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Donnerstag, 29.10.2020 (43.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

SaxoniadeHohenstein-Ernstthal - Der SAXONIADE-Verein hätte in diesem Jahr wieder einiges zu tun gehabt, allerdings fiel, wegen der Corana-Pandemie, im April der Roland-Zimmer-Jugend-Wettbewerb aus und nun im Juli Swingin´ Saxonia, das internationale Swing Festival. Und das alles ein Jahr bevor der Verein sein 30 jähriges Bestehen gefeiert hätte. „Hätte“ - weil: 2021 wird es den SAXONIADE-Verein nicht mehr geben. Neben Swingin´ Saxonia und dem Zimmer-Wettbewerb war eine weitere große Veranstaltung, die der Verein auf die Beine stellte, die SAXONIADE, das internationale Festival für Jugendblasorchester. Die Veranstaltung, die alle zwei Jahre durchgeführt wurde und 2019 die 15. Auflage erlebte, war kein unbedeutendes Festival. Auf der Ehrentribüne stand so mancher mit Rang und Namen. Das Internationale Festival für Jugendblasorchester war auf jeden Fall ein großer Farbtupfer in der Region um Hohenstein-Ernstthal. Der Entschluß, den SAXONIADE-Verein aufzulösen, war für die am Ende 16 Mitglieder kein leichter. Der SAXONIADE-Verein, ein Nachwende-Kind, das nun zu Grabe getragen wird

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Baldwin Zettel und Erik NeukirchnerIn der „Alten Schule“ in Hennersdorf fand am 25. Juli im neugeschaffenen Skulpturengarten das 1. Sommerfest statt, zu dem der Bildhauer Erik Neukirchner die Freunde der schönen Künste eingeladen hatte. Kunst in geballter Form, dazwischen die musikalische Umrahmung durch Mathis Stendike vom Tuya-Klangwerk. Das Wetter spielte ebenfalls mit, so dass das Sommerfest zu einem gemütlichen Gartenfest werden konnte – eine Oase für Künstler und Kunst-Liebhaber – geschaffen vom Gastgeber Erik Neukirchner. Wie das 1. Sommerfest am 25. Juli zeigte, ist der Lauf der Entwicklung bislang positiv. Ein Sommerfest für Freunde der schönen Künste, das auf jeden Fall das Zeug hat, zur Tradition zu werden.

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Blumenuhr bald videoüberwachtWer sich sonst zum heimlichen Schäferstündchen an der Blumenuhr in Hainichen verabredete, wird sich wohl ein anderes Örtchen suchen müssen. Denn heimlich könnte es hier bald nicht mehr zugehen. Der Bürgermeister Dieter Greysinger hat die Zeiger der Blumen-Uhr abbauen lassen, weil sich schon wieder irgendwer daran zu schaffen machte. Glücklicherweise entstand kein Schaden. Erst im April kam es zu Beschädigungen – die Reparaturkosten in Höhe von 1800 Euro konnten dank Sponsoren und Spender bezahlt werden. Es kam mehr Geld zusammen als benötigt, das sollte an anderen Stellen im Stadtpark Verwendung finden. Wie der Bürgermeister auf der Internetseite der Stadt mitteilte, würde er den Überschuss der eingegangenen Spenden nun gern für die Anschaffung von Videoüberwachungstechnik einsetzen, weil dafür im Haushalt 2020 keine Gelder eingestellt sind. Er hofft, dass Ende August die Videoüberwachungstechnik steht, dann sollen auch wieder die Zeiger angebracht werden. Heimliches Schäferstündchen an der Blumenuhr geht dann leider nicht mehr, aber der Stadtpark ist ja groß.

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EhrennadelDie Stadt Limbach-Oberfrohna verleiht jährlich die Ehrennadel an 3 Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement auf kommunalem, wirtschaftlichem oder sozialem Gebiet in der Stadt. Der Stadtrat wählt diese 3 aus der Ansammlung eingegangener Vorschläge. Vorschlagsberechtigt ist jeder. Wichtig sind Namen, Anschrift und Telefonnummer des vorgeschlagenen ehrenamtlich Tätigen und eine Begründung, warum der/die Vorgeschlagene die Ehrennadel verdient hat. Es darf sich niemand selbst vorschlagen. Nicht berücksichtigt werden anonyme Vorschläge, zudem kann die Verleihung der Ehrennadel nur einmalig an ein und dieselbe Person erfolgen. Verstorbene können ebenfalls nicht vorgeschlagen werden. Die Auszeichnung ist jeweils mit einem Betrag von 1.000 Euro dotiert, der zweckgebunden für den jeweiligen Bereich der ehrenamtlichen Tätigkeit zur Verfügung gestellt wird. Noch bis zum 14. August können Vorschläge für 2020 eingereicht werden, bei Christina Bahr (Stichwort Ehrennadel), Rathausplatz 1, 09212 Limbach-Oberfrohna oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

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Spielplatz HeiersdorfAuf dem Spielplatz im Burgstädter Ortsteil Heiersdorf hatten Kriminelle versucht, die hölzernen Spielgeräte anzuzünden und andere Beschädigungen verursacht. Mitarbeiter des Burgstädter Bauhofes beseitigten die Schäden, die glücklicherweise nicht unreparierbar waren. Vielleicht wurden die Täter gestört. Per Facebook teilt der Bürgermeister Lars Naumann ironisch mit, dass man sich gern bei den Verursachern bedanken möchte, weil diese Arbeit für unerwartete Abwechslung gesorgt hat. Vielleicht weiß ja jemand, an wenn sich die Stadt wenden kann.

