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Dienstag, 25.01.2022 (04.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Tastenfeuerwerk in LichtensteinSchlange stehen, um einem Duell beizuwohnen – nicht aus Schaulust, sondern wegen des Kulturgenusses. Die zwei Lichtensteiner Brüder Markus und Pascal Kaufmann hatten zu einer neuen Ausgabe des Tastenfeuerwerkes eingeladen. Am 25. und 26. September wurde das um 15 Uhr sowie um 18 Uhr in der Lichtensteiner Lutherkirche gestartet. Die Veranstaltungsreihe „Tastenfeuerwerk“ starteten die zwei Brüder bereits während ihrer Schulzeit im Rathaussaal des Lichtensteiner Ortsteils Callnberg. Der Saal war irgendwann zu klein, weswegen das Tastenfeuerwerk in die Lutherkirche verlegt wurde. In diesem Jahr fuhr man erstmals 2 Flügel auf. Widmeten sich die Kaufmann-Brüder sonst beim Tastenfeuerwerk ganz speziell einem Komponisten, erklang diesmal Bach, Chopin und Liszt. Im Mittelpunkt standen Duelle der berühmten Komponisten – musikalische. Die Hintergründe erläuterten Markus und Pascal Kaufmann. Im Leben der zwei Brüder ist seit dem ersten Tastenfeuerwerk auch einiges passiert. Sie heimsten zahlreiche Auszeichnungen ein, absolvierten erfolgreich ihr Musik-Studium und sind als Kirchenmusiker tätig. Pascal in Augustusburg, wo er mit dem Augustusburger Musiksommer ein neues Konzertformat schuf. Zudem ist er Gründungs-Vater der „Jungen Philharmonie Augustusburg“.  Markus war als Organist im Quedlinburger Dom tätig und führte den Quedlinburger Musiksommer fort. Vor kurzem berief man ihn zum Kirchenmusiker an die Leipziger Nikolaikirche. Nebenher tingeln die zwei durch die Lande, spielen Klavier- und Orgelkonzerte. Durch die Corona-Pandemie war seit 2020 nicht sehr viel möglich, dafür ist der Terminkalender für die nächsten Monate voll. Wohin die Kaufmann-Brüder zum Konzert einladen, erfährt man unter konzertduo-kaufmann.de.

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Esche-MuseumIm Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna sah es am 30. September im Sonderausstellungsraum ein wenig wie Kraut und Rüben aus. Man war dabei, eine neue Ausstellung aufzubauen. Zusammengetragen wurde viel Material. Die ersten, die die Exponate in Augenschein nehmen durften, waren am 30. September die Pressevertreter. Ausgestellt sind viele besondere Zeugnisse Oberfrohnaer Geschichte. Oberfrohna, so schreibt es der Heimatforscher Hermann Schnurrbusch, wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Aber erst 1935 bekam der Ort die Stadtrechte verliehen. Bereits nach 15 Jahren, 1950, erfolgte die Eingemeindung nach Limbach.  In der Sonderausstellung wird ein Ausschnitt der Geschichte des Ortes vorgestellt. Marvin Müller, gerade mal 20 Jahre alt, hat sich schon in seiner Schulzeit intensiv mit seinem Ortsteil Oberfrohna beschäftigt. Der Geschichte von Oberfrohna widmeten sich aber auch schon andere.  Die Sonderausstellung „Gruß aus Oberfrohna“ kann vom 2. Oktober bis 21. November im Esche-Museum Limbach-Oberfrohna besichtigt werden. Es gibt neue Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag: 13 bis 17 Uhr - Donnerstag: 13 bis 19 Uhr - Samstag, Sonntag: 11 bis 17 Uhr. Die Termine der Extraführungen werden unter www.esche-museum angekündigt. Da erfährt man unter anderem auch, was es mit dem Loch in diesem Gemälde auf sich hat.

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Stadtpark LichtensteinWer sich am 25. September in den Lichtensteiner Stadtpark verirrte, stand plötzlich inmitten eines Zauberwaldes. In dem ragten Pilze so groß wie Bäume in die Höhe. Ein Strom mit heißer Honigmilch schlängelte sich durch den Wald, der von Feenhand zum Leuchten in den schönsten Farben gebracht wurde. Zu den Höhepunkten in dem Zauberwald ging es mit einem großen Lampionumzug. Hunderte Kinder samt Eltern und Großeltern zogen mit ihren Lichtern durch den dunklen Stadtpark. Sie folgten den Spielleuten - so zur Lasershow. Eine andere Station war die Feuershow. Diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen, erfordert einiges. Den Hut hatte der Lichtensteiner Carnevals Club auf, der erst vor kurzem den Kinder- und Jugendtag durchführte. Den Besuchern soll es natürlich immer wieder Spaß machen, weswegen es stets Neues zu entdecken gibt. Wäre schön, wenn das Fest eine weitere Zukunft hätte. 

