon in allen Mannschaftsgrößen. In diesem Jahr ging es mit einem 8er-Team und einem 2er-Team an den Start. Beim Kids-Race gewann in der Altersklasse 6 bis 8 Helene Wrazidlo, die Enkelin eines Event-Team-Mitglieds. Das 2er-Event-Team erreichte den 16. Platz von 43 gestarteten, das 8er-Event-Team mit 58 Teamrunden den 10. Platz von insgesamt 18 Teams. Das viertplatzierte Team hatte gerade mal 3 Runden mehr als das Team aus Kändler geschafft – es ging also sehr eng zu. Das Event-Team hätte den 4. Platz schaffen können, allerdings fiel Felix Schildan ein paar Stunden aus, weil er einen unaufschiebbaren Termin in Stangendorf hatte. Dort fand das Kreispokalfinale FSV Limbach-Oberfrohna gegen TV Oberfrohna statt. Limbach gewann gegen Oberfrohna 3 zu 2. Felix Schildan war ein Torschütze und durfte so mit seinem Verein den Kreispokal feiern, allerdings nicht sehr intensiv, weil am Stausee Oberrabenstein das Event-Team auf seine Unterstützung wartete. Wenn es im nächsten Jahr nicht solche Terminüberschneidungen gibt und das Team aus Kändler wieder gut drauf ist, dann könnte es 2023 Platz 4 oder vielleicht sogar noch mehr werden. Aber: die anderen Teams wollen auch gewinnen. In der 8er-Team-Wertung gelang das in diesem Jahr mit 69 Runden der Radfabrik vor Teeg-Kamine mit 68 Runden und Team Fit4Stein-bikes mit 67 Runden.

weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 91 - 100 von 4966