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FledermausDie Fledermaus in China war mit als erste im Gespräch als mögliche Überträgerin des Coronavirus. In Bezug auf die hiesigen Fledermäuse teilte das Referat Naturschutz des Landkreises Mittelsachsen mit, dass niemand Angst haben muss, sich anzustecken, da, nach aktuellem Kenntnisstand, heimische Fledermäuse nicht mit SARS-CoV 2 infiziert sind. Eine direkte Ansteckung ginge außerdem nicht, weil Eiweiße auf der Oberfläche der Fledermausviren, die für ein Eindringen in die Zellen nötig sind, nicht an menschliche Zellen passen. Es sind Zwischenwirte nötig, um einen Erreger entstehen zu lassen, der bei Menschen Krankheiten auslöst. Eine Voraussetzung dafür wäre: Haltung gestresster und immungeschwächter Tiere unter schlechten hygienischen Bedingungen auf engstem Raum - wie bei Massentierhaltung oder auf Wildtiermärkten. Ferienzeit ist Wanderzeit. Je nach dem, wo man unterwegs ist, wird man auf die Tollwutgefahr durch Fledermäuse hingewiesen. Die Fledermaus-Tollwut unterscheidet sich von der Fuchstollwut, ist aber ebenfalls für den Menschen lebensgefährlich. Das heißt, wer ein flugunfähiges oder totes Tier findet, sollte es nicht anfassen, sondern den Fund beim Veterinäramt melden oder anderen, die sich mit Fledermäusen auskennen. Mehr Infos zur Fledermaus gibt es unter: www.fledermausschutz-sachsen.de.

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Wladimir Kaminer„Kultur in Badelatschen“ hieß es am 3. Juliwochenende im Sonnenbad Rußdorf. 3 Tage Kultur-Programm, das am Freitagabend Wladimir Kaminer mit einer Sommerlesung eröffnete. Das hieß: ein humorvoller Start ins Wochenende, wenngleich dem Freitagabend kein Badelatschen-Wetter vergönnt wer. Gummistiefel wären fast angebrachter gewesen. Zum Glück weinte der Himmel nicht bitterlich, sondern schickte ein paar Freudentränen herunter - zur Begrüßung von Wladimir Kaminer: Die Besucher der Lesung waren die ersten, die mit dem in der Corona-Zeit entstandenen unvollendeten Werk zum Lachen gebracht wurden. Wladimir Kaminer widmet sich in dem Buch seiner Familie, die ja bekanntlich aus der Sowjetunion stammte. Die Lachmuskeln der Zuhörer wurden arg strapaziert. Da das neue Buch noch nicht erschienen ist, wollen wir hier nicht mehr verraten, nur, dass Wladimir-Kaminer-Fans es lieben werden, so wie seine anderen Werke. Nach dem Leseabend folgten zwei Musikabende. Heinz Rudolf Kunze trat auf - mit Corporate Identity als Vorband. Am Sonntag präsentierte B 1000 Ostrock live.

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1. bundesweite WarntagWenn am 10. September in ganz Deutschland Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen - dann bitte keine Aufregung. An diesem Tag findet der 1. bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Bereits 2019 wurde im Rahmen der Innenministerkonferenz beschlossen, jährlich jeden zweiten Donnerstag im September den bundesweiten Warntag stattfinden zu lassen. Der soll dazu dienen, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren und die Bedeutung der Sirenensignale zu vermitteln. Über den Warntag informieren kann man sich im Internet unter www.bundesweiter-warntag.de .

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Plus-BusIn Limbach-Oberfrohna wurde am 17. Juli auf dem Rathausplatz etwas Neues präsentiert – Plus-Bus. Die Linie des VMS wird weiterentwickelt und die Taktung verdichtet. Diese Taktung aller 30 Minuten morgens sowie einer neuen Haltestelle am Gaswerk, bringt für Limbach-Oberfrohna zahlreiche Vorteile. Plus Bus kann man auch als Vorstufe für das Chemnitzer Modell betrachten. Plus Bus wird vom Freistaat Sachsen unterstützt. Damit das Angebot bestehen bleibt, muss es nun natürlich auch genutzt werden.                                                             

                                                                        

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Alexander Kens Flöha - Am 17. Juli fand, im Rahmen der Konzertreihe Sommermusiken, ein Konzert statt, das Alexander Kens unter dem Motto „Alt trifft neu – Barock trifft Modern“ auf der Gitarre gestaltete. Eigentlich war das Konzert im Mai geplant, musste jedoch wegen den Corona-Beschränkungen verschoben werden. Da es noch immer Beschränkungen gibt, wählte man mit der Georgenkirche einen anderen Veranstaltungsort, weil hier, unter Einhaltung der Abstandsregeln, mehr Besucher als in der Auferstehungskirche in Flöha-Plaue begrüßt werden können. Die Sommermusiken finden seit über 25 Jahren statt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Zuhörer wurden um eine Spende gebeten, um die Unkosten des Abends zu decken. Was mehr einging, soll für die neue Orgel in der Auferstehungskirche verwendet werden.

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