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Bauernmarkt in NiederfrohnaNiederfrohna - Nach dem musikalischen Gruß vom Posaunenchor Niederfrohna eröffnete am 25. September um 10 Uhr der Bürgermeister Klaus Kertzscher zusammen mit dem Maskottchen Kuhnigunde und der Chefin der Tierpension Ute Vogel den Bauernmarkt in Niederfrohna. 2020 wurde, wegen der Corona-Pandemie, der Bauernmarkt nicht veranstaltet, so dass er nun die 24. Auflage erlebte. Bei zahlreichen Händlern konnte man seinen Wochenend-Einkauf erledigen und zudem dieses oder jenes an den Verkaufsständen entdecken. Damit Kindern nicht langweilig wird, gab es wieder einen kleinen Haustierzoo. Mit großen Tieren, wie Kuh und Schaf. Kleine Tiere fehlten ebenfalls nicht. Man konnte die fleißigen Bienen beobachten, die für den Honig sorgten, der zum Bauernmarkt verkauft wurde. Zu entdecken gab es noch vieles mehr, zum Beispiel, wie Korbprodukte entstehen. Auch das Klöppelhandwerk wurde präsentiert. Dass es den Bauernmarkt gibt, ist Ute Vogel zu verdanken. Der Bauernmarkt ist inzwischen ein Stück lebendiges Dorfleben in Niederfrohna. Der schöne Septembertag lud dazu ein, es sich bei Speise und Trank gemütlich zu machen.

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Miniwelt LichtensteinLichtenstein - Manch einer reiste bei dem Kaiserwetter vielleicht in die Kaiserstadt. Um berühmte Berliner Bauwerke zu besichtigen, konnte man aber auch ganz einfach die Miniwelt in Lichtenstein besuchen. Da fand am 4. Septemberwochenende das Gartenbahntreffen statt. Das Wetter passte, um die verschiedenen Gartenbahnen in dem kulturellen Landschaftspark zu präsentieren. Für die Besucher bietet das Gartenbahntreffen ordentlich etwas zum Schauen. Nach dem Gartenbahntreffen stehen bis Saisonende noch andere Veranstaltungen an. Am 6. November ist dann Schluß für diese Saison. 

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Dali - Original oder FälschungWaldenburg - Salvador Dali – für Werke von ihm kann man mitunter ein ganzes Vermögen hinblättern. Nur ist die Frage: hat man dann auch ein Original erstanden oder doch nur eine Fälschung? Dali kann man seit einiger Zeit in den Sonderausstellungsräumen im Schloss Waldenburg in Augenschein nehmen. Tatort Dali - gefälscht wurde der spanische Künstler zuhauf. Die Geschichten drumherum sind teilweise kurios. Ein Lied davon kann auch der Leihgeber singen, der selbst das Pech hatte, einige Fälschungen zu erstehen. Es gab auch noch ein Gewinnspiel, das es ermöglichte, etwas von Dali zu gewinnen. Alle Besucher bis 30.09. nehmen jetzt an der der Verlosung teil. 

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100 Jahren Handball in Limbach-OberfrohnaAm 3. Septemberwochenende wollte der Ballsportverein Limbach-Oberfrohna ein großes Handballfest feiern, weil es seit 100 Jahren Handball in der Großen Kreisstadt gibt. Mittendrin sollte der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel sein, der hier 1985 als 11jähriger anfing, Handball zu spielen und hier 2014 seine Handball-Laufbahn beendete. Am 15. September verstarb der 47jährige unerwartet. Auf ausdrücklichen Wunsch seiner Familie entschlossen sich die Mitglieder des BSV, die Veranstaltungen zum 100. Handball-Jubiläum nicht abzusagen, sondern sie als Plattform zu nutzen, um ihren Vereinskameraden gebührend zu ehren. Für diesen ihren Freund wurde am 18. September Handball gespielt. Nachdem bereits am Vormittag die Minis ihre Trainingsstunde absolvierten, fand nach dem Mittag das Spiel der Ehemaligen statt. Die Freude an diesem Sport ist ihnen nicht abhanden gekommen, man kann sagen: „Einmal Handballer – immer Handballer“. Mit dabei war unter anderem Silvana Dathe, die mit Abstand erfolgreichste Handballerin, die Limbach-O. je hervorgebracht hat. Beim BSV Limbach-Oberfrohna spielten so einige bekannte Handballer. Der Verein selbst kann auch auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. Der Erfolg wird nicht geschenkt, sondern muss erarbeitet werden. Wer ein Meister werden will, sollte sich früh darin üben, wichtig deswegen auch die Nachwuchsarbeit. Dass in Limbach-Oberfrohna Handball gespielt wird, ist übrigens dem Berliner Max Heiser zu verdanken. Das von ihm 1915 für Frauen entwickelte Spiel „Torball“ wurde zwei Jahre später in Handball umbenannt und dafür das erste Regelwerk geschaffen. Mit dem Spiel sollte Mädchen und Frauen die Möglichkeit geboten werden, sich auszutoben. Nach kurzer Zeit weiterentwickelt, konnte man auch Männer für diesen Sport begeistern. 1921 fand die erste Deutsche Meisterschaft statt. Seit diesem Jahr wird auch in Limbach-Oberfrohna Handball gespielt. 

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Junge Philharmonie AugustusburgAugustusburg - Das 3. Septemberwochenende war zwar wettermäßig nicht das schönste Wochenende, aber gefeiert wurde trotzdem in Augustusburg. Von Freitag bis Sonntag bot das Kleine Stadtfest für die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Gleich am ersten Abend rockte die Stadt. Die Junge Philharmonie Augustusburg präsentierte unter der Leitung von Robert Pfretzschner ein Gemisch von Klassik bis Metal. Dass man mit Violine, Cello etc. rocken kann, haben schon verschiedene Musiker eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch in Augustusburg durfte man sich davon überzeugen. Der Bürgermeister Dirk Neubauer ist ebenso als Musiker unterwegs, ganz besonders hat es ihm U2 angetan. Ein Abend, den viele genossen, die man nicht unbedingt bei reinen Klassikkonzerten antrifft. Vielleicht ist ja der eine oder die andere auf den Geschmack gekommen. Auf jeden Fall ein toller Auftakt für das Kleine Stadtfest. Am Samstag gab es unter anderem die Kittelschürzenshow im Lehngericht. Wie man sehen konnte, kleidete die Arbeits- und auch Freizeitbekleidung vieler Omas und Mütter der alten DDR ebenso wunderbar die Herren der Schöpfung. In der St. Petri Kirche wurde indes andere Arbeitskleidung getragen. Diesmal hieß es für die Junge Philharmonie Klassik ohne Rock. Unter der Leitung von Pascal Kaufmann fanden in der Kirche Kurzkonzerte statt. Ausklang fand das kleine Stadtfest am Sonntag mit dem Naturmarkt.

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Hohensteiner JahrmarktHohenstein-Ernstthal - Der Hohensteiner Jahrmarkt erlebte am 18. und 19. September eine weitere Auflage. Trotz des Regens am Samstag blieben die Jahrmarktbesucher nicht aus. Weil, wegen der Corona-Pandemie, Feste nicht wie gewohnt gefeiert werden können, wird eben nun jede sich bietende Möglichkeit genutzt. Während in der Dresdner- und in der Weinkellerstraße Händler und Gewerbetreibende zum Einkaufsbummel einluden, gab es auf den Bühnen auf dem Altmarkt und im Stadtgarten ein buntes Programm: Dazu passte die Folkmusik des Duos Sverige Vänner. Auf dem Altmarkt erklang indes am Samstag Nachmittag Blasmusik von der Bernsdorfer Spätelese. Keine feste Bühne hatte auch in diesem Jahr The New Meadows – die Band sorgte zwischen Weinkellerstraße und Stadtgarten für Dixieland-Stimmung.

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Vortragsveranstaltung des TierparkfördervereinsDer Tierparkförderverein Limbach-Oberfrohna hatte für den 15. September zur ersten Vortragsveranstaltung im Jahr 2021 eingeladen. Eigentlich sollten in den Vor-Monaten schon Veranstaltungen stattfinden, die mussten allerdings wegen Corona ausfallen. Eröffnet wurde der Abend in der Parkschänke Limbach-Oberfrohna von Professor Klaus Eulenberger, dem Vorsitzenden des Tierparkfördervereins. Zu Gast hatte man an diesem Abend Dr. Arne Drews – Gründer und Vorsitzender von Nepalmed. Sein Vortragsthema war: „Medizin im Himalaya – von Menschen und Tieren in Nepal“. Der Humanmediziner berichtete von der Arbeit seines Vereins, die dort stattfindet, wo es kaum ausländische Touristen hin verschlägt. Mit seinen Bildern veranschaulichte Dr. Drews die Situation vor Ort. Das ist zum Beispiel eine Krankenstation. Ins Krankenhaus geht es nicht mit dem Sani-Wagen. Wer es sich leisten kann, der wird, wie hier, von der Zwei-Mann-Ambulanz über Stock und Stein transportiert. Ärmeren steht nur die Ein-Mann-Ambulanz zur Verfügung – ein Korb auf dem Rücken eines Trägers. Auch sonst ist das Gesundheitswesen nicht zu beneiden. Die Corona-Pandemie machte auch vor Nepal nicht Halt, wirkte sich aber auch deshalb dramatisch aus, weil die Touristen ausblieben. Einblick in Sachen Nepal bekommt man auch beim Lesen der Krimis, die Dr. Arne Drews geschrieben hat. Für den 13. Oktober ist die nächste Vortragsveranstaltung in der Parkschänke Limbach-Oberfrohna geplant. Ab 19 Uhr wird ein fotografierender Tierarzt von seinem besonderen Hobby berichten.